Analoges Signal bei 5V abschneiden?

Hallo ich bin´s schon wieder. Ich geb´ zu, ich bin echt zu blöd: Also folgendes funktioniert schon wieder nicht:
Ich suchte eine Schaltung, die mir ein analoges Signal von -14V bis 14V immer bei 5V abschneidet. Da könnte ich ja zum Beispiel einen 7805 Spannungsbegrenzer nehmen, und fertig. Das Problem ist nur, daß das Signal bei Werten unter 5V möglichst verlustfrei dem Originalsignal folgen soll. Gerade bei kleinen Werten gibt der 7805 aber so ein undefinierbares Zeug raus, weswegen ich mich für OPV´s entschieden habe (als OPV habe ich den LM 324 DIP 14 genommen.)
Die negativen Signale habe ich über zwei Dioden jeweils am IC vorbei, die positiven Signale mittels eines Widerstandes an den negativen Eingang eines OPV gelegt. Den Output habe ich über einen weiteren Widerstand rückgekoppelt, und bin mit dem nun negativen Signal an einen weiteren OPV (wieder über einen neuen Widerstand) an den negativen Eingang eines weiteren OPV gegangen. Dessen Ausgang habe ich wieder via Widerstand zurückgekoppelt, mit dem Ausgangssignal bin ich an einen Gleichstrommotor, der sich aber nicht bewegt. Das Verstärkungsverhältnis des OPV (via Widerstandsverhältnis ist 1:1, denn sonst würde der OPV ja dem Ausgangssignal nicht 1:1 folgen.)
Die Begrenzung auf 5V habe ich mir so gedacht, daß ich in die Rückkopplung des ersten OPV eine Z-Diode (5V) parallel zum Widerstand eingelötet habe. Diese Z-Diode vernichtet mir sämtliche Spanungen über 5V, so zumindest die Theorie. Der zweite OPV ist nur zum Vorzeichenwechsel und zur Entkopplung. Maximal möglicher Strom ist 1,2A da die Spannungsquelle nicht mehr ausgibt, der Motor ist so ein Eisenbahnplattenmotor und nimmt vielleicht 3W(?) auf. Sämtliche positiven Eingänge habe ich auf Masse gelegt. -NICHTS geschieht. (was da nun heißt, daß das Signal von Eingang zu Eingang kontinuirlich schwächer wird (auf Grund der Widerstände?), bis dann am letzten Ausgang fast gar nichts mehr an liegt. Bei etwas höheren Eingangsspannungen, fängt der IC lustigerweis an, an den positiven Eingängen etwas Spannung abfallen zu lassen, obwohl ich diese ja eigentlich auf Masse gelegt habe, sehr verrückt) Nun meine Frage: Versagt meine Theorie, oder habe ich nur in der Praxis etwas verkehrt gemacht? (Thema kalte Lötstellen, etc)
Ist der OPV für diese Aufgabe geeignet?
Gibt es vielleicht einfachere Varianten, oben beschriebene Funktion zu bewerkstelligen?

Solltet Ihr irgendeine Info vermissen, meldet Euch bitte, ich werde versuchen, diese zu beantworten.
Vielen Dank jedenfalls schon mal im Voraus für Eure Ideen,
Gruß, Sebastian

Hallo,
die einfachtse Möglichkeit, ein Eingangssignal uz begrenzen, ist ein Reihenwiderstand und dahinter (also zum Eingangs-IC hin) eine Diode, die zu hohe Spannungen zur positiven Versorgungsspannung des IC’s ableitet (Kathode zur versorgung), eine weiter Diode, die negative Spannungen zu Masse hin ableitet (Anode zur Masse). Der Widerstand muß eben groß genug sein, um keine zu hohen Ströme durchzulassen. Dann ist die Flußspannung der beiden Dioden auch geringer als die der Schutzdioden im IC.

Auf diese Weise kann man auch aus einer (schön großen) Wechselspannung einfach eine Rechteckspannung zum Beispiel zur Frequenzmessung oder als Zeitnormal oder Nullspannungsdetektor… Basteln. Von Netzspannung direkt sollte man da aber die Finger lassen.

Gruß
Axel (der das schon zigmal so gemacht hat)

Die Eingangsspannung wird zu einem Motor geschickt, dessen Drehzahl ich begrenzen will (mittels der Spannung.) Dieser Motor soll also in der einen Richtung nicht mehr als 5V abkriegen, in der anderen Richtung aber unbegrenzt (also bis 14V) laufen. Die Drehzahl des Motors kann ich über einen Potentiometer steuern, wobei ich will, daß der Motor diesem 1:1 folgt, in der einen Richtung aber begrenzt wird.

Hallo,

Hallo ich bin´s schon wieder. Ich geb´ zu, ich bin echt zu
blöd: Also folgendes funktioniert schon wieder nicht:

Mail mir mal das Schema, ohne dimensionierung sieht man gar nicht was da sonst noch alles falsch ist.

Maximal möglicher Strom ist 1,2A da die Spannungsquelle nicht
mehr ausgibt, der Motor ist so ein Eisenbahnplattenmotor und
nimmt vielleicht 3W(?) auf.

Also der LM 324 liefer im Kurzschlussfall etwa 40-60 mA !!!

Sämtliche positiven Eingänge habe
ich auf Masse gelegt. -NICHTS geschieht. (was da nun heißt,
daß das Signal von Eingang zu Eingang kontinuirlich schwächer
wird (auf Grund der Widerstände?), bis dann am letzten Ausgang
fast gar nichts mehr an liegt.

Ich vermute einmal das du den LM 324 mit +14 und 0V gespiesen wird ?!
Wie sollen da negative Spannungen am Ausgang des LM 324 entstehen ??

Ist der OPV für diese Aufgabe geeignet?

Bei richtiger Beschaltung und einer Leistungs-Endstufe schon…

Gibt es vielleicht einfachere Varianten, oben beschriebene
Funktion zu bewerkstelligen?

Es gibt immer etwa soviele Lösungen für ein Problem wie Ingenieure die sich des Problems annehmen.

MfG Peter(TOO)