An alle Nichtchristen

Danke Taju,
daß Du Dich so für mich in die Bresche wirfst! Üblicherweise pflege ich nicht so harsch zu reagieren, aber die Art, wie Stucki mit dem Posting von Germar umgegangen ist, hat mich einfach geärgert. Und ich habe ihm deutlich geschrieben, daß ich mich auf seine Tonart einlasse.
Des weiteren ärgert mich immer noch die geballte Ansammlung von Vorurteilen - nun gut, ich bin ein wenig im Vorteil, weil ich diese Profession ernsthaft und mit Liebe betrieben habe. Nicht jeder kann auf vertrautem Fuß mit der historisch-kritischen Theologie stehen. Doch ist über dieses und verwandte Themen in diesem Brett so oft gehandelt worden, daß mindestens bei manchen Menschen ein kleiner Erkenntnisgewinn zu erwarten gewesen wäre. (Ich drücke das mal ganz freundlich aus, damit ich den MOD nicht wieder bitten muß, mich zu tadeln)
Ich habe nichts gegen eine Meinung, die von der meinen abweicht; immerhin kann ich die meine begründen, und das erwarte ich von den anderen eben auch.
Mir ist klar, daß ich jetzt nicht nur auf Deine Reaktion antworte, sondern eigentlich vielen anderen, die auch geschrieben haben - nur ist es mir im Augenblick etwas zu mühsam, ihnen allen in aller Ausführlichkeit zu antworten, und so hoffe ich, daß sie dies auch alle lesen werden.

Dir jedenfalls Dank - Rolf

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Hallo Elimelech,
Danke für Deine Antworten.

Danke und morgen einen schönen und gesegneten Sonntag.

Äh, mir als Nichtchrist?

Ein Segenswunsch ist nicht an eine Konfession gebunden und im Prinzip das Gegenteil eines Fluches. Er ist also etwas sehr Positives. Wenn ich also Dir also einen gesegneten Sonntag wünsche heißt das nichts anderes, als der Sonntag für Dich mit Gottes Hilfe richtig gut werden soll.
Ich denke einen richtig guten Tag kann man auch als Nichtchrist vertragen.

Hallo Torsten,

Eine andere Frage ist „Was ist Gott?“

Gott sagt von sich selber „Ich bin der ich bin“
Es ist uns als Menschen nicht gegeben die Größe und Herrlichkeit Gottes auch nur zu erahnen.
Gott war schon immer da und wird immer da sein.
Gott ist allgegenwärtig. Du kannst sogar mit Ihm reden, man nennt das beten.
Damit wir Ihn ein bisschen verstehen könne ist er Mensch geworden als Messias und Heiland Jesus Christus.

Hallo Iwan

Wer oder was ist Eurer Meinung nach ein Christ?

Das sind Menschen, denen durch ihre Eltern vermittelt
wurde, das es so etwas, wie einen Gott gibt, den man
anbeten sollte.

Bei sehr viele Christen waren nicht die Erltern Ausschlaggebend für ihren Glauben.

Dieser Aberglaube wird in bestimmten Regionen von Generation
zu Generation weitergegeben, nicht immer
klappt die Weitergabe.
Viele glauben nicht mehr an den Weihnachtsmann und
sparen sich das, eine Kirche von innen zu sehen.

Es gibt keinen Menschen der an nichts glaubt.

Hi,

gegen Glaubesdogmen habe ich keine Gegenargumente - sie sind weder beweisbar noch widerlegbar.

A.

War Gott Jasus?

Damit wir Ihn ein bisschen verstehen könne ist er Mensch
geworden als Messias und Heiland Jesus Christus.

Na, ist as denn theologisch korrekt? Gott war dann also Jesus? Und
wer hat ihn gezeut? Ist es nicht recht derb, wenn jemand die Verlobte
eines anderen schwängert? Wrum regen sich dann die Leute so auf, wenn
jemand unverheiratetes schwabger wird? Je frömmer die Leute sind,
desto mehr regen sie sich auf.

