An Gott glauben

reisig für das feuer

menschen glauben an gott, weil er/sie existiert und uns das
hin und wieder sagt. auch habe ich es persöhnlich
erfahren,nicht gelesen!

peter,

es ist immer hilfreich, persönliche glaubenspostulate von allgemeinen
behauptungen zu unterscheiden.

bezüglich deiner sätze:
du glaubst etwas, weil du etwas erfahren hast und diese erfahrung
einer wie auch immer gearteten struktur deiner wahrnehmung
entspricht.
soweit ok.

daß diese wahrnehmung impliziert, daß „er/sie existiert“, halte ich
für ziemlich vermessen, da hier wiederum individuelles objektiviert
werden soll.

diese kleine unterscheidung könnte vieles vereinfachen.

gruß,
frank

Definition

Ich
kann zwar nicht beweisen, dass es einen Gott gibt (das wär zu
einfach), aber ich kann zumindest beweisen, dass es nicht mehr
als einen Gott geben kann (die richtige Definition
vorausgesetzt).

? Den Satz verstehe ich nicht. Meinst Du jetzt…die
Definition als ein Gott für Dich? Da gibt es bestimmt nur
einen.

Das Wort Gott wird an vielen Stellen gebraucht und mit Attributen versehen, ohne wirklich zu definieren, was man darunter versteht. Und dann wird versucht naturwissenschaftlich nachzuvollziehen, ob Gott existiert oder nicht. Aber die Naturwissenschaft versucht jede Kleinigkeit, mit der sie sich auseinandersetzt zu definieren, teilweise durch Observation, teilweise durch Axiome!

Deshalb nun meine Definition: „Gott ist allmächtig und allwissend.“

Ich glaube, dass er noch viel mehr Eigenschaften hat, aber diese beiden genügen, um zu beweisen, dass es nicht mehr als einen Gott geben kann! Das geht ein wenig ins Philosophische aber ich denke, dies ist etwas, was gegen die sogenannten Götter der Antike (Griechen vor allem) spricht: sie waren besiegbar! Warum sollte man etwas gehorchen, was nicht unbesiegbar ist?

Wenn wir uns nun vorstellen, es gäbe zwei Entitäten, die Gotteigenschaften besitzen. Jeder von ihnen hat einen eigenen Willen und so kann einer genau das Gegenteil von dem wollen, was der andere will. Was passiert dann? Noch besser: Gott ist allwissend und so weiss er, wie es um die Zukunft bestellt ist. Wenn nun ein zweiter Gott da wäre, stünde es in seiner Macht, die Zukunft zu verändern. Das führt unausweichlich dazu, dass Gott einer der beiden versagt.

Also in der Bibel steht glasklar, dass es mehrere Götter gibt
und der Beweis dafür ist nicht nur das ausgesprochene…sondern
auch die angesprochenen Tatsachen, dass der Gott der Bibel ab
und zu gegen die anderen Götter verliert. Aber die Bibel ist
ja dich Geschichte der Gewinner, also wird das nicht ganz so
deutlich gemacht.

Ich weiss nun wirklich nicht, wie das in der Bibel ist, aber im Koran ist es eindeutig. Ich denke von den sogenannten monotheistischen Religionen ist der Islam der konsequenteste.

(Koran, Sure 112) "1. Sprich: „Er ist der Eine Gott, 2. Allah, der Absolute, 3. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt, 4. Und es gibt keinen, der Ihm gleicht.“

Es gibt weitere Stellen, an denen die Einheit Gottes klargemacht wird.

Gruss, Omar Abo-Namous

Danke für die Antwort schonmal!

Deshalb nun meine Definition: „Gott ist allmächtig und
allwissend.“

Im Vergleich zum Menschen ist das sicher so. Dennoch bezweifle ich mittlerweile, ob der Gott im Koran derselbe Gott sein soll der in der Bibel erwähnt wird.

Man kann doch Monotheist sein, der daran glaubt, dass einzig allein sein Gott DER RICHTIGE ist und alle anderen nur an Gottähnliche glauben oder eben „schwächere“.

Ich glaube, dass er noch viel mehr Eigenschaften hat, aber
diese beiden genügen, um zu beweisen, dass es nicht mehr als
einen Gott geben kann! Das geht ein wenig ins Philosophische
aber ich denke, dies ist etwas, was gegen die sogenannten
Götter der Antike (Griechen vor allem) spricht: sie waren
besiegbar! Warum sollte man etwas gehorchen, was nicht
unbesiegbar ist?

