Analoge spiegelreflexkamera

hallo liebe leute,

ich hab da ein problem: fotografiere nämlich schrecklich gerne und ärger mich immer über die schlechte qualität meiner fotos. und nun will ich mir eine spiegelreflexkamerea kaufen. keine digitate, ne „richtige“. weil die ja in letzter zeit recht „günstig“ geworden sind. allerdings hab ich bisher null ahnung worauf ich da achten muss?! kann mir da jemand helfen??? welche marke is denn nun wirklich die beste und wo zahl ich eigentlich nur den namen?

ja, wofür ich sie brauche, was ich machen will, wäre jetzt auch noch wichtig, oder?

also… ich möcht eigentlich… was universelles. also hauptsächlich werden es wohl landschaftsbilder, dabei möcht ich aber schon auch richtig zoomen können, dass ich zum beispiel auch mal ein cooles bild von ner ameise machen kann oder so.

nun ja, hab leider noch keinen überblick über das preis-leistungsverhältnis, also was nun teuer is und was nich… möchte so viel wie möglich für so wenig geld wie nötig, ganz klar.

habt ihr ein paar tipps für mich?

liebe grüße

babsi

Hi
Neu oder gebraucht? Kleinbild oder Mittelformat? Autofokus oder Manuell? Professionell oder Consumerkram?

DIE Beste gibts für mich nicht, vielleicht die teuerste, aber z.B. ne F4 ist mir unsympatisch.

Contax hat schöne Gehäuse, Nikon auch, aber Canon ebenfalls, genauso Pentax oder Olympus…

Willst du auf deibel komm raus ein älteres Flaggschiff weils das Beste ist, ohne es bedienen zu können? oder ist eie etwas übersichtlichere Kamera nicht besser? oder AF-Plastikschüsseln wie EOS 500?

Ich steh eh auf Konica (F-Reihe) und Blendenautomaten, es gibt aber durchaus Nikons (F2 Fotomic) oder Canon oder Contax (MA-137 Quartz, 167 MT) die ich im Job lieben gelernt habe aufgrund Bedienung und Zuverlässigkeit.

Egal was du kaufst, wenn es einen gewisses level nicht unterschreit…
denk daran dass DU fotografierst und DU das Werkzeug bedienst, die Kamera macht nich automatisch bessere Bilder :smile:
Achte darauf dass das System ausbaubar ist, das Zubhör zu bekommen ist etc. für die meiten Systeme gibt es sehr gute Optiken, wobei du sicher sein kannst das ein exzellentes Objektiv auch heute noch teuer sein wird. Contax MF Objektive passen auf Yashica, yashica war eher die billigschiene, Contax mit Zeiss eher hochwertig… Nikon F3 bekommst du recht günstig, gute Nikon objektive kosten gern so viel wie der Body :smile:

Null Ahnung zu haben ist eine schlechte Voraussetzung, sich auf die Vorlieben andere zu verlassen, die aus dem Umgang und Erfahrung entstanden sind ist schwer, denn du machst eigene und stellst irgendwann fest dass das bei dir eben anders ist.

Für dich als Anfänger mit Ambitionen würde ich an Objektiven ein paar lichtstarke Festbrennweiten und eher hochwertige lichtstarke kurze Zooms kaufen. Einige 100 € wirst du für was hochwertiges sicher anlegen müssen… billig ist nur Schrott, auch wenn die Chancen preiswert gutes Material zu bekommen gut sind…

Mein Lieblingssystem (ich hab viel mehr, aber das behalt ich jedenfalls) ist im Moment
300€ 2 Konica FT-1 Bodies (ich habe 8 neuwertige)
…zwei, um z.B. 2 verschiedene Filmtypen parallel nutzen zu können
Festbrennweiten
180€ 1:1.2/50 (wenn es an Licht mangelt) günstg erwischt
030€ 1:1.4/57 als Normalobjektiv
100€ 1:2/35 als Lichtstarkes leichtes Weitwinkel
120€ 1:2.8/24 Weitwinkel
150€ 1:1.8/85 lichtstarkes Porträttele
045€ 1:3,2/135 extrem kurzer Nahbereich
045€ 1:3.5/200

