Hallo liebe Wissende,
mich beschäftigt zur Zeit folgende Frage:
Ich fotografiere mit einem 28-85 Zoom. Alls paletti.
Wenn ich jetzt auf ein Zoom umsteige mit der Brennweite 24 mm bis 135mm erhöht sich dann signifikannt die Verwacklungsgefahr ?
oder bleibt die gleich da die baulänge der objektive fast identisch ist. (also nicht so gravierend unterschiedlich wie z.B. bei einem 50 mit einem 180 oder 200 Tele?
MfG
t.
Das hängt ja auch immer von der Lichtsituation ab, bei strahlendem Sonnenschein brauchst Du nicht so lange Belichtungszeiten wie bei z.B. Dämmerung. Eine grobe Regel sagt, das die Belichtungszeit nicht länger sein sollte als 1/Brennweite, um eine Chance auf unverwackelte Bilder zu haben. Bei mir haut das auch mehr oder weniger hin, allerdings wird die Gefahr verwackelter Bilder mit größeren Brennweite auch höher.
Grüße,
Roland
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Hallo Tamansari,
Die Baulänge eines Objektivs hat für die Verwacklungsgefahr erst mal keine Bedeutung, sondern weit mehr die Brennweite.
Die unten angeführte Faustregel kann man für Linsen bis ca. 135 oder maximal 200 mm gelten lassen (Kleinbildformat), längere Brennweiten lassen sich kaum noch ohne Stativ handhaben. Bei sehr langen Brennweiten (500 mm) kommt noch dazu, daß die Luft oft flimmert und man in diesen Fällen sowieso kaum scharfe Bilder kriegt.
Auch ist bei sehr kurzen Brennweiten eher bei 1/30 Schluß.
Jetzt wird sicher Widerspruch kommen, alá ‚ich hab aber schon eine halbe Sekunde aus der Hand…‘ und in Ausnahmefällen mag das sogar stimmen, aber es ist eine Ausnahme.
Gandalf
rein subjetiv habe ich den eindruck, dass ich aufnahmen mit einer
leichtgewichtigen kamera eher verwackel, als mit einer, die durch
hohes eigengewicht schwer in der hand liegt ?!? teilt jemand diese
erfahrung?
Hi Click,
das ist kein subjektives Empfinden, sondern harte Physik, Stichwort Trägheit.
Àber auch die hat Grenzen.
Gandalf
Hi
das empfinde ich mit vielerlei Werkzeugen so… nicht nur bei ner Kamera.
HH