Während die griechischen Götter eine komplette komplexe Götterwelt darstellten, wie die germanische, hat der Christengott eben häufig unbenannte „Helferlein“, die nicht weniger erstaunliche Fähigkeiten haben.

Kein Volk der Welt ist ob nun muslime oder christlich oder anders unbesiegbar gewesen.

Man könnte sagen, dass das Christentum gar nicht für die Griechen bestimmt war und so müssen sie in Unbedeutenheit versinken, weil sie an Ihre eigenen Götter nicht mehr glauben. Man sieht ja wie extrem unwichtig die Griechen erstmal geworden sind, nachdem sie den „falschen“ Glauben angenommen haben.

Wenn wir uns nun vorstellen, es gäbe zwei Entitäten, die
Gotteigenschaften besitzen. Jeder von ihnen hat einen eigenen
Willen und so kann einer genau das Gegenteil von dem wollen,
was der andere will. Was passiert dann? Noch besser: Gott ist
allwissend und so weiss er, wie es um die Zukunft bestellt
ist. Wenn nun ein zweiter Gott da wäre, stünde es in seiner
Macht, die Zukunft zu verändern. Das führt unausweichlich
dazu, dass Gott einer der beiden versagt.

Ja, ganz abstrakt gesehen mag das ja so sein, aber vielleicht haben sich die Götter auch selbst Grenzen gesetzt in Ihrem Spiel „RISIKO“.

Ich weiss nun wirklich nicht, wie das in der Bibel ist, aber
im Koran ist es eindeutig. Ich denke von den sogenannten
monotheistischen Religionen ist der Islam der konsequenteste.

(Koran, Sure 112) "1. Sprich: „Er ist der Eine Gott, 2. Allah,
der Absolute, 3. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt, 4. Und
es gibt keinen, der Ihm gleicht.“

Satz vier ist auch schon wieder relativistisch. Wozu Satz 4 erwähnen, wenn nicht doch irgendwo andere sind, die behaupten, dass sie Götter wären (und vielleicht auch sind).

Wenn ich ein modern geschriebenen Koran finde, dann werde ich den auch bald durchlesen.

Lieben Gruß
Skyver

Hallo,

Ich glaube, dass er noch viel mehr Eigenschaften hat, aber
diese beiden genügen, um zu beweisen, dass es nicht mehr als
einen Gott geben kann! Das geht ein wenig ins Philosophische
aber ich denke, dies ist etwas, was gegen die sogenannten
Götter der Antike (Griechen vor allem) spricht: sie waren
besiegbar! Warum sollte man etwas gehorchen, was nicht
unbesiegbar ist?

[…]

Kein Volk der Welt ist ob nun muslime oder christlich oder
anders unbesiegbar gewesen.

Das ist schon klar, ich hab ja auch nur gesagt, dass Gott unbesiegbar ist!

Wenn wir uns nun vorstellen, es gäbe zwei Entitäten, die
Gotteigenschaften besitzen. Jeder von ihnen hat einen eigenen
Willen und so kann einer genau das Gegenteil von dem wollen,
was der andere will. Was passiert dann? Noch besser: Gott ist
allwissend und so weiss er, wie es um die Zukunft bestellt
ist. Wenn nun ein zweiter Gott da wäre, stünde es in seiner
Macht, die Zukunft zu verändern. Das führt unausweichlich
dazu, dass Gott einer der beiden versagt.

Ja, ganz abstrakt gesehen mag das ja so sein, aber vielleicht
haben sich die Götter auch selbst Grenzen gesetzt in Ihrem
Spiel „RISIKO“.

Dann sind sie jeweils besiegbar. Denn diese „Grenze“ ist eine mögliche Schwäche. Wenn sie sich aber ergänzen im Sinne, dass der eine bestimmte Funktionen übernimmt, der andere andere und sich in ihrem Willen nicht in den Weg kommen, dann sind sie eine Entität -> ein Gott!

Ich weiss nun wirklich nicht, wie das in der Bibel ist, aber
im Koran ist es eindeutig. Ich denke von den sogenannten
monotheistischen Religionen ist der Islam der konsequenteste.

