An Psychologen und Psych.-Studenten!

Hi!

Es wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte.

Und zwar überlege ich, Psychologin zu werden.
Allerdings möchte ich dann nicht eine Therapeutin werden, die den ganzen Tag nur Therapiegespräche hat, sondern würde gerne in einer Klinik arbeiten.
Ich habe selbst schon intensive Erfahrung mit seelischen Problemen, auch bei anderen.
Jedenfalls habe ich nun gehört, dass das Studium 1. irre schwer sein soll (ich war aber eigentlich immer sehr gut in der Schule) 2. dass man am Ende des Studiums einen Persönlichkeitstest absolvieren muss und dann entschieden wird, ob man überhaupt geeignet ist (was für ein Schwachsinn wär das bitte, das am Ende zu machen!) und 2. dass man nach Abschluss des Studiums noch gar nicht anfangen kann, zu arbeiten, sondern erst noch ein paar Jahre eine selbstfinanzierte Ausbildung oder ein Praktikum abschließen muss.
Da ich von der Schule zwei Jahre beurlaubt war, mache ich erst mit 21 mein Abi und deshalb rechne ich ein bisschen die Zeiträume aus…
irgendwann möchte ich schon gerne mal Geld verdienen und vielleicht auch Kinder kriegen… (mein Freund ist um einiges älter als ich, auch deshalb ist die Zeit nicht ganz unwichtig für mich… [das klingt jetzt, als wär er 60 :wink: Nein, er is 35]

Also, wie ist das mit der Psychologielaufbahn?

Vielen Dank schon mal für Hilfe!!

P.S.: Studiert hier vielleicht jemand an der Humboldt-Uni? Die interessiert mich nämlich

Viele Grüße,
Leah

Hallo von einem Nicht Studenten der Psychologie :wink:

Und zwar überlege ich, Psychologin zu werden.

Dafür muss ein gewisser Notenschnitt im Abi erfüllt sein.

Allerdings möchte ich dann nicht eine Therapeutin werden, die
den ganzen Tag nur Therapiegespräche hat, sondern würde gerne
in einer Klinik arbeiten.

Gibt’s auch.

Ich habe selbst schon intensive Erfahrung mit seelischen
Problemen, auch bei anderen.
Jedenfalls habe ich nun gehört, dass das Studium 1. irre
schwer sein soll (ich war aber eigentlich immer sehr gut in
der Schule)

Kommt drauf an. Speziell wer mit Mathe & Statistik auf Kriegsfuss
stehen sollte wird wohl ein kleines Problem haben. Ausserdem sollte
man immer schauen, wer das Studium als besonders schwer einstuft.

  1. dass man am Ende des Studiums einen
    Persönlichkeitstest absolvieren muss und dann entschieden
    wird, ob man überhaupt geeignet ist (was für ein Schwachsinn
    wär das bitte, das am Ende zu machen!) und 2. dass man nach
    Abschluss des Studiums noch gar nicht anfangen kann, zu
    arbeiten, sondern erst noch ein paar Jahre eine
    selbstfinanzierte Ausbildung oder ein Praktikum abschließen
    muss.

Mangels Hintergrundwissen kein Kommentar, Aber beim Umgang mit
Menschen sollte man eine gewisse Standfestigkeit mitbringen.

Also, wie ist das mit der Psychologielaufbahn?

Wahrscheinlich wie in anderen Berufen: es kommt drauf an wie man sich
hält und verkauft. Hier eine hoffentlich nützliche linkliste:
http://www.verhaltenswissenschaft.de/
http://62.27.84.81/cgi-bin/onchange/anzeige.pl?kennu…
http://www.wissenschaft.de/sixcms/list.php?page=wiss…
http://www.wissenschaft-online.de/page/p_archiv_aktu…
http://www2.uni-jena.de/svw/metheval/lehre/03-ss/mul…

HTH
mfg M.L.

Hi Leah

Allerdings möchte ich dann nicht eine Therapeutin werden, die
den ganzen Tag nur Therapiegespräche hat, sondern würde gerne
in einer Klinik arbeiten.

Na, und was meinst Du, was Du dann in der Klinik (anderes) machst?
Eund: Wenn gerade mal KEINE Therapiegespräche dort machst, dann „darfst“ Du irgendwelöche pseudo-relevanten Testbögen mit Patienten ausfüllen, die der Stationsarzt bzw. der Chefarzt nachher vielleicht abrechnen kann.

