An die Männer dieses Forums

Das wär nett wenn es so einfach wär…

Doch, Cathi, so einfach ist es. Lies Dir nochmal durch, was Du Eckard geantwortet hast. Dein Freund lässt Dich am langen Arm verhungern, und Du machst Dich zum Deppen, anstatt klipp und klar zu fordern , was Dir zusteht, und dann die Konsequenzen zu ziehen.

Gruß Ralf

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Hallo Ralf,

Doch, Cathi, so einfach ist es. Lies Dir nochmal durch, was Du
Eckard geantwortet hast. Dein Freund lässt Dich am langen Arm
verhungern, und Du machst Dich zum Deppen, anstatt klipp und
klar zu fordern , was Dir zusteht, und dann die
Konsequenzen zu ziehen.

ich weiß langsam gar nicht mehr was ich machen soll. Viele hier und
auch Freunde von mir, sagen mir ich soll ihn einfach abhaken. Aber
das kann ich nicht. Ich glaube es ist alles eine Frage der Zeit. Ich
werde vielleicht versuchen mit ihm zu reden und alles klipp und klar
zu sagen.
Lieber Gruß, Cathi

Hallo Angel,

Was er an Muttern und dem Hof hat, weiss er sicher. Unsicher dürfte
er (du ?) sich bzgl. einer Zukunft als Paar sein. ich meine weniger ::die Dauer als, die ganz praktische Frage: Was kommt auf mich zu.

Zitat Ende.

Du bist inkonsequent oder vergesslich,

falsch interpretiert. Diese Zeilen sollen ja nicht dazu motivieren, die Sache auszusitzen. Meiner Erfahrung nach fährt der gute Mann besser, wenn er Abstand gewinnt, wie ich es auch Dir gegenüber dargestellt habe. Wie Du aus dem Context des Postings an Cathy erkennen kannst, will ich ihr klar machen, wie sie ihn zu einer Pro-Partnerschafts-Entscheidung bringen kann. Er muss die Taube auf dem Dach genau sehen, um den Spatz der scheinbar in der Hand ist abzugeben. Das ‚scheinbar‘ schreibe ich ganz bewusst dazu, weil er wahscheinlich mehr als 20 Jahre seines Lebens Buckeln muss um eventuell den Hof zu bekommen. In dieser Zeit kann sehr viel passieren.

Ciao maxet.

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you’ve got mail…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Demenzia,

hab bis jetzt nix bekommen…
Vielleicht ist es irgendwie abhanden gekommen? Kannst dus nochmal
schicken?

Liebe Grüße, Cathi

grad noch mal geschickt… owt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Cathi,

Warum stecken Männer bei großen Problemen den Kopf in den
Sand,
laufen davor weg etc.?
Wie wollen sie dann wie man mit ihnen umgeht? Wie kann man sie
da
rausholen?

Ganz einfach und ohne tiefere psychologisches Hintegrundwissen.
Ich kenne das Problem der vorgeworfenen Feigheit häufig bei sozialen Konflikten. Wenn es um Probleme geht, die mann nicht durch Muskelkraft oder eine heroische Tat erledigt, sondern dadurch, dass er sich mit anderen Menschen auseinandersetzen muss, z.B. in Behörden oder Institutionen, meiden manche Männer die Konflikte.

Gruß
Carlos

Selektiv herausgegriffen
Hallo Cathi,

ich habe folgendes Statement interessant gefunden, irgendwo im Thread schreibst Du das über Deinen Freund:

Er arbeitet praktisch von 4h
morgens bis manchmal abends um 22h. Er hat einen Job und dann noch
einen landwirtschaftl. Betrieb. Ich glaube er dreht einfach am Rad.
Aber man muss doch merken dass man die Probleme nicht löst indem man
davor wegrennt…

Jemand der einen landwirtschaftlichen Betrieb führt UND einen Job hat, schätze ich ganz sicher nicht so ein als würde er vor Problemen davonlaufen.