(Koran, Sure 112) "1. Sprich: „Er ist der Eine Gott, 2. Allah,
der Absolute, 3. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt, 4. Und
es gibt keinen, der Ihm gleicht.“

Satz vier ist auch schon wieder relativistisch. Wozu Satz 4
erwähnen, wenn nicht doch irgendwo andere sind, die behaupten,
dass sie Götter wären (und vielleicht auch sind).

Nein, er sagt ja nicht „Und keiner der anderen Götter ist ihm gleich“ sondern „Und es gibt keinen , der ihm gleicht“. Es gibt und gab Menschen, die sich für Gott gehalten haben oder zumindest die Menschen dazu gebracht haben, an sie als Götter zu glauben. M.E. ist das an sie gerichtet.

Wenn ich ein modern geschriebenen Koran finde, dann werde ich
den auch bald durchlesen.

Es ist wahrscheinlich überflüssig, dich darauf aufmerksam zu machen, dass der Koran Gottes Wort ist? Und dass Mohammad der letzte Prophet ist? Dass es deshalb keinen „modernen“ Koran geben wird?!

Aber dann hätte ich eine Frage: In was für ner Bibel liest du denn gerade? Denn die angeblichen „klaren Stellen“, an denen davon die Rede sein soll von mehreren Göttern sind mir bisher nicht bekannt gewesen.

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo!

[…]

Kein Volk der Welt ist ob nun muslime oder christlich oder
anders unbesiegbar gewesen.

Das ist schon klar, ich hab ja auch nur gesagt, dass Gott
unbesiegbar ist!

Ist ja interessant, warum Gott ab und zu diejenigen verlieren läßt, die so an ihn glauben, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn wir uns nun vorstellen, es gäbe zwei Entitäten, die
Gotteigenschaften besitzen. Jeder von ihnen hat einen eigenen
Willen und so kann einer genau das Gegenteil von dem wollen,
was der andere will. Was passiert dann? Noch besser: Gott ist
allwissend und so weiss er, wie es um die Zukunft bestellt
ist. Wenn nun ein zweiter Gott da wäre, stünde es in seiner
Macht, die Zukunft zu verändern. Das führt unausweichlich
dazu, dass Gott einer der beiden versagt.

Ja, ganz abstrakt gesehen mag das ja so sein, aber vielleicht
haben sich die Götter auch selbst Grenzen gesetzt in Ihrem
Spiel „RISIKO“.

Dann sind sie jeweils besiegbar. Denn diese „Grenze“ ist eine
mögliche Schwäche. Wenn sie sich aber ergänzen im Sinne, dass
der eine bestimmte Funktionen übernimmt, der andere andere und
sich in ihrem Willen nicht in den Weg kommen, dann sind sie
eine Entität -> ein Gott!

Dem kann ich zwar nicht mehr folgen, aber sei es drum.

der Absolute, 3. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt, 4. Und
es gibt keinen, der Ihm gleicht."

Satz vier ist auch schon wieder relativistisch. Wozu Satz 4
erwähnen, wenn nicht doch irgendwo andere sind, die behaupten,
dass sie Götter wären (und vielleicht auch sind).

Nein, er sagt ja nicht „Und keiner der anderen Götter ist ihm
gleich“ sondern „Und es gibt keinen , der ihm gleicht“.
Es gibt und gab Menschen, die sich für Gott gehalten haben
oder zumindest die Menschen dazu gebracht haben, an sie als
Götter zu glauben. M.E. ist das an sie gerichtet.

Also das ist also nicht an die gerichtet, die an den Gott Ra (Ägypten) oder Gott Jehova (Christen) glauben…ich verstehe, ist ja eh alles derselbe. Habe ich das richtig verstanden? So kann man es natürlich auch sehen.

Wenn ich ein modern geschriebenen Koran finde, dann werde ich
den auch bald durchlesen.

Es ist wahrscheinlich überflüssig, dich darauf aufmerksam zu
machen, dass der Koran Gottes Wort ist? Und dass Mohammad der
letzte Prophet ist? Dass es deshalb keinen „modernen“ Koran
geben wird?!

Jetzt komme ich weiter durcheinander! Wer sagt denn dass Mohammad der letzte Prophet ist? Der letzte wahrscheinlich für die Muslime!

