Hallo,
Aber „funktionieren“ tun sie zweifellos, auch mit geändertem
Bildausschnitt!
Ja sicher. Aber eine Optik die ursprünglich für eine Abbildung
auf 24x36mm ausgelegt war, wird bei einer Abbildung auf einen
1/4"-Sensor (ca. 6mm x 4,5 mm) eben auch nur noch einen Teil
der ursprünglichen Linienzahl darstellen können.
Bei einer angenommen Auflösung von 300 Linien pro 1mm auf’n Sensor
passen auf KB-Format kanpp 8000 Linien drauf (das ist noch
recht gut, entspricht ca. 50MPixel) aber beim 1/4"-Sensor
wären es nur noch knapp 2000 Linien. Da kommt man schnell an
die Grenzen der Optik und der so schöne 8MPixel-Chip bringt
gar nix mehr, weil die Optik nur für 3MPixel taugt.
Trotzdem bleibt das Problem, daß die gleiche Information auf
deutlich kleinere fläche projeziert werden muß. Da kommen
schnell
Effekte mit ins spiel, die bei großen Sensoren keine Rolle
spielen.
der Optik. Nicht umsonst wird für hochauflösende Fotos ein
deutlich größeres Filmformat benutzt.
Das große Format wird benutzt, damit man größere Bilder
hochauflösend herstellen kann.
Sehr schon die Worte umgedreht :-?)
Nu erläutere mir bloß mal den Unterschied zu meiner Aussage 
Mit einem 100-DIN-Film
Du meinst sicher 100 ASA oder 100/21 ISO
Da war nicht meine Aussage!
Ja, eben wegen der größeren Sensorfläche und dementsprechend
besseren Anpassung der Abbildungsverhältnisse.
??? Wovon redest Du???
Ich rede davon, daß jede Optik Abbildungsfehler verursacht
und deshalb nur eine begrenzte Auflösung möglich ist.
Fehler wären da
- spärische Abberation
- Astigmatismus
- chromatische Abberation
- Dazu besonders beim Zoom Abbildungsfehler durch mech. Toleranzen
Speziell bei sehr kleinen Senorchips mit hoher Pixelzahl kann
auch die Beugungsbegrenzte Auflösung schon eine Rolle spielen.
Bei einem 1/8"-Chip mit 6MPixel hat ein Pixel nur noch die Größe
von unter 1um. Das liegt schon nahe an der Wellenlänge des
sichtbaren Lichtes (Rot: 620-650nm).
Und wenn ich das richtig sehe hat man zusätzlich den Effekt,
daß die große analoge Optik zwar viel Licht einfängt, davon
aber nur ein Bruchteil auf den Chip kommt, es sei denn,
man verwendet eine Anpassoptik (die aber ja nicht üblich ist,
wie du ja selber angemerkt hast).
Der Qualität tut dieser Umstand sicher nicht gut, sobald man
etwas wenig Beleuchtung hat rauscht es schön.
Meine Fazit: Eine Optik, die an die Randbedingungen nicht
gut angepasst ist (eben, weil für viel größere Abbildung mit den
dazu nötigen ausreichenden Qualitätsmerkmalen ausgelegt) kann
zwar benutzt werden, ist aber keinesfall optimal.
Gruß Uwi