Ich habe selbst schon intensive Erfahrung mit seelischen
Problemen, auch bei anderen.
Jedenfalls habe ich nun gehört, dass das Studium 1. irre
schwer sein soll (ich war aber eigentlich immer sehr gut in
der Schule)

Besonders schwer ist das nicht, sondern vegleichsweise locker. Ich habe zuerst 8 Semster Psychologie studiert, dann schließlich Medizin. Rate mal, welches Studium lernintensiver ist. :wink:

  1. dass man am Ende des Studiums einen
    Persönlichkeitstest absolvieren muss und dann entschieden
    wird, ob man überhaupt geeignet ist (was für ein Schwachsinn
    wär das bitte, das am Ende zu machen!)

Das müsste ganz neu sein, jedenfalls gabs das zu meiner Zeit nicht und ich habe auch noch nix davon gehört. Halte ich für ein Gerücht.

und 2. dass man nach
Abschluss des Studiums noch gar nicht anfangen kann, zu
arbeiten, sondern erst noch ein paar Jahre eine
selbstfinanzierte Ausbildung oder ein Praktikum abschließen
muss.

Praktikum ist gut (höhö, wenns so leicht wäre). Allerdings muss man eine selbstfinanzierte Weiterbildung in Psychotherapie machen, denn als (Diplom-)Psychologe ist man ja noch lange nicht Therapeut.

Also, wie ist das mit der Psychologielaufbahn?

Wenn Du mich fragst, dann fand ich das Medizinstudium alles in allem „wertvoller“. Wenn Du natürlich einen fragst, der nur Psychologie studiert hat, wird er das in den seltensten Fällen so shehen oder gar so sagen, nehme ich mal an. :wink:

P.S.: Studiert hier vielleicht jemand an der Humboldt-Uni? Die
interessiert mich nämlich

Ich hab alles an der Freien Universität Berlin studiert, ist aber nicht weit weg. :wink:

Gruß,
Branden

Hi,

vorneweg: Therapeuten therapieren nicht den ganzen Tag lang, auch nicht niedergelassene. „Zwischendurch“ muß man nämlich allerhand anderes erledigen: Berichte schreiben, Berichte lesen, Auswertungen z.B. von Tests und Fragebögen durchführen, sich auf die nächsten Sitzungen vorbereiten etc.

Ich habe selbst schon intensive Erfahrung mit seelischen
Problemen, auch bei anderen.

Das ist allerdings kein Kriterium für ein erfolgreiches Psychologiestudium.

Jedenfalls habe ich nun gehört, dass das Studium 1. irre
schwer sein soll

Ach, na ja. Das, was die meisten abschreckt, sind Methodenlehre und Statistik. Kann man aber schaffen, wenn man keine Abneigung gegen Mathematik hat. Außerdem sollte man keine Abneigung gegen naturwissenschaftlich-analytisches Denken haben.

  1. dass man am Ende des Studiums einen Persönlichkeitstest absolvieren muss

habe ich nicht machen müssen und habe so etwas auch noch nie gehört. Die Durchführung hätte auch wenig Sinn, weil man so einen Test relativ leicht fälschen kann, v.a. am Ende des Studiums, wenn man Bescheid weiß, wie der Hase läuft.

  1. dass man nach
    Abschluss des Studiums noch gar nicht anfangen kann, zu
    arbeiten, sondern erst noch ein paar Jahre eine
    selbstfinanzierte Ausbildung oder ein Praktikum abschließen
    muss.

Wenn man Therapeutin werden möchte, muß man in der Tat eine selbstfinanzierte Ausbildung über 3 Jahre an einem psychotherapeutischen Ausbildungsinstitut machen - entweder tiefenpsychologisch / psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch. Ausbildungen anderer Therapierichtungen führen nicht zur Kostenerstattung durch die Krankenkassen (Gesprächspsychotherapie kämpft aber derzeit darum, weiß nicht, wie weit sie gekommen sind).

Also, wie ist das mit der Psychologielaufbahn?

Mindestens 9 Semester Studium mit Klinischer Psychologie als Schwerpunktfach (und keine zu schlechte Note im Diplom), dann 3 Jahre Therapieausbildung oder 5 Jahre berufsbegleitend.

Grüße,

Oliver Walter
Psychologe

Hey!

Es ist schon ziemlich alles mMn richtig beantwortet worden, nur eins fehlt hier noch:

  1. dass man am Ende des Studiums einen
    Persönlichkeitstest absolvieren muss und dann entschieden
    wird, ob man überhaupt geeignet ist (was für ein Schwachsinn
    wär das bitte, das am Ende zu machen!)