Hi,

ich bin mir sicher, daß Du mich verstehst.

Gruß vom T.

Hallo Taju,

Vielleicht solltest Du ein wenig mehr Verständnis für Rolf
haben… Denn Du reagierst - zu Recht - auf seinen
„Vorschlaghammer“ gereizt, er hat aber nichts anderes mit
Deinem getan.

Ich hatte das Empfinden, dass hier schon etwas „kräftiger geholzt“ wurde …

Daß die jahrhundertelange Praxis von Christen
(und nicht nur Kirchen im Sinne von Organisationen) gegenüber
Juden eine ewige SChande sein wird, …

Steht das nicht auch in der Bibel, dass sie und alle bis in ewigen Zeiten verdammt sind? Oder hat das einer von den frühen Kirchenvätern gesagt?

… hat ja auch Rolf bemerkt.

Das ist ja auch in Ordnung. Wie ich aber sagte, wird es heute noch von christlichen Organisationen kolportiert. Als meine Tochter mal vom CVJM - eine, wie ich dachte, sonst wohl eher unverdächtige Organisation - nach Hause kam, sagte sie im Rahmen einer Diskussion, „… die Juden haben Jesus ermordet …“ - ich bin bald vom Stuhl gefallen (ist schon ein paar Jährchen her). Das ist das was mich nicht nur aufregt, es entsetzt mich!

Du würdest Dich zu Recht aufregen,
würde jemand das Christentum als die Religion der
Nächstenliebe beschreiben und sonst nichts. Denn das ist
genauso falsch wie das Christentum als Religion des Judenhaß
zu beschreiben.

Ja natürlich. Nur in der Kirche und in Verlautbarungen von kirchlichen Organisationen und Zeitschriften (z.B. „Chrismon“, Beilage der „ZEIT“) hört, liest man immer nur das Erste! Und schreibt dann mal einer über „das Unheilige in der heiligen Schrift“ (Gerd Lüdemann, Ex-Theologe in Göttingen) wird er ohne viel Diskussion rausgeworfen.

Andere Länder haben nicht das Unrecht begangen
wie die Deutschen im 3. Reich, wenn ich also zur BEschreibung
von Gruppen jeweils Verbrechen zum KRiterium mache, sind dann
nicht die Deutschen an sich Judenmörder. …

Für das 3. Reich und seine Taten waren natürlich die Deutschen verantwortlich - ohne Wenn und Aber! Nur hat in D inzwischen ein kompletter Paradigmenwechsel in der Staatsbegründung und -ordnung, seiner Verfassung und allem, was sonst noch dazu gehört, stattgefunden. Die Kirche beruft sich aber nach wie vor auf ihr 2000 Jahre altes „Grundgesetz“ und ihre Tradition. Da hat es keinerlei Brüche im Bewustsein des Volkes und der Kirchenführung gegeben! Und außer einer pauschalen Entschuldigung des Papstes hat es nichts gegeben … Luther ist einer der „Säulenheiligen“ - was vieles angeht, zu Recht! Aber er hat den Juden vorgeworfen, „sie vergifteten Brunnen, raubten christliche Kinder, um sie rituell zu schlachten“ („Von den Juden und ihren Lügen“, 1543). Das hört man nie, muss man aus geschichts- und ähnlichen Büchern herausfummeln.

… auch viele Deutsche wählen neuerdings NPD, was sagt
das über die aus, die es nicht tun?

Jeder kann sehen, das diese nichts mit der NPD am Hut haben, gegen diese demonstrieren und bei Wahlen im Prinzip abstrafen. Der Staat bekämpft die NPD im Rahmen seines Rechtssystems. Da wäre es gut, wenn die Kirche das „Unheilige“ endlich auch mal nennt und sich deutlich davon distanziert. Aber von den Sprüchen Luthers wird nie etwas gesagt, und - andere Baustelle, aber meine Lieblingsgeschichte - im Gottesdienst wird uns „David und Batsebah“ als schöne Geschichte von der Barmherzigkeit und Gnade Gottes und nicht als Geschichte von Ehebruch und Mord erzählt.