Aber dann hätte ich eine Frage: In was für ner Bibel liest du
denn gerade? Denn die angeblichen „klaren Stellen“, an denen
davon die Rede sein soll von mehreren Göttern sind mir bisher
nicht bekannt gewesen.

Auf Arbeit habe ich das Buch nicht dabei, aber es ist definitiv nicht die hebräische Orginalausgabe.

Es ist eine deutsche Übersetzung. Die Stellen werde ich gern ausfindig machen. Moses…soundso…usw.

Als fähiger Übersetzer meinerseits, weiß ich, dass eine freie Übersetzung die auf derzeitigem Sprachverständnis beruht eine Wort für Wort Übersetzung in eine altertümliche Sprachform um Meilen voraus ist.

Deswegen würde ich es vorziehen den Koran übersetzt in eine für mich gut lesbare Sprache zu lesen anstatt wie von Dir vermutlich bevorzugt, in einer mystisch anmutenden Märchensprache.

Kannst Du mir mal sagen, was Du persönlich Dir davon versprichst alte Übersetzungen zu lesen und Dich mit dem Verständnis dieser abzuquälen, als einen leicht lesbaren Text, der Dir den Inhalt direkt vor Augen führt?

Die Gefahr, dass ab und zu was falsch interpretiert wird vom Übersetzer ist immer gegeben. Diese hält sich jedoch in Grenzen wenn er versucht nicht mehr zu interpretieren als tatsächlich vorhanden ist.

Die Gefahr, dass ab und zu selbst das Original falsch vom Leser interpretiert wird, hängt vor allem mit den Sprachschwierigkeiten zusammen und den Unkenntnissen über die Welt, wie sie zur Zeit des Entstehens war.

Lieben Gruß
Skyver

Hallo Coco

In verschiedenen, meistens aber während des Gebets, seis durch
irgendweclche Antworten, Zeichen oder Wunder.

Meinst Du oder meint ihr, dass solche Antworten und Wunder,
die man in tiefster Reflexion mit Gott erfährt auch eigentlich
aus sich selbst heraus entstehen können, es somit eine
Reflexion mit sich selbst war und das wiken aus eigener,
übermenschlicher Kraft war? Ich meine, mich selbst als
unerkannte Quelle der Kraft, nicht Gott?

Nein, nichts spricht dafür

  1. Passiert dies nur, wenn jemand Gott anruft, dh darum bei IHM bittet.
  2. Sind gewisse Sachen kaum vorstellbar, dass diese aus eigener Kraft geschehenn können. Als Beispiele erwähne ich die Sofortheilung von Knochenbrüche, Blindheit, Krebs, zu kurze Glieder die Nachwachsen etc.

Gruss
Beat

Hallo Carlos,

eine für das w-w-w etwas späte Reaktion … trotzdem:

Glaubst Du, dass die Erde eine Scheibe ist?
Glaubst Du, dass die Sonne um die Erde kreist?
Glaubst Du, dass die Erde einige Milliarden Jahre alt ist?

Der überwiegende Teil deines Wissens sind Dinge, die du
praktisch nicht nachprüfen kannst, bzw. nicht nachprüfen
wirst. Du verlässt dich hierbei darauf, dass andere Menschen
diese Dinge sorgfältig geprüft haben.

Das gilt auch für die obigen Fragen, denen ohne Weiteres viele hinzugefügt werden können und die, wenn sie jemand vor 400, 500 Jahren gestellt und in unserem heutigen Sinne beantwortet hätte, dieses nicht lange überlebt hätte …

Gruß, Stucki

Hallo

Als Beispiele erwähne ich die
Sofortheilung von Knochenbrüche, Blindheit, Krebs,

Dümmer geht es wohl nicht mehr-ausser man ist einem Guru hörig.

zu kurze Glieder die Nachwachsen etc.

Und wie steht es bei einem Mangel an Hirnmasse?

P.

Hallo Stucki,

natürlich glaube ich solche Fakten. Aber dies geht nicht auf die eigentliche Frage ein.