Ich weiß nicht, ob die das weiterhilft, aber in Österreich muss man keinen Test durchführen, sondern vor einer Komission (die aus zahlreichen Leuten besteht… Psychologen, Mediziner usw… aber auch Menschen von der Arbeiterkammer wenn ich mich da recht erinner) bezeugen, dass man für den Beruf geeignet ist… ich denke, es wird auch festgestellt, ob man die Verschwiegenheitspflicht einhalten kann… das gilt für jenen Bereich der klinischen und Gesundheitspsychologen (den du einschlagen möchtest). Ob das für andere Teilbereiche der Psychologie auch gilt ist mir nicht klar.
D.h. überstanden :wink:, wirst du in die Liste der klin. Psychologen (und Gesundheitspsychologen) eingetragen ~> also darfst du dich dann als solchen benennen… es darf sich ja nicht jeder Psychologe nennen :wink:
Denke aber das sind sehr seltene Fälle, die wirklich nicht eingetragen werden… wäre ja wirklich Wahnsinn…

Und zu dem „irre gut“ sein, wollte ich nur sagen, wenn du es lernst schaffst du es sicher :wink: Das hat nichts mit deinen Schulnoten zu tun, hatte in der Schule auch weniger gute Noten. In D ist es halt so, dass du einen bestimmten Notendurchschnitt haben musst, aber das ist dir sicher bewusst.

LG, Chrisi

Lieber Herr Branden,

Na, und was meinst Du, was Du dann in der Klinik (anderes)
machst?
Eund: Wenn gerade mal KEINE Therapiegespräche dort machst,
dann „darfst“ Du irgendwelöche pseudo-relevanten Testbögen mit
Patienten ausfüllen, die der Stationsarzt bzw. der Chefarzt
nachher vielleicht abrechnen kann.

Nanana, ich arbeite immerhin in mehreren Kliniken und frage mich, wie Sie darauf kommen? Vielleicht sollten Sie der Fragestellerin berichten, wie lange Ihre Zeit in der klinischen Praxis an Krankenhäusern her ist? Sind es nicht schon Jahrzehnte? In der klinischen Praxis sind Diagnostik und Psychometrie mit Fragebögen, Interviews und Testgeräten neben Therapien, die selbstverständlich nicht nur das Gespräch beinhalten, sondern auch Verhaltensbeobachtungen, Übungen von Verhaltensweisen etc. etc., der Alltag. Na, und dass Fragebögen von den Analytikern als unrelevant abgewertet werden, versteht sich ja von selbst - auch wenn sie seit der Entwicklung von Intelligenttestverfahren vor etwa 100 Jahren die wichtigsten Instrumente der Psychologen darstellen.

Ich habe selbst schon intensive Erfahrung mit seelischen
Problemen, auch bei anderen.
Jedenfalls habe ich nun gehört, dass das Studium 1. irre
schwer sein soll (ich war aber eigentlich immer sehr gut in
der Schule)

Besonders schwer ist das nicht, sondern vegleichsweise locker.
Ich habe zuerst 8 Semster Psychologie studiert, dann
schließlich Medizin. Rate mal, welches Studium lernintensiver
ist. :wink:

Nana, Herr Branden: Haben Sie nicht das Psychologie-Studium abgebrochen? Haben Sie nicht hier im Forum sogar geschrieben, dass es Ihnen zu kompliziert und akademisch war? Dass Ihnen die Mathematik nicht behagte? Und dass Sie in der Zeit `71-74 versuchten, sich diesem Gebiet zu nähern, und seitdem doch einige Jahrzehnte vergangen sind - in denen sich doch sicherlich mehr getan hat, als dass Sie imstande sind, hier Tips zu dem Studium geben zu können. Sie lassen sich zu einem Studiengang aus, den sie nicht mal bis zum Ende studiert haben und von dem Sie seitdem auch nichts mehr gehört oder gelesen haben?

4 „Gefällt mir“

Hi!

Es wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte.

Und zwar überlege ich, Psychologin zu werden.
Allerdings möchte ich dann nicht eine Therapeutin werden, die
den ganzen Tag nur Therapiegespräche hat, sondern würde gerne
in einer Klinik arbeiten.