Wollte nicht auch Rolf deutlich machen, daß Christen das auch
wissen? Daß Jesus selbst Jude war, daß Pontius Pilatus als
äußerst grausamer Mensch galt etc. wissen christliche
Theologen schon seit mittlerweile 150 Jahren (!). Schlimm ist,
daß sie es mal vergessen haben.

Genau, Theologen wissen das. Dem Volk wird nach wie vor der zaudernde, die anwesenden Juden fragende Pilatus dargebracht.

Es bleibt die Bitte, um einen
differenzierteren Umgang miteinander…

Ich hoffe, ich habe mich nicht wieder vorbei benommen :wink:)

Beste Grüße, Stucki

An alle Nichtchristen!
Ich habe an einer Umfrage teilgenommen, und bitte euch
folgende Fragen zu beantworten:
Wer oder was ist Eurer Meinung nach ein Christ?

Jemand der mir ständig einreden will, das er seine Feinde liebt und das seine Religion ja sooo tolerant ist. Obwohl die Geschichte und die Gegenwart z.B. in einigen US Regionen das Gegenteil beweisst. Dann gibt es noch ein paar wenige tiefgläubige Menschen, die sind so wie ich mir alle Christen wünschen würde - freundlich, tolerant und die versuchen einen nie direkt zu missionieren.

Wie sollte ein Christ Eurer Meinung nach leben?

Am liebsten wäre es mir, wenn die Christen erstmal die Stelle mit dem missionieren aus der Bibel streichen - das werden sie aber leider nicht machen. Dann möchte ich gern von unverlangerter Werbung wie Chrismon verschont werden, keine Folterwerkzeuge(Kreuz mit Leiche dran)* in Klassenzimmern und auch kein Alleinvertretungsanspruch für Europa. Also ein Bezug auf das Christentum hat in keiner modernen Verfassung etwas zu suchen.

Gruss Jan

*christliche Kinder mögen damit was anzufangen wissen, für mich waren Kirchen und Kreuze als Kind immer sehr gruselig und haben mir Angst gemacht

Hallo Stucki,

Daß die jahrhundertelange Praxis von Christen
(und nicht nur Kirchen im Sinne von Organisationen) gegenüber
Juden eine ewige SChande sein wird, …

Steht das nicht auch in der Bibel, dass sie und alle bis in
ewigen Zeiten verdammt sind? Oder hat das einer von den frühen
Kirchenvätern gesagt?

Im JohEv findest Du viele Aussagen, die man so verstehen kann. Ein berühmter Kirchenvater, der Reden die Juden gehalten hat, ist Johannes Chrysostomos (4.Jh.). Auch bei Paulus finden sich im Röm-Brief feindliche Aussagen, aber eben auch: „Es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen (= Heiden); es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.“
Es ist nichts schwarz und weiß. Zudem mußt Du gerade für die biblische Zeit bedenken, daß sicherlich niemand dort etwas geschrieben hat, damit 1900 Jahre später Juden getötet werden. Die Christen als zunächst jüdische Sekte wurde von den Etablierten (und das waren ihre Familie, Freunde, Lehrer) abgelehnt. Gerade im JohEv findest Du eigentlich Spuren eines ABlösungsprozeß, auch bei Paulus, der ja selbst Pharisäer war. Daher findest Du auch neben feindlichen Aussagen auch neutrale und gegenteilige, sagen wir, daß Christentum war in der Pubertät. Auch ein Joh. Chrysostomos sieht in den Juden eine religiöse Konkurrenz, ebenso wie damalige Heiden, genannt sei Libanios von Antiochia, gerade in den Christen den Untergang des Abendlandes sah. Auch der wolte aber nicht alle Christen getötet wissen, vielmehr sollte man sich die Rhetorik dieser Zeit ganz genau anschauen, es ist immer gefährlich, Texte, vor allem solche, die in einem anderen historischen und kulturellen Kontext geschrieben wurden, wörtlich zu nehmen.

