Hallo liebe Experten,
folgender Fall beschäftigt mich aktuell und ich hoffe auf Eure Unterstützung:
Person A schließt am 02.11. bei einem DLS Unternehmen (im Folgenden „Emma“ genannt) online ab. Da Person A erst die Kündigung von seinem alten Anbieter abgewartet hat, sind es noch 13 Tage, am 15.11. wird der Telefonanschluss + DSL „gekappt“.
Emma bestätigt den Eingang eines Auftrages und läßt auch im Formular („Ist und wenn ja, wann wurde der alte Vertrag gekündigt?“) ankreuzen. Somit war Emma klar, dass es nur noch 13 Tage waren. Am nächsten Tag bekommt A eine Bestätigungsmail und ist glücklich.
Da am 15.11. der Anschluss gekappt wurde, und A von Emma aber nichts mehr gehört hat, ruft er am 16.11. dort an (vom Mobil ~0,41€ Min., auch Warteschleife!). Nach etlichen Warteminuten teilt eine nette Dame A mit, dass sein Auftrag gelöscht sei, da es nicht mehr möglich gewesen sei, die alte Nummer mitzunehmen. Auf Anfragen von A, warum man das nicht schnell telefonsich und vorab klären hätte können, wurde A mitgeteilt, dass er es noch per Post bekäme. Auf den Anschluss aber angewiesen, erteilt A gleich telefonisch einen neuen Auftrag, mit der Bitte um Zusendung der genauen Daten und Details (vor allem auch Kosten für Hardware etc.).
Am gleichen Tag erhält A einen Brief von Emma, für den Auftrag vom 02.11, datiert 03.11. (Zustellung 16.11.!) in dem er nochmal sowohl die Mitnahme seiner Nummer, als auch eine 3 wöchige Wartefrist zugesagt bekommt. Ein Löschungsschreiben erfolg nur per Mail, in der pauschal darauf hingewiesen wird, das etwas nicht stimmt - was genau wird nicht erklärt und auch nicht auf eine Löschung hingewiesen?! Auch ruft A an diesem Nachmittag jemand von Emma an, man einigt sich auf einen Rückruf, der aber nie stattfindet.
Am 18.11. schickt A nochmal eine Mail, mit der Bitte um Zusendung der Daten und einer Frist bis zum 19.11. abends.
Am 19.11., da keinerlei Reaktion von Emma, entschließt sich A ein Kündigungsschreiben an Emma zu verfassen (eMail - in den AGB´s aber angegeben als gültig) und schickt diese ab.
2 Std. später schickt Emma eine Bestätigung, dass der Anschluss am 29.11. von einem Techniker freigeschalten wird.
A ist ziemlich sauer, und schickt in den folgenden Tagen x Mails, auf die jeweils mit dem Satz „Der Vorfall ist weitergeleitet und wird bearbeitet“ geantwortet wird. A verweist in jeder Mail auf die Kündigung im Anhang! (ist dokumentiert)
A ist noch böser, als er am 26.11. die benötigte Hardware von Emma zugeschickt bekommt, mit der erneuten Aufforderung, am 29.11. daheim zu sein.
A ist jetzt zum einen echt sauer, zum anderen würde der Anschluss schon „gut tun“. Weche Möglichkeiten hat A - da Emma die Kündigung offensichtlich einfach ignoriert? Vor allem müsste A ja jetzt auch noch die Retourkosten zahlen?! Hat A ieine Möglichkeit, von Emma z.B. die Kosten für die Hardware zu reduzieren o.ä. als „Schadensersatz“?
Vielen Dank schonmal fürs lesen 
Lg, Lernstein