Selbstverständlich hast Du abhängig von Deiner Arbeitsstätte nicht den ganzen Tag Therapiegespräche, sondern gerade der klinische Bereich beinhaltet eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten: Neben Gesprächen wirst Du eine Vielzahl unterschiedlicher Testverfahren anwenden, von Fragebögen über Interviews bis hin zu Verhaltensbeobachtungen, rechnergestützter Diagnostik und natürlich auch bildgebender Diagnostik wie fMRT, CCT und auch EEG. Du wirst Gutachten schreiben und Patienten in ihrem Umfld besuchen und beobachten. Arbeitest Du in einem wissenschaftlichen Umfeld, wie z.B. in einem Klinikum, dann wirst Du darüber hinaus wissenschaftliche Tätigkeiten übernehmen können, Vorträge halten, Schreiben veröffentlichen. Selbstverständlich gehört zu Deiner Tätiggkeit immer die mathematische Aufbereitung Deiner Daten, die Abklärung von medizinischen Details und die enge Zusammenarbeit mit anderen Menschen, die den jeweiligen Patienten betreffen, seien es seine Ärzte oder Angehörige. Du kannst mit den unterschiedlichsten Fällen und Störungen konfrontiert werden und dabei Erwachsene ebenso wie Jugendliche und Kinder als Patienten antreffen.

Du siehst, eine Reduktion der klinischen Tätigkeit auf Gespräche ist nicht richtig.

Ich habe selbst schon intensive Erfahrung mit seelischen
Problemen, auch bei anderen.

Naja, das ist unerheblich für das Studium und die Tätigkeit.

Jedenfalls habe ich nun gehört, dass das Studium 1. irre
schwer sein soll (ich war aber eigentlich immer sehr gut in
der Schule)

Je nachdem, wen man fragt. Allerdings wissen viele Menschen nichts von der naturwissenschaftlichen Ausrichtung der Psychologie und dass Mathematik einen Großteil der Studieninhalte einschließt.

  1. dass man am Ende des Studiums einen

Persönlichkeitstest absolvieren muss und dann entschieden
wird, ob man überhaupt geeignet ist (was für ein Schwachsinn
wär das bitte, das am Ende zu machen!)

Stimmt auch nicht.

und 2. dass man nach

Abschluss des Studiums noch gar nicht anfangen kann, zu
arbeiten, sondern erst noch ein paar Jahre eine
selbstfinanzierte Ausbildung oder ein Praktikum abschließen
muss.

Natürlich kann man direkt danach arbeiten. Allerdings nicht als Psychotherapeutin, denn dafür wird tatsächlich eine kostenpflichtige Zusatzausbildung benötigt. Allerdings kannst Du in einem Klinikum unterkommenoder Dich als Heilpraktikerin im Bereich Psychotherapie oftmals ohne Extra-Prüfung zumindest in Deutschland selbständig machen. Selbstverständlich kannst Du als Psychologin direkt nach dem Studium arbeiten, wenn Du Dich nicht als Psychotherapeutin bezeichnen willst - der Tätigkeitsberech des Psychologen ist gigantisch und reicht von der Wirtschaftspsychologie bis hin zur Biopsychologie.

Da ich von der Schule zwei Jahre beurlaubt war, mache ich erst
mit 21 mein Abi und deshalb rechne ich ein bisschen die
Zeiträume aus…
irgendwann möchte ich schon gerne mal Geld verdienen und
vielleicht auch Kinder kriegen… (mein Freund ist um einiges
älter als ich, auch deshalb ist die Zeit nicht ganz unwichtig
für mich… [das klingt jetzt, als wär er 60 :wink: Nein, er is
35 ]

Wer fleissig ist, schafft das Studium schnell.

viele Grüße,
Sam

Also, wie ist das mit der Psychologielaufbahn?

Vielen Dank schon mal für Hilfe!!

P.S.: Studiert hier vielleicht jemand an der Humboldt-Uni? Die
interessiert mich nämlich

Viele Grüße,
Leah

Hallo Sam

Nana, Herr Branden: Haben Sie nicht das Psychologie-Studium
abgebrochen? Haben Sie nicht hier im Forum sogar geschrieben,
dass es Ihnen zu kompliziert und akademisch war?

Bisher war vieles richtig (ich lasse mich auch gern mal korrogieren, bin ja nicht wahnhaft auf irgendwelche Überzeugungen fixiert :wink:), aber jetzt scheint mir ein wenig die Phantasie mit Ihnen durch zu gehen. Zum „kompliziert“ sicherlich schonmal nicht (Projektion?), und zu „akademisch“ nur in gewisser Hinsicht, ja, was reale Erkrankungen betrifft und Persönlichkeitsstörunen vielleicht…

Dass Ihnen
die Mathematik nicht behagte?

