Anbieter für Heimarbeitsplatz seriös?

Hallo,

mich interessiert, ob dieser Anbieter von Heimarbeitsplätzen seriös sind und/oder schon mal jemand damit Erfahrungen gesammelt hat. http://www.heimarbeit-arbeitsplatz.de

Hilfreich wären auch eventuelle Links zu Foren von Geschädigten o. ä.

Ich habe selbst schon gegoogelt, aber vielmehr als Verweise zu Profiseiten der Anbieter solcher „Arbeitsplätze“ habe ich nicht finden können.

Ich danke jedenfalls jetzt schon mal für Eure Mithilfe

Gruß
moritzbock

Hallo

mich interessiert, ob dieser Anbieter von Heimarbeitsplätzen
seriös sind und/oder schon mal jemand damit Erfahrungen
gesammelt hat. http://www.heimarbeit-arbeitsplatz.de

Ich habe die Seite mal schnell überflogen und bin der Meinung, dass hier keine Jobs angeboten werden. Du bezahlst 33.- Euro und kommst in eine Datenbank:

„Zusätzlich tragen wir Ihr Stellengesuch und Ihre Bewerbung auch noch in unsere Heimarbeiter Datenbank ein, auf die alle unserer über 1500 Partner ständigen Zugriff haben.“

Meiner Meinung nach werden deine Daten lediglich an Anbieter von Heimarbeitsplätzen verkauft. Der Anbieter kassiert 2 Mal und du wirst mit Werbung überschüttet.
Ich würde die Finger davon lassen und für 33.- Euro schick Essen gehen.

Gruß,
Booze

http://www.heimarbeit-arbeitsplatz.de
Schon die Aufmachung der Site lässt zur Vorsicht mahnen. Auch der versprochene
Verdienst ist suspekt. Durch Versprechungen wird man so besoffen gemacht, dass man
gerne bereit ist, für eine Weiterempfehlung auch mal gerne etwas Geld gibt. Vom
Design her ist die Seite absoluter Müll! Sie stiftet nur Verwirrung - und das ist
auch beabsichtigt. Lass die Finger davon!
Alexander

Hallo
Ich habe mich vor einer Weile auch mal für so etwas interessiert. Eben als Nebenerwerb.
Ich habe aber nie etwas gefunden und habe es mir dann hinterher auch ausreden lassen.
Ich denke es ist ne Riesenglückssache da etwas „vernünftiges“ zu bekommen.
Zunächst sollte man natürlich die Finger weg lassen, wenn man erstmal selber was bezahlen muß. Und sei es nur der erste Anruf über eine 0190er Nummer.
Ein weiterer Punkt ist natürlich solche Anzeigen wie „Verdienen Sie 1000 Euro im Monat und mehr“. Das sind meistens „Provisionsangebote“. Also wenn du viel verkaufst, dann bekommst du auch viel Geld.
Überhaupt sind viele dieser „Heimarbeit-Geschichten“ solche Klinkenputzereien. Du bekommst halt ein Sortiment gestellt und mußt diese irgendwie unter die Leute bringen. Im schlimmsten Fall mußt du sie noch selber bezahlen.
Bei anderen Heimarbeit-Jobs wie das allseits berühmte Kugelschreiberzusammenschrauben ist der Haken meistens der, das die Waage zwischen Arbeit und Bezahlung sehr Schief hängt :smile:
Also du bekommst z.B. pro Kugelschreiber 5 Cent (mal als Beispiel). Du schaffst aber mit viel Übung nur 2 Kugelschreiber in der Minute. Das bedeutet das du einen Stundenlohn von 6 Euro bekommst. Abzüglich natürlich das Heranschaffen des Materials, auspacken, einpacken und zurückbringen zur Post (oder wie es gerade läuft).

Wie gesagt, es gibt bestimmt auch ganz tolle Jobs dabei. Ich weiß mal (ist aber schon einige Jahre her) hatte eine Bewohnerin in unserem Haus Gürtel in Heimarbeit genäht. Davon konnte sie gut was dazu verdienen und konnte nebenbei auch aufs Kind aufpassen.
Aber die „guten“ sind meistens schon vergeben (wie in vielen Dingen im Leben).

