Analoge sat hausanlage

Hallo,

in unserem haus existiert eine Hausanlage, die Teilnehmer empfangen also in der Wohnung ohne Receiver das SAT-Programm.

Allerdings noch analog und nicht nur das, die Anlage ist wohl auch schon einer der Großväter der SAT-Anlagen und hat nur die Möglichkeit ca. 16 Programme insgesamt zu empfangen.

Vor einiger Zeit wurde in der Eigentümerversammlung (ich bin aber nur Mieterin) die Umstellung auf digitalen SAT-Empfang besprochen. Einer der Miteigentümer hatte wohl ein Angebot eingeholt.

Der Preis für die Umstellung sollte anscheinend 10.000 € betragen! Im Haus sind maximal 5 Parteien. Abgesehen davon, dass 2 Parteien mit Sicherheit kein SAT-TV brauchen/nutzen: Kann eine solche Anlage wirklich dermaßen teuer sein?

Zweite Frage: Meine VM hat - ob des Betrages abgeschreckt - die Umstellung abgelehnt. Einer der Miteigentümer hat dann sich wohl selbst versorgt und eine eigene Anlage errichtet. Jetzt steht noch die alte analoge Schüssel auf dem Dach (mitsamt Hausversorgung).

Wäre es möglich an dieser (alten) Schüssel das LNB auszutauschen, die Hausanlage abzuschalten und die anderen Parteien nutzen dann einen eigenen Receiver? Wenn technisch machbar müsste sowas doch weit unter dem oben genannten Betrag realisierbar sein.

Gruß
Nita

in unserem haus existiert eine Hausanlage, die Teilnehmer empfangen also in der Wohnung ohne Receiver das SAT-Programm.

Das heisst also, dass nach der Antenne ein Umsetzer ist, der eine Art Kabelfernsehen simuliert.

Allerdings noch analog und nicht nur das, die Anlage ist wohl auch schon einer der Großväter der SAT-Anlagen und hat nur die Möglichkeit ca. 16 Programme insgesamt zu empfangen.

Es werden in Zukunft noch weniger werden, bis der letzte analoge Sattelit in der Athmosphäre verglüht :smile:.

Der Preis für die Umstellung sollte anscheinend 10.000 € betragen! Im Haus sind maximal 5 Parteien. Abgesehen davon, dass 2 Parteien mit Sicherheit kein SAT-TV brauchen/nutzen: Kann eine solche Anlage wirklich dermaßen teuer sein?

Ja, wenn man wieder etwas aufbauen will, dass die Teilnehmer keinen Receiver brauchen, dann wird es teuer.

Wäre es möglich an dieser (alten) Schüssel das LNB auszutauschen, die Hausanlage abzuschalten und die anderen Parteien nutzen dann einen eigenen Receiver? Wenn technisch machbar müsste sowas doch weit unter dem oben genannten Betrag realisierbar sein.

Nein. Was Sinn macht: In die Schüssel ein digitales Quatro- LNB einzubauen. Die vier Kabel des LNBS müssten auf vier Wohnungen verteilt werden, also in jede Wohnung ein eigenes Kabel zum privaten Receiver, und das Kabelziehen dürfte wohl das Aufwändigste sein.

Was wohl am einfachsten wäre: Die vorhandene Antennenanlage auf Kabelfernsehen umzustellen.

Gruß
Rold

Hi,

Das heisst also, dass nach der Antenne ein Umsetzer ist, der
eine Art Kabelfernsehen simuliert.

Umsetzer ja, aber Kabelfernsehen nein. Das wäre wirklich übertrieben, was Qualität etc. angeht. :smile:

Es werden in Zukunft noch weniger werden, bis der letzte
analoge Sattelit in der Athmosphäre verglüht :smile:.

Wer weiss das nicht! Seufz, ich habe sowohl einen analogen, als auch einen digitalen Receiver bin bestens ausgerüstet und hänge an dieser Uralt-Umsetzerstation!

Ja, wenn man wieder etwas aufbauen will, dass die Teilnehmer
keinen Receiver brauchen, dann wird es teuer.

Okay, mag sein, war nur etwas perplex, weil die „einfachen“ Systeme ja preisgünstiger sind.

Nein. Was Sinn macht: In die Schüssel ein digitales Quatro-
LNB einzubauen. Die vier Kabel des LNBS müssten auf vier
Wohnungen verteilt werden, also in jede Wohnung ein eigenes
Kabel zum privaten Receiver, und das Kabelziehen dürfte wohl
das Aufwändigste sein.

Warum schreibst du nein und dann, das du - wie ich vorschlug - einen den LNB austauschst? Das es da Quatro etc. LNBs gibt, weiss sogar ich schon. :smile: Und das von da aus dann Kabel abgehen müssten, ist mir auch klar. Die Gegenheiten vor Ort kennend gehe ich aber davon aus, dass es insgesamt wesentlich günstiger als 10.000 Schleifen werden würde.

Was wohl am einfachsten wäre: Die vorhandene Antennenanlage
auf Kabelfernsehen umzustellen.

Sehe ich nicht so. Erstens liegt im Haus kein Kabelanschluss, wie die Straße versorgt ist, weiss ich nicht. Zweitens ist Kabel mit einer monatlichen Gebühr belegt, SAT nicht. Und drittens existiert ja schon eine Schüssel auf dem Dach! Warum also sollte ich als Mieter ein System auf etwas umstellen, was für mich höhere Kosten bedeuten würde? Jetzt mal vorausgesetzt, dass die Umstellung auf digital SAT von meiner äußerst netten VM getragen würde. :smile:

Danke für deine Hilfe. Hat mir schon mal weiter geholfen. Insbesondere das Wort Umsetzer mit dem man im Netz bedeutend weiter kommt, als mit „Hausanlage“.

Gruß
Nita

Warum schreibst du nein und dann, das du - wie ich vorschlug -
einen den LNB austauschst? Das es da Quatro etc. LNBs gibt,
weiss sogar ich schon. :smile: Und das von da aus dann Kabel
abgehen müssten, ist mir auch klar. Die Gegenheiten vor Ort
kennend gehe ich aber davon aus, dass es insgesamt wesentlich
günstiger als 10.000 Schleifen werden würde.

Ok mein fragender Experte, noch ein Tipp: Nehmt ein digitales LNB das horizontales und vertikales Signal getrennt ausführt. Mit diesen zwei Anschlüssen geht Ihr über einen Multiplexer. Damit sind 8, 16 oder sogar noch mehr Anschlüsse möglich, für den Fall, dass einige Mieter mehrere Rundfunkgeräte betreiben wollen.
Das ganze im Treppenhaus als Kabelschacht Aufputz gelegt und zu den einzelnen Wohnungen geführt, das dürfte dann wohl der geringste (Kosten)Aufwand sein.

Gruß Rold

Hallo Rold

Das ganze im Treppenhaus als Kabelschacht Aufputz gelegt und
zu den einzelnen Wohnungen geführt

Die Zeiten sind vorbei. Die Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) verbietet Leitungsverlegung in Fluchtwegen. Also entweder in Brandschutzkabelkanälen (teuer) oder auf Putz und danach mit Trockenbau brandschutzmäßig umkleiden oder unter Putz verlegen.

Hans