Anfänger möchte ein EFH bauen lassen

Wir wollen in etwa einem Jahr bauen.

Es ist sehr schwer sich in der Vielfalt der Angebote zu Recht zu finden.

Z.B: Bauunternehmer Bauweise und Baumaterial .
1)
Wir planen für einen EFH kfw40 Ohne Keller bis 130m² Wohnfläche und mind. 400 m² Grundstück. Für Grundstück haben wir höchstens 100.000 € kalkuliert.
Mit welche gesamt Kosten einschließlich die Baunebenkosten müssen wir den rechnen.
Ist 300.000 € ein realistische Betrag? Oder müssen wir mit mehr rechnen.
2)
Welcher Bauweise ist besser. Mein Favorit ist bis Jetzt die klassische Bauweise nämlich Stein auf Stein Massivhaus (glaube ich zumindest. Aber ich bin auch für was Besseres und Neues Offen.
Kann mir jemand da weiter helfen oder bzw. eine ausführliche Information geben oder eine

zuverlässige Quelle nennen.

Gibt es auch eine öffentliche Einrichtung die uns, neutral und im Sinne der Bauherren

ausführlich berät.

  1. Ist ein Haus Ohne Keller etwas was wir in der Zukunft stark bereuen könnten.
    Lässt sich ein Haus ohne Keller weniger gut verkaufen?
    Liza

Hallo Liza,

Man sollte für die größte Investition seines Lebens jemanden fragen, der sich damit auskennt…
klassischerweise seinen Architekten. (Nicht den Bauträger!!)

Wir hatten einen Bauberater:
http://www.bsb-ev.de/

hat uns nicht mal 2 % der Bausumme gekostet und hat uns sicherlich jede Menge an Ärger und Mehrkosten gespart

Es gibt auch: http://www.vpb.de/

grüße
dragonkidd
(Die jetzt auch weiß was ein Windwehrbrett ist)

Danke dragonkidd.
Weiss jemand villeicht auch die unterschiede zwischen Verband Private Bauherren e.V. (vpb)
und die Bauherren - schutzbund e.V. (bsb-ev)
wer ist bei den die Träger?
Und welche wird meist empfohlen?
Gruß
Liza

Hallo erstmal.

Habt Ihr die Grundstückspreise in der ausgesuchten Bauregion mal erfragt? Ich würde, wenn kein Keller geplant ist, entsprechende Flächen im Bauobjekt, bzw. Grundstück berücksichtigen. Prktisch kann da schon eine Doppelgarage sein.

  1. Ist ein Haus Ohne Keller etwas was wir in der Zukunft stark
    bereuen könnten.
    Lässt sich ein Haus ohne Keller weniger gut verkaufen?

Ja, das kann passieren, wenn nicht ausreichend Stellfäche (ob Garagenanbau, Gartenhaus -nicht Hütte- oder sonstige) zu schaffen ist.
Ich würde ein solches Objekt nicht kaufen, welches das nicht berücksichtigt, da Erfahrungsgemäß in einer eigenen Immobilie viel mehr frei nutzbare Fläche benötigt wird.

Viele Grüße
Ralf

Wohnfläche und mind. 400 m² Grundstück. Für Grundstück haben
wir höchstens 100.000 € kalkuliert.

Paßt das zu den Immobilienpreisen der gegend, in der Ihr bauen wollt ?

Ist 300.000 € ein realistische Betrag? Oder müssen wir mit mehr rechnen.

Dafür kann man bauen. Eure Ansüroche bestimmen die Kosten aber ganz wesentlich.

Welcher Bauweise ist besser. Mein Favorit ist bis Jetzt die
klassische Bauweise nämlich Stein auf Stein Massivhaus

Ist auch meine.

Gibt es auch eine öffentliche Einrichtung die uns, neutral und
im Sinne der Bauherren ausführlich berät.

Jeder Architekt oder Bauingenieur kann Euch beraten.

  1. Ist ein Haus Ohne Keller etwas was wir in der Zukunft stark
    bereuen könnten.

Ich würde niemals wieder ohne Keller bauen. Ich hatte mal ein Haus ohne Keller, es war ätzend.

Lässt sich ein Haus ohne Keller weniger gut verkaufen?

Ich würde kein Haus ohne Keller kaufen.

Hallo,

versuche mal unter ein bestehendes Haus einen Keller nachträglich einzubauen. Geht das? Was kostet das?

Kann man nachträglich das Dach ausbauen? Geht das? Was kostet das?

Baue nie ohne Keller, wenn du deinen Grims Grams nicht in den Garten stellen willst.

Grüße

Thomas

Hallo,
meine Erfahrung ist auch: die „Leute“ wollen in der Regel einen Keller. Aber günstiger ist natürlich einen Abstellraum oberirdisch z.B. als Verlängerung der Garage oder ähnliches.
Da Sie ein KFW40 Haus bauen wollen, sollten Sie beim Gebäudeentwurf auf folgendes achten:

  • der beheizte Gebäudebereich ist vollständig umschlossen von der sog. thermischen Hülle (allso gedämmtes Dach, gedämmte Fassade, Fenster evtl. mit 3-fach-Verglasung, gutgedämmte Haustüre (!!). Hier gilt es zu entscheiden, ist der Keller im beheizten oder im kalten Bereich? Entsprechend verläuft die Dämmung um den Keller herum oder im Bereich der Kellerdecke.
  • diese thermische Hülle ist relativ gesehen teuer und manchmal kompliziert. Auf Sachen wie Gauben, Erker usw. (große Oberfläche), große Nordverglasungen (Wärmeverlust) sollte wenn nicht ganz besondere Gründe dafür sprechen, verzichtet werden.
  • die Gebäudeform sollte also eher einfach sein, relativ gesehen eine geringe Oberfläche aufweisen, die Heizung im beheizