Andalusien ohne Touristen / Spanischkurse?

Hallo,

wollte das erst gar nicht schreiben, aber wenn ich daran denke von wievielen Leuten ich (netterweise) gewarnt worden bin, damit ich ja früh genug meine Alhambra-Karten reserviere, hier also ne kurze Info:

Wer die gängige Rundreise in Andalusien (fast) ohne Touristen machen möchte, sollte (wie ich es gerade eher zufällig) getan hatte, Ende Februar, Anfang März dorthin fahren. Wir hatten besonders im Februar wunderschönes Wetter, also blauer Himmel, Sonnenschein etc., sahen zwar hin und wieder ein paar Touristen, aber waren gerade beim Essen gehen zu meinem Erstaunen immer nur von Einheimischen umgeben. Meine Info über die „mehrere Kilometer“ lange Schlange in der Früh vor der Alhambra gab ich auch gleich gerne an meinen Freund weiter, der sich natürlich totlachte, als wir bei Öffnung um 8.30h ankamen und KEIN Mensch an der Kasse war.

Ich schreib das nur, da mein Spanienbild (alles Vorurteile, war ja nie dort außer in Barcelona) sich durch diesen Urlaub total geändert hat und ich jetzt sogar einen Sprachkurs dort im Mai besuchen möchte.

A propos Sprachkurs, ich hatte mich schon bei „Fremdsprachen“ erkundigt, 2 Tips für Nerja und Granada bekommen, mich aber nun mehr oder weniger für Sevilla entschieden. Hat jemand dort einen Sprachkurs und gute Erfahrungen mit der Schule gemacht? Im Web bin ich auf 4 Schulen gestoßen, über die man dort ein bißchen mehr erfahren kann.

Danke für evtl. Tips,

Gruß,
Christiane

Danke!
Hallo Christiane

Ich finde es schön, hier auch mal zu lesen, wie die Tips in der Realität waren. Sollte öfter mal passieren.

Schönen Tag

Gruss
CrNiMo

ja dann gleich noch was…:wink:
Hallo CrNiMo

danke:wink:)

Vielleicht gleich weiter mit den Tips, denn ich hatte ja vorher auch um welche gebeten.

Die Parkplatzsituation in Andalusien (überall, nicht nur in den Großstädten, auch in den kleineren Orten) ist so gravierend, daß man sich vorher überlegen sollte, ob man bereit ist ca. 13 € für ein Parkhaus am Tag auszugeben. Wir waren es nicht (das Geld „verfress“ ich lieber:wink:!

In Granada (wie gesagt, erstes Mal in Andalusien, Stadtpläne nur aus den bek. Reiseführern) haben wir direkt die Alhambra angesteuert, sind dann von oben wieder runter gefahren (momentan Sackgasse: Cuesta de Gomerez), geparkt (da ist meist was frei) und DANN Pension gesucht (da wimmelt’s eh davon).

Für Sevilla und Ronda trifft dasselbe zu: ERST Parkplatz in der Innenstadt suchen, DANN Pension oder Hotel suchen, um diese Jahreszeit bekommt man immer was.

Cordoba ist noch einfacher, am Ende der bek. Brücke (wenn man in die Stadt reinfährt) gibt es extra einen Parkplatz für Touristen (so mit Geld einwerfen), der tagsüber gut bewacht wird (wichtig, wenn man Gepäck im Auto läßt) und da kann man sich dann auch zu Fuß aufmachen, um gleich vorzugsweise eine Pension mit Parkplatz (steht gleich immer auf dem Pensionsschild) zu buchen. Auch hier wieder: jede 20m eine Pension.

Wir haben immer zwischen 17 und 30 € für’s DZ gezahlt, mal mit Bad, mal ohne (also auf dem Flur). Ronda war mit 17 € die günstigste Unterkunft, glaub sie hieß „Ronda del Sol“, siehe Reise Know-how. Der Durchschnitt ohne Bad scheint 24 € zu sein. In Nerja hingegen gab’s genau dafür wieder ein schönes Zimmer mit Bad und Balkon. Das teuerste Zimmer war in Sevilla, 30 €, aber dafür mit Bad, Name: Pension Perez Montilla.

Beim Essen gibt es auch ein einfaches Prinzip, zumindest hat’s bei uns funktioniert: je dunkler, muffiger, ungemütlicher, lauter (im TV läuft immer Fußball), voller (mit Einheimischen) die Kneipe/das Restaurant, desto besser (und billiger) das Essen:wink:)

Ich würde auch nicht nur in den großen Städten essen gehen, auch mal die kleinen Orte anfahren wie Ecija, Carmona, Priego de Cordoba etc., da kann man vorzüglich essen! (und trinken:wink:

In Sevilla, erinnere ich mich gerade, gibt es grandiose Fischrestaurants, und zwar in T… (ein bek. Viertel), und zwar genau am Fluß (zwischen dem Turm, das zweite Wahrzeichen und der Isabelle-Brücke). Man muß auch immer genau reinschauen in die Bars, beim ersten Blick denkt man, man kann eh nur stehen und zudem ist’s supervoll, aber meist gibt es einen kleinen Gang zu einem hinteren Raum, wo dann aufgetischt wird und meist Familien mit Kindern essen.

So, dies alles nur für absolute Unkundige, die Spanienkenner können sicher bessere Tips geben.

Und falls jemand noch einen Tip für eine Sprachschule hat:wink:)

Gruß,
Christiane

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