An eine kugelförmige Erde zu glauben, die um die Erde kreist ist nicht so schwierig. man braucht nur an die Mondfinsternis zu denken, die jeder mit etwas Glück aber ohne großen Aufwand selbst verfolgen konnte.
Aber…
wenn heute ein versammelter Stab von Wissenschaftler sich vor die Presse stellen würde, und behaupten würde das bezüglich des Altersbestimmungen der Erde neue Erkenntnisse vorliegen,
dass die Erde nicht Milliarden von Jahren alt ist sondern vielleicht 100 Millionen Jahre,
dass die Dinosaurier nicht vor 65 Millionen Jahren ausstarben, sondern vor 1.000.000 Jahren,
könntest du dich hinstellen und an hand wissenschaftlicher Fakten beweisen, dass dies nicht sein kann.
Oder könntest du dich nur darauf berufen, was du früher gelernt hast und was andere Fachleute behaupten.

Gruß
Carlos

Hallo,

Kein Volk der Welt ist ob nun muslime oder christlich oder
anders unbesiegbar gewesen.

Das ist schon klar, ich hab ja auch nur gesagt, dass Gott
unbesiegbar ist!

Ist ja interessant, warum Gott ab und zu diejenigen verlieren
läßt, die so an ihn glauben, aber das ist ein anderes Thema.

Ich glaube, das ist dasselbe Thema: Warum glauben wir? Offensichtlich glauben wir nicht unbedingt, weil wir im Kampf siegen wollen!
(10,99) 99. „Und wenn dein Herr es gewollt hätte, wären alle auf Erden allesamt gläubig geworden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden?“ Wir glauben, dass Gott dieser Welt Regeln auferlegt hat. Dazu gehört, wie ein Kampf gewonnen wird. Nur dadurch, dass man an Gott glaubt, wird man sich nicht verteidigen können. Man muss dafür auch arbeiten!

Wenn wir uns nun vorstellen, es gäbe zwei Entitäten, die
Gotteigenschaften besitzen. Jeder von ihnen hat einen eigenen
Willen und so kann einer genau das Gegenteil von dem wollen,
was der andere will. Was passiert dann? Noch besser: Gott ist
allwissend und so weiss er, wie es um die Zukunft bestellt
ist. Wenn nun ein zweiter Gott da wäre, stünde es in seiner
Macht, die Zukunft zu verändern. Das führt unausweichlich
dazu, dass Gott einer der beiden versagt.

Ja, ganz abstrakt gesehen mag das ja so sein, aber vielleicht
haben sich die Götter auch selbst Grenzen gesetzt in Ihrem
Spiel „RISIKO“.

Dann sind sie jeweils besiegbar. Denn diese „Grenze“ ist eine
mögliche Schwäche. Wenn sie sich aber ergänzen im Sinne, dass
der eine bestimmte Funktionen übernimmt, der andere andere und
sich in ihrem Willen nicht in den Weg kommen, dann sind sie
eine Entität -> ein Gott!

Dem kann ich zwar nicht mehr folgen, aber sei es drum.

Schade, ich dachte, du wärst interessiert.

Wenn ich ein modern geschriebenen Koran finde, dann werde ich
den auch bald durchlesen.

Es ist wahrscheinlich überflüssig, dich darauf aufmerksam zu
machen, dass der Koran Gottes Wort ist? Und dass Mohammad der
letzte Prophet ist? Dass es deshalb keinen „modernen“ Koran
geben wird?!

Jetzt komme ich weiter durcheinander! Wer sagt denn dass
Mohammad der letzte Prophet ist? Der letzte wahrscheinlich
für die Muslime!

Nein, er ist der letzte Prophet für alle, die ihn für einen Propheten halten! Wenn du an ihn nicht glaubst, dann wirst du wohl kaum an den Koran als Gottes Wort glauben und dann interessiert dich auch sicherlich ein „moderner“ Koran wenig. Deshalb bleibt es dabei: Einen neuen Koran kann es nicht geben, das war die letzte „Ausgabe“!

Aber dann hätte ich eine Frage: In was für ner Bibel liest du
denn gerade? Denn die angeblichen „klaren Stellen“, an denen
davon die Rede sein soll von mehreren Göttern sind mir bisher
nicht bekannt gewesen.

Auf Arbeit habe ich das Buch nicht dabei, aber es ist
definitiv nicht die hebräische Orginalausgabe.

Es ist eine deutsche Übersetzung. Die Stellen werde ich gern
ausfindig machen. Moses…soundso…usw.

