anfälle mit übelkeit, hallizunationen, angst

Hallo!
Seit einigen Jahren bin ich ratlos was eine Sache betrifft…
alles hat genauso plötzlich einen Anfang genommen wie auch sein Ende. Ich kann mich nicht daran erinnern was davor passieren hätte können, was der auslöser war.
Ca 1 und halb Jahre hatte ich sogenannte „Anfälle“ wie ich sie genannt habe. Sie kamen und verschwanden plötzlich, und ich habe immer versucht die Auslöser zu finden, aber ich konnte sie nie wirklich definieren. Oft hatte ich entweder das gefühl ein Deja-vu zu haben, und dann ging es los… oft hatte es nicht einmal einen Auslöser, den einzigen den ich bemerkt habe: komischerweise wenn ich oder wer anderer(!) geniesst oder gehustet hat O_o.
Diese Anfälle hatten immer den gleichen Ablauf, dauerten nur Sekunden; höchstens bis zu 30 Sekunden, sie kamen mir jedoch vor wie eine Ewigkeit.

Das passierte:

-) mir wurde übel
-) ich hatte rasende Panik und Angstgefüle vor dem was ich bei diesem Blackout „sah“ und ich hatte nur noch den Wunsch dass alles aufhört
-) alles schien sich zu drehen und ich konnte mich nur noch auf das arge Gefühl in mir konzentrieren
-) ich hatte das gefühl etwas zu „sehen“, Bilder die ganz schnell an mir vorbeirasten, jedoch welche die nie in der realität passiert sind. Also Phanatasie-Bilder, oder wie ich oft vermutet habe; Bilder aus Träumen die ich irgendwann gehabt habe, die mir ein furchtbares Gefühl der Angst gaben, oder ein anderes was ich nicht wirklich genau sagen kann.
-) mein Magen drehte sich um, ich hatte das Gefühl dass mein Mageninhalt einfach rauskommt, entweder von unten oder von oben.
-) ich konnte meinen Körper nicht kontrolieren, weder Beine noch Arme, also ich war psychisch und körperlich diesem „Anfall“ ausgesetzt, und konnte nur hoffen dass es bald ein Ende nimmt.
-) ich hatte das Gefühl dass ich gleich umfliege, und ich konnte mich nur noch auf diese phantasievollen Bilder konzentrieren die in meinem Kopf vorbei flogen.

binnen Sekunden war wieder alles weg, ich war fix und fertig, und dass aller komischste ist: dass ich mich sofort nachdem alles ein ende nahm, nicht mehr wusste was ich gesehen, oder gedacht habe, egal wie sehr ich mich anstrengte. Nach keinem einzigem mal… ich weiß aber auch dass falls ich die Möglichkeit gehabt hätte es aufzuschreiben, ich in diesem Moment nicht fähig dazu gewesen wäre. Diese Anfälle hatte ich manchaml mehrmals am Tag.

Ich hoffe das alles war nicht zu lange, aber falls irgendwer wissen oder vermuten könnte was das ist, oder wieso, wäre das extrem hilfreich! Ich habe schon mit 2 Ärzten darüber gesprochen, mann hat aber nie wirklich eine Diagnose feststellen können. ich war auch in einer physiotherapeutischen Behandlung, jedoch war sie nicht sehr wirksam. Plötzlich verschwanden diese Anfälle, kamen dann aber ca in einem halben Jahr wieder… und verschwanden wieder. ich denke bis heute dass es wieder irgendwann kommen könnte, und auch wenn nicht beschäftigt es mich bis heute. Falls jemand was dazu sagen kann, wäre das wirklich SEHR hilfreich!!!

vielen Dank!

Hallo,

wie in dem Fall des Postings unter Deinem deutet einiges darauf hin, daß es sich bei den Anfällen um Panikattacken handeln könnte. Um das genauer sagen zu können, müßtest Du Dich einer Untersuchung unterziehen.

Wenn die Anfälle wiederkommen und Dir lästig werden, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen und die Sache abklären zu lassen. Am besten wäre dann der Besuch bei einem Psychiater oder einem Psychotherapeuten, da Hausärzte oder Internisten die psychischen Faktoren bei der Entstehung solcher Anfälle immer noch oft und lange übersehen.

Ein paar weitere Infos zu Panikattacken stehen auf meiner Seite

http://www.verhaltenswissenschaft.de/Psychologie/Psy…

Grüße,

Oliver Walter

hallo silvi,

ich kann nur hoffen, du holst dir fachlichen rat.

du beschreibst bilder die du siehst - wenn du ein triggererlebnis hast - die bilder können real sein, es muss nicht, aber es kann sich um erlebtes handeln und der auslöser holt nach vielen jahren pause eines tages die erinnerungen zu tage - kann so sein, muss nicht.

bleibt zu hoffen, so oder so - du folgst olivers rat.

beste grüsse
nina