Zoom (fast alles 1-Touch-Zooms)
070€ 1:3.5/35-70
090€ 1:4/70-150
045€ 1:4/80-200
070€ 1:4.5/80-200 UC (2-Touch-Zoom)

Spezialobjektive
105€ 1:3.5/55 Makro
170€ 1:4/105 Makro mit Balgen

Systemblitze
140€ X-36
040€ X-24

Das bekomm ich in 2 Taschen und 1 Alukoffer Koffer :smile:

mir fehlen noch so Dinge wie 1:1.8/28, 1:2.8/21 oder ähnliche…
HH

hallo liebe babsi,

mein Rat:
mache einen Kassensturz, schau wieviel Geld Dich die Kamera kosten darf und geh mit dieser Preisvorstellung in einen gut sortierten Laden, vulgo Fachgeschäft.
Dort stellt Du die hier gestellte Frage erneut, schaust Dir die Dargebotenen Kameras genau an, nimmst sie in die Hand und fühlst, welche zu Dir passt.
Von denen, die in die engere Wahl gekommen sind, schaust Du Dir die technischen Daten an, bewertest, was für Dich nötig ist oder nicht und nimmst die, die Dir dann am besten gefällt.

Alles andere wäre unnötiges Geschreibe.

Gandalf

NIKON
Hi,

bevor ich meine digi gekauft habe (nikon d70) hatte ich eine nikon f80.
Super gerät, das z.b. der f100 nur in wenig nachsteht…

Mein favourite-objektiv war hierbei das sigma 28-135 f.3,8-5,6. Das deckt eigentlich alle möglichen situationen ab (sehr gut für landschaft und portrait; auch ganz passabel für makro).

Natürlich findest du noch preiswertere aber auch ältere kameras; hiermit solltest du aber für die nächsten jahre ganz gut bedient sein.
Gebraucht wirst du sie für so ca. 300,-€ bekommen…

Für um die 1200,-€ bekommst du sogar ne gebrauchte f5. DAS ist aber für den hobbyfotographen aber „ein wenig“ hoch gegriffen…

LG Alex:smile:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

bevor das hier wieder zu einen nikon vs. canon thread wird!!!

wobei ich mir eine gebrauchte eos 3 kaufen würde. letztere kostet aktuell noch knapp 1200eur bekommt man aber bei ebay für 280-420eur. dazu eine 50er festbrennweite (knapp 100eur), ein standardzoom 28-70 (preiswerte empfehlung hier sigma 28-70 2.8 ex für knapp 200eur), und ein tele 70-200 (preiswerte version canon ef 70-210 4 für knapp 140eur).

das wäre also für knapp 700eur eine äusserst brauchbare analogausrüstung. die kamera bietet dir so ziemlich alles was du brauchen wirst. die objektive sind ausbaufähig, aber würden für den anfang eine recht gute basis bieten.

mario

Hallo Babsi,

Du sagst leider nicht, was Du so investieren möchtest. Ich hab anno 1985 mit einem Set von Practika angefangen. Eine Kamera mit Nachführmessung, einem 28 mm, einem 50 mm und einem 200 mmm Objektiv. Damit habe ich sehr schöne Bilder hingekriegt. Heutiger Zeitwert vielleicht 50 € (?).
Jetzt würde ich Dir bei knapper Kasse eine gebrauchte Kamera eines der großen Hersteller (Nikon, Canon, Minolta) empfehlen. Dazu ein Zoomobjektiv, das bei 28 mm anfängt und einen Blitz. Je nach Neigung und Geld kommen dann die Sächelchen dazu, die Helge alle auflistet und vielleicht noch ein kleines, leichtes Stativ und Zwischenringe für Deine Ameisenporträs. Ich vermute, dass z.Zt. viele auf Digitalfotografie umsteigen und wenn man nicht die Flaggschiffe der Hersteller will, kriegt man bei ebay 'was billiges mit Risiko und beim Fotohändler zum doppelten Preis 'was mit Beratung und Garantie.