Durch diese rumsucherei bin ich dann auf AC Nielsen gestossen. Das ist ein Haushaltsforschungs-Institut. Da verdient man zwar kein Geld, sondern bekommt Punkte gut geschrieben, von denen man sich dann aus vielen Marken-Artikeln was „kaufen“ kann.
Nach gut einem Jahr kann ich nichts negatives entdecken. Alle Kosten werden von der Firma übernommen. Zu Weihnachten bekam ich ein kleines Präsent eines teuren Markenartikels (wert etwa 10 Euro), das ich zudem auch noch gut gebrauchen konnte :smile:

Eine weitere Möglichkeit wäre es als Subunternehmer aufzutreten. So kann man vielleicht mit ansässigen Firmen zusammen arbeiten, die vielleicht lieber einen Subunternehmer einen kleinen Teil der Arbeit auftragen, anstatt einen Mitarbeiter einzustellen. Aber da mußt du selber wissen, was du kannst und zieht natürlich noch andere Fäden mit sich (selber Versichern, Selbstständigkeit usw.)

Ich hoffe das hilft ein wenig.

Gruß
Andreas

Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben, meine Anfrage zu beantworten ;-}

Mich wundert (oder auch nicht), dass diese „Arbeitsplätze“ auf der Seite http://jobboerse.arbeitsagentur.de
angeboten werden.

Gruß
moritzbock

Hallo

Ein paar einfache „überlebensregeln“ wenn man sich bei sowas unsicher ist.

  • Niemals Geld vorstrecken, egal wie wenig oder viel

  • Niemals Geld investieren, egal wie teuer oder billig

  • Niemals uminöse 0190 (inzwischen gibt es da auch andere teure) Nummern anrufen.

  • Niemals auf Handy Nummern anrufen, da kannst du schnell durch Gott und die Welt geleitet werden und fällst bei der nächsten Telefonrechnung erstmal in Ohnmacht.

  • Niemals auf „Seminare“ oder „Vorbereitsungskurse“ oder „Vorträge“ abschieben lassen. So manch einer ist da inzwischen flexibler geworden. Die scheinen erstmal seriös zu sein und dann sollst du an einem Abend oder Tag dahin kommen zu einem „Vortrag“ wie das alles läuft und dann bequatschen die dich erstmal mit angeblich schon „Erfahrenen Mitjobbern“ die in Wirklichkeit aber angeheuert sind die dich locken sollen (Wird auch bei den Schneeballsystem Anwerbungen gern gemacht) und wenn sie dich dumm und dämlich gefaselt haben, sollst du doch ein Paket oder ähnliche Produkte kaufen „um mit der Investition“ dann Geld zu machen. Und letztenendes hast du doch Geld ausgegeben was du evtl. nie gemacht hättest, wenn du es gleich gesehen hättest.

  • Niemals auf „unrealistische“ oder „schwammige“ Aussagen reinfallen. Sowas wie „Nebenjob mit riesen Gewinnmöglichkeit“ „2000 Euro im Monat“ „viel Gewinn für wenig Zeit“ etc. ist nicht nur unrealistisch sondern nur „Werbesprüche“ ohne jeglichen informativen Inhalt betreffs Tätigkeit, Zeitaufwand u.ä.

  • Auf die Internetadresse achten. Ich hatte mal eine schöne Seite, die alle Internetseiten mit unseriösen Angeboten immer aktualisiert aufgelistet hat. Leider finde ich sie im Moment nicht wieder.
    Auffällig ist jedoch, daß es LEIDER meistens die einfachen und unkomplizierten URL Namen sind, die die schwarzen Schafe haben.
    Das hat vorallem den Grund, weil man damit die Zielgruppe (leute die dringend Geld oder einen Job brauchen und so einfach wie möglich da ran wollen) besser auf mich aufmerksam macht.
    Es ist natürlich einfach die Leute auf sich aufmerksam zu machen, wenn man eine Seite hat die leichte-arbeit, schnelles-geld oder arbeit-und-geld heißt, als wenn ich sie „unsere Sonntagshomepage“ nenne.
    Das heißt natürlich nicht, daß alle Seiten die einfache Namen haben böswillige Inhaber haben, aber sie geben zu ominösen Anzeigen einen weitern Hinweis, daß da niemand seriöses dahintersteckt.
    Sollte man sich doch auf so eine Seite verlaufen, sollte man den nächsten Punkt beachten.