Als fähiger Übersetzer meinerseits, weiß ich, dass eine freie
Übersetzung die auf derzeitigem Sprachverständnis beruht eine
Wort für Wort Übersetzung in eine altertümliche Sprachform um
Meilen voraus ist.

Deswegen würde ich es vorziehen den Koran übersetzt in eine
für mich gut lesbare Sprache zu lesen anstatt wie von Dir
vermutlich bevorzugt, in einer mystisch anmutenden
Märchensprache.

Hier hast du mich total missverstanden: Ich lese den Koran auf arabisch, d.h. in der Originalfassung! Ich nehme die Übersetzung öfters, um daraus zu zitieren. Deshalb: keine mystische Märchensprache, sondern klares Arabisch!

Kannst Du mir mal sagen, was Du persönlich Dir davon
versprichst alte Übersetzungen zu lesen und Dich mit dem
Verständnis dieser abzuquälen, als einen leicht lesbaren Text,
der Dir den Inhalt direkt vor Augen führt?

Die Gefahr, dass ab und zu was falsch interpretiert wird vom
Übersetzer ist immer gegeben. Diese hält sich jedoch in
Grenzen wenn er versucht nicht mehr zu interpretieren als
tatsächlich vorhanden ist.

Nochmal: Ich lese das Original! Der Vorteil liegt auf der Hand: ich lese keine Kommentare zum Koran, sondern den Koran selbst!

Die Gefahr, dass ab und zu selbst das Original falsch vom
Leser interpretiert wird, hängt vor allem mit den
Sprachschwierigkeiten zusammen und den Unkenntnissen über die
Welt, wie sie zur Zeit des Entstehens war.

Da geb ich dir recht, deshalb gibt es Gelehrte, die sich mit dem Koran auseinandersetzen, die einzelnen Verse miteinander verbinden, wo es angebracht ist, andere widerum thematisch absondern usw… Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, wie der normale Weg ist: Ich lese aus dem Koran, werde dabei auf etwas aufmerksam und versuche dann die Erklärungen/Kommentare/Interpretationen einiger Gelehrter herauszusuchen und zu schauen, ob ich in meiner Meinung unterstützt werde und ob es möglicherweise andere Meinungen gibt.

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo!

Doch eins ist eine Illusion wenn man denkt das der Glaube das
gute voll bringt,

Da gebe ich Dir voll Recht! Wenn man bedenkt, wieviele Kriege und Streitereien es wegen der Religion schon gegeben hat und mit ihr gerechtfertigt wurden … Das ist sicher nicht im Sinne Gottes, wenn es ihn gibt. Und wohl auch nicht im Sinne der Religion.

Coco

Hallo!

Nein, nichts spricht dafür

  1. Passiert dies nur, wenn jemand Gott anruft, dh darum bei
    IHM bittet.
  2. Sind gewisse Sachen kaum vorstellbar, dass diese aus
    eigener Kraft geschehenn können. Als Beispiele erwähne ich die
    Sofortheilung von Knochenbrüche, Blindheit, Krebs, zu kurze
    Glieder die Nachwachsen etc.

Also ich sehe meine Frage damit kaum beantwortet und an solche Wunderheilungen gleube ich auch nur bedingt. Gerade bei Krebs weiß man ja, wie wichtig der EINGENE Wille ist. Und … mit genügend Glauben, könnte ich auch ein Einhorn anbeten und dafür verantwortlich machen. Ist Gott nicht ein Konstrukt unserer selbst?

Coco

Hallo Cocco

Meinst Du oder meint ihr, dass solche Antworten und Wunder,
die man in tiefster Reflexion mit Gott erfährt auch eigentlich
aus sich selbst heraus entstehen können, es somit eine
Reflexion mit sich selbst war und das Wirken aus eigener,
übermenschlicher Kraft war? Ich meine, mich selbst als
unerkannte Quelle der Kraft, nicht Gott?

