An Engl-Muttersprachler od mit ähnlichen Kenntniss

Hallo,

Positiv? Das hatte ich nicht behauptet. Cheat kann auch
„mogeln“ bedeuten.

I cheated at school and I cheated at cards.

Just a second. „I cheated at school“? Ich mogelte in
der Schule? Das würde keine deutscher native speaker so
sagen…

Aber ja doch.
Das ist nicht in der Oberstufe bei einer Klassenarbeit
ein verbotenes Buch einschleusen, sondern das (mogeln)
geht durchaus, wenn man z.B. sagt, dass ein Erstklässler
bei den Hausaufgaben ein bisschen geschummelt hat -
vielleicht ist deine Ablehnung gegenüber dem Wort „mogeln“
ein rein dialekt/umgangsprachliches Problem.

„I cheated at cards“… nun ja, ich bin ein gamer und bei uns
hat „mogeln beim spielen“ auch einen negativen Anklang.

Es ist eine Sache der Graduierung. Es gibt ja sogar
ein Kartenspiel, das „Mogeln“ heißt, und dass gerade von
kleineren Kindern sehr gern gespielt wird.

Und eigentlich wollte ich nichts dazu sagen, aber weil
du in gewisser Weise Sian ihr Deutsch vorhälst, du hast unten
in deiner Antwort auf mich geschrieben:

(Ich halte z.B. nichts davon Kinder zu beschummeln, damit sie mal :gewinnen).

Das ist falsches Deutsch. Du kannst nur jemanden beschummeln,
wenn du dir damit einen Vorteil ergatterst, du kannst niemanden
zu seinem eigenen Vorteil beschummeln. Du kannst schummeln, damit
jemand anderes gewinnt, aber nicht jemanden be schummeln.

Gruß
Elke

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Hallo helena,

das ist wirklich „cheating“ und zwar durchaus im negativen
Kontext. Im Deutschen würde ich das „Betrügen“ nennen.

Gruß
Elke

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Hi,

Just a second. „I cheated at school“? Ich mogelte in
der Schule? Das würde keine deutscher native speaker so
sagen…

Aber ja doch.

Kurzer Check im bei den Leuten die gerade hier sind (5+meine Wenigkeit) hat ergeben: Ja, man würde verstehen, was gemeint ist. Nein, man würde das selbst aktiv nicht benutzen.

vielleicht ist deine Ablehnung gegenüber dem Wort „mogeln“
ein rein dialekt/umgangsprachliches Problem.

Äh… das Wort „mogeln“ ist schon Umgangssprache. Insofern ist Deine Verwendung schon umgangssprachlich.

Es ist eine Sache der Graduierung. Es gibt ja sogar
ein Kartenspiel, das „Mogeln“ heißt, und dass gerade von
kleineren Kindern sehr gern gespielt wird.

Der Name ist eher eine witzige Anspielung darauf, dass das, was in diesem Spiel erlaubt ist (nämlich zu Lügen - wenn auch mit Risiko), in anderen Spielen gemogelt wäre. Wirkliches mogeln (also Karten undter den Tisch fallen lassen, linsen etc.) ist auch beim Mogeln nicht erlaubt!

(Ich halte z.B. nichts davon Kinder zu beschummeln, damit sie mal :gewinnen).

Das ist falsches Deutsch. Du kannst nur jemanden beschummeln,
wenn du dir damit einen Vorteil ergatterst, du kannst
niemanden zu seinem eigenen Vorteil beschummeln. Du kannst :schummeln, damit jemand anderes gewinnt, aber nicht jemanden
be schummeln.

Das mag lokal unterschiedlich sein. Schummeln und beschummeln sind umgangssprachliche Wörter, deren Benutzung keinem einheitlichen Regelungsvorschlag unterliegt.

Grüße,

Anwar

hi,

Kurzer Check im bei den Leuten die gerade hier sind (5+meine
Wenigkeit) hat ergeben: Ja, man würde verstehen, was gemeint
ist. Nein, man würde das selbst aktiv nicht benutzen.

vielleicht ist deine Ablehnung gegenüber dem Wort „mogeln“
ein rein dialekt/umgangsprachliches Problem.

Äh… das Wort „mogeln“ ist schon Umgangssprache. Insofern ist
Deine Verwendung schon umgangssprachlich.

