Hallo
Davon abgesehen: Wie soll ich meinen Hund Tiergerecht halten,
wenn man von vorne herein von irgendwelchen Leuten dumm
angemacht wird?
Willst Du das wirklich wissen? Nach der Meinung der Deutschen
Gesetzgeber (und immerhin sind das echte Intelligenzbolzen)
ist es einerseits artgerecht, dem Hund täglich „ausreichend“
Auslauf zu gewähren und außerdem „ausreichende“ Sozialkontakte
zu bieten. Andererseits ist es angemessen, gleichzeitig
permanenten Leinen- und Maulkorbzwang zu verhängen. Es steht
zwar beides in krassem Widerspruch zueinander, aber wen
interessiert´s?
Das ist richtig und traurig zugleich. Aber steuern zahlen darf man noch.
Du solltest Dich an den Gedanken gewöhnen, das Du als
Hundehalter in Deutschland im Höchstfall noch ein Mensch
dritter Klasse bist. Rechte hast Du keine Mehr. Wozu auch?
Sind doch nur Tiere.
Naja, so krass seh ich das nicht. Es ist eher die Menschen in der Umgebung, die mir Sorgen machen.
Es wird immer gesagt, das darf man nicht, das auch nicht und
das erst recht nicht. Ich wundere mich nicht, das viele Hund
so austicken, wenn sie nur an der Leine sind und nicht laufen
dürfen.
Also um es mit den Worten der Deutschen Politik zu sagen: Das
liegt ausschließlich an den Tieren, das ist bei denen
genetisch bedingt. Sind eben nur Tiere. Also schließlich muß
ein Tier das abkönnen, wenn es stets und ständig eingesperrt
oder angekettet wird.
Aber das ein Hund auf den Feldern herumläuft, oder sein
Geschäft macht, halte ich für das natürlichste.
Falsche Denke. Natürlich ist es nur, wenn Dein Hund auf
Kommando in eine Plastiktüte scheißt und sie selber zur
Biomülltonne trägt. Alles andere ist Gesetzwidrig. Verstanden?
Klingt doch eigentlich logisch, oder?
Hmm…also es hat sich bei mir noch nie jemand beschwert, das mein Hund sein geschäft auf dem Feld macht. Das sehen die Bauern bei uns auch als okay an. Hundescheisse ist ja biologisch abbaubar. Mein Tier hat gelernt nur auf Wiese zu machen. Welche wiese das ist, kann ich aussuchen.
Davon
abgesehen streuen Bauern selbst Dung auf die Felder.
Das ist ja etwas ganz anderes. Dabei handelt es sich in der
Regel ja um Q-Kacke oder sowas. Riecht zwar nicht schön, ist
aber biologisch wertvoll. Und verfeinert den Geschmack der
Kartoffeln…
Hmm…soweit ich weiss ist Hundekot auch biologisch abbaubar. Ich würde mein Tier aber nicht auf bepflanzte Felder lassen. Deswegen wohne ich ländlich und nicht in einer Stadt.
Auch wenn der Katze was passiert wäre ( ist zwar schier
unmöglich), dann wäre der Hund versichert gewesen.
So sehr ich Dich eigentlich verstehe, diesen Spruch finde ich
nicht so toll. Besser ist es doch, wenn es gar nicht erst zu
solchen Mißverständnissen kommt, oder? Was nützt die
Versicherung einer (im schlimmsten Fall) toten Katze? Nimm
Deine Hündin einfach an die Leine, wenn Du dort vorbei mußt.
Hinterher kannst Du sie ja wieder abmachen. Finde ich auch
nicht schön, ist aber sicherer. Für Hund und Katze. Und
schonender für Deine Nerven.
Hmmm…wenns so einfach wäre. Ich habe Angst, da vorbei zu gehen. Immerhin könnte er trotzdem schiessen und mir was unterjubeln. Zeugen rennen da selten rum.
Tja, wenn ich vorher gewußt hätte, das da Katzen rumlaufen, ist das was anderes. ich laufe da seit über einem Jahr her. Also wäre ich ja dann vorbereitet gewesen. Sicherlich hätte ich meinen Hund dann kurz am Halsband genommen und wäre vorbei gegangen. Aber es ist halt so passiert. Soll ich mich über etwas aufregen, was vorbei ist? Es ist nichts passiert. Aber rein theoretisch wäre sie versichert. Sicher würde ich es nicht darauf anlegen. Wenn ich was sehe, dann mache ich meinen Hund auch fest. Doch bei dieser Strecke wußte ich, das nichts besonders war, also warum soll ich sie an der Leine führen?
Es ist erst das erste Mal sowas gewesen und man hat vielleicht
1 Sekunde nicht aufgepasst. ( Wie gesagt, ich dachte, sie
würde auf das Feld laufen; Die Wege waren Frei, die Katze saß
in der Wiese!) Sie hab ich erst gesehen, als mein Hund in
meine Richtung lief und sofort meinen Hund gerufen, der dann
stehen blieb. Es war einfach zufall.
Sorry, aber in Deutschland darf es solche Zufälle nicht mehr
geben. Jeder dieser Zufälle hetzt die (im Großteil)
hundehassende Bevölkerung nur noch weiter auf. Wir alle als
Hundehalter haben doch schon genug Probleme in diesem Land. So
schwer es auch fällt, wir alle müssen einfach mehr aufpassen.
Damit die BLÖD und die ganzen Mediengeilen Politikaasgeier
nicht noch mehr Dreck verzapfen können. Auch wenn ich
persönlich noch lange nich erwarte, das mit der Hetzerei
Schluß ist. Wir haben nur grad mal ´ne kleine Atempause
bekommen.
Jetzt mach mal halblang.