Ich stelle ihn mir aber auch nicht als hyper-sensiblen Romantiker vor, der sich zwischen 10 Uhr Abends und 4 Uhr früh über sein Gefühlsleben mit Dir austauschen möchte - WEIL ER TOTAL KAPUTT VON DER ARBEIT IST.

Was soll er denn machen? Den Hof hinschmeißen?

Meine Mutter stammt auch aus einer Bauernfamilie. Da geht es (nicht verallgemeinern ich weiß, aber trotzdem) sehr oft hart, fast brutal zu. Für mich sieht es folgendermaßen aus: Seine Mutter will Dich nicht. (Punkt) Er will den Hof. (Punkt) Und er hofft noch immer, dass Du in diesem Szenario irgendwo Deinen Platz findest.

Setze Dir endlich klare Ziele was Du in einer Beziehung erreichen willst (nicht unbedingt in der jetzigen sondern allgemein), und wenn das mit ihm nicht geht, überleg Dir was Du dann tun wirst.

Gruß
M.

PS: Ich bleibe dabei: Er steckt den Kopf nicht in den Sand.

Hallo Morrighan,

vielen lieben Dank für deine Antwort.

Jemand der einen landwirtschaftlichen Betrieb führt UND einen
Job hat, schätze ich ganz sicher nicht so ein als würde er
vor Problemen davonlaufen.

Doch, das tut er sogar manchmal in seinem Job. Deine Überlegung ist
ganz richtig, man sollte meinen dass er das nicht tut, aber wenn
einem jahrzehntelang alle Probleme von der Mutter abgenommen werden,
kommt es zu sowas. Das sagt er sogar selber, dass das vielleicht ein
Fehler von ihr war.

Ich stelle ihn mir aber auch nicht als hyper-sensiblen
Romantiker vor, der sich zwischen 10 Uhr Abends und 4 Uhr früh
über sein Gefühlsleben mit Dir austauschen möchte - WEIL ER
TOTAL KAPUTT VON DER ARBEIT IST.

Also, bevor der ganze Stress mit der Mutter usw. war, konnte er das.
Er arbeitet ja nicht JEDEN Tag so lang. Wir haben uns schon sehr oft
gesehen und vor allem telefoniert. Er ist im Prinzip schon ein
absolut Lieber und Romantischer.

Was soll er denn machen? Den Hof hinschmeißen?

Nein, ganz sicher nicht.

Meine Mutter stammt auch aus einer Bauernfamilie. Da geht es
(nicht verallgemeinern ich weiß, aber trotzdem) sehr oft hart,
fast brutal zu. Für mich sieht es folgendermaßen aus: Seine
Mutter will Dich nicht. (Punkt) Er will den Hof. (Punkt) Und
er hofft noch immer, dass Du in diesem Szenario irgendwo
Deinen Platz findest.

Ja, er hofft und wartet ab. Aber ist das nicht auch irgendwie eine
Art von weglaufen? Die Sache ist ja die: die Mutter hat ein komplett
falsches Bild von der Situation, weil sie von der Ex aufgehetzt
wurde. Ich finde, man könnte schon versuchen ihr dieses Bild zu
nehmen, statt „einfach“ nix zu tun…

Lieber Gruß, Cathi

Hallo Cathi,

Welche „Ja, aber …“ Antwort hast Du auf:

Setze Dir endlich klare Ziele was Du in einer Beziehung erreichen willst
(nicht unbedingt in der jetzigen sondern allgemein), und wenn das mit ihm
nicht geht, überleg Dir was Du dann tun wirst.

Oder gibt’s doch schon konkrete Vorstellungen Deinerseits?

Hallo Morrighan,

vielen lieben Dank für deine Antwort.

Jemand der einen landwirtschaftlichen Betrieb führt UND einen
Job hat, schätze ich ganz sicher nicht so ein als würde er
vor Problemen davonlaufen.