Das ist ja auch in Ordnung. Wie ich aber sagte, wird es heute
noch von christlichen Organisationen kolportiert. Als meine
Tochter mal vom CVJM - eine, wie ich dachte, sonst wohl eher
unverdächtige Organisation - nach Hause kam, sagte sie im
Rahmen einer Diskussion, „… die Juden haben Jesus ermordet
…“ - ich bin bald vom Stuhl gefallen (ist schon ein paar
Jährchen her). Das ist das was mich nicht nur aufregt, es
entsetzt mich!

Mich auch.

Ja natürlich. Nur in der Kirche und in Verlautbarungen von
kirchlichen Organisationen und Zeitschriften (z.B. „Chrismon“,
Beilage der „ZEIT“) hört, liest man immer nur das Erste! Und
schreibt dann mal einer über „das Unheilige in der heiligen
Schrift“ (Gerd Lüdemann, Ex-Theologe in Göttingen) wird er
ohne viel Diskussion rausgeworfen.

Die evangelischen Kirchen Deutschlands befinden sich derzeit in einer Diskussion, das theologische Prä Israels in ihren Statuten festzuhalten, um zukünftig anderen Tendenzen Vorschub zu leisten. Judaistische Lehrstühle (d.h. Lehrstühle, die sich mit der Geschichte des Judentums beschäftigen, keine „religiösen“) sind an einigen Universitäten nur noch erhalten, weil die Kirchen dafür sorgen. Ich leide beständig unter „meiner“ Kirche, aber daß sie sich nicht dieser Vergangenheit bewußt ist, glaube ich nicht. SChau mal bei Ev. Akademien und Erwachsenenbildungsstätten nach, ich denke, daß Du siehst, daß nicht nur von Nächstenliebe gesprochen wird.
Zu Lüdemann: Lüdemanns Thesen sind so alt wie die historisch-kritische Forschung. Wissenschaftlich kaum originell und teilweise fahrlässig, provoziert er nun sehr gerne. Er stylisiert sich als Märtyrer einer ach so bösen, natürlich kirchlichen Gegnerschaft. Ich empfehle einen online-Blick in die Vorlesungsverzeichnisse Ev-Theol. Fakultäten inklusive dort angegebener Literatur…

Für das 3. Reich und seine Taten waren natürlich die Deutschen
verantwortlich - ohne Wenn und Aber! Nur hat in D inzwischen
ein kompletter Paradigmenwechsel in der Staatsbegründung und
-ordnung, seiner Verfassung und allem, was sonst noch dazu
gehört, stattgefunden. Die Kirche beruft sich aber nach wie
vor auf ihr 2000 Jahre altes „Grundgesetz“ und ihre Tradition.

Für die rk Kirche sind SChrift und Tradition, für die ev. „nur“ SChrift bindend. Die SChrift ist beständiger Interpretation unterworfen. Es ist nicht das „Grundgesetz“, was falsch ist, sondern die daraus gezogenen Konsequenzen, die vor Gott und den Menschen verantwortet werden müssen. Eine Religion, die sich auf das, was wir AT und NT benennen, beruft, kann niemals einen Völkermord geschweige denn dessen geistige Vorbereitung unterstützen. In den ev. Kirchen hat die sogenannte Barmer Theol. Erklärung von 1934 mittlweile den Rang einer Bekenntnisschrift (und auch wenn sie zu schwach in der Frage der Juden ist, so hätte das schon gereicht, um einiges zu verhindern). ISt das nicht auch ein Paradigmenwechsel?

