Hallo!
Hast Du denn eine Alternative zu den Großlaboren parat?
Ja schon, aber wahrscheinlich nicht in deiner Nähe. Hier bei uns könnte ich beispielsweise Fotospeed in Linz und Wien empfehlen. Sonst frag mal bei uns im VFDKV-Forumn, also www.vfdkv-forum.de, es gibt sicher jemanden, der dir etwas in deiner Nähe empfehlen kann.
Denn
bei manchen Fotos würde ich durchaus auch mal etwas mehr fürs
Entwicklen ausgeben. Selbst entwickeln shceidet für mich
jedoch fürs erste aus, ich werde es vielleicht mal mit s/w
probieren, aber insgesamt habe ich da gerade nicht die Zeit
zu.
Das Zeitproblem kenne ich nur allzu gut. Ist aber jedenfalls eine gute Idee, einmal SW selbst zu machen. Man hört dann eh nicht mehr auf:wink:
Ist die Qualität der Negative auch schlechter, wenn man
sie in Großlaboren entwickeln lässt, oder kann man das getrost
machen und sich dann von besonders guten Fotos teure Abzüge
machen lassen?
Bei Filmen, die standardisiert verarbeitet werden, kann man im Großlabor entwickeln lassen. Das sind alle Farbnegativ und -umkehrfilme sowie chromogene SW Filme (also technisch gesehen Farbnegativfilme, die aber SW-Negative ergeben), das sind der Kodak BW400CN (der ist auch maskiert wie ein Farbnegativfilm) und Ilford XP2+. Alle „normalen“ Schwarzweissfilme haben keinen standardisierte Entwicklungsprozess.
Gute Abzüge kann man sich von richtig entwickelten Filmen immer machen lassen. Bei Farbe idR sowieso kein Problem, bei SW ist die Sache anders. Die Einflussmöglichkeiten sind da so groß, dass jedenfalls Selbstverarbeitung (egal ob DuKa oder hybrid) zu empfehlen ist. Man kann sehr viele verschiedenartige Fotos aus einem SW-Negativ machen, wenn man das abgibt, gibt man halt auch seine eigenen kreativen Möglichkeiten ab. Es gibt aber schon Labors, die sehr gute SW-Vergrößerungen machen, aber eben zu entsprechenden Preisen.
SW ist zwar technisch einfacher zu bearbeiten, aber im Prinzip was die Kreativität anlangt aufwendiger. Die Variationsmöglichkeiten sind sehr groß und es ist nichts standardisiert. Bei Farbe ist das anders: will man nicht gerade verfremden, dann gibts fast nur richtig und falsch (etwas übertrieben), also richtig belichten, Farbstich weg und passt. Der Prozess ist standardisiert. Daher kriegt man in kommerziellen Labors viel eher gute Farbvergrößerungen als SW-Vergrößerungen.
Gruß
Tom