Andalusien: Natur in Blüte – wann + wo?

Hallo, wann gibt es wo in Andalusien eine prächtige, erwanderbare Wildblumenblüte?

Die Blüte sehr gern verbunden mit Wanderungen in einsamer Natur, gern Tageswanderungen, aber nicht mit Zelten, Hüttenübernachtung oder Massentourismus. Blühende Obstbäume gehen auch, eventuell auch blühende Blumenkästen und -töpfe. Während es für Deutschland entsprechende Blütezeitkalender und Blütenwanderungsführer gibt, habe ich für Spanien online nichts wirklich Informatives gefunden - ein entsprechender Online- oder Buchtipp würde reichen (ich kann gut Deutsch und Englisch, aber Spanisch nur Grundkenntnisse).

Weitere Schwerpunkte in Anda wären Wandern, eventuell Radeln und gut Essen/Saufen in nicht schickem Ambiente. Keinesfalls deutlich touristische Gebiete wie nahe den Mittelmeerstränden oder die Küstenorte selbst. Gern in völlig untouristischen Gebieten, gern hintere Sierra Nevada, nicht andalusisches Industriegebiet oder Plastikfoliensierra. Übernachtung idealiter in kleinen Apartments oder notfalls Pensionen, keine Bettenburgen, Fincas oder Feriensiedlungen.

  • Eine entsprechende Reise könnte Mitte März oder Mitte April (bevorzugt) starten und 4-8 Wochen dauern.

  • Ostern ist 31.3.24, Feria in Sevilla 14.-20.4.24, und ich möchte alle ferias und Prozessionen etc vermeiden, also vermeiden. Dazu muss ich noch einen Kalender suchen und schauen, ob konsequentes Vermeiden überhaupt möglich ist.

  • Ich würde ein Mietauto nehmen, möglichst ein Fahrrad reinpacken, und hätte auf jeden Fall Wandersandalen und Tagesrucksack dabei.

  • Ich war mehrfach im Herbst in Andalusien und möchte endlich mal das Frühjahr erleben, aber unbelästigt von ferias etc. Echt jetzt. Sevilla, Jerez, Cadiz und Alpujarras + Umgebung kenne ich gut, Huelva gar nicht. Jaén interessiert mich. Die Städte Granada + Cordoba stehen nicht auf der TDL, die Provinz drumherum kenne ich teils.

  • Regionen knapp außerhalb von Andalusien kommen eventuell auch in Frage.

Danke!

Servus,

jetzt grade schon so gut wie vorbei ist eine der schönsten Blüten, die ich je bewundern durfte: Die Mandelblüte in der Sierra de la Contraviesa. Es „lohnt sich“, darauf noch ein Jahr zu warten:

Auf den kargen Schotterböden der Sierra in allen möglichen Rotgrau-/Braungrau-Schattierungen stehen mit einer Borke in eher schwärzlichem Grau sehr große Mandelpflanzungen, geschwungen in welligem Gehügel. Ihre Zweige sind so filigran, dass es auf Entfernung betrachtet wirkt, als würde dieser unwirklich erscheinende rötlich-weiße Ton der Mandelblüten eine Handbreit über den Bäumen schweben. Ein besonderer Eindruck entsteht dadurch, dass die gesamte Landschaft durch die Blüten sehr belebt wirkt, aber so gut wie kein Grün zu sehen ist.

Ab Torvizcón ein angesichts der mit eingepackten Höhenmeter schon recht ordentlicher Tagesmarsch zur Haza del Lino, einem ökologisch / botanisch (aber auch einfach nur, um das Bild wirken zu lassen) hochinteressanten Ort, wo die letzten autochthonen Bestände von Steineichen und Korkeichen den Wald bilden, der eigentlich in die andalusischen Gebirge gehört und fast gänzlich von den trostlosen (und alle paar Jahre bei Waldbränden regelrecht explodierenden) Beständen von Pinus Pinaster verdrängt ist, seit die Förster zu „Modernisierung“ des Landes seit etwa 1900 in Deutschland studiert haben und gelernt haben, dass Nadelbaum-Monokultur der rentabelste Wald ist. Auch hier, so sehr ich diese Modefloskel verachte, ein „Es lohnt sich!“

Recht hübsch und bisher noch vom Overtourism verschont sind nicht bloß Torvizcón, sondern der Reihe nach alle Orte, die zwischen Lanjarón und Ugijar an der ALSA-Buslinie Granada - Ugijar liegen. Die Geschmäcker sind verschieden, aber ich täte für einen Aufenthalt in dieser Gegend ohne Auto und Fahrrad, bloß mit dem Rucksack behängt, anreisen.