Deine Überlegung ist
ganz richtig, man sollte meinen dass er das nicht tut, aber
wenn

Ja, aber …

Ich stelle ihn mir aber auch nicht als hyper-sensiblen
Romantiker vor, der sich zwischen 10 Uhr Abends und 4 Uhr früh
über sein Gefühlsleben mit Dir austauschen möchte - WEIL ER
TOTAL KAPUTT VON DER ARBEIT IST.

Also, bevor der ganze Stress mit der Mutter usw. war, konnte
er das.

Also entweder hat er sich geändert oder die Anfangsromantik ist weg, oder Du hast Dich in ihm getäuscht.

Er arbeitet ja nicht JEDEN Tag so lang. Wir haben uns schon
sehr oft

Also manchmal nur von 4:00 bis 18 Uhr? -> sind auch 14 Stunden!

gesehen und vor allem telefoniert. Er ist im Prinzip schon ein
absolut Lieber und Romantischer.

Was soll er denn machen? Den Hof hinschmeißen?

Nein, ganz sicher nicht.

Gut, das wäre geklärt, und solange die Mutter lebt ist noch nicht klar, dass er irgendwann den Hof bekommt (sorry, sowas zu überlegen, aber es könnte eine Rolle spielen), also mit der Mutter arrangieren?

Für mich sieht es folgendermaßen aus: Seine
Mutter will Dich nicht. (Punkt) Er will den Hof. (Punkt) Und
er hofft noch immer, dass Du in diesem Szenario irgendwo
Deinen Platz findest.

Ja, er hofft und wartet ab. Aber ist das nicht auch irgendwie
eine
Art von weglaufen?

Nicht unbedingt. Manchmal heilt die Zeit Dinge, die Argumente nicht sofort bereinigen können.

Ich finde, man könnte schon versuchen ihr dieses Bild
zu
nehmen, statt „einfach“ nix zu tun…

Das wäre etwas was Du Dir überlegen könntest: „Wenn er das nicht tut, was mache dann ich? - Lebe ich damit und versuche mich mit der Situation zu arrangieren? Oder geht es überhaupt nicht?“

Aber vielleicht versucht er das ja auch, nur die Mutter hat ihre Berater(in) gewählt.

Willst Du ihn vor die Wahl stellen: Deine Mutter oder ich?

Was wäre mit: Der Hof oder Du (von Seiten der Mutter)?

Lieber Gruß, Cathi

lieben Gruß
M.

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Warum stecken Männer bei großen Problemen den Kopf in den
Sand,
laufen davor weg etc.?

Ziemlich naive, geradezu dümmliche Verallgemeinerung, Zeugnis einer selektiven Wahrnehmung, typisch männerfeindlich.

Levay

Hallo Morrighan,

Welche „Ja, aber …“ Antwort hast Du auf:

Setze Dir endlich klare Ziele was Du in einer Beziehung erreichen
willst
(nicht unbedingt in der jetzigen sondern allgemein), und wenn das
mit ihm
nicht geht, überleg Dir was Du dann tun wirst.

Oder gibt’s doch schon konkrete Vorstellungen Deinerseits?

Ja, die habe ich. Das heißt nicht dass sie alle auf ihn zutreffen.
Und wenn es zuviel wird was nicht zutrifft, geht es eben nicht mehr.

Jemand der einen landwirtschaftlichen Betrieb führt UND einen
Job hat, schätze ich ganz sicher nicht so ein als würde er
vor Problemen davonlaufen.

Deine Überlegung ist
ganz richtig, man sollte meinen dass er das nicht tut, aber
wenn

Ja, aber …

Da gibt es nunmal ein sogenanntes ja aber. Ich wollte damit sagen,
dass ich deinen Einwand verstehe, es aber anders ist. :o)

Ich stelle ihn mir aber auch nicht als hyper-sensiblen
Romantiker vor, der sich zwischen 10 Uhr Abends und 4 Uhr früh
über sein Gefühlsleben mit Dir austauschen möchte - WEIL ER
TOTAL KAPUTT VON DER ARBEIT IST.

