Hallo Konrad!
Ansonsten wie gesagt, wichtig ist, dass du den Konjunktiv
benutzt.
Also z.B.: >Das Turbo-Abitur bringe gar nichts, wenn die
berufl. Orientierung versäumt wird.Werde, nicht wird.
Wenn Du schon ein so großes Gewicht auf den Konjunktiv legst.
Man kann „werde“ oder „werden würde“.
Da aber schon durch das „bringe“ ausgedrückt wird, dass es sich nicht um meine Meinung handelt, muss ich nicht im Nebensatz den Konjunktiv nochmal aufgreifen. So habe ich es jedenfalls gelesen und bestätigt bekommen und ich finde es auch logisch.
Meine Deutschlehrerin sagte mir, es sei zwar immer noch richtig aber nicht üblich den Konjunktiv so anzuwenden.
Da dass Turbo-Abitur nichts bring e , wenn die
berufl. Orientierung sowieso versäumt werd e und sich niemand um eine Verbesserung kümmer e , gehör e diese Idee abgeschafft.
Ich weiß nicht recht, ob Herr Schneider das mit dem Folgenden meinte:
Wolf Schneider sagt dazu:
Eine Reihung vieler Konjunktive
wirkt ermüdend oder manieriert.
…
Unerwünschte Häufungen lassen sich vermeiden:
…
4. indem man von der Freiheit Gebrauch macht,…, wenn man am Anfang die Relation ähnlich wie bei der Zeugenaussage klarstellt.
D.h. doch, ich kann die Beziehung/Relation zwischen meiner Meinung und der Aussage eines Dritten mit „bringe“ schon klarstellen, so dass jeder weitere Konjunktiv überflüssig wird und sich, wie ich finde, auch überflüssig anhört.
Phonetisch und rhetorisch ist es, denk ich, sowieso einfacher, kraftvoller und überzeugender vor allem im Indikativ zu sprechen, sobald klar geworden ist, dass eine andere Meinung wiedergegeben wird. Wenn ich dauernd von hätte, wäre, würde… spräche, oder immer 'e’s anhängen würde, sobald ich mich in einen längeren Satz mit angenommenen Gegebenheiten hineingeritten habe, nimmt niemand mehr die Aussage ab, weil sie zu Vieles vorraussetzt, damit ein gewisser Fall eintritt.
Ist jedenfalls meine Meinung… und ich spreche wie gesagt von dem Fall, dass man sich in einen solchen Satz hineingeritten hat - ob jetzt im Gespräch(gerade da, wenn man immer wird mit >UndJetzt nun denn beginnt der Autor
Kann man das also so machen - im Umgangssprachlichen sowieso, sicher - aber auch offiziell als eine weitere Alternative?