Hallo!
Ein Arbeitnehmer hat z.Zt. einen unbefristeten Arbeitsvertrag und möchte zum 31.1.2013 seinen Arbeitsvertrag (im übrigen fristgerecht) kündigen. Der AN will sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen und fliegt für 10 Wochen ins Ausland und will sich danach neu orientieren.
Der AN kann aktuell auch körperlich seiner Arbeit nicht mehr nachgehen. Chronische Rückenschmerzen, bereits operierte Bandscheibenvorfälle und die damit verbundene „Abwärtsspirale“ über Krankmeldungen und daraus resultierendem Mobbing und Psychodruck machen die aktuelle Arbeitstelle unakzeptabel.
Man kann sich gut vorstellen, dass das jetzt nach schmarotzen anhören muss. Aber gibt es iwie Möglichkeiten für den AN aus gesundheitlichen Gründen zu kündigen?
Seit 3 Jahren legt der AN regelmäßig Atteste beim AG vor, dass die Arbeit zu anstrengend ist (die im übrigen auch über die vereinbarten Arbeiten im Arbeitsvertrag hinausgehen)
Gibt es dann trotzdem eine Sperre?
Hat man auch nach der Sperre Anspruch auf eine Umschulung aus gesundheitlichen Gründen? Der AN ist bereits weiter qualifiziert (Handwerksmeister) aber meistens muss damit trotzdem noch stark körperlich gearbeitet werden.
Ich hoffe, dass ich die Situation des AN ausreichend verständlich schildern konnte…
Vielen Dank!
Klüger ist’s in solchen Fällen erstmal den gesamten Jahresurlaub zu sparen und wenn möglich noch Überstunden anzusammeln. Dann kündigt man mit einem „Urlaubspolster“ von mehr als 6 Wochen. Das hat dann zwei Vorteile: die Zeit nach einer Kündigung in ner Firma ist dann kürzest möglich und der halbe Urlaub ist schon finanziell abgesichert. Naja, und der neuen Firma sag man dann, dass man x Wochen (oder Monate oder was-weiss-ich) Kündigungsfrist hat und so zum *Datum* anfangen könnte - dabei bitte nicht lügen. Und wenn die einen dann gerne einstellen wollen, dann lassen die auch nochmal um 4 Wochen Verschiebung des Eintrittstermins reden. Das spielt üblicherweise für die keine Geige und mit 6+4 Wochen lässt sich der Urlaub machen