Anderer PC: was ist davon zu halten?

Hallo,
der PC meiner Tochter (AMD K6 II; ca 9 Jahre alt)
ist zu fast nichts mehr zu gebrauchen, er stürzt andauernd ab, weil wie ich meine, er zu heiß wird. Ob sich das Nachrüsten mit einem kräftigeren NT lohnt, bezweifle ich. Das BIOS lässt sich auch nicht mehr updaten. Es erkennt auch nur 8 GB von einer 20 GB-Festplatte.
Er hat 400 MHz, 256 RAM, WIN 98 SE, 250 Watt NT, Mainboard weiß ich nicht.
Meine Tochter braucht demnächst einen PC für’s Studium, da ist dieser PC einfach nicht mehr zumutbar.
Da es geldmäßig nicht so pralle bei uns aussieht, schaue ich mich nach gebrauchten PC’s um, habe aber bei einem Händler bei uns in der Nähe ein „Angebot“ gesehen, zu dem ich einfach mal eure Meinung brauche:
System zum Zusammenbauen:
-CPU (model Pro 3200S+) AMD Sempron 2300+
-Kühler Kugelgelagerter Kühler on Board
-Mainboard PC Chips 1x AGP, 2x PCI, USB2.0 (muss das MB noch befestigt werden?)
-Festplatte 80GB Markenfestplatte 7200rpm (eine zusätzliche FP ist vorhanden)
-Speicher 256MB DDRAM Hauptspeicher
-Grafikkarte 128bit 2D/3D VGA on Board (Grafikkarte hätte ich noch eine andere)
-Soundkarte 3D Ac Codec Sound on Board (Soundkarte habe ich auch)
-Netzwerkkarte 10/100MBit Ethernet Lan DSL fähig on Board
-CD Rom Laufwerk 52x IDE Atapi CD-Rom
-Gehäuse ATX Midi Design Tower 350 Watt front Audio & USB

der Preis dafür ist: 199 €.
Das ginge noch irgendwie, dieses Geld dafür zusammen zu bekommen, falls es sich dafür lohnt?!
Ich bitte deswegen um euren Rat und eure Hilfe! Danke schon mal!
nenkaj

Auch hallo.

System zum Zusammenbauen:
-CPU (model Pro 3200S+) AMD Sempron 2300+
-Kühler Kugelgelagerter Kühler on Board
-Mainboard PC Chips 1x AGP, 2x PCI, USB2.0 (muss das MB noch
befestigt werden?)

nö, an der Seite müssten USB-Ports zu sehen sein in die man das Gerät einfach reinstecken kann. Siehe hier http://www.linksys.com/edu/images/USB-PORT.jpg

-Festplatte 80GB Markenfestplatte 7200rpm (eine zusätzliche FP
ist vorhanden)
-Speicher 256MB DDRAM Hauptspeicher

Zuwenig für den Prozessor. 512 MB Ram sind hier das Minimum

-Grafikkarte 128bit 2D/3D VGA on Board (Grafikkarte hätte ich
noch eine andere)
-Soundkarte 3D Ac Codec Sound on Board (Soundkarte habe ich
auch)
-Netzwerkkarte 10/100MBit Ethernet Lan DSL fähig on Board
-CD Rom Laufwerk 52x IDE Atapi CD-Rom
-Gehäuse ATX Midi Design Tower 350 Watt front Audio & USB

der Preis dafür ist: 199 €.
Das ginge noch irgendwie, dieses Geld dafür zusammen zu
bekommen, falls es sich dafür lohnt?!
Ich bitte deswegen um euren Rat und eure Hilfe! Danke schon
mal!