Da hat es keinerlei Brüche im Bewustsein des Volkes und der
Kirchenführung gegeben! Und außer einer pauschalen
Entschuldigung des Papstes hat es nichts gegeben …

Es gibt die Stuttgarter Schulderklärung vom Oktober 1945. Viel zu schwach teilweise, aber wohl zu diesem Zeitpunkt mehr als was aus dem Rest Dtlds kam. ZUdem siehe obige Entwicklungen…

ist einer der „Säulenheiligen“ - was vieles angeht, zu Recht!
Aber er hat den Juden vorgeworfen, „sie vergifteten Brunnen,
raubten christliche Kinder, um sie rituell zu schlachten“
(„Von den Juden und ihren Lügen“, 1543). Das hört man nie,
muss man aus geschichts- und ähnlichen Büchern herausfummeln.

Empfehle die Lektüre von MArtin Brecht und Lohse (Vorname entfallen), Examensvorbereitungslektüre zum THema…

Jeder kann sehen, das diese nichts mit der NPD am Hut haben,
gegen diese demonstrieren und bei Wahlen im Prinzip abstrafen.
Der Staat bekämpft die NPD im Rahmen seines Rechtssystems. Da
wäre es gut, wenn die Kirche das „Unheilige“ endlich auch mal
nennt und sich deutlich davon distanziert. Aber von den
Sprüchen Luthers wird nie etwas gesagt, und - andere
Baustelle, aber meine Lieblingsgeschichte - im Gottesdienst
wird uns „David und Batsebah“ als schöne Geschichte von der
Barmherzigkeit und Gnade Gottes und nicht als Geschichte von
Ehebruch und Mord erzählt.

Dann warst Du noch nicht in einer meiner Predten darüber:wink:
Aber hier sind wir an einem Punkt: Was würdest Du machen, wenn Dir jetzt trotzdem jemand mild lächelnd über Deine unendliche Naivität erklären würde, nein, nein, Ihr Deutschen seid alle Nazis, da sieht man es wieder…? Diese Diskussion könnte man dann ewig weiterführen, immer könnte man Dir etwas neues erzählen, weil es Deutsche Gruppen gibt, Deutsche an sich etc. die dies und jenes machen. Auch Du würdest irgendwann sauer werden, vor allem,wenn man dann auch noch Deine UNeinsichtigkeit als Dummerheit oder, wie hier auch schon geschehen, als „schwarze Theologie“ bezeichnen würde.

Genau, Theologen wissen das. Dem Volk wird nach wie vor
der zaudernde, die anwesenden Juden fragende Pilatus
dargebracht.

Das glaube ich von niemanden, der mit mir studiert hat!

Ich hoffe, ich habe mich nicht wieder vorbei benommen :wink:)

Na, machst Fortschritte:wink:

Beste Grüße,
Taju

Hallo Merkur,

die Gnostiker vergessen.

Die Inquisition hatte sie nicht vergessen.

Deswegen kenne ich auch keinen :stuck_out_tongue:.

Aber im Ernst, ist nicht jeder gläubige Menschen irgendwie Gnostiker? Sicherlich nicht als Mitglied der religiösen Gruppe der Gnostiker im theologischen Sinn, aber er glaubt doch an einen Gott, den er zumindest teilweise erkennen kann. Er lebt sein Leben so, wie er meint das Gott es so von ihm erwartet. Er betet zu Gott und glaubt, daß er verstanden wird. Jeder hat seine persönliche Vorstellung von Gott (siehe erstes Posting).
Somit hat jeder Gläubige eine Art unterschwelliges Wissen über Gott.

Liebe Grüsse
Torsten

Hallo Jan,

Folterwerkzeuge(Kreuz mit Leiche dran)* in Klassenzimmern

*christliche Kinder mögen damit was anzufangen wissen, für
mich waren Kirchen und Kreuze als Kind immer sehr gruselig und
haben mir Angst gemacht

ich hatte als christliches Kind auch meine Probleme damit.
Weil nach christlicher Lehre ist Jesus ja auferstanden.
Warum muss er dann auf den Kruzifixen immer noch am Kreuz hängen?