Dein Vika sagt: Hamburg.
Ich wollte damit andeuten, dass es im Süden der Republik
vielleicht anders gehandhabt wird.

Der Name ist eher eine witzige Anspielung darauf, dass das,
was in diesem Spiel erlaubt ist (nämlich zu Lügen - wenn auch
mit Risiko), in anderen Spielen gemogelt wäre.
Wirkliches mogeln (also Karten undter den Tisch fallen lassen,
linsen etc.) ist auch beim Mogeln nicht erlaubt!

Vielleicht auch ein regionaler (?) Unterschied.
Bei uns ist beim Mogeln eigentlich alles erlaubt.

Das mag lokal unterschiedlich sein. Schummeln und beschummeln
sind umgangssprachliche Wörter, deren Benutzung keinem
einheitlichen Regelungsvorschlag unterliegt.

Auch bei umgangssprachlichen Wörtern greifen Regeln.
Da ich momentan nicht zu Hause bin, kann ich nicht
zu meinen Lexika greifen. Deshalb verschiebe ich die Frage
ins Deutschbrett.

Gruß
Elke

Hi,

damit sie mal gewinnen). Im übrigen würde ich da nicht „cheat“
sondern „fudge“ benutzen.

Aber ja doch: cheating ist genau der richtige Ausdruck
dafür.

Es wäre nett, wenn man sich wenigstens mal die Mühe machen würde die Beiträge richtig zu lesen. Ich schrieb NICHT, dass man cheat da nicht verwenden kann.

As in "I fudged the results (the

roll etc.), so that the kid had a chance".

„to fudge“ ist ein wesentlich seltener gebrauchtes Wort,
außerdem kannst du es nur so benutzen wie du es geschrieben
hast:
to fudge + results

Ne, das stimmt nicht. fudge steht oft mit result, aber auch mit:
roll, statistics, figures, program und vielem, vielem mehr.
Das „fudge“ ein wenig seltener ist, heißt nur, dass es ein etwas spezialisierter Sprachgebrauch ist. Und wie wir in Deutsch schon immer gelernt haben: Hat man die Wahl zwischen einem generischen und einem spezifischen Wort, sollte man lieber das spezifische Wort benutzen, das klingt besser (bestes Beispiel im Deutschen: Das Verb „gehen“. Wir immer und immer wieder in Texten überbenutzt).

Grüße,

Anwar

„to cheat“ ist wesentlich häufiger im Gebrauch:
I cheat at „Snakes & Ladders“.
I cheated at my exams.
I cheat you out of your reward.
I am a notorious cheater.
I cheated with my husband’s best friend.

Ich schrieb: regel- oder sittenwidrig. Bingo. Beides fällt
wohl unter die Definition.

Nicht ganz und beantwortet vor allen Dingen nicht
helenas ursprüngliche Frage, wie sie das Wort einsetzen
kann.

Davon abgesehen: Kinder die beim
Versteckspielen linsen sind Nervenärsche par excellence und
treffen damit genau in die negative Kerbe.

Hier wird die Diskussion mit dir aber nicht mehr fruchtbar.
Was du von Schummeleien hälst, ist absolut nicht relevant,
sondern wie das Wort im Englischen angewendet wird.

Gruß
Elke

PS: Hast du schon mal mit 2jährigen Verstecken gespielt?

Hallo,

Es wäre nett, wenn man sich wenigstens mal die Mühe machen
würde die Beiträge richtig zu lesen. Ich schrieb NICHT, dass
man cheat da nicht verwenden kann.

Gleichfalls.

As in "I fudged the results (the

roll etc.), so that the kid had a chance".

„to fudge“ ist ein wesentlich seltener gebrauchtes Wort,
außerdem kannst du es nur so benutzen wie du es geschrieben
hast:
to fudge + results

Ne, das stimmt nicht. fudge steht oft mit result, aber auch
mit:
roll, statistics, figures, program und vielem, vielem mehr.

Falsch ausgedrückt meinerseits. Ja, man kann auch
andere Sachen mit „to fudge“ kombinieren, aber man
kann es nicht mit anderen oder keinen Präpositionen
kombinieren.

Das „fudge“ ein wenig seltener ist, heißt nur, dass es ein
etwas spezialisierter Sprachgebrauch ist.

Oder ungewöhnlicher.

