Ich habe in einem Musterdepot schon seit längerem eine Aktie der Firma XYZ. In der letzten Zeit habe ich festgestellt, dass die Aktie konstant immer zwischen 80 und 95 Cent dümpelt.
Angenommen ich kaufe für 85 EUR 100 Aktien und verkaufe diese nach einer Woche für 0,95 EUR / Stück. Dann sinkt die Aktie wieder auf 85 Cent, ich kaufe für 95 EUR 111 Stück und verkaufe eine Woche später wieder für 0,95 EUR für 105 EUR. Und das gleiche Spiel von Woche zu Woche (sofern es der Kurs zulässt). Die Aktie wird 2013 vielleicht immer noch nur 0,95 EUR kosten, aber dafür habe ich viiiiiiele Aktien und bei geringen Kursveränderungen nach oben immer stärkere Auswirkungen.
Lohnt sich diese Taktik oder sind die Kosten (Bank, Steuer…) zu hoch bei diesen geringen Gewinnen?
Lohnt sich diese Taktik oder sind die Kosten (Bank, Steuer…)
zu hoch bei diesen geringen Gewinnen?
das lohnt sich nicht, weil Kosten und Aufwand bei dem geringen Volumen zu hoch sind. Außerdem musst du den Spread (Differenz zwischen Brief- und Geldkurs) berücksichtigen, der bei manchen Aktien, die nicht in sehr großer Stückzahl gehandelt werden, erheblich sein kann und du musst damit rechnen, dass der Kurs sich nicht immer in einem relativ schmalen Band seitwärts bewegt, sondern plötzlich stark abstürzt. Und in dem Fall hättest du sogar erhebliche Verluste.
Hallo,
rechne mal grob fuer einen Auftrag 10 EURO Gebuehr an die Bank, fuer das Verkaufen nochmal. Oder bei groesseren Betraegen 3 Prozent. Du brauchst fuer 10 Cent pro Aktie Differenz einen Umsatz von 10EUR durch 0,1 also 100 Eur Auftragsvolumen fuer die Bankkosten, oder das Dreifache bei einer teuren Bank. Alles darueber kommt in Deine Kasse, minus Steuer ggf.
Gruss Helmut
a) einem angemessenen Anlagevolumen (sagen wir ein paar tausend Euro)
b) einem Kursverlauf, der dem angenommenen entspräche
Aber wer weiß schon, wie die Kurse verlaufen werden. Wenn man fest davon überzeugt ist, kann man auch mit (unter Umständen gekoppelten) Optionen einen Korridor für den Kursverlauf ohne großen Kapitaleinsatz legen. Aber das ist etwas, wo sich auch Profis oft genug die Finger verbrennen.
Die Kurssteigerung wäre in dem Beispiel jeweils ca 10 % (pro Transaktion - also aufs Jahr hochgerechnent schon für jede Einzeltransaktion wesentlich mehr!!). Das wäre sehr gut für kurze Anlagezeiträume. Also zusammengefasst, wenn man genug Kapital hat und von dem Verlauf überzeugt ist, lohnt sich das ganze schon (wenn es denn so kommt…).
Letzte Bemerkung: Da wir uns in Deutschland und nicht in USA befinden, wo man auch locker seine gesamte Rente mit Aktien verzockt (hier verzocken andere unsere Rente - aber das nur nebenbei), empfehle ich besonders dem Anfänger (siehe Titel) neben dem kritischen Hinterfragen seiner Annahmen (mit einem Experten, der dien Aktie kennt) auch sein Vermögen zu analysieren und nur einen angemessenen Teil seines Vermögens in Aktien zu investieren. Was angemessen ist, hängt neben der Aktie auch von den anderen Vermögen (Höhe und Art), vom Einkommen und von der Risikoeinstellung des Anlegers ab, kann also hier nicht abschließend beantwortet werden.
wer so fragt, sollte von aktien die finger lassen, oder sich
erst mal schlau machen!
Das ist grundsätzlich richtig. Allerdings hat er ja versucht sich schlau zu machen und eine Frage gestellt. Inwiefern dein Satz diese Frage beantwortet, erschließt sich mir nicht wirklich.
du klingst wie ein blassierter Schnösel!
deine sonstigen Einlassungen erwecken den Eindruck, als ob du den Unterschied zwischen Kursgewinn und Dividende gar nicht kennst!
Erklärs mir, wenn ich mich täusche!
gruß w