Ja, das ist sogar viel öfter der Fall als göttliche Intervention. Das eigene geistige Ich des Menschen („höheres Selbst“, die unsterbliche Existenz und deren Info-pool) führt diesen Körper, ist Seele und Geist, hat natürlicherweise die Übersicht über seine, die nichtmaterielle Dimension. Wenn dieser Geist nicht da wäre, wär der Mensch nicht „beseelt“. Dieses höhere Selbst kann eine Menge, wenn der Mensch sich mit ihm verbindet. Heilungen, Hellsichtigkeit, große Gefühle, Telepathie und -portation, Offenbarungen, alles das ist möglich. Für den Menschen ist kaum zu unterscheiden, wer dies tut, weil jenseits der Sinneswahrnehmung alles zu „Gott“ werden kann, was man nicht versteht.
Ein großes Ziel für die heutige Zeit ist ja der „Dimensionssprung“, de „Aufstieg“ des Menschen in seine geistige Existenz, d.h. dass der Körper vollständig vom höheren Selbst kontrolliert werden kann, nicht mehr altert und nicht stirbt. Die Vereinigung von Mensch und Geist in der Materie, ein großer Traum der inkarnierten „Sternis“. Dann können sie hier endlich wieder so machen, wie sie wollen (glauben sie). Das alles hat mit Gott allerdings nur mittelbar zu tun.
Gruß, Geris

Hallo Coco

Also ich sehe meine Frage damit kaum beantwortet und an solche
Wunderheilungen glaube ich auch nur bedingt. Gerade bei Krebs
weiß man ja, wie wichtig der EIGENE Wille ist. Und … mit
genügend Glauben, könnte ich auch ein Einhorn anbeten und
dafür verantwortlich machen.

Habe mich gerade weiter oben deiner Frage angenommen und hoffe dir damit gedient zu haben. Somit stimme ich dir voll zu. Der eigene Wille aktiviert die innewohnenden Kräfte, und dieses Zusammenwirken, diese Kräfte an sich, nennen die Esos das höhere Selbst oder geistiges Ich. Die christl. Kirche sagt Seele dazu. Bei den anderen weiß ich nicht.

Ist Gott nicht ein Konstrukt
unserer selbst?

Nein, das ist ja wieder ein anderes Thema. Die wenigsten Menschen sind fähig, ihr eigenes geistiges Wesen, das ein real existierendes Individuum, und dazu ein sehr fähiges, ist - von der Existenz Gottes zu trennen. Gott hat mit all den Konstrukten überhaupt nichts zu tun, und es sind Konstrukte, auch da gebe ich dir recht. Bis auf einige begnadete Mystiker, deren Sehnsucht und Erinnerung an ihre Herkunft stark genug wurde, dass ihre Liebe durchbrach. In dieser göttlichen Frequenz „Liebe“ findet eine Resonanz statt, die genau das Wesen „Gott“ trifft. Das haut bei einem Menschen so gewaltig rein, dass es keinen Vergleich aus dem irdischen Leben dafür gibt. Theologen sind vertrocknete Tintenpisser, sie archivieren die Schriften der Mystiker, aber sie besitzen die Liebe nicht.
Gott sieht sich das alles an und sagt sich: „Na ja…
Bis später dann“ . Gruß, Geris

menschen glauben an gott, weil er/sie existiert und uns das
hin und wieder sagt. auch habe ich es persöhnlich
erfahren,nicht gelesen!

es ist immer hilfreich, persönliche glaubenspostulate von
allgemeinen
behauptungen zu unterscheiden.
daß diese wahrnehmung impliziert, daß „er/sie existiert“,
halte ich
für ziemlich vermessen, da hier wiederum individuelles
objektiviert
werden soll.

hi frank,
natürlich hast du absolut recht.
Nur - wenn sie/er doch existierte? Nur mal hypothetisch. Und jemand könnte das als Mensch wahrnehmen, sähe aber keine Möglichkeit, die Wahrnehmung jemandem zu erklären, der diese Hypothese von vornherein ausschließt… ?
Hast du echt mal gefragt? Nur mal angenommen du hättest und es käme eine Antwort auf dich, die dir die Birnen rausknallt, vielleicht würdest du dann auch son subjektiven Schwachsinn bafeln und deine Freunde irritieren?
Es können wohl nur solche darüber reden, die diese Wahrnehmung schon haben. Naja.
Allerfreundlichste Grüße! Geris