Hier in meiner gegend komme ich mit den Leuten gut klar.
Sicherlich wird durch den Medien uns das leben schwer gemacht. Aber wenn ich einen Kampfhundartigen Hund habe, dann würde ich mit Sicherheit strenger mit dem Hund umgehen. Denn es ist klar, das solche Tiere besonderen Umgang brauchen (denn die sind nunmal nicht ungefährlich). Mein Hund hat den tieb zu töten nicht. Sie ist eher eine von der Sorten, die abhaut. Wenns nur um ne blöde Katze geht, die mal kurz gejagd wird, seh ich das etwas lockerer. Es passiert ja nichts gefährliches. Aber wenns um Menschen geht, die gebissen werden, würde ich die Hunde auch einschläfern.
Das gibt diesem Menschen nicht das Recht, mich derart zu
attakieren.
Damit hast Du zu 100% Recht. Ich würde den Kerl einfach wegen
Bedrohung anzeigen, ihm künftig aus dem Weg gehen und meinen
Hund beim Vorbeigehen an die Leine nehmen.
wie gesagt, ich habe einfach Angst, weil ich nicht weiß, wie er reagiert, wenn er mich wieder sieht. Alleine geh ich da nicht mehr lang und somit habe ich weniger Möglichkeiten mein Tier vernünftig auszuführen.
Und ich für mich
persönlich weiß auch, was dem Kerl passieren würde, wenn er
tatsächlich versuchen würde, sich an meinem Hund zu
vergreifen.
hmm… Aber ich bin halt ne Frau und wills auch nicht soweit kommen lassen. Wenn ich sehen würde, das er ne Waffe zückt, würde ich mich auf meinen Hund werfen, das mit Sicherheit.
Wer sich vorher nicht beschwert hat ( das mein
Hund nicht an der leine ist), kanns jetzt auch nicht. Wer
nichts sagt, der respektiert das auch. Egal was für Rechte er
hat oder nicht. Ansprechmöglichkeiten gabs da genug.
Das siehst Du leider wieder völlig falsch. In diesem Land hat
jeder das Recht, auch ohne Begründung plötzlich seine Meinung
zu ändern. Erst Recht dann, wenn es um Hunde geht. Und
letzlich dürfte er (zumindest streng nach Gesetz) sogar im
Recht sein. Ich möchte das nicht moralisch bewerten, aber so
ist es nunmal.
hmmm…das weiß ich nicht, aber ich glaube irgendwie nicht, das ich den weg und die Wiese nicht nutzen darf. Das ist alles öffendlich. Jeder geht da lang. Den bröckeligen Hof habe ich und mein Hund nicht betreten.
Wie schon gesagt, das alles war einfach Zufall.
Davon abgesehen weiss eine Katze sehr gut, wie man Hunde
abschüttelt und sie sind auch viel Schneller als Hunde.
Immerhin ist der Ort ländlich. Katzen jagen ja auch.
Spielt keine Rolle. Ein Hund lernt sehr schnell, was man aus
einer Katze machen kann, wenn er sie erstmal gekriegt hat. Es
mag zwar sehr unwahrscheinlich sein, aber es ist nicht
unmöglich. Und mal ganz davon abgesehen: Es ist auch nicht
gerade die schönste Vorstellung, das der eigene Hund
vielleicht von der Katze in Notwehr das Auge zerkratzt
bekommt, oder? Deswegen: Geh der Situation einfach aus dem
Weg.
Naja, wenn meinem Hund was passiert, weil die Katze sich wert, ist es mein Hund selbst schuld. Damit würde ich leben.
Wenn mein Hund einer Katze schaden würde, dann würde ich sie nicht haben…
Ich bin mir nicht umsonst so sicher, das mein Tier ein Feigling ist und ich finde es okay so.
Es kann einfach nicht sein, das Hundebesitzer immer die dummen
sind. Das Menschen drohen können wie es ihnen gerade passt.
Muß man sich sowas wirklich gefallen lassen?
Kurz und knapp: JAAAAAA! In Deutschland mußt Du Dir als
Hundehalter alles gefallen lassen. Auch wenn jetzt wieder
einige sagen werden, der Dicke übertreibt mal wieder, es ist
schlicht und einfach so. Und je größer der Hund, desto dümmer
mußt Du Dir kommen lassen. Du kannst Dir nicht mal ansatzweise
vorstellen, was ich mir in den letzten 1½ Jahren alles anhören
durfte. Da fällt die Drohung, meinen Hund abzuknallen, noch
unter die charmanteren Versprechungen. Es ist schon lange
nicht mehr schön, in Deutschland mit Hund zu leben. BLÖD, RTL
und den Regierenden sei Dank.
Hey, ich hab mir auch schon einiges anhören müssen und ich habe keinen großen Hund. Es ist aber komisch, das ich angemacht werde und mein Mann nicht.
Und leider ist es die traurige Wahrheit: Solange die
Hundehalter sich nicht untereinander alle endlich einig
werden, solange es von den Hundehaltern zugelassen wird, daß
der VDH sich nur für die achso harmlosen DSH´s einsetzt, genau
so lange wird es in Deutschland auf der Spirale des
Hundehasses weiter aufwärts gehen. Leider.
Naja, der Hundehass in dem Sinne gibt es erst seit ca. 3 Jahren. Vorher war alles okay. Die Leute haben Angst. Das kann ich schon verstehen, aber sie sollten auch wissen, das nicht alle Hunde böse sind. Das wird halt versäumt. Es wird einfach jeder Hund abgelehnt und das ist schlimm.
Mein Hund sieht nicht mal gefährlich aus und geht jedem Fremden aus dem Weg, weil sie Angst hat. Trotzdem werde ich blöd angemacht.
Gruß
Sonja.-