  • Die Aufmachung der Seite angucken und Infos einholen. Auf die Seite gehen, Impressum angucken, Name des Inhabers und/oder der Firma, was die sonst noch zu bieten haben, Geschichte, Mitarbeiter, Sitz etc.
    Die Meisten unseriösen Jobanbieter wollen nur schnelles GEld machen und nicht viel Zeit dafür investieren (wie viele Leute auch die letztenendes auf sowas hereinfallen), das heißt man kann recht schnell entdecken bei dem was sie schreiben was das für ein Laden ist. Meistens wie erwähnt, viel „oberflächliches“ Gerede ohne informativen Inhalt, keine genauen Angaben über Abläufe, Verdienst, Zeiteinteilung, das Unternehmen selber etc.

Wenn man nach all den Hinweisen immernoch meint einen tollen Fisch vor der Nase zu haben, sollte man den mittlerweise besten Freund der Information einholen „Google“
Einfach den Namen der Firma oder des Inhabers eingeben und man wird staunen was man alles findet. Gerade in der heutigen Zeit ist es immer schwerer sich zu verstecken. Gerade weil es viele umstrittene Angebote im Internet und Zeitungen gibt, machen sich immer mehr Menschen die Mühe und nehmen sich die Zeit andere über ihre Erlebnisse zu informieren und das sollte man auch nutzen!
Ich habe einmal nach einer solchen Seite gesucht und die schon erwähnte Liste mit unseriösen seiten gefunden und habe da auch viel erfahren.
Es tauchen auch immer wieder neue solcher SEiten auf, denn die Geschäftemacher können sich aus den eben genannten Gründen nicht lange halten ohne aufzufliegen. Manchmal dauert es nur Wochen bis eine Seite wieder aufgegeben werden muß und schon gibt es irgendwo wieder eine neue.
Also immer mal etwas nachrecherchieren im Netz was das so für "Freaks sind.

Du siehst, gut informiert sein und auf dem Boden der Realität bleiben ist ein Großteil der Miete um nicht auf die Nase zu fallen :smile:

Ich habe mir deine Seite nicht angesehen, aber ich hoffe dir helfen diese Tipps auch für die Zukunft weiter :smile:

LG
Novalee

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Sowas wundert viele. Bei der Masse der Anzeigen wird die Agentur wohl nicht alle durchsehen.
Ich habe da früher öfters Anzeigen gesehen, wo ich mich auch manchmal gefragt habe, ob die Agentur sich nicht mal Gedanken darüber macht, daß sie sich durch schlechtes oder gar nicht prüfen der Anzeigen nicht noch einen schlechteren Ruf macht. Das scheint ihnen aber vielleicht auch egal zu sein…
Aber ich habe das Gefühl, kann mich da aber auch irren, daß es früher schlimmer war als jetzt. Inzwischen finde ich kaum noch solche Anzeigen, nur ab und zu mal.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

mich interessiert, ob dieser Anbieter von Heimarbeitsplätzen
seriös sind und/oder schon mal jemand damit Erfahrungen
gesammelt hat. http://www.heimarbeit-arbeitsplatz.de

Sicher, sehr seriös:

**Denn Tatsache ist :

Ein Monatsverdienst von über 2000,- Euro netto ( bei Vollzeit ), sind bei diesen Jobs völlig normal !!!**

Und das für
- Leichte Bastelarbeiten, Montage - Verpackung - und Versand arbeiten.

Sicher. Auf welchem Planeten?

Hi,

deswegen ist auch die Qualität der Stellen, die die Arge an Arbeitslose vermittelt, so hochwertig:wink:

Belustigte Grüße,

Ralf

Hi,

Filmtipp:„Das Streben nach Glück“:wink:

Liebe Grüße,

Ralf

Hallo,

Mich wundert (oder auch nicht), dass diese „Arbeitsplätze“ auf
der Seite http://jobboerse.arbeitsagentur.de
angeboten werden.

da kann doch Jedermann selber Stellenangebote einstellen - ist vom System her so vorgesehen. Das geht an allen Mitarbeitern der BA vorbei. Also kein Vorwurf an diese.

Gruß
Otto