Hallo,

weil mir langweilig war, habe ich nach langer Zeit mal wieder geschaut, was in diesem Forum so läuft. Habe auch nicht die Absicht, wieder einzusteigen.
Aber einen heißen Tip muß ich ganz einfach wieder los werden.
Die Frage „was ist Gott?“ (um in weiterer Folge auch etwas „glauben“ zu können) ist in einem sprachlich erklärenden Sinne, und wie zwischenzeitlich am Brett schon ausgiebig bewiesen wurde, nicht beantwortbar. Einfacher gesagt: man kann „Gott“ (den Begriff) nicht im Zuge einer Diskussion „erklären“.
Wie wär´s, wenn man daher endlich einsieht, diesen Versuch als sinnloses Unterfangen zu erkennen und mal anders rum zu denken beginnt. Indem man nämlich erst einmal einsieht, daß, um diesbezüglich konkreter werden zu können, ein subjektiver Erfahrungsbezug erforderlich ist, und zwar ein solcher, der sich aus der zwischenmenschlichen Beziehungsebene ergeben würde.
Mein heißer Tip daher: Vielleicht stellt jemand doch zuerst einmal die Frage zur Diskussion „was ist Mitgefühl?“, bevor man noch bis ad infinitum vergeblich versucht, „Gott“ erklären zu wollen.
Möglicherweise ist es ja so, daß besondere Erdahrungen, welche sich aus „Mitgefühl“ ergeben, die Voraussetzung darstellen, um in weiterer Folge überhaupt erst darüber reden zu können, was mit „Gott“ gemeint sein würde.
Mit der Schlußfolgerung: Solange man nicht einmal aus eigener Erfahrung weiß, was „Mitgefühl“ ist, braucht man über „Gott“ gar nicht zu diskutieren anfangen.
Pferd von hinten aufzäumen nennt man so etwas.
Also: was ist „Mitgefühl“?
Nächste Ostern schaue ich vielleicht wieder auf´s Brett, ob man wenigstens dazu mal einen kleinen Schritt weiter gekommen ist.

Frohe Weihnachten jedenfalls,
Gert

Hallo!

Nein, nichts spricht dafür

  1. Passiert dies nur, wenn jemand Gott anruft, dh darum bei
    IHM bittet.
  2. Sind gewisse Sachen kaum vorstellbar, dass diese aus
    eigener Kraft geschehenn können. Als Beispiele erwähne ich die
    Sofortheilung von Knochenbrüche, Blindheit, Krebs, zu kurze
    Glieder die Nachwachsen etc.

Also ich sehe meine Frage damit kaum beantwortet und an solche
Wunderheilungen gleube ich auch nur bedingt.

Denke an Deiner letzten Aussage liegt es eben. Eigener Wille kann nicht Krebs in Stunden zum verschweinden bringen, Knochenbrüche in Sekunden heilen etc.
Liess doch mal hier rein, oder besuche mal ein Gottesdienst vom zweiten Link, dann erlebst Du es live. Aber bedenke, „selig sind diejenigen die glauben ohne zu sehen“ sagte Jesus. Wärst aber in guter gesellschaft (Jünger Thomas), wenn Du ein reales Erlebnis brauchst.
http://www.czw-online.de/frames.htm 8zb Heilungsgottesdienste)
http://www.gott-ist-gut.de/index2.htm (Reiseplan ist ersichtlich, wo Du Heilungen erleben kannst)

Gruss
Beat


MOD: Links anklickbar gemacht

Hallo Beat

http://www.czw-online.de/frames.htm 8zb Heilungsgottesdienste)
http://www.gott-ist-gut.de/index2.htm (Reiseplan ist
ersichtlich, wo Du Heilungen erleben kannst)

Nun ist mir vieles klar!!! Hinter deinen hirnverbrannten Aussagen musste ein Guru stecken, einer allein kaum den Blödsinn aushecken mit dem du dieses Brett zumüllst.
Dem Fass den Boden schlagen die „Heilungen“ aus. Diese gehören nicht einmal ins Brett Parapsychologie, auch das Witze-Brett ist zu schade dafür.

P.

Hallo Petre

Deine Behauptungen und Beleidigungen werden immer zahlreicher, Deine Argumente immer weniger.
Erfahrungen hast Du auch keine damit und eine Prüfung der Aussage scheinst Du auch nicht bereit zu tun.
Findest Du Dich nicht etwas Selbstherrlich und Allwissend, obwohl Du Dich nie ernsthaft mit dem Thema bneschääftigst?
Welchen Guru hast Dum, der dir verbietet, mal eine andere Meinung zu zu hören, oder sogar Fakten einmal zu prüfen?

Gruss
Beat