hallo
Es heißt ja, dass sich das Körperfett besonders hartnäckig an
Problemzonen klammert, sprich: dass man dort zuletzt abnimmt.
Hinzugewonnenes Fett dagegen wandert zu allererst in die
Problemzonen.
Nun meine Frage: Gilt diese Regel auch in kleineren
Dimensionen, also bei Gewichtsschwankungen von, sagen wir, 300
Gramm?
Definitiv nicht. Wenn jemand mehrmals 5kg abnimmt und wieder zunimmt, würde man ja an den beinen bis auf die knochen abmagern und gleichzeitig die allerdickste wampe bekommen. dicke menschen sind ja in der regel überall dick (bauch, hüfte, hintern, oberarme etc.)
hab noch nie jemanden gesehen bei dem ich dachte: „Der/Die hat ja echt eine fiese fette Wampe, aber er/sie hat dafür einen süßen kleinen hintern.“
Wäre meine Problemzone nun der Bauch, müsste das ja bedeuten,
dass sich mit einer Gewichtszunahme von 300 Gramm genau 300 g
Fett an meinem Bauch festsetzten, während bei einer
Gewichtsabnahme von 300 Gramm genau 300 g Fett von meinen
Beinen verschwänden.
das ist nicht der fall. besonders nicht bei so lächerlichen gewichtsmengen wie 300gramm
Müsste der Bauch bei regelmäßigen Gewichtsschwankungen
folglich nicht immer speckiger werden und die Beine zugleich
die Gestalt von Zahnstochern annehmen?
wie oben schon gesagt: nein
Oder mache ich mir das falsche Vorstellungen? Wer kann
helfen?
du machst dir falsche vorstellungen.
es gibt lediglich den fall, dass man an bestimmten zonen bevorzugt fettgewebe ansetzt. beim abnehmen wird dort der abnehmeffekt zum schluss bzw. erst sehr spät sichtbar und bei gewichtszunahme sieht man dort oft die pölsterchen zuerst.
also: problemzone - dort kommt das fett erst spät weg und zuerst wieder hin bei gewichtab- und -zunahme.
aber eine (große - 300 gramm definitiv nicht -) gewichtszu- bzw. -abnahme sieht man immer (mehr oder weniger) am ganzen körper (mehr am hals als am kleinen zeh, aber ja, überall - mehr oder weniger).
gruss