Quartier könnte auch in Lanjarón ganz interessant sein: Ein wegen Thermalquellen schon früh und daher wenig brutal-massiv vom im Vergleich zu heute gemächlichen Tourismus des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts geprägter Ort, der durch diese Prägung gewohnt ist, freundlich auf Gäste zuzugehen - die anderen Dörfer bis Ugijar könnte ein wenig verschlossen wirken, wenn man keinen der Pacos kennt, die gefühlt etwa 80 Prozent der männlichen Bevölkerung stellen.

Schöne Grüße

MM

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  • der nächste Farb-Flash folgt dann Mitte April mit dem intensiven Gelb des in den Alpujarras und der Contraviesa häufigen Ginsters Genista Hispanica - der ist sicher auch einen Besuch wert.

Ende April folgen dann die zarten Töne des in den Farben im Vergleich zu anderen Gebirgsfloren recht zurückhaltenden Bergsommers - alles beeilt sich, mit Blühen und Fruchten fertig zu werden; dort nicht wegen der Temperaturen, sondern wegen des nur im Frühjahr ausgiebig verfügbaren Wassers - hier ein Ausschnitt aus dem Mai in den Alpujarras:

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Auf jeden Fall die regionalen Honige verkosten!
Schönen Urlaub; K.

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Und natürlich auch die regionale Garnacha! Sie steht in der Contraviesa auf Höhen über 1.150 m Höhe, das höchstgelegene Weinbaugebiet Europas. Die relativ dünne Besiedelung mit Reben erleichtert alle Grade von „Bio“-Anbau und damit einhergehend Keltern von Naturweinen, die mit autochthonen Hefen spontan vergoren werden. Recht ungewöhnlich für spanischen Wein außerhalb Navarra und Catalunya, dass dem Wein in der Contraviesa gerne eine feine Säure gelassen wird.

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Hallo, Danke für die Tipps! (Leibliche Genüsse scheinen mindestens so hoch zu rangieren wie visuelle; naja, bei mir vielleicht auch.)

Aprilfisch, Danke für den Link! Dein Post fängt so an:

Das klingt so, als ob VORHER noch etwas gestanden hätte, das hier unter den Tisch fiel?

Ja, das ist eins von den Genussmitteln, die mir vor Ort prima schmecken, zurück in DE dann nicht mehr so. Gilt auch für Tempranillo und mehr noch frz. Ziegenkäse.

Es ist die zeitliche Fortsetzung zu der Skizze über die Mandelblüte ganz am Anfang, die für 2024 nicht mehr in Frage kommt:

Das ist eine Art running gag zwischen @Kudo, mir und @Hexerl, dass immer wieder mehr oder weniger überraschend die Grenache ums Eck kommt. Im Grund ist die Ecke dort kulinarisch recht einfach aufgestellt - der Gemüseanbau an der Küste ist ziemlich neu, und oben gab es nicht so viel. Nicht umsonst ist Migas eine Art „Nationalgericht“ der Region, wobei man dazu sagen muss, dass die heute veröffentlichten Rezepte viel zu viel Wurst enthalten und häufig auch noch Schinken statt weißen Speck nennen. Das Original sind in Olivenöl mit Knoblauch angeröstete Wurstreste, die mit fein geschnittenem altem Brot weitergebraten werden - ich habe dabei an vergleichbar ärmliche „Leibspeisen“ von der Schwäbischen Alb und aus dem Allgäu gedacht, wo solche Dinge auch zwischen „Hunger ist der beste Koch“ und „Dr Hongr trîbt’s inne“ schwanken.

Schöne Grüße

MM

Pardon, Deinen früheren, langen Post hatte ich zunächst nicht gesehen.

Hab doch nur Honig gesagt. Jetzt müsste doch dann Orangenblüte sein.
Könnte sich ausgehen, mit dem Schleudern, der ist gar nicht soo süß wie er sich anhört, sehr harmonisch.
Orangenbaumblätter liegen später auf dem Weg.

