Hallo,
angenommen das Verhältnis zwischen AG und AN ist nicht das beste, der AN bekommt während seines Urlaubes ein besseres Angebot und willigt ein.
Wann wäre Eurer Meinung nach, der beste Zeitpunkt um dem Vorgesetzten die Kündigung zu überreichen? Am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub? Allerdings dürfte der Chef dann nicht sehr begeistert sein um es mal dezent auszudrücken.
Was meint Ihr dazu?
Danke für Eure Antworten
Gruß
Roland
Wann wäre Eurer Meinung nach, der beste Zeitpunkt um dem
Vorgesetzten die Kündigung zu überreichen?
Hallo Roland, das hängt von deiner Kündigungsfrist ab, die du mit Sicherheit beachten musst. Unter Umständen kannst du vielleicht nicht bis nach dem Urlaub warten. Kommt drauf an.
MfG
Hallo Xolophos,
das Doppelposting wie Du es nennst, hat folgenden Grund: Zu einem ging es mir um die rechtliche Seite (Kündigungsfristen) zum anderen um die „menschliche“ Seite.
Nachdem ich trotz allen Differenzen „in guten wie auch schlechten“ Tagen mit den Chefs zusammengearbeitet habe, möchte ich nicht unbedingt einen schlechten Abgang machen. Und da bin ich mir halt nicht ganz sicher ob ich die Kündigung gleich vorbei bringen sollte oder erst noch ein bisschen abwarten sollte. Das war eigentlich alles.
Gruß
Roland
Hallo Roland,
angenommen das Verhältnis zwischen AG und AN ist nicht das
beste,
*grins* und nach so ner Kündigung wird das Verhältnis wohl auch eher nicht besser.
So wie ich Dich in Deinem anderen Posting verstanden habe, hättest Du prinzipiell eh Zeit bis Ende Mai zum kündigen, so dass Du dann Ende August in der alten Firma fertig würdest. Von daher gesehen würde also „irgendwann nach dem Urlaub“ (solange selbiger nicht in den Juni rein reicht) völlig ausreichen 
Andererseits schriebst Du aber dass Du a) mit Deinem Noch-Scheffe im Guten scheiden möchtest und b) eventuell schon früher in der neuen Firma anfangen. In beiden Fällen bist Du aber auf den guten Willen von Deinem Scheffe angewiesen, sprich es gilt: „je früher je besser“. Denn dann hat Scheffe einfach mehr Zeit, Deine Entscheidung zu verdauen und Nachfolgeregelungen zu treffen. Ketzerische Idee: Warum lieferst Du die Kündigung nicht noch während Deines Urlaubs ab? Ganz praktisch ist’s auch immer wenn Du in Deine Kündigung neben dem Schlüsselsatz noch sowas wie „Da ich in meiner neuen Firma zum … beginnen könnte, würde ich mein Arbeitsverhältnis gerne im gegenseititen Einverständnis bereits zum … beenden.“ Ach ja - und vergiss bitte nicht, Dir den Erhalt der Kündigung bestätigen zu lassen. Entweder Eingangsstempel auf Deinem Schreiben oder Du machst nen Extra-Wisch namens „Hiermit bestätige ich, Scheffe vom Roland, dass ich die frist- und formgerechte Kündigung vom Roland am … erhalten habe.“ Nicht dass er dann nach Deinem Urlaub plötzlich von keiner Kündigung mehr weiss (been there, done that).
Die Sache, die Kündigung während Deines Urlaubs abzugeben hat folgende Vorteile: Du bist auf jeden Fall maximal früh dran, gibst also Scheffe maximal viel zeitlichen Spielraum zweck Verarbeitungs des Schrecks / Vorfreude Dich loszuhaben. Zudem wird Deine Argumentation mit „ich will früher gehen“ dadurch natürlich unsterstützt.
Nachteil ist, dass er während Deines restlichen Urlaubs auch Zeit hätte irgendwelchen schikanösen Unsinn auszudenken. Wie wahrscheinlich das ist - insbesondere im Vergleich zu einer Übergabe nach Deinem Urlaub - musst Du selber versuchen abzuschätzen…
Allerdings dürfte der Chef dann
nicht sehr begeistert sein um es mal dezent auszudrücken.
Gut, aber wenn das so ist, sollte das ziemlich unabhängig von dem eigentlichen Tag sein
Und spräche wieder dafür das während dem Urlaub abzugeben, so dass er erstmal in Ruhe über die Sache schlafen kann.
*wink* und viel Erfolg
Petzi
PS: Bei alledem gehe ich davon aus, dass Du von der neuen Firma entweder nen Vertrag oder zumindest ne verbindliche (schriftliche!) Zusage hast. Denn auch hier hat man schon Pferde kotzen sehen vor der Apotheke
Sofort erstmal informell mitteilen
Hallo,
Wann wäre Eurer Meinung nach, der beste Zeitpunkt um dem
Vorgesetzten die Kündigung zu überreichen? Am ersten
Also ich würde Ihm sofort erstmal mitteilen dass ich(du) jetzt
zwei Arbeitsvertäge habe, einen mit Ihm, und einen noch nicht
unterschriebenen bei ner anderen Firma. + etwas grinsend zum Chef sagen: „Was raten sie mir, wie soll ich jetzt weiter vorgehen ?“
Echt, ich war in so einer Situation, und hab es unserem weiblichen
Oberhäuptling mündlich gesagt, was ich jetzt mit den 2 Arbeitsverträgen daheim machen soll. ((Ich glaub, sie fand das sehr cool. Sie meinte, ich könne sie
mal daheim besuchen kommen, falls ich mal in Stadt XY sei. Sehr interessant.))
Da stand meine Final-Entscheidung aber eben noch nicht fest.
Schicken dieser Info per email aus dem Urlaub an den Chef geht da auch,
er hat dann halt länger Zeit und Möglichkeiten zum Nachdenken, auch für evtl. Gehaltsverdopplungen etc.
Die Kündigung dann halt später fristgemäss überreichen.
Wirklich, dies ist ne sanfte Methode, und der Chef merkt, dass er keine
Deppen eingestellt hat. („Meine Kücken finden alle sofort woanders nen
Job, wenn ich hier mal den Laden zu machen muss.“ )
Um so schlimmer allerdings, wenn ihn immer nur die guten Leute verlassen.
-wurzel