Und wie wir in
Deutsch schon immer gelernt haben: Hat man die Wahl zwischen
einem generischen und einem spezifischen Wort, sollte man
lieber das spezifische Wort benutzen, das klingt besser

Nur, wenn das spezifische Wort auch den richtigen Sinn
vermittelt.

(bestes Beispiel im Deutschen: Das Verb „gehen“. Wir immer und
immer wieder in Texten überbenutzt).

Danke, dass du mir die Worte „generisch“ und „spezifisch“
erklärst.
Es scheint sich das rumgesprochen zu haben:
„das eklastic hat sein leben zwischen negern, beduinen und
marodierenden terrorbanden zugebracht.
so ist es nicht erstaunlich, daß es noch unter gewissen
integrationsproblemen hier leidet.
sei also bitte etwas rücksichtsvoller und, vor allem, quäle es nicht
mit fremdwörtern.“
(das stammt aus einem Posting aus dem Mitgliedertreffenbrett,
da dort nicht archiviert wird, zitiere ich direkt)

Gruß
Elke

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Das ist plagiarism, scholarly cheating, der Beginn einer kriminellen
Kariere. Was kennst du denn für Leute *Stein werf*

Sprite

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Hallo Anwar

Ich hatte dein Posting so verstanden: Cheating ist immer sehr negativ behaftet. Ich bin eben der Meinung dass es auch z.B harmloses Mogeln/Schummeln bedeuten kann.

I cheated at tiddlywinks- das wäre ein harmloser Fall. vs. Your wife cheated on you!

Sollte ich dich falsch verstanden haben entschuldige ich mich.

Mit freundlichen Grüßen
Siân

PS off topic We Celts would never boast, why should we? Understatement is our forte.

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Hi!

Das ist plagiarism,

Qwatsch! Plagiat ist was ganz anders, lieber Sprite! Das ist weit und breit keins (wo ist dafür die vorlage, die man gestzeswidrig kopiert um zu plagieren?)

scholarly cheating, der Beginn einer
kriminellen
Kariere.

Hellseher oder was???

Was kennst du denn für Leute *Stein werf*

Wer frei von alle Schulden ist, der werfe den ersten Stein… (wo ken i des her?)

Sprite

…wohl der gruß- und anredeloser… *schlimm, schlimm*

Gruß
Helena

Ja OwT
hola :wink:

bisher war’s Spaß

Hi!

Das ist plagiarism,

Qwatsch! Plagiat ist was ganz anders, lieber Sprite! Das ist
weit und breit keins (wo ist dafür die vorlage, die man
gestzeswidrig kopiert um zu plagieren?)

Irrtum. Selbst wenn mir einer seine Gedanken schenkt, darf ich sie
nicht als meine verkaufen, ich muss die Quelle angeben.

scholarly cheating, der Beginn einer
kriminellen
Kariere.

Hellseher oder was???

Bisher war’s Spaß, pass aber auf, Leute mit deiner Einstellung
fliegen nicht selten von der Uni und dann sieht’s übel auf. Das ist
kein Witz.

Was kennst du denn für Leute *Stein werf*

Wer frei von alle Schulden ist, der werfe den ersten Stein…
(wo ken i des her?)

Das war ein Witz mit doppeltem Boden, weil ich eben auch hier zitiert
habe ohne die Quelle anzugeben, schön dass du’s wenigstens teilweise
verstanden hast.

Sprite

…wohl der gruß- und anredeloser… *schlimm, schlimm*

Gruß
Helena

Ich wusste nicht, dass du so großen Wert auf Floskeln legst. Ich
lasse hin und wieder Anrede und Gruß weg, da ich hier auf eine
sensible Ader gestoßen bin, hole ich es nach.

Liebe Helena

Gruß
Sprite

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Hallo Siân,

Ich hatte dein Posting so verstanden: Cheating ist immer sehr
negativ behaftet. Ich bin eben der Meinung dass es auch z.B
harmloses Mogeln/Schummeln bedeuten kann.

Wie gesagt, wir verlassen die sprachliche Ebene und begeben uns in das weite Feld der Ethik (vielleicht ein zu hoher Begriff, aber ein anderer fällt mir grade nicht ein). Ich sehe aber ein, dass anscheinend eine sehr spezielle Auffassung vom Begriff schummeln habe, bzw. das meine Bewertung da eher negativer ausfällt, als in der Allgemeinheit. Naja, you live, you learn.