Also, bevor der ganze Stress mit der Mutter usw. war, konnte
er das.

Also entweder hat er sich geändert oder die Anfangsromantik
ist weg, oder Du hast Dich in ihm getäuscht.

Nein, jetzt ist der Stress mit der Mutter da.

Er arbeitet ja nicht JEDEN Tag so lang. Wir haben uns schon
sehr oft

Also manchmal nur von 4:00 bis 18 Uhr? -> sind auch 14
Stunden!

Stimmt, viel zuviel, aber (da ist es wieder…) es ist nicht so dass
ich nicht verstehe dass er kaputt ist. Nur kann er anders, das hat er
schon gezeigt.

Gut, das wäre geklärt, und solange die Mutter lebt ist noch
nicht klar, dass er irgendwann den Hof bekommt (sorry, sowas
zu überlegen, aber es könnte eine Rolle spielen), also mit der
Mutter arrangieren?

Meine Rede, man muss nur auch damit anfangen.

Ja, er hofft und wartet ab. Aber ist das nicht auch irgendwie
eine
Art von weglaufen?

Nicht unbedingt. Manchmal heilt die Zeit Dinge, die Argumente
nicht sofort bereinigen können.

ja vielleicht.

Ich finde, man könnte schon versuchen ihr dieses Bild
zu
nehmen, statt „einfach“ nix zu tun…

Das wäre etwas was Du Dir überlegen könntest: „Wenn er das
nicht tut, was mache dann ich? - Lebe ich damit und versuche
mich mit der Situation zu arrangieren? Oder geht es überhaupt
nicht?“

es geht nicht. Und deshalb bin ich ja dabei etwas zu tun.

Willst Du ihn vor die Wahl stellen: Deine Mutter oder ich?

Nein. Ich will zu dem Ziel kommen dass man mit ihr vernünftig darüber
redet.

Was wäre mit: Der Hof oder Du (von Seiten der Mutter)?

Das haben wir ja schon. So lautet die Erpressung.

Nicht dass wieder jemand denkt ich wäre zickig. Das hier ist alles
ganz ruhig und sachlich geschrieben und gemeint. Ich freu mich ja
wenn mir jemand hilft, da bin ich doch nicht unfreundlich.

Lieber Gruß, Cathi

Lieber Levay,

das haben wir ja jetzt alle schon bemerkt, dass der erste Artikel
vielleicht etwas ungünstig ausgedrückt war. Natürlich kann man nichts
verallgemeinern. Deshalb ist es nicht gleich naiv und dümmlich.Du
musst mich nicht so angreifen. Tu ich dich ja auch nicht.

Lieber Gruß, Cathi

Hallo Cathi,

lass mich die Situation mal zusammenfassen.

Die Option Dich mit der unerfreulichen Situation zu arrangieren kommt für Dich nicht in Frage.

Aber weiter: Du hast es nicht geschafft seine Mutter für Dich einzunehmen und schaffst es jetzt auch nicht mehr, also soll ER das für Dich richten.

Wenn er das (Unmögliche) nicht möglich macht, hast Du noch keine konkreten Vorstellungen was das wirklich für Dich bedeutet und vor allem welche Konsequenzen Du daraus ziehen wirst.

Ich habe jetzt den Überlick verloren: Wer läuft hier vor einem Problem davon?

lieben Gruß
M.

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Hallo Morrighan,

Die Option Dich mit der unerfreulichen Situation zu
arrangieren kommt für Dich nicht in Frage.

das kommt für und beide nicht in Frage, da sind wir uns einig.

Aber weiter: Du hast es nicht geschafft seine Mutter für Dich
einzunehmen und schaffst es jetzt auch nicht mehr, also soll
ER das für Dich richten.