Viele schöne Motive wünscht: Uli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo liebe leute,

hallo babsi !

Überlege dir das noch einmal. Ich habe eine sehr gute NIKON, so um die 20-25 KG ausrüstung. So als indiz für die ernsthaftigkeit des hobbys.
war immer daher gegen digital.
Jetzt aber erfahre ich - es gibt nur drei labors in deutschland. die haben die personaldecke knapp unters minimum runtergefahren. entsprechend waren die bilder. doch nun hat auch das 3. grosslabor geschlossen. so knall auf fall. damit war die qualität vollends im eimer. meine 50 filme von lanzarote - eine beleidigung für jedes auge.
kauf ich mir ne nikon um asche zu produzieren ?
und hier in köln habe ich noch kein labor mit adäquater quaölität gefunden. wo auch die preise stimmen.
mein dealer bietet mir auch vergrösserungen von hand an. richtig von hand. die kosten dann aber 50 € DAS STÜCK !
das ist bei mir nun wirklich nicht drin.
da analog immer weniger wird, die preise total im keller sind, wird sich an dieser situation nichts ändern.
es sei denn du machst selbst ein labor auf. sw geht ja noch - aber farbe so richtig mit vergrösserer und papier ?
da brauchste schon den bankautomaten in griffnähe.
das wars. wenns mir auch nicht gefällt.
t.

ich hab da ein problem: fotografiere nämlich schrecklich gerne
und ärger mich immer über die schlechte qualität meiner fotos.
und nun will ich mir eine spiegelreflexkamerea kaufen. keine
digitate, ne „richtige“. weil die ja in letzter zeit recht
„günstig“ geworden sind. allerdings hab ich bisher null ahnung
worauf ich da achten muss?! kann mir da jemand helfen???
welche marke is denn nun wirklich die beste und wo zahl ich
eigentlich nur den namen?

ja, wofür ich sie brauche, was ich machen will, wäre jetzt
auch noch wichtig, oder?

also… ich möcht eigentlich… was universelles. also
hauptsächlich werden es wohl landschaftsbilder, dabei möcht
ich aber schon auch richtig zoomen können, dass ich zum
beispiel auch mal ein cooles bild von ner ameise machen kann
oder so.

nun ja, hab leider noch keinen überblick über das
preis-leistungsverhältnis, also was nun teuer is und was
nich… möchte so viel wie möglich für so wenig geld wie
nötig, ganz klar.

habt ihr ein paar tipps für mich?

liebe grüße

babsi

ja, kann ich voll zustimmen.
ich persönlich fotografiere nur noch mit eos 3 und mittelformat kamera analog. ausschliesslich in schwarz-weiss! d.h. ich fotografiere überhaupt nur noch analog weil man einen guten schwarz-weiss film (verwende nur kodak tri-x 400) und dessen dokumentarische wirkung nicht glaubhaft digital nachstellen kann.

ansonsten bleibe ich bei meinem anderen posting. nur mit dem zusatz das deine preisgrenze stark nach oben korrigiert werden muss, wenn du wirklich spass an digital haben möchtest. die optiken sind dabei besonders wichtig, denn objektive die an der kleinbild und bei vergrösserungen bis sagen wir 30x20 noch gute und scharfe fotos brachten, machen dich digital nicht lange glücklich. wieso? weil man dazu neigt sich das foto in voller größe auf dem monitor anzuschaun. schwachstellen werden so gnadenlos enttarnt.

eine alternative wäre eine digitale kompakte gehobener preisklasse wie etwa die sony f-828 oder canon pro1 etc. vorteil gegenüber digitaler spiegelreflex sind vor allem das geringe gewicht, die niedrigen kosten, und die tatsache das dir oft lästiger objektiv wechsel erspart bleibt.
nachteil ist, das du damit sehr viel unflexibeler bist. oben genannter objektivwechsel gibt dir nämlich die möglichkeit für jede erdenkliche situation ein passendes objektiv an deine kamera zu schrauben.
noch ein großer nachteil ist das starke rauschverhalten bei langzeitbelichtungen (z.b. nachtaufnahmen). die fotosensoren dieser kamera sind sehr viel kleiner als die in den digitalen spiegelreflex. dadurch bedingt tritt ein sehr viel stärkeres rauschen (änhlich analogem korn, aber doch sehr viel unansehnlicher als dieses da das digitale farbig ist) auf.