Gruß, K.

(Exkurs): Hab hier grad einen „Grand Veneur“ von Sébastien Jaume stehen, der in seiner Liga (14 € / L für „Bio“) keine Wünsche offen lässt - die Domaine Grand Veneur steht am Südrand von Orange, wo es dann gleich nach Châteauneuf du Pape hinaufgeht; nicht wenige von den Wingerten der Domaine sind im Grund gleich wie die oben in Châteauneuf. Dem Problem bei den schotterigen und karstigen Rebflächen an diesem Rhône-Abschnitt, dass sie wegen der Trockenheit bei sonnigen, heißen Sommern zu viel Öchsle und damit zu hohen Alkoholgehalt für Grenache „solo“ machen, wird dort begegnet, indem man ein knappes Drittel Syrah und einen wenzegen Schlock Mourvèdre dazugibt: Dadurch erhält der Grenache genug Tiefgang, um dem Alkohol die Stirn zu bieten und nicht zu sprittig herauszukommen, aber er tänzelt immer noch mit Leichtigkeit den Merlot-Bolzen aus dem Südwesten auf der Nase herum.

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ja, bei Sevilla, der (Bitter)orangenhauptstadt von Al Andalus.

Dort halte ich es allerdings für nicht unwahrscheinlich, dass die Wanderwege der Umgebung - Stichworte Los Gaitanes, El Chorro, Garganta Verde - mittlerweile Opfer ihrer (für die händieschwingenden Fleischlawinen, die über so viele Orte hereingebrochen sind) eben zu ausgeprägten Dramatik geworden sind und von März bis mindestens Oktober von riesigen Scharen händieschwingender Sääälfiiiiie-Sammler überflutet werden, die eben im Unterschied zu klassischen Wanderern, die es immer und überall verstanden haben, sich gegenseitig in Ruhe zu lassen, die Schluchten mit abscheulichem Quieken und Krähen erfüllen. Die Stadt selber, von eindrucksvoller Schönheit, bietet Raum genug und hält sowas eher aus, aber ihre Umgebung täte ich nicht mehr empfehlen.

Schöne Grüße

MM

Ganz am Rande: Sevilla ist auch wegen der Lage an der Hochgeschwindigkeitsbahn zu den Menschenhaufen hin etwas zu exponiert; die klassische Linie Alcazar de San Juan - Linares Baeza - Granada, heute nicht mehr mit dem Talgo, aber mit dessen Nachfolger IR überaus sehenswert zu befahren, braucht Zeit und Muße - und die hat man nicht, wenn man ständig von seinem Spielzeug getrieben von Sääälfieee zu Säälfiiiiiie hetzen muss.

Hübsche Erinnerung, wie ich mal mit dem Talgo mit ungefähr zwei Stunden Verspätung eingleisig Richtung Granada durch die Sierra Richtung Linares fuhr, ein bissele unheimlich war der Blick auf die am schroffen Hang abgestürzte Streckentelephonleitung schon, und dann in ichweißnichtmehr welchem Ausweichbahnhof im Gebirge (könnte der mit dem hübschen Namen Iznalloz gewesen sein) den Gegen-Talgo kreuzte, dessen gesammelte Mannschaft sich vorne beim Triebfahrzeugführer versammelt hatte, der seinen Posten nicht verlassen durfte, sich solange mal einen ratschte und eine rauchte und uns, die „Madrider“, mit groß abwinkenden Armbewegungen begrüßte: „Na, ihr Schlafmützen? Könnt Ihr es auch schon richten?“ - In dem Moment war klar: Nein, in El Andalus gelten andere Geschwindigkeiten, da muss man in so einem Fall keine Angst haben.