Ganz so einfach ist es nicht. Ich habe alles versucht, mit der Frau
ist nicht zu reden, sie macht völlig zu, da sie so aufgehetzt ist.
Das kann man sich nicht vorstellen wie diese Situation aussieht.
Alle, die bisher die Situation mitbekommen haben (und das sind viele,
da ist ja ein Reitstall), sagen dass sie noch nie so etwas erlebt
haben und es furchtbar ist. Die Situation ist also an sich sehr
schwer zu händeln, es liegt nicht so sehr daran dass jemand irgendwo
versagt hat jemanden für sich einzunehmen.

Wenn er das (Unmögliche) nicht möglich macht, hast Du noch
keine konkreten Vorstellungen was das wirklich für Dich
bedeutet und vor allem welche Konsequenzen Du daraus ziehen
wirst.

Also, wir gehen davon aus dass wir es schaffen. Würden wir das nicht
tun, könnten wir uns trennen. Auch wenn es sich vielleicht nicht so
anhört, wir sind trotz allem noch ein „WIR“.

Ich habe jetzt den Überlick verloren: Wer läuft hier vor einem
Problem davon?

Vor DEM Problem um das es geht, laufe ICH nicht davon. Und im Grunde
habe ich recht damit dass ich gesagt habe er läuft davor weg…er
meinte er hätte Angst dass das Theater wieder anfängt, sobald er was
unternimmt, aber er wüsste auch dass wir was machen müssen.
Wir haben uns heute endlich mal richtig über das Ganze unterhalten.
Er sagt dass er erstmal Ruhe für sich gebraucht hat, aber das es
jetzt schon ruhiger ist und besser wird. Und das er die Beziehung auf
keinen Fall aufgeben will und wird. Ich glaube so langsam sortieren
wir
uns wieder.

Lieber Gruß, Cathi

Hallo Cathi,

Hallo Morrighan,

Die Option Dich mit der unerfreulichen Situation zu
arrangieren kommt für Dich nicht in Frage.

das kommt für und beide nicht in Frage, da sind wir uns einig.

Aber weiter: Du hast es nicht geschafft seine Mutter für Dich
einzunehmen und schaffst es jetzt auch nicht mehr, also soll
ER das für Dich richten.

Ganz so einfach ist es nicht. Ich habe alles versucht, mit der
Frau
ist nicht zu reden, sie macht völlig zu, da sie so aufgehetzt
ist.

Genau, Du hast alles versucht und es trotzdem nicht geschafft (damit war keine Wertung wie „Versagen“ verbunden!). Nichtsdestotrotz erwartest Du Dir jetzt von ihm, dass er das in Ordnung bringt.

Das kann man sich nicht vorstellen wie diese Situation
aussieht.
Alle, die bisher die Situation mitbekommen haben (und das sind
viele,
da ist ja ein Reitstall), sagen dass sie noch nie so etwas
erlebt
haben und es furchtbar ist. Die Situation ist also an sich
sehr

Also ausgeweitet hast Du den Konflikt ja schon (Ausweiten ist eine Phase in einem Konflikt, man zieht alle Leute ein die man kennt und läßt sich bestätigen wie untragbar der Zustand ist, keine Frage: trägt nicht zur Konfliktbewältigung bei).

schwer zu händeln, es liegt nicht so sehr daran dass jemand
irgendwo
versagt hat jemanden für sich einzunehmen.

Entschuldige meine trockene Art, ich habe kein Versagen ins Spiel gebracht, ich habe nur gesagt: Was Du nicht geschafft hast, soll er jetzt richten.

Wenn er das (Unmögliche) nicht möglich macht, hast Du noch
keine konkreten Vorstellungen was das wirklich für Dich
bedeutet und vor allem welche Konsequenzen Du daraus ziehen
wirst.

Also, wir gehen davon aus dass wir es schaffen. Würden wir das
nicht
tun, könnten wir uns trennen. Auch wenn es sich vielleicht
nicht so
anhört, wir sind trotz allem noch ein „WIR“.

Ich habe jetzt den Überlick verloren: Wer läuft hier vor einem
Problem davon?

Vor DEM Problem um das es geht, laufe ICH nicht davon. Und im

Genau, nur dass er es lösen soll.