bevor ich hier weiter schreibe. eine preisvorstellung wäre wirklich wichtig.
denn diese klärt sehr schnell was du wollen musst. :smile:

mario

hallo an alle,

vielen vielen lieben dank erst mal für die vielen tipps und hinweise! hätte echt nicht damit gerechnet, in so kurzer zeit so viele kompetente meinungen zu hören :smile: super, danke!

leider bin ich noch immer hin und her gerissen. ein paar freundinnen von mir meinten nun, dass ich mir ne digitale kaufen solle - man würde den unterschied kaum noch sehen! allerdings haben andere freunde von mir gemeint, dass man mit jeder analogen schönere bilder macht als mit einer gewöhnlichen digitalen?!? eine digitale spiegelreflex kommt nicht in frage - einfach zu teuer.

außerdem hab ich irgendwie mehr spaß an analoger fotografie, fühlt sich einfach „echter“ an! klar, ne digitale ist auch super, wenn man die bilder gleich auf dem rechner hat und notfalls noch bearbeiten kann, verschicken kann und ja auch entwickeln kann. das ist schon ziemlich praktisch.

bin jetzt grad ziemlich hin und her gerissen zwischen analoger und digitaler. aber mein freund hat ne digicam, von daher… hätte ich glaub ich wirklich mehr spaß an einer richtigen spiegelreflex. nur da haben mich nun die beiträge zum entwickeln wieder verwirrt.

anlegen wollte ich eigentlich so zwischn 200 bis 400 euro. also 400 wäre nun wirklcih der höchstfall! hoffe ja, was gebrauchtes gut und günstig zu bekommen… allerdings das risiko…

ich werd gleich mal bei ebay suchen… für weitere tipps bin ich natürlich immer noch sehr dankbar :smile:

babsi

leider bin ich noch immer hin und her gerissen. ein paar
freundinnen von mir meinten nun, dass ich mir ne digitale
kaufen solle - man würde den unterschied kaum noch sehen!

Eben, außer du druckst Poster in A2-Größe. Kommt aber natürlich auf Kamera und Objektiv an.

allerdings haben andere freunde von mir gemeint, dass man mit
jeder analogen schönere bilder macht als mit einer
gewöhnlichen digitalen?!?

Das ist doch Unsinn. Ob nun Digital oder Analog, die Kameras arbeiten technisch gesehen nach dem gleichen Funktionsprinzip. Nur der „Film“ ist unterschiedlich. Selbst mit einer Kamera der Prosumerklasse (z.B. Konica Minolta Dimage A2) kannst du - behaupte ich mal - Fotos machen, die einer SLR ebenbürtig sind. Von schwierigen Lichtbedingungen mal abgesehen.

eine digitale spiegelreflex kommt
nicht in frage - einfach zu teuer.

Canon bringt bald die EOS350D raus. Soll mit Objektiv unter 800 oder 700€ kosten. Aber klar, mit einem Objektiv ist es nicht getan. Aber Objektive kosten auch im analogen Bereich genauso viel Geld, nur den Body bekommst du halt schon günstiger (je nach Modell).

bin jetzt grad ziemlich hin und her gerissen zwischen analoger
und digitaler. aber mein freund hat ne digicam, von daher…
hätte ich glaub ich wirklich mehr spaß an einer richtigen
spiegelreflex.

http://www.dynax7d.de/leihen.html
Gibt wieder eine Verleihaktion von Digitalen Spiegelreflexkamers bei Konica-Minolta. Wenn die Zeit nicht drängt, schau’ doch mal, ob du einen Händler findest, wo du dir die Kamera ausleihen kannst. Und in den zwei, drei Tagen in denen du sie intensiv testet, kannst du vielleicht genauer sagen, ob eine digitale Spiegelreflex für dich in Frage kommt. Auch wenn sie dir zu teuer sind :wink:

nur da haben mich nun die beiträge zum
entwickeln wieder verwirrt.