Das wiederum ist richtig, hätte aber nicht gereicht, um von Psychologie zu Medizin zu wechseln, sooo faul oder ängstlich bin ich nun auch wieder nicht :wink:

Und dass Sie in der Zeit `71-74
versuchten, sich diesem Gebiet zu nähern, und seitdem doch
einige Jahrzehnte vergangen sind - in denen sich doch
sicherlich mehr getan hat, als dass Sie imstande sind, hier
Tips zu dem Studium geben zu können.

Ich gebe so gut wie nie „Tips“ - ich mag schon das Wort nicht. „Tip§s und Tricks“ kommen aus einer (gesellschaftlichen) Ecke, die nicht de meine darstellt. Ich arbeite mehr mit den eigenen Gefühlen.

Sie lassen sich zu einem
Studiengang aus, den sie nicht mal bis zum Ende studiert haben
und von dem Sie seitdem auch nichts mehr gehört oder gelesen
haben?

Na, das wollen wir mal als bloße Vermutung und Unterstellung ganz schnell zu den Akten legen, Mr.Sam. :wink:
Gruß,
Branden

Leicht offtopic
Hallo Herr Branden,

ich bin jetzt erst durch kollegen darauf aufmerksam gemacht worden, dass Sie derzeit unter Schlafproblemen leiden. Da verzeihe ich Ihnen natürlich Ihre kleinen Frechheiten - aber auch wenn Sie sich durch Ihre Erkrankung so überrollen lassen, sollten Sie sich nicht in Postings versteigen, die so weit von der Realität entfernt sind.

Auf einiges möchte ich doch noch einmal kurz eingehen:

Projektion

Quod erat demonstrandum - das beschrieb ich ja bereits in meinem letzten Posting an Sie. Psychoanalytische Antworten gegenüber Kritikern. Aber Sie hatten damals ja auch schon mal Wortassoziationen hier im Forum zu Diagnosezwecken verwendet (das habe ich damals sogar ans Schwarze Brett gehängt und Ihr Posting sorgte für viel Heiterkeit im Kollegenkreis).

Ich gebe so gut wie nie „Tips“ - ich mag schon das Wort nicht.

Nein? Was ist denn das?

Wenn Du mich fragst, dann fand ich das Medizinstudium alles in allem „wertvoller“.

Sie lassen sich zu einem
Studiengang aus, den sie nicht mal bis zum Ende studiert haben
und von dem Sie seitdem auch nichts mehr gehört oder gelesen
haben?

Na, das wollen wir mal als bloße Vermutung und Unterstellung
ganz schnell zu den Akten legen, Mr.Sam. :wink:

Ach, das wundert mich aber: Sie informieren sich also regelmässig über die beiden angesprochenen Studiengänge, die Arbeitssituationen von Psychologen, wissen über die Studien- und Arbeitsinhalte Bescheid und können sich ein Urteil darüber erlauben? Schwer zu glauben, denn dann hätte Sie bestimmt nicht Dinge geschrieben, die sachlich falsch sind. Beispielsweise die von Ihnen falsch dargestellten Tätigkeiten im Klinikum, die Arbeitsqualifikation nach dem Diplom im therapeutischen Bereich etc. etc.
Und was war eigentlich mit Ihrem Abschluss in Psychologie, Herr Branden? Wollen Sie nun durch Ihren letzten Satz zu verstehen geben, dass Sie doch Diplom-Psychologe seien? Das sollten Sie ruhig mal beantworten, vielleicht haben wir uns alle bezüglich Ihrer Karriere geirrt?

Naja, aber ich will mal nicht so sein und Ihnen noch einen guten Rat auf den Weg geben: Suchen Sie besser einen Neurologen oder einen verhaltenstherapeutischen Kollegen aus der Medizinischen Psychologie auf, der Ihnen bei Ihren Schlafstörungen helfen wird. Dann schreiben Sie sicherlich bessere Postings und sind weniger aufgeregt, wenn Ihnen mal jemand „auf die Schliche kommt“.

Gute Besserung!

3 „Gefällt mir“

Emotional gestörte ‚Kollegen‘…
…die sich hinter spöttelnden Witzchen und Bemerkungen verstecken möchten zählten noch nie zu meiner Lieblings-Klientel.

7 „Gefällt mir“