Grunde
habe ich recht damit dass ich gesagt habe er läuft davor
weg…er
meinte er hätte Angst dass das Theater wieder anfängt, sobald
er was
unternimmt, aber er wüsste auch dass wir was machen müssen.

Mit der Drohung der Mutter (Hof und so) kann ich mir schon vorstellen, dass er unter irrsinnigem Druck steht.
Was würdest Du an seiner Stelle tun?
Ideal wäre natürlich wenn ER seine Mutter von Dir überzeugen könnte.
Er will Hof, Mutter und Dich (wieder ohne Wertung zu verstehen). Wie soll er sich Deiner Meinung nach entscheiden, für den Fall dass er seine Mutter nicht überzeugen kann?

Wir haben uns heute endlich mal richtig über das Ganze
unterhalten.
Er sagt dass er erstmal Ruhe für sich gebraucht hat, aber das
es
jetzt schon ruhiger ist und besser wird. Und das er die
Beziehung auf
keinen Fall aufgeben will und wird. Ich glaube so langsam
sortieren
wir
uns wieder.

Das ist mal ein Weg nach vorne :smile:, aber ich glaube immer noch, dass Du selbst keine konkreten Vorstellungen hast WAS eigentlich passieren soll, und WAS DU TUST, wenn es nicht passiert.
Die allgemeine Vorstellung „Seine Mutter soll mit mir auskommen“ ist sicher wünschenswert, Du bist aber daran (ohne Verschulden) gescheitert. Und jetzt verlangst Du es von Ihm.

Lieber Gruß, Cathi

Ebenfalls lieben Gruß
Deine M.

Hallo Morrighan,

Genau, Du hast alles versucht und es trotzdem nicht geschafft
(damit war keine Wertung wie „Versagen“ verbunden!).
Nichtsdestotrotz erwartest Du Dir jetzt von ihm, dass er das
in Ordnung bringt.

Achso, ja ich hatte das als Wertung empfunden. Aber es stimmt,
irgendwie erwarte ich das von ihm. Obwohl er das nicht alleine tun
muss. Aber ich erwarte von ihm dass er dazu bereit ist. Ich weiß aber
auch dass er Riesenschiss davor hat, dass alles von vorne losgeht.
Nutzt aber nix, wenn wir mal glücklich werden wollen.

Also ausgeweitet hast Du den Konflikt ja schon (Ausweiten ist
eine Phase in einem Konflikt, man zieht alle Leute ein die man
kennt und läßt sich bestätigen wie untragbar der Zustand ist,
keine Frage: trägt nicht zur Konfliktbewältigung bei).

Ja, daran hält man sich wahrscheinlich irgendwie fest…

Mit der Drohung der Mutter (Hof und so) kann ich mir schon
vorstellen, dass er unter irrsinnigem Druck steht.
Was würdest Du an seiner Stelle tun?

Ich würde mit allen Mitteln versuchen die Mutter zu überzeugen. Aber
ich kann auch diskutieren und überzeugen. Er tut sich damit sehr
schwer…Ist bei der Mutter aber auch nicht leicht. Sie rennt entweder
weg oder schließt sich ein. Oder keift nur rum. Das erschwert die
Sache.

Er will Hof, Mutter und Dich (wieder ohne Wertung zu
verstehen). Wie soll er sich Deiner Meinung nach entscheiden,
für den Fall dass er seine Mutter nicht überzeugen kann?

Und wenns Jahre dauert, ich bin davon überzeugt dass wir es schaffen.
Es geht nicht anders. Wenn wir nicht so ofensichtlich „im Recht“
wären, ich also ein schlechtes Gewissen hätte oder so, dann würde ich
darüber nachdenken. Aber sie wird irgendwann überzeugt sein, wenn sie
sich mal die Wahrheit anhört. Da glaube ich doch irgendwie an die
Gerechtigkeit, auch wenns altmodisch klingt…

Lieber Gruß, Cathi