Bei Ausbelichtungen vom digitalen Bild kann man aber je nach Labor genauso hereinfallen. Da gilt es vorher ausprobieren.

anlegen wollte ich eigentlich so zwischn 200 bis 400 euro.
also 400 wäre nun wirklcih der höchstfall! hoffe ja, was
gebrauchtes gut und günstig zu bekommen… allerdings das
risiko…

Dann bleib’ bei Analog. Für maximal 400€ (also ohne Zubehör) bekommst du imho keine Digitalkamera mit der fotografieren wirklich Spaß macht.

Hi
die bilder machst du, mit der Kamera. wenn die Kamera einen gewissen Level hat, technisch in Ordnung ist und die Bilder sind Schrott, dann liegts woran? Mir gehen an Digis mehrere Sachen ziemlich auf den Nerv.

Batterie bzw akkuverbrauch. Ich komme mit meiner SLR mit 4 Füllungen AAA (4stück/Kamera) übers Jahr. Digi= eine Füllung für einen Abend mit Blitz (ca 120 Bilder)

bei allen bisher benutzten (ausser Contax N1) Auslöseverzögerung. Ich habe bei Veranstaltungen (zZ Canon A70) echt Probleme da ich NIE den Moment bekomme den ich will, und mir ständig leute ins Bildlaufen oder die Situation sich ändert während die Kamera überlegt ob sie nun denn mal belichten will. Mit SLR 30% weniger Ausschuss dieser Art.

k.A. obs bei anderen so ist: Sucher Bild und bild differieren um etwa 20%. schön, damit ist vielleicht chronischen Kopf und Fussabschneidern geholfen, mich NERVTS.

Dass bei nahezu keiner neuen Digi-SLR die Systemobjektive benutzt werden können.

Es gibt einige Zwecke, wo ich die Digi bevorzuge, aber in 80% der Fälle würd ich sie nicht nehmen.

HH

Batterie bzw akkuverbrauch. Ich komme mit meiner SLR mit 4
Füllungen AAA (4stück/Kamera) übers Jahr. Digi= eine Füllung
für einen Abend mit Blitz (ca 120 Bilder)

Nicht zu leugnen, aber je nach Kamera schafft man auch mehr deiner 120 genanten Bilder. Ein Vielfaches ist locker drin. Nicht zu vergessen wären da Batteriegriffe, womit man die Einsatzdauer nochmal verdoppelt. Und außerdem - wer fotografiert ernsthaft mit dem internen Kamerablitz?

bei allen bisher benutzten (ausser Contax N1)
Auslöseverzögerung.

Auslöseverzögerung oder lahmer Autofocus? Die eigentliche Auslöseverzögerung ist auch je nach Typ sehr kurz (nicht spürbar) oder kaum relevant bis lahm (Einsteigermodelle). Beim Autofocus hast du recht, das ist immer noch einer Knackpunkte, besonders bei den eher günstigen Modellen.

Ich habe bei Veranstaltungen (zZ Canon
A70) echt Probleme da ich NIE den Moment bekomme den ich will,
und mir ständig leute ins Bildlaufen oder die Situation sich
ändert während die Kamera überlegt ob sie nun denn mal
belichten will. Mit SLR 30% weniger Ausschuss dieser Art.

Eine A70 ist auch eher lahm. Mit so einer würde ich sowas auch nicht machen wollen.

k.A. obs bei anderen so ist: Sucher Bild und bild differieren
um etwa 20%. schön, damit ist vielleicht chronischen Kopf und
Fussabschneidern geholfen, mich NERVTS.