Schöne Grüße

MM

Und ich hatte völlig übersehen, dass man Dir von der Sierra de la Contraviesa nichts mehr vorzuschwärmen braucht, die ja bloß die mit weniger verschiedenen Farbtönen sozusagen die abstrakte Schwester der Alpujarras ist, die Du bereits gut kennst…

Heute Nachmittag im Garten ist mir zu dem Blüten-und-Jahreszeiten-Thema eine Landschaft eingefallen, die im Mai sehr reizvoll sein muss: Das Têt-Tal zwischen Mont-Louis und Serdinya und benachbart in die andere Richtung das Sègre-Tal bis Latour de Carol. Oben ist richtig Hochgebirge mit Schnee bis in den April hinein, unten Mittelmeerklima mit Agaven und Opuntiengestrüppen am Weg. Ich war dort im September, kann mir den Mai nur ungefähr vorstellen als schon regelrecht sommerlich auf den Wanderwegen z.B. ab Olette beiderseits des Tals, u.a. zu einem beinahe verlassenen Dorf, das Tante Gugel nicht findet, weil es den schönen Namen En trägt, und gleichzeitig als ganz zarten ersten Bergfrühling, wenn man z.B. von Latour de Carol zur das ganze Cerdagne-Becken dominierenden Santa Maria de Belloc hinaufsteigt und im Abwärtsweg im „Römischen Bad“ bei Dorres Halt macht: Einer Reihe von Becken mit heißem Thermalwasser, wie ein Dorfschwimmbad einfach so auf der Wiese.

Weil an dieser Stelle der Pyrenäen die Schichten durch die Auffaltung des Gebirges fast senkrecht stehen, ist alle paar Kilometer ein Ort, an dem heißes leicht schwefliges Thermalwasser nach oben drückt. Wunderschöne Thermalbädchen mitten in der Landschaft, kein Schickimicki, keine Effekthascherei und Reklame-Geschrey: Hauptsächlich Dorres, Llò und Saint Thomas, aber auch zwei Stellen, die ich hier nicht verraten mag, weil sie ziemlich sensibel sind, wo ganz einfach mitten im Wald ein paar Tümpel mit Thermalwasser sind: Wenn da die Säälfiiie-Horden einfallen, ist bald alles kaputt.

Die Verbindung zwischen diesen Orten wird mit dem „Canari“ hergestellt, der ersten Eisenbahn außerhalb von Städten, die von Anfang an für elektrischen Betrieb ausgelegt war - die Alternative wäre ein Zahnstangenbetrieb gewesen, der bei permanent 7 Prozent Steigung über (wenn ich mich recht erinnere) etwa zwanzig Kilometer doch zu aufwändig eingeschätzt wurde. Der Strom für den Betrieb des Canari kommt aus Talsperren, die direkt an der Linie liegen. Ein Teil der Kurse wird bis heute mit den Triebwagenzügen von 1910 gefahren, die in den 1950er oder 60er Jahren mal neue Motoren und einen Aufbau aus Metall (statt vorher Holz) bekamen. Die haben - anders als die modernen, komfortableren Triebwagen aus diesem Jahrhundert - zwischen Trieb- und Steuerwagen jeweils einen offenen Aussichtswagen, man sitzt auf lackiertem Holz (wegen Wetterfestigkeit) recht bequem und sozusagen mitten in der Landschaft.

Als trittsicherer Bergwanderer solltest Du Dir die Gorges de Carançà nicht entgehen lassen.

Quartier nehmen täte ich in Latour de Carol, um Zugang einerseits zu den noch „strenger“ in Richtung Hochgebirge gehenden Wanderwegen ab l’Hospitalet (z.B. Etangs de Siscar) zu haben, aber auch zu dem sehr hübschen (und auch keineswegs überkandidelten) Städtchen Puigcerdà mit einem wunderschönen Sonntagsmarkt und bei Bedarf auch noch die spanische Seite (z.B. Nuria - Llò) mitzunehmen: Nach Nuria hinauf fährt ab Ribes de Freser eine Überlandstraßenbahn, die dort, wo es zu steil wird, kurz anhält und den Zahnstangenantrieb runterlässt - ich weiß nicht, ob es sowas irgendwo anders gibt.

Die Gastgeber, bei denen wir damals gewohnt haben, vermieten nicht mehr über Gîtes de France, so dass ich sie Dir nicht ans Herz legen kann - aber es hat in Latour de Carol einiges, was über Gîtes de France geht.

