[an] Negativschäden?

Hallo!

Ich verwende seit einigen Wochen X-Tol zum Entwickeln meiner Tri-X Filme… Dass mit dem Entwickeln klappt auch soweit wunderbar, allerdings habe ich seit 2 Entwicklungen ein Problem mit den Negativen. Bei begutachtung der Negative nach dem Scannprozess erkenne ich (bei sehr genauem hinsehen) bei fast jedem Negativ Unreinheiten in meist grau-weißen verfärbungen. Ich bin nicht sicher, ob der Fehler am Scanner liegt (HP-Scanjet G4010), denn im Normalfall liefert der Scanner gute Qualität. Leider kann ich nicht feststellen ob es sich doch um einen Fehler der Negative Handelt, da die Unreinheiten einfach zu klein zum erkennen sind.
Ich mache mir vorallendingen Sorgen darüber, ob die Unreinheiten bei Analogvergrößerungen Sichtbar sind.

Damit ihr wisst wovon ich rede ein Beispielbild:

http://s42.photobucket.com/albums/e317/sg-160392/?ac…

Vielen Dank im voraus!

Hallo!

Welches Wasser verwendest du beim Entwickeln? Wie siehts mit der Schlusswässerung aus, Netzmittel?

Gruß
Tom

Hi
… trocknest du Staubgeschützt im Trockenschrank?
Li

Moin! Vermutlich Wasserflecken. Mal die Rückseite (glänzende Seite) schräg betrachten (Spiegelung) ob Flecken zu erkennen sind. Wenn ja: etwas anhauchen und mit einem weichen!! Lederlappen polieren mit Gefühl!!!. Sollte es nicht der Fall sein: Entwickler nicht richtig aufgelöst,unsauberes Wasser! Dreck,Staub bei der Verarbeitung. Beste Grüße aus dem sonnigen Bremen Titus

Hallo!

Nein wieso? Ich trockne immer im Badezimmer nach dem Duschen, entwickeln und duschen gehört also bei mir praktisch zusammen, das ist das Privileg des Amateurs:wink:

Gruß
Tom

Hi,
Da es im Positiv ein heller Ring ist denk ich daß es am wahrscheinlichsten Trockenflecken sind.
also vermutlich stark kalkhaltiges Wasser bzw. kein Netzmittel beim Schlußbad verwendet.
Abhilfe: Wasser mit destilliertem Wasser verdünnen 1:3
Netzmittel zusetzten und den Film drin 2-3 Minuten belassen bzw. leicht bewegen.

dann einfach ablaufen lassen und keineswegs von unten trocknen lassen.

2te Variante aber unwahrscheinlicher wären Luftblasen beim Entwickeln in der Spirale zwischen dem Film durch zuwenig Bewegung nach dem Eingiesen des Entwicklers, das könnte dichtere Stellen am Blasenrand ergeben.

OL

Ich verwende eigentlich immer Netzmittel zum Schutzwässern. Daran liegt es wohl nicht, aber wie Titus schon gesagt hat glaube ich, dass der Entwickler nicht richtig aufgelöst war. Ich kann mich noch daran erinnern, dass einige kleine Kristalle in der Entwicklerflüssigkeit auch nach 10 Minuten nicht rühren nicht richtig aufgelöst waren… Passiert mir komischerweise des öfteren… Woran kann das liegen? Rühre ich nicht lange genug, oder liegt es daran dass Part A, und Part B nicht gleichmäßig viel im Entwickler enthalten waren und sich daher nicht binden konnten?

liebe grüße
Macbeth

Hallo!

Also Netzmittel schließen Trockenflecken nicht unbedingt aus ist meine Erfahrung. Kalkflecken kriegt man vom Film auch wieder weg, indem man ihn in einer leichten Essiglösung badet. Ich hab mal einen richtig versauten Film gehabt und das hat geholfen. Probieren kannst du es ja mal, denn dann kannst du gleich Ursachen einschränken.

Nicht gelöstes Pulver im Entwickler vermeide ich dadurch, dass ich den Entwickler einen Tag vor der Verwendung ansetze.

Gruß
Tom

Ich verwende eigentlich immer Netzmittel zum Schutzwässern.
Daran liegt es wohl nicht, aber wie Titus schon gesagt hat
glaube ich, dass der Entwickler nicht richtig aufgelöst war.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass einige kleine
Kristalle in der Entwicklerflüssigkeit auch nach 10 Minuten
nicht rühren nicht richtig aufgelöst waren… Passiert mir
komischerweise des öfteren… Woran kann das liegen? Rühre
ich nicht lange genug, oder liegt es daran dass Part A, und
Part B nicht gleichmäßig viel im Entwickler enthalten waren
und sich daher nicht binden konnten?

Hallo Macbeth,
Nein das ist normal, das Auflösen dauert meist länger.
Da der Entwickler ohnehin nicht soo rasch oxidiert kannst du den Entwickler wohinstellen wo du gelegentlich vorbeispazierst und jedesmal bei vorbeikommen einmal rühren. nach 2-3 Stunden ist dann alles aufgelöst.
falls nicht, dann giese ihn vorsichtig ab, es spielt keine Rolle wenn eine Brise Körnchen fehlt.
Aber ich denke das wäre eine Ursache für Kratzer nicht aber für Kreise deren Mitte die richtige Dichte zeigt,
solltest du Kalkflecken mit Säure beseitigen, mußt du anschliesend aber wieder wässern (da der Film neutral sein muß wenn er länger haltbar sein soll) , trocknen, Kalkflecken entdecken, mit Säure entfernen, wässern, trock… usw.
das kannst du machen solange du willst.
Nein du mußt entweder Weichwasser verwenden oder dein Schlußbad (Netzmittelbad) mit entmineralisiertem Wasser vermischt ansetzen und vor allem nur 1 Tag verwenden.

OL

Halt!
Die Flecken sind immer dort, wo helle Flecken sind - da versucht offensichtlich die Software des Scanners, etwas auszufüllen, was sie für einen Fehler hält. Hat der Scanner ICE-Kratzer- und Staub-Unterdrückung? Die gehört bei Schwarzweiß-Filmen unbedingt ausgeschaltet, weil sie mit Schwarzweiß-Material nicht richtig arbeitet (Schichtaufbau ist anders als bei Farbfilmen).

Wenn dem so ist mit dem eingeschalteten ICE (oder wie immer das heißt bei Deinem Scanner), dann wird es im ausgeschalteten Zustand gut sein.

Aber ein Negativ muss man trotzdem überprüfen - das Negativ ist ja die Basis aller weiteren Schritte. Nimm eine 10- oder 12-Dioprien-Lupe (oder ein Objektiv - ggf. umdrehen) und sieh Dir diese Stellen auf dem Negativ unter der Lupe an - wenn die Flecken dort auch sind, ist es eine durch starke Überbelichtung entstandene Solarisation - obwohl ich mir das fast nicht vorstellen kann. Vielleicht kannst Du auch mit dem Negativ in einen Optikerladen gehen und Dir dort durch eine Lupe ansehen, was Sache ist.

Gruß, Artefakt

Hallo!

ICE könnte es vielleicht auch sein, aber bei mir macht ICE bei SW Filmen schwarze Flecken.

Gruß
Tom

ICE-Kratzer- und Staub-Unterdrückung, dass war die Lösung!
Vielen Dank Artefakt!
Ich möchte mich auch bei allen anderen bedanken, deren Zeit ich gestohlen habe.

liebe grüße
ein glücklicher Macbeth

Hallo!

Ja oft liegt das Einfache so nah und niemand denkt daran!

Gruß
Tom