Das kann technisch gesehen garnicht möglich sein, außer du nutzt den optischen Sucher einer Kompaktkamera. Klar, dass es da besonders im Nahbereich Paralaxenfehler gibt, aber die gibt’s bei analogen Kompaktknipsen genauso. Fotografiert man über Display oder EVF beträgt der Bildausschnitt so ziemlich genau 100%. Auch bei guten (D-)SLRs kommt man gerade mal bei 95% an. Wäre nix für mich.

Dass bei nahezu keiner neuen Digi-SLR die Systemobjektive
benutzt werden können.

Hmm? Okay, bei alten Gläsern dürften so einige Automatiken nicht funktionieren, aber so ist das nunmal.

nachteil ist, das du damit sehr viel unflexibeler bist. oben
genannter objektivwechsel gibt dir nämlich die möglichkeit für
jede erdenkliche situation ein passendes objektiv an deine
kamera zu schrauben.

hallo !
du schreibst wie es ist. stimmmt.
aber ich liebäugele auch mit einer 828 oder ähnlich.
weil - lichtstärke ist super, und 28 - 200 reicht in 99,9 % der fälle vollkommen aus.
zu den wechselobjektiven - die kosten.
und es gibt eine vielzahl, wenn ich mich richtig ernnere 5x oder nechmehr, kameras mit wechselobjektiv als wechselobjektive,
t,

hey,

die f828 ist eine ziemlich gute kamera. auch wenn viele sagen das die optik nicht den namen carl zeiss würdig ist. ohnehin soll die der f707 oder 717 sehr viel besser gewesen sein. ich selbst habe keine wirklichen erfahrungen mit diesen modellen, aber einigen berichten zur folge soll das wohl so sein.

…also, die f828 liegt für mich in einem ungünstigen preissegment. sicherlich ist sie in anbetracht der vorzüge gegenüber anderen kompakten ihr mehrgeld wert. wenn ich mir aber vorstelle, das ich für GLEICHES geld auch schon eine dslr bekomme. ich nenn mal die 300d. die in verbindung mit einem sigma 28-200/3.5-5.6 in etwa das gleiche kostet. sicherlich, das objektiv ist nicht der hammer, aber es wäre AUSTAUSCHFÄHIG. was willst du machen wenn dir die optik der f828 doch zu gering auflöst, oder dich die chromatischen abberationen zu nerven beginnen zu dem diese optik verstärkt neigen soll? die 300d wäre ausbaufähig. vielleicht irgendwann einmal eine hochwertige optik davor. …und vielleicht noch eine. …und dann vielleicht ne andere kamera… man kann sich seine geldanlage damit wunderbar zurechtlegen. schön peu a´ peu sich eine ausrüstung nach eigener verwendung aufbauen. wie gesagt. bei der sony kannm an dies bzgl. nicht viel machen.

stichwort lichtstärke. lichtstärke ist durch nix zu ersetzen. ich weiss. ich selbst habe von einem objektiv mit durchgehender blende von 4 abgesehen, nur grossblendige optiken. … im bezug auf die f828 würde ich mir das aber überlegen. diese rauscht bei iso 100 etwa vergleichbar viel wie die 300d z.b. bei iso !!!800!!!. setzt du das nun ins verhältnis ergibt das ein gewinn von 3 blendenstufen. überleg mal wo du dann bei der f828 hinkommen würdest? d.h. man kann selbst mit schwacher optik an einer 300d bei wenig licht rauschärmere fotos machen, als mit dem „lichtstarken“ objektiv an der f828. siehe dazu http://www.dpreview.com/reviews/sonyd
somit bleibt als einziges proargument für die hohe lichtstärke nur noch die geringere tiefenschärfe die damit erzielt werden kann…aber diesen aspekt lasse ich einfach mal aussen vor. du wirst sicherlich verstehen das es für das was ich sagen möchte unwichtig ist.

der vorteile der größe ist bei einer f828 gegen über der 300d mit normalobjektiv (also kein hammer tele mit blende 1.8 oder so) auch dahin. beide nehmen sich nicht wirklich viel.