Last, but not least ein Ort, der angesichts des aktuellen politischen Zustands der Welt Hoffnung und Zuversicht gibt: Llìvia, ein spanisches Städtlein, das rundum von Frankreich umgeben ist und Verbindung nach Spanien über ein paar Kilometer Landstraße unter internationaler Verwaltung hat. Dieses Kuriosum geht auf eine schlampige Formulierung im Traité des Pyrénées von 1659 zurück: Als nach erfolgter Umsetzung der Bestimmungen des Vertrags die Franzosen die Spanier fragten, warum denn in Llìvia immer noch spanisches Militär sei, obwohl doch sonst alles vertragsgemäß durchgeführt wäre, verwiesen die Spanier darauf, dass in dem Vertrag stand, dass die Cerdagne französisch werden sollte, aber „die Städte“ an Spanien fallen sollten. Dass nicht nur Puigcerdà, sondern auch Llìvia Stadtrechte hatte, hatte man in Paris nicht bedacht.

Und seither wurde quer durch alle kriegerischen Händel und politischen Unsinn immer das kleine Stückelchen Spanien in Frankreich respektiert. So geht es offenbar auch.

Ich hoffe, es ist nicht zu aufdringlich, wenn ich noch ein paar „Appetithappen“ dranhänge:




Schöne Grüße

MM

Hallo,

da sollte Dein Blick sofort auf die Extremadura fallen, die zB Obstbaumblüten bis ca. Anfang April bietet, aber zu jeder Jahreszeit eine überwältigende Natur in einer sehr dünn besiedelten Region bietet.

Für Naturliebhaber im Allgemeinen ist der Nationalpark Monfragüe


zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, im Frühjahr kann man natürlich brütende Geier beobachten.
Auch die Region um Guadalupe mit ihrer extensiven Weide- und Forstwirtschaft ist ein besonders schöner Naturraum.

Wenn dann zwischendurch eine Etappe auch etwas komfortabler sein darf, stehen die guten Paradores von Guadalupe, Plasencia und Zafra zur Verfügung, bei denen es außerhalb der Hauptsaison auch einiges an Sonderangeboten gibt.

&tschüß
Wolfgang

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Danke für alle ausführlichen Tipps und Bilder! Ja, in der Gegend war ich so ausführlich, dass ich mich nicht aufraffen kann, dorthin zurückzukehren, obwohl sie in vielem genau zu mir passt (nochmal genießen oder was Neues probieren, ewige Frage bei Reisegegenden, Büchern, Filmen, Weinen, Menschen).

Es ging ja wohlgemerkt um Andalusien, nicht um die Pyrenäen.

Danke, sehr interessante Hinweise, und abseits der Hauptpfade. Dem werde ich nachsteigen (lesend und vielleicht gehend).

Kleiner Nachtrag:

Wenn Du Dich bei Deinen Zielen nicht wiederholen möchtest und

schätzst, sollte Dein Blick über kurz oder lang im Bereich Süd-/Südwesteuropa auf das französische Departement Lozere fallen, das am dünnsten besiedelte Festlandsdepartements Frankreichs und eine der am dünnsten besiedelten Regionen in der EU.
Und im Frühjahr gibt es dort auf den Hochebenen, aber auch in den tief eingeschnittenen Flusstälern eine wunderschöne Wiesenblüte. Allerdings sind die Steigungen mächtig - vom Tal des Tarn geht es zB locker 500m fast senkrecht nach oben auf die Causse Mejean

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Danke, ein sehr interessanter und passender Hinweis, dem ich aber frühestens nächstes Jahr nachgehen kann.
Zudem finde ich am Abend nach einer Wanderung oder Fahrradtour spanische und eventuell portugiesische oder griechische Kleinstädte oder Dörfer ganz zauberhaft (und lecker).

Hallo, in der Woche vor Ostern (Semana Santa, ca 24.03. bis 31.03.) sind in vielen Orten der Extremadura Prozessionen, allein der Ort Zafra soll zehn Prozessionen haben. Auch Merida, Caceres und andere Orte melden große Veranstaltungen.

Das klingt so, als ob es schwer sein könnte, in die Orte rein und wieder rauszukommen, z.B. wenn man da eine Unterkunft hat und in der Nähe parken möchte? Geschäfte könnten zu sein, Kneipen überfüllt?

Ich würde solche Veranstaltungen am liebsten komplett meiden, aber dann sollte man wohl erst nach Ostern anreisen (und immer noch einen Blick auf den Feriaskalender haben)?

https://www.turismoextremadura.com/en/explora/Semana-Santa-de-Zafra-00002/

https://www.turismoextremadura.com/en/recursos-turisticos/evento/index.html?paginaBusqueda=2