Gruss Harald

Hi, ich nöchte dazu nur anmerken, dass die Bibel keineswegs 2000 Jahre alt ist.

das AT wurde von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde bereits lange vor der angenommenen Lebenszeit von Jesus zum Teil zusammengestellt. Wobei sich sowohl Juden danach noch ca. 100 Jahre, die Christen noch jahrhunderte später stritten, welche Bücher nun in die Bibel hineingehören.

Wenn man Hebräische((kann ich leider nicht), griechische, englische und deutsche Bibeltexte verschiedener Epochen vergleicht, stellt man zahlreiche z.t. den Sinn entstellende, aber denjeweil herrschenden Kreisen durchaus genehme „Fehler“ fest, verwiesen sei nur auf

  • „Seelig die da arm sind“ --> „Seelig die da geistig arm sind“
  • Jesus als „ein Sohn Gottes“–> Jesus als DER Sohn Gottes"

Dh. am, Bibeltext wurden fortlaufend Änderungen vorgenommen.

A.

Weil ,

ER (Oder ES) ist nicht begrifflich bestimmbar ,
sondern nur seelisch erfahrbar .

Gruß
an Andreas

Merkur

An alle Nichtchristen!

Wer oder was ist Eurer Meinung nach ein Christ?

jemand der die 10 gebote befolgt. also so gut wie niemand

Wie sollte ein Christ Eurer Meinung nach leben?

es ist nicht möglich und nicht nötig wie ein christ zu leben

ken 27

gruss umungus

tellerrand

Weil ,

nämlich eben und deswegen,

ER (Oder ES) ist nicht begrifflich bestimmbar ,
sondern nur seelisch erfahrbar

…sich auch keine allgemeingültigkeiten finden, sondern eben nur die
individuelle momentane befindlichkeit, die genauso auch individuell
betrachtet werden sollte.
also kein dogma, kein gesetz, sondern lediglich eigene interpretation
der jeweiligen wahrnehmung.
die behauptung einer „seele“ lasse ich mal hier weg.

oder?

freundlichst,
frank

Wer oder was ist Eurer Meinung nach ein Christ?

jemand der die 10 gebote befolgt. also so gut wie niemand

umungus, ganz falsch! Von Christus sind die 10 Gebote nicht, sondern vom Gott des jüdischen Volkes

Wie sollte ein Christ Eurer Meinung nach leben?

es ist nicht möglich und nicht nötig wie ein christ zu leben

Wär doch aber schön, wenn sich alle und einander lieben würden, hä?
Und Gott erst, wär der happy!
gruss Geris

umungus, ganz falsch! Von Christus sind die 10 Gebote nicht,
sondern vom Gott des jüdischen Volkes

ist doch uninteressant von wem die sind!

Wie sollte ein Christ Eurer Meinung nach leben?

es ist nicht möglich und nicht nötig wie ein christ zu leben

Wär doch aber schön, wenn sich alle und einander lieben
würden, hä?

das christentum gibts schon lange. und? tun sich denn alle lieben und sich dran halten, hä? nein

wäre es nicht besser sich an die moral und nicht eine religion, die varieren kann, zu halten?

Und Gott erst, wär der happy!

wäre es dir nicht lieber wenn ich happy wäre?

gruss umungus

Alexander,

Ich halte es so: Die Stämme der Welt (die einzelnen
Religionen)
lagern um einen Berg. Sie sehen alle den Gipfel, das ist Gott.
Nur
jeder eben aus einem anderen Winkel.

Man kann diesen Gott bitten um die Liebe und Gnade. Zum Beispiel für ein total zerrissenes Herz um Frieden.
Gruß, Geris