Hallo Cathi,
Hallo Morrighan,
Die Option Dich mit der unerfreulichen Situation zu
arrangieren kommt für Dich nicht in Frage.
das kommt für und beide nicht in Frage, da sind wir uns einig.
Aber weiter: Du hast es nicht geschafft seine Mutter für Dich
einzunehmen und schaffst es jetzt auch nicht mehr, also soll
ER das für Dich richten.
Ganz so einfach ist es nicht. Ich habe alles versucht, mit der
Frau
ist nicht zu reden, sie macht völlig zu, da sie so aufgehetzt
ist.
Genau, Du hast alles versucht und es trotzdem nicht geschafft (damit war keine Wertung wie „Versagen“ verbunden!). Nichtsdestotrotz erwartest Du Dir jetzt von ihm, dass er das in Ordnung bringt.
Das kann man sich nicht vorstellen wie diese Situation
aussieht.
Alle, die bisher die Situation mitbekommen haben (und das sind
viele,
da ist ja ein Reitstall), sagen dass sie noch nie so etwas
erlebt
haben und es furchtbar ist. Die Situation ist also an sich
sehr
Also ausgeweitet hast Du den Konflikt ja schon (Ausweiten ist eine Phase in einem Konflikt, man zieht alle Leute ein die man kennt und läßt sich bestätigen wie untragbar der Zustand ist, keine Frage: trägt nicht zur Konfliktbewältigung bei).
schwer zu händeln, es liegt nicht so sehr daran dass jemand
irgendwo
versagt hat jemanden für sich einzunehmen.
Entschuldige meine trockene Art, ich habe kein Versagen ins Spiel gebracht, ich habe nur gesagt: Was Du nicht geschafft hast, soll er jetzt richten.
Wenn er das (Unmögliche) nicht möglich macht, hast Du noch
keine konkreten Vorstellungen was das wirklich für Dich
bedeutet und vor allem welche Konsequenzen Du daraus ziehen
wirst.
Also, wir gehen davon aus dass wir es schaffen. Würden wir das
nicht
tun, könnten wir uns trennen. Auch wenn es sich vielleicht
nicht so
anhört, wir sind trotz allem noch ein „WIR“.
Ich habe jetzt den Überlick verloren: Wer läuft hier vor einem
Problem davon?
Vor DEM Problem um das es geht, laufe ICH nicht davon. Und im
Genau, nur dass er es lösen soll.
Grunde
habe ich recht damit dass ich gesagt habe er läuft davor
weg…er
meinte er hätte Angst dass das Theater wieder anfängt, sobald
er was
unternimmt, aber er wüsste auch dass wir was machen müssen.
Mit der Drohung der Mutter (Hof und so) kann ich mir schon vorstellen, dass er unter irrsinnigem Druck steht.
Was würdest Du an seiner Stelle tun?
Ideal wäre natürlich wenn ER seine Mutter von Dir überzeugen könnte.
Er will Hof, Mutter und Dich (wieder ohne Wertung zu verstehen). Wie soll er sich Deiner Meinung nach entscheiden, für den Fall dass er seine Mutter nicht überzeugen kann?
Wir haben uns heute endlich mal richtig über das Ganze
unterhalten.
Er sagt dass er erstmal Ruhe für sich gebraucht hat, aber das
es
jetzt schon ruhiger ist und besser wird. Und das er die
Beziehung auf
keinen Fall aufgeben will und wird. Ich glaube so langsam
sortieren
wir
uns wieder.
Das ist mal ein Weg nach vorne
, aber ich glaube immer noch, dass Du selbst keine konkreten Vorstellungen hast WAS eigentlich passieren soll, und WAS DU TUST, wenn es nicht passiert.
Die allgemeine Vorstellung „Seine Mutter soll mit mir auskommen“ ist sicher wünschenswert, Du bist aber daran (ohne Verschulden) gescheitert. Und jetzt verlangst Du es von Ihm.
Lieber Gruß, Cathi
Ebenfalls lieben Gruß
Deine M.