PS off topic We Celts would never boast, why should we?
Understatement is our forte.

Umm… no! Understatement is a british virtue (and an adorable one at that). Boasting challenges are (or rather were!) an established and honored Celtic tradition!

Grüße,

Anwar

das ist wirklich „cheating“ und zwar durchaus im negativen
Kontext. Im Deutschen würde ich das „Betrügen“ nennen.

Hallo, Elke,
dieses Delikt wurde an meiner Penne damals als „Unterschleif“ mit Einzug und Note 6 bestraft.
Meiner Meinung nach eine verschärfte Form von cheating bzw. cheating in seiner üblen Erscheinungsweise.
Gruß
Eckard
btw. Gerade dieses Beispiel zeigt sehr schön, dass es nicht damit getan ist ein einzelnes Wort nach einem Blick ins Lexikon zu „übersetzen“, sondern dass es sehr wohl darauf ankommt zu gewichten und abzuwägen

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Hi Elke,

Ja, das kommt hin. Gerade die Leprechauns sind ja
durchaus nicht immer wohlwollend.

Leprechauns sind gar nicht wohlwollend, liegt nicht in ihrer Natur… *g*

Leprechaun
I. Supernatural being from Irish folklore taking the form of a tiny old shoemaker for reasons not exactly clear. Malicious and mischievous, fond of playing tricks on mortals, a leprechaun can be forced to disclose the location of hidden treasure if caught-- a difficult task, as the folklore credits them with the skill of teleportation. Many gullible Americans journey to Ireland every year in the hope of seeing a leprechaun. Luckily for them, there are many fine shops in Dublin where they can purchase guaranteed-not-to-teleport leprechaun dolls made to a traditional recipe in such renowned Irish strongholds as Hong Kong and Taiwan.
II. Derogatory term for any Irish person willing to caper around in a stage-Irish manner for the amusement of foreigners. See Oirish.

(Quelle: http://www.beerandloathing.com/glos_l.htm)

slàn abhaile,
Astrid

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cheater = meistens entweder Schwindler oder Fremdgeher.
Betrug wie im STGB = fraud.

Gruß
dataf0x

cheater = meistens entweder Schwindler oder Fremdgeher.
Betrug wie im STGB = fraud.

Eben. Denn Schwindeln ist nun mal anders als „betrügen“.

Gruß
Elke

Just a second. „I cheated at school“? Ich mogelte in
der Schule? Das würde keine deutscher native speaker so
sagen…

Man würde eher sagen einen „Spickzettel“ (.de) bzw. „Schwindelzettel“ (.at) benutzen bzw „von jemandem abschreiben“ (.at). Wie nennt man das Abschreiben in Deutschland, also wenn man dem Banknachbarn ins Blatt lugt? „Abspicken“ oder so? In Österreich heißt beides „schwindeln“, in Deutschland „schummeln“. Das ist so ziemlich exakt cheating. Das ist aber nicht nur eine moralisch verwerfliche Sache, sondern kann auch harmlos mit Augenzwinkern gemeint sein: „Der hat wohl beim Führerscheintest geschwindelt“.

Aber wenn man
mich als „cheater“ bezeichnen würde, fände ich das nicht
lustig.

Ja, cheater ist meistens abwertend. Auch im sexuellen Sinne, siehe www.cheaters.com, wo Fremdgeher televisionär vorgeführt werden.

Gruß
dataf0x

owt

owt

Das hatten wir doch jetzt schon. Offensichtlich sind sich auch deutsche Muttersprachler nicht darüber einig, ob „Betrüger“ negativ oder nicht auch ein wenig positiv zu sehen ist. Warum sollte es mit „cheater“ im englischen da anders sein?
Einfach nur zu sagen „ich bin NS und hab daher automatisch recht“ ist ein wenig schwach.

Grüße,

Anwar

Hi,
„to cheat“ is a very negative expression, usually translated into German as „mogeln“ . Not wishing to appear superior, cheating in English schools is looked down on very much by teachers and fellow pupils.
I had the impression in German schools that „mogeln“ was OK ,„solange man nicht erwischt wird.“ Pupils do it, parents did it and teachers and professors did it.
„Fremd gehen“ is to cheat on somebody .
Expressions like „he is a nasty rotten cheat“ explains what people think of cheats.
Hoping to have helped a little!
John

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