An Ostern und an Weihnachten ;-)

Hi,

das ‚an‘ kann doch nicht richtig sein, oder?

Habe so eine Art Wette laufen, bin aber nicht in der Lage zu beweisen, dass das ‚an‘ schlichtweg überflüssig ist.

Ich denke, es handelt sich um einen Fehler oder bestenfalls um schlechte Umgangssprache.

Liege ich falsch? Hoffentlich nicht!

Danke schon mal.

Gruss,

Tom

P.S.: Und was habt Ihr so an Ostern gemacht? hahaha

Hallo Tom,

hmmm… ‚An Ostern‘, ‚An Weihnachten‘, ‚An [beliebiger Feiertag einzusetzen *g*]‘ hat schon seine Richtigkeit. Es ist eine stinknormale Präposition, die den Zeitpunkt bzw. die Dauer bezeichnet…

Gruß

Renee

P.S.: Und was habt Ihr so an Ostern gemacht? hahaha

Na, das werde ich gerade Dir verraten… *lach*

Zu Ostern und Weihnachten
hallo rnee,

du irrst, es heißt in berlin und umgebung zu ostern und zu weihnachten und ganz ganz richtig wäre:
wir haben ostern eine lammkeule gegessen.
also weder an noch zu.
an ist in den gebrauchten BL umgangssprache.
ein stichwort dazu findeste beim herrn zwiebelfisch.

strubbel
Z:open_mouth:)

hallo strubbel,

hatten wir doch unlängst erst einmal, nicht wahr?

du irrst, es heißt in berlin und umgebung zu ostern und zu
weihnachten

Und auch in Österreich heißt es „zu“ Weihnachten, Ostern, Pfingsten, etc. udergl… Bei „an“ krieg ich Brechreiz …

und ganz ganz richtig wäre:
wir haben ostern eine lammkeule gegessen.
also weder an noch zu.

So ganz ohne etwas gefällt’s mir auch nicht. Ich kenne aber keine Regel dazu.

Gruß
Barney

Now I’m puzzled!
Hi Ihr,

ich glaub ja auch, dass es BL-abhängig ist.
Aber wer zum Kuckuck ist Herr Zwiebelfisch???

Und überhaupt. Ich bin schon ziemlich beeindruckt, dass die beiden interessantesten Damen aus dem L&L-Brett sich auch hier rumtreiben und auf meine kleine Frage antworten :wink:

Hey, nicht falsch verstehen…

Gruss,

Tom

So ganz ohne etwas gefällt’s mir auch nicht. Ich kenne aber keine Regel dazu.

Hallo, Barney und ihr anderen,

es gibt da auch keine Regeln, sondern nur unterschiedlichen Sprachgebrauch.

Das „zu“ ist die ältere Form, die sich in Norddeutschland und (mirabile dictu!) in Österreich hielt; das „an“ scheint vor allem in Süddeutschland verbreitet zu sein.

Genauers müsste man noch eruieren.

Dazu:
_Weih|nach|ten, das; -, - [mhd. wihennahten, aus: ze wihen nahten = in den heiligen Nächten (=die heiligen Mittwinternächte)]:

  1. (am 25. Dezember begangenes) Fest der christlichen Kirche, mit dem die Geburt Christi gefeiert wird: W. steht vor der Tür; es ist bald W.; vorige, letzte W. waren wir zu Hause; schöne, frohe, fröhliche, gesegnete W.!; grüne, weiße W. (Weihnachten ohne, mit Schnee); W. feiern; [nächstes Jahr] W./(bes. nordd.:smile: zu W./(bes. südd.:smile: an W. wollen sie verreisen; kurz vor, nach W.; jmdm. etw. zu W. schenken. 2. (landsch.) Weihnachtsgeschenk: ein reiches W.; etw. als W. bekommen.

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001_

Gruß Fritzt