hier wurde auch bereits der batterieverbrauch angesprochen. mit einer dslr kann man locker 600-800 fotos (je nach umgebeungsbeleuchtung etc.) machen, und das mit EINEM AKKU. ist dieser leer einfach den nächsten nachgeschoben. bei der sony sieht das bestimmt anders aus, oder? ich möchte hier keine thesen aufstellen, darum frage ich. …aber ich denke mal, das ich nicht ganz falsch liege.

ich habe für diese überlegungen die 300d als bsp genutzt das sie die günstigste neuerhältliche dslr darstellt und auf gleichem preisniveau liegt, wie die f828. wobei man sagen muss, das ich anstatt dieser besser eine gebrauchte 10d kaufen würde…

es ist nicht einfach. doch man sollte sich so einen kauf schon zur genüge überlegen. ich kenne die enttäuschung, wenn man plötzlich sehr viel mehr zeit und passion für ein hobby opfert, als anfangs geplant…und dann mit großem verlust wieder verkauft, um sich was neues zu kaufen.

du würdest sicher eher zu nikon tendieren. das ist ok. ich weiss nicht wie alt deine analog ausrüstung ist, aber vielleicht kannst du einen grossen teil davon auch an der digitalen nutzen. ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen von einer analog slr auf eine digitale kompakte umzusteigen.

jeder wie er möchte. gut möglich das ich mich auch in eine der besseren kompaktmodelle verlieben würde. …im moment allerdings, kann ich mir das nicht vorstellen.

mario

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Wenn analog, dann nur Dias!
Hallo babsi!

Ohne dir jetzt zu einem bestimmten Kameramodell oder Objektivtyp zu raten, möchte ich dir eines noch bewußt machen: Wenn du analog fotographieren willst, dann macht nur Diafotographie noch Sinn. Machst du Papierbilder mit Negativfilm, dann bekommst du bei 99,95% aller Fotolabors einen Digitalprint. Das heißt, dein Negativfilm wird entwickelt, die Negative gescannt und dann digital nachbearbeitet (automatisch) und von einem Digitalprinter ausgedruckt. Alle Belichtungsfehler, Farbstiche usw. werden nachträglich ausgebügelt. Teilweise werden die Bilder sogar digital „nachgeschärft“. Für den Hobbyknipser erhöht das zwar die Ausbeute, macht aber alles Experimentieren mit Belichtungsreihen, Farbfiltern usw. ausichtslos.

Nur ein Dia zeigt die ungeschminkte Wahrheit. Es läßt dir alle Freiheiten, fordert allerdings auch genaue Belichtung. Es zeigt gnadenlos die Fehler, die du gemacht hast. Das vergrößert (zunächst) zwar die Anzahl der unbrauchbaren Bilder, aber nur aus Fehlern kannst du lernen wie du es besser machen kannst.
Du mußt dir bewußt sein, daß ein Dia etwa 50 Cent kostet. Das erhöht die Bereitschaft sich vor dem Druck auf den Auslöser Gedanken über das spätere Bild zu machen.

Mein Tipp: wenn du wirklich im Bereich Fotographie Ambitionen hast und über das Knipserniveau hinaus kommen willst, dann kaufe dir am besten von einem Digital-Umsteiger eine komplette analoge SLR Ausrüstung. Dia Projektor und Leinwand nicht vergessen.
Nachdem du dich mit der Technik vertraut gemacht hast, wähle dir Themen und mach zu jedem Thema mindestens einen Film. Sei kritisch mit dir und betrachte deine Resultate. Lerne aus deinen Fehlern und freue dich, wenn bei einem Thema ein richtig gutes Bild herausgekommen ist.
Allerdings mußt du bereit sein für dieses Hobby nicht nur die Anschaffung der Ausrüstung, sondern auch noch die laufenden Kosten für die Diafilme aufzuwenden. Bist du dazu bereit, dann werden sich deine Ergebnisse bald sehr angenehm von dem digitalen Datenmüll, den der Großteil der Knipswütigen produziert, unterscheiden.

Ist dir das alles zu viel Akt, dann kaufe dir lieber eine gute Digitalkamera mit einer guten Optik.

Viel Ergolg!

Liebe Grüße,

Thomas.