An die Berufsfotografen:

Bei der konventionellen Fotografie muss ja bei offener Blende die Achse des Objektives veschoben werden, um eine größere Tiefenschärfe z.B. bei Nahaufnahmen zu erhalten (Schwarzschildeffekt).
Gilt das gleiche Gesetz auch bei der Digitalfotografie?
Grüße
Raimund

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Bei der konventionellen Fotografie muss ja bei offener Blende
die Achse des Objektives veschoben werden, um eine größere
Tiefenschärfe z.B. bei Nahaufnahmen zu erhalten
(Schwarzschildeffekt).

das ist was anderes !
was du meinst ist die scheimpflugsche regel/gesetz
t.

Gilt das gleiche Gesetz auch bei der Digitalfotografie?
Grüße
Raimund

vollkommen richtig…
war ja auch ein Test, ob Du das auch weisst…(hüstel…)! *g*
Spass beiseite: Du hast natürlich Recht. Ich habe die Begriffe verwechselt. Gedacht war natürlich die Scheimpflug´sche Regel.
Doch auch hier die Frage: gilt sie in der Digitalfotografie auch?
Wenn ja, müsste es ja folglich für die exklusiveren Digi-Kameras so ein „Zwischengerät“ zwischen Kamera und Objektiv geben. Ich habe mir mal vor einigen Jahren (ok vielen) so was für meine 6x6 gebaut. Umständlich aber hat funktioniert. Das dürfte für so´ne Digi allerdings nicht machbar sein (das Selbstgebaute).
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

war ja auch ein Test, ob Du das auch weisst…(hüstel…)!
*g*

Dann mal Gute Besserung für deinen Husten :wink:)

Wenn ja, müsste es ja folglich für die exklusiveren
Digi-Kameras so ein „Zwischengerät“ zwischen Kamera und
Objektiv geben. Ich habe mir mal vor einigen Jahren (ok
vielen) so was für meine 6x6 gebaut. Umständlich aber hat
funktioniert. Das dürfte für so´ne Digi allerdings nicht
machbar sein (das Selbstgebaute).

Die optischen Gesezte gelten auch noch für eine digitale Kameras !!

Einzig die Umwandlung des projezierten Bildes in eine archivierbare Form funktioniert anders.
Viele Probleme sind aber in ähnlicher Form geblieben z.B. Bei hochempfindlichen Filmen macht die Korngrösse Probleme, bei digitaler Fotographie ist es das Rauschen.

MfG Peter(TOO)

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Antwort:

konventionell oder digital - mit Licht zeichnen!

  • Tiefenschärfe via SCHEIMPFLUG:

Objekt- & Objektiv- & Film-, bzw. Chipebene treffen sich als gedachte verlängerte Linie in einem Punkt. Dann ist die gesamte Objektebene scharf, allerdings in unterschiedlicher Tiefe, je nach gewählter Blende, meint also bei offener Blende, fast 2-dimensional, bei weiterer Abblendung zunehmend tiefer - hängt natürlich vom Objektabstand ab - nah, gering, weit größer

  • Schwarzschild:

bedeutet, das bei Belichtungszeiten ab ca. 1/30 Sekunde die errechnete Kombination Blende/Zeit nicht mehr proportional sind, d.h. anstatt Blende 8 und 2 Sekunden z.b. muß man 4 oder gar 8 belichten, hängt von der Gradation bzw. den Materialeigenschaften ab. Das ist digital ähnlich, aber sicher noch nicht vom Hersteller erprobt, d.h. TSY and ERROR - dafür gehts ja digital alles so fix *lol*

lieben gruß, ecki

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hallo Ecki,
ich meinte natürlich Scheimpflug.
Wie ich unten schon schrieb, habe ich mir vor vielen jahren (als Autofocus noch ein Fremdwort war und man zur Belichtungsmessung den Lunasix benützte) so eine Einstellhilfe selbst gebastelt.
Alles etwas mühselig damls… aber hat sagenhaft Spass gemacht! Und nebenher hat es den Nffekt gehabt, dass man einiges über Forografie gelernt hat.
Mit Digi habe ich so gut wie keine Erfahrung. (Nur, dass einer meiner Freunde in einer Woche Karibik 500 Aufnahmen damit gemacht hat!)
Muss mich doch mal reinknien in die Materie.
Grüße
Raimund