Also wg. der Ram-Menge darf man keine grossen Sprünge erwarten (3D-Spiele). Aber mit Standardanwendungen (OpenOffice, Internet, …) sollte der wohl klarkommen. Sofern das Betriebssystem resourcenfreundlich eingestellt ist.
Konkrete Empfehlungen: Windows 2000+SP4, WindowsXP+SP2 erst ab 512 MB Ram (sonst ist der Schneckenmodus angesagt…), SUSE Linux >=9.0, DEBIAN >=3.0, … und http://www.openoffice.org & http://www.opera.com

Es sei denn, man findet woanders mehr für sein Geld :wink:

HTH
mfg M.L.

Hallo,
der PC meiner Tochter (AMD K6 II; ca 9 Jahre alt)
ist zu fast nichts mehr zu gebrauchen, er stürzt andauernd ab,
weil wie ich meine, er zu heiß wird. Ob sich das Nachrüsten
mit einem kräftigeren NT lohnt, bezweifle ich. Das BIOS lässt
sich auch nicht mehr updaten. Es erkennt auch nur 8 GB von
einer 20 GB-Festplatte.
Er hat 400 MHz, 256 RAM, WIN 98 SE, 250 Watt NT, Mainboard
weiß ich nicht.
Meine Tochter braucht demnächst einen PC für’s Studium, da ist
dieser PC einfach nicht mehr zumutbar.
Da es geldmäßig nicht so pralle bei uns aussieht, schaue ich
mich nach gebrauchten PC’s um, habe aber bei einem Händler bei
uns in der Nähe ein „Angebot“ gesehen, zu dem ich einfach mal
eure Meinung brauche:
System zum Zusammenbauen:
-CPU (model Pro 3200S+) AMD Sempron 2300+
-Kühler Kugelgelagerter Kühler on Board
-Mainboard PC Chips 1x AGP, 2x PCI, USB2.0 (muss das MB noch
befestigt werden?)
-Festplatte 80GB Markenfestplatte 7200rpm (eine zusätzliche FP
ist vorhanden)
-Speicher 256MB DDRAM Hauptspeicher
-Grafikkarte 128bit 2D/3D VGA on Board (Grafikkarte hätte ich
noch eine andere)
-Soundkarte 3D Ac Codec Sound on Board (Soundkarte habe ich
auch)
-Netzwerkkarte 10/100MBit Ethernet Lan DSL fähig on Board
-CD Rom Laufwerk 52x IDE Atapi CD-Rom
-Gehäuse ATX Midi Design Tower 350 Watt front Audio & USB

der Preis dafür ist: 199 €.
Das ginge noch irgendwie, dieses Geld dafür zusammen zu
bekommen, falls es sich dafür lohnt?!
Ich bitte deswegen um euren Rat und eure Hilfe! Danke schon
mal!

Ist ein „gutes“ Angebot
Zum Vergleich guck mal da:
http://www2.hardwareschotte.de/preise.php3?catid=120…
(Vielleicht ist auch ein „Aufrüstset“ für dich interessant…da sparst du die Kosten für Gehäuse, Netzteil(vorausgesetzt dein altes Netzteil ist ein ATX), Floppy, CD-Laufwerk, etc.)
Viel Spass und Erfolg
Stefan

Hallo

-Speicher 256MB DDRAM Hauptspeicher

Zuwenig für den Prozessor. 512 MB Ram sind hier das Minimum

Seit wann benötigt die CPU den Ram? 256 sind zum Arbeiten durchaus ausreichend, sofern man keine Bildbearbeitungen oder 3D-Anwendungen ausführt!

Also wg. der Ram-Menge darf man keine grossen Sprünge erwarten
(3D-Spiele).

Nicht nur wegen der RAM-Größe… vor allem die Grafikkarte bremst hier gewaltig (mehr als der RAM).

Konkrete Empfehlungen: Windows 2000+SP4, WindowsXP+SP2 erst ab
512 MB Ram (sonst ist der Schneckenmodus angesagt…), SUSE
Linux >=9.0, DEBIAN >=3.0, … und

Von XP abraten und zu SUSE 9.x raten??? Bitte? Dann aber ohne KDE, denn ansonsten geben sich die beiden kaum Unterschiede - was das Ressourcen-Fressen angeht - (und wenn schon Linux, dann doch Redhat oder Debian!!!). XP läuft mit 256 MB unter normalen Anwendungen problemlos… lediglich beim zocken gibt es mit 256 MB schwierigkeiten!!!
Mit 2000 holt man aus diesem System auch nicht RELEVANT mehr Power raus.
Gruß,
Daniel

Hallo,

Linux >=9.0, DEBIAN >=3.0, … und
Von XP abraten und zu SUSE 9.x raten??? Bitte?

Klar.

Dann aber ohne
KDE, denn ansonsten geben sich die beiden kaum Unterschiede -
was das Ressourcen-Fressen angeht

Das mag in der Tat sein.

  • (und wenn schon Linux,
    dann doch Redhat oder Debian!!!)

Das mag zwar Dein persönlicher Geschmack sein, wird aber auch durch „multiple exclamation marks“ nicht richtiger.

Es ist letztlich egal, ob man SuSE, RedHat oder Debian ohne KDE betreibt, aber es spricht mit dem Argument nicht wirklich viel gegen SuSE (YaST ist in der Tat ein ärgerliches Ressourcen-Schwein, aber damit arbeitet man ja nicht täglich).

Ich persönlich habe hier einen Rechner mit Debian, Windowmaker und OpenOffice. 256 MB RAM, 167 MHz CPU, SCSI und 64-bit-Prozessor.

Läuft nicht rasend aber vollkommen „Studierendentauglich“. Wobei man Hausarbeiten noch auf wesentlich kleineren Kisten schreiben kann. Auch heute noch.

Gruß,

Sebastian

Hallo,

der PC meiner Tochter (AMD K6 II; ca 9 Jahre alt)
ist zu fast nichts mehr zu gebrauchen, er stürzt andauernd ab,
weil wie ich meine, er zu heiß wird.

Wenn es tatsächlich an Überwärmung liegt, könntest Du mal in den Rechner hineinsehen und gucken, ob es dafür eine Erklärung gibt.

Nicht, daß es nur ein einem instabil (gewordenen) Betriebssystem liegt.

Ob sich das Nachrüsten
mit einem kräftigeren NT lohnt, bezweifle ich. Das BIOS lässt
sich auch nicht mehr updaten. Es erkennt auch nur 8 GB von
einer 20 GB-Festplatte.

Das mag unter Windows 98 eine Rolle spielen, unter moderneren Systemen sind die BIOS-Grenzen nach dem Booten irrelevant.

Er hat 400 MHz, 256 RAM, WIN 98 SE, 250 Watt NT, Mainboard
weiß ich nicht.

Na, da kann man doch noch mit arbeiten.

Meine Tochter braucht demnächst einen PC für’s Studium, da ist
dieser PC einfach nicht mehr zumutbar.

Weil er immer abstürzt? Okay, das darf echt nicht sein, das ist nicht akzeptabel. Versuche mal, ob das ein Hardwareproblem ist oder ein schrumpeliges Betriebssystem (eventell mal Knoppix testen und nicht davon abschrecken lassen, wenn es auf der Möhre in der Defaultkonfiguration eher lahm läuft)

Da es geldmäßig nicht so pralle bei uns aussieht,

… wäre - vorausgesetzt die Hardware ist inakt, das Weiterverwenden des Rechners eine gute Option.

Ich empfehle für solche Fälle eine schlanke Linux-Installation, die ist darüberhinaus kostenlos und Hilfe gibt es bei der örtlichen Linux User Group (die in Universitätsstädten einfach zu finden sein sollte).

Das ginge noch irgendwie, dieses Geld dafür zusammen zu
bekommen, falls es sich dafür lohnt?!

Eine nette Geschichte zum nachdenken (wenn auch mit etwas viel Vokabelüberdruck[1] geschrieben: http://www.stephanmaus.de/open-source.htm

HTH,

Sebastian

[1] © taz

Hallo,

Ich persönlich habe hier einen Rechner mit Debian, Windowmaker
und OpenOffice. 256 MB RAM, 167 MHz CPU, SCSI und
64-bit-Prozessor.

Läuft nicht rasend aber vollkommen „Studierendentauglich“.
Wobei man Hausarbeiten noch auf wesentlich kleineren
Kisten schreiben kann. Auch heute noch.

Da stimme ich dir voll und ganz zu (bin auch kein Freund der "immer schneller, immer bunter… etc. PC-Generation), doch ich glaube, für eine junge angehende Studentin ist ein Windows die sicherere Alternative, da Linux unter der Konsole schon einiges an Fachwissen vorraussetzt (und einstweilen auch einen vollwertigen Admin zur Verzweiflung treibt… :wink:
Aus IT-technischer Sicht sehe ich keinen Zweifel, das Linux die bessere Alternative wäre, doch userfreundlich ist Linux ohne KDE nicht, da auch von Win keine Quantensprünge erwartet werden (digitale Schreibmaschine), ist dies die einfachere und komfortablere Lösung).

off-topic: Benutzerfreundlich?
Hallo,

Da stimme ich dir voll und ganz zu (bin auch kein Freund der
"immer schneller, immer bunter… etc. PC-Generation), doch
ich glaube, für eine junge angehende Studentin ist ein Windows
die sicherere Alternative, da Linux unter der Konsole schon
einiges an Fachwissen vorraussetzt (und einstweilen auch einen
vollwertigen Admin zur Verzweiflung treibt… :wink:

Huch?

Aus IT-technischer Sicht sehe ich keinen Zweifel, das Linux
die bessere Alternative wäre, doch userfreundlich ist Linux
ohne KDE nicht,

Das würde ich mal klar bezweifeln. KDE ist in der Tat an die Zielgruppe der Windows-Umsteiger gerichtet, ich würde aber weder KDE noch Windows als sonderlich benutzerfreundlich bezeichnen, es ist allenfalls „gewohnheitsfreundlich“ aber wenig ergonomisch. Zumindest für Leute, die nicht nur die Maus und den Joystick des Computers nutzen wollen, sondern auch die Tastatur. Und dabei gehe ich mal bei einer Studentin aus.

Ich habe hier unter Linux mitnichten KDE (und das auch auf dem Rechner, der das leistungsmäßig spielend hinbekommt) einfach weil ich es als ziemlich unergomomisch empfinde.

Window Maker und ein xterm sind IMHO eine verdammt effiziente Arbeitsumgebung (und wenn ich unter Windows arbeite, erwische ich mich oft, daß bestimmte DInge einfach nicht funktionieren …)

Leute, werdet nicht die Sklaven der Ersten Allgemeinenen Gewohnheit.

Gruß,

Sebastian

Benutzerfreundlich?.. Für nen Anfänger, klar.
Hallo Sebastian

Das würde ich mal klar bezweifeln. KDE ist in der Tat an die
Zielgruppe der Windows-Umsteiger gerichtet, ich würde aber
weder KDE noch Windows als sonderlich benutzerfreundlich
bezeichnen, es ist allenfalls „gewohnheitsfreundlich“ aber
wenig ergonomisch. Zumindest für Leute, die nicht nur die Maus
und den Joystick des Computers nutzen wollen, sondern auch die
Tastatur. Und dabei gehe ich mal bei einer Studentin aus.

Naja, das hängt nun wirklich vom Kenntnisstand des Benutzers ab… doch anhand des Postings lässt sich - denke ich - erkennen, dass der Kenntnisstand nicht so weitreichend ist… in diesem Falle rate ich also weiterhin zu Windows…
(Nur weil alle Welt gegen das „schlimme, lahme, öde…etc.“ Windows hetzt (und es dennoch immer wieder mal nutzt) stimme ich in die Linux-Tirade nicht ein).

Lieben Gruß,
Daniel