Antw. auf e-mail…
Hallo Harald,
zuersteinmal net bös´ sein, dass ich deine e-mail ins netz stelle.
-Was öffentlich begonnen hat, sollte auch öffentlich zu ende geführt werden.
Hallo Alex,
ob ich gut bin entscheiden die Menschen die ichfotografiere.
Darf bei Kunst auch das Wort Fotografie mit vorkommen? Bin mir
nicht ganz sicher ob auch da etwas entgegenspricht.
Gruß Harald
dann zur Antw.:
Selbstverständlich darf das Wort „Fotografie“ vorkommen…-aber, Titus hat da schon ganz recht was die Wachsamkeit anbelangt.
Du bewegst dich auf gefährlichem Boden. Ich kann Portraitkollegen nebst Hwk und Innung sehr gut verstehen, wenn sie rebbelieren.
Der Markt ist nun mal sehr klein, und wenn ein (net bös´sein) Amateurfotograf daherkommt und will auch ein Stück vom Kuchen abhaben, eventuell sogar den Standart herunterschrauben, dann wäre ich auch sauer.
Portraitfotografie ist nun mal ein geschützter Berufszweig.
Nun noch abschließend zur Kunst und den Fi-Ämtern:
dazu ein Auszug aus dem „Ratgeber Freie, Kunst & Medien aus der Schriftenreihe der IG-Medien“:
„…gibt es zahlreiche Berufe, deren Tätigkeit nur ausnahmsweise als künstlerisch anerkannt wird. Nämlich dann, wenn sie eine eigenschöpferische Leistung´ beinhaltet und nicht nur eine bloße handwerkliche Umsetzung der Anweisungen eines Auftraggebers ist. Dies kommt in Betracht zum Beispiel für Fotografen und .... , deren Arbeit über die bloße Wiedergabe der Wirklichkeit hinausgeht´…
…Zusätzlich verlangen Finanzämter in diesen Fällen, daß -in Abgrenzung der handwerklichen Tätigkeit- eine `gewisse Gestaltungshöhe´ erreicht wird, die der Steuerpflichtige im Falle eines Rechtsstreits mit Hilfe von Sachverständigengutachten nachweisen muss…“
Also wie gesagt, sei dir bewusst auf was du dich da einlässt.
Ärger, mit wem auch immer, zu Recht oder Unrecht, ist vorprogrammiert.
Ich möchte nur noch einmal deutlich machen, dass ich weder pro noch contra zu deiner Idee/Frage hier Stellung beziehe.
Grüzi
der Alex