Analog Digitalkarte - Sensoren anschließen

Hallo,
seit kurzem beschäftige ich mich mit digitalen und analogen Eingangskarten für den PC. Meine Frage ist: Ich habe einen Photowiderstand (aus einem Gimmick ausgebaut) und ein altes PT100 Thermometer. Jetzt habe ich gedacht ich könnte damit vielleicht sowas wie eine primitive Wetterstation aufbauen, also registrieren ob „Licht“ (Sonne) an ist oder nicht (je nachdem wie gut der Photowiderstand reagiert auch gerne mehr)und eine Messung der Temperatur. Meine Frage ist nur: Beide Geräte arbeiten durch Veränderung des Widerstands, das würde doch bedeuten, dass ich eine Spannung mit entsprechender Stromstärke anlegen muss, sonst würde die Sache doch nicht funktionieren, oder? Kann mir jemand sagen, wie ich eine solche Schaltung - ok etwas übertrieben - aufbauen kann? Für die Messkarte im Computer habe ich zwei zur Auswahl, wenn das fundamental wichtig ist, suche ich die Typen raus, ansonsten wäre mir eine allgemeine Antwort sehr recht, bzw. auch Tipps wo ich im Netz etwas dazu finden kann.

Danke Thomas

schau mal in die datenblätter der bauteile. häufig findest du da beispielschaltungen.

Hallo Jens,
das ist so ein Problem… zu dem Photowiderstand gibt es kein Datenblatt, ebenso nicht zu dem Thermofühler. Mein Ansatz wäre es auszuprobieren, mit der niedrigsten realistischen Spannung/Stromstärke, nur weiß ich halt generell nicht wie sowas auszusehen hat. Kannst du mir da helfen?

Gruß Thomas

wie jetzt? kein datenblatt? schwer zu glauben. was sind das denn für teile?

Hallo Jens,
das ist so ein Problem… zu dem Photowiderstand gibt es kein
Datenblatt, ebenso nicht zu dem Thermofühler.

Nun, dann schmeiß sie weg, gehe zu einem Elektronik-Onlineshop Deiner Wahl und hole zwei neue Sensoren, lade das Datenblatt herunter.
Das sind Cent-Artikel!

Hallo,
naja, wie gesagt, den Photowiderstand hab ich aus einem Gimmick ausgelötet. Das war so eine Schachtel, die beim Öffnen Musik gespielt hat. Also wenn ich den Deckel anhebe fällt Licht auf den Widerstand und der Strom der dann fließen kann sorgt für Weihnachtliches gedudel. Der Thermofühler ist einfach nur ein altes Ding, das irgendwann mal auf dem Sperrmüll gelandet ist. Da steht nur PT100 drauf. Sollte der noch funktionieren, würde ich natürlich mit Eiswasser und Wasserkocher nachschauen, ob es noch halbwegs genau tut und im Zweifelsfall kalibrieren. Das ist ja das kleinere Problem. Mich interessiert halt nur wie ich das Ding an die Messkarte im Rechner anschließe.Ich würde ds jetzt an Analog0/AnalogGND anschließen, aber ich vermute mal, dass das nichts hilft, weil ich ja eine „Hilfsspannung“ brauche. Die sollte ja irgendwo herkommen und ich denke mal es wäre auch hilfreich, wenn es die passende wäre und ich meine Bauteile - sofern sie denn funktionieren - nicht gleich grille :smiley:

Gruß Thomas

Hallo,

das kann Dir - glaube ich - ohne genauere Daten niemand sagen.

Entscheidend ist erst einmal die A/D-Karte und die verwendete Software.

Zum experimentieren würde ich anders beginnen:

Besorge Dir einen Arduino(Microprozessor) - gibt es ab 25 € -,ein Steckboard und fange an. Als Programmiersprache Arduino und oder Processing, Anschluß per USB.

Es gibt hunderte von Schaltungsvorschlägen und auch sehr gute Bücher.

Die Daten Deines Fotowiderstandes spielen für einen Versuch keine relevante Rolle. Die Änderung des Lichteinfalls bewirkt eine Veränderung des Widerstandes, diese wird an einen Analogport gegeben und ausgewertet.

Bei Heise gibt es Arduino-Projekt:

http://www.heise.de/ct/projekte/Arduino-Mikrocontrol…

Viel Spaß, tf

Hallo!
Nun ja, ich würde gerne mit LabView arbeiten, das habe ich als Studentenversion und habe da schon meine ersten Versuche mit gemacht.
Habe ich das richtig verstanden, dass eine analogkarte prinzipiell den Widerstand erkennt, wenn ich beide Pins mit der Karte verbinde? Da ich das nur rein Hobbymäßig und aus Wissbegierde mache würde ich gerne mit dem arbeiten, was ich habe. Später wird das bestimmt mal ein größeres Projekt :smile:
Den Link und die Software werde ich mir mal anschauen, hört sich auch spannend an.

Gruß Thomas

Halle,

ja. Der Fotowiderstand wird an einen Analog-Pin(Port) und an Masse angeschlossen. Der Port wird als Input definiert.

Dort steht als ein lichtabhängiger Widerstandswert zur Verfügung, eben in analoger Form, z.B. repräsentiert durch einen Wert zwischen o und 255 oder zwischen o und 1023.

Dieser Wert wird ausgelsen und ggf. entsprechende Maßnahmen wie .zB. Ansteuerung eines Digital-Ports (Licht an/aus) "ergriffen.

That’s it.

mfg, tf

Hallo,

ja. Der Fotowiderstand wird an einen Analog-Pin(Port) und an
Masse angeschlossen. Der Port wird als Input definiert.
Dort steht als ein lichtabhängiger Widerstandswert zur
Verfügung, eben in analoger Form, z.B. repräsentiert durch
einen Wert zwischen o und 255 oder zwischen o und 1023.

Interessant. Mit welcher Karte arbeitest Du? Mir ist genau gar keine bekannt, die so einen Widerstand messen kann. Woher weiß die Karte eigentlich, wie groß oder klein der Widerstand werden kann, dass sie die von Dir genannten Werte nennt?

Ich hätte da jetzt wenigstens einen Spannungsteiler o.ä. und ein paar Umrechnungen (Offset, Verstärkung) erwartet.
Gruß
loderunner

Hallo,

im wesentlichen mit dem Arduino-Nano, keine Karte, sondern externer Micropozessor mit USB. Hat m.E. nach den Voteil der größeren Flexibilität und läuft eben auch als Stand-Alone-System… Als Software eben Arduino und Processing, da ich auch mit automatischer Bilderkennung experimentiere.

Eine mögliche Umsetzung des im Posing angesprochenen Problems findest Du hier:

http://webzone.k3.mah.se/projects/arduino-workshop/p…

Allerdings per Seriell-Port.

Dieses Beispiel beinhaltet noch den Code:

http://www.libelium.com/squidbee/index.php?title=Add…

mfg ,tf

Hallo,

Eine mögliche Umsetzung des im Posing angesprochenen Problems
findest Du hier:
http://webzone.k3.mah.se/projects/arduino-workshop/p…

Wenn Du da mal genau hinschaust, siehst Du den von mir erwähnten Spannungsteiler. Ohne den wird es wohl auch beo der Arduino-Karte nicht funktionieren. Ober haben die Ports dabei einen eingebauten Pullup und zeigen dementsprechend im offenen Zustand High bzw. 256/1024 an?

Dieses Beispiel beinhaltet noch den Code:
http://www.libelium.com/squidbee/index.php?title=Add…

Auch wieder mit Spannungsteiler…
Gruß
loderunner

Hallo,

bin ja Deiner Meinung, obwohl es eingebaue Pull-Ups gibt, die per Code aktiviert werden können:

"Pullup resistors

The analog pins also have pullup resistors, which work identically to pullup resistors on the digital pins. They are enabled by issuing a command such as

digitalWrite(14, HIGH); // set pullup on analog pin 0

while the pin is an input.

Be aware however that turning on a pullup will affect the value reported by analogRead() when using some sensors if done inadvertently. Most users will want to use the pullup resistors only when using an analog pin in its digital mode.

Quelle: http://www.arduino.cc/en/Tutorial/AnalogInputPins

Aber eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, daß das Experimentieren mit einem solchen Microprozessor sehr einfach ist und das man fast jedes Teil aus einem defekten Gerät (grundsätzliche Eignung vorausgesetzt) zum „spielen“ nutzen kann.

Persönlich würde auch ich einen - wie von Dir angesprochenen - Spannungsteiler einsetzen.

mfg ,tf im Schneesturm

Hallo!
Danke für die Antwort, es scheint also einfacher als gedacht zu sein. Wie wird denn der Widerstand gemessen? Das eine Bord ist ein altes PCL-812PG (hab grade das Handbuch gefunden).

Input Analog:
16 single-ended channels
12bit resolution
Input range bipolar 5V, 2,5V, 1,25V 0,625V 0,3125V
Overvoltage 30V max.
Convertger HADC574Z 30 KHz. max.
Linearity 1bit
Software trigger, programmable timer or external trigger

Dort steht als ein lichtabhängiger Widerstandswert zur
Verfügung, eben in analoger Form, z.B. repräsentiert durch
einen Wert zwischen o und 255 oder zwischen o und 1023.

Wie ist das definiert? Das sieht mir sehr nach typischen Speicherzahlen aus…

Dieser Wert wird ausgelsen und ggf. entsprechende Maßnahmen
wie .zB. Ansteuerung eines Digital-Ports (Licht an/aus)
"ergriffen.

Klingt gut

That’s it.

I hope so…

mfg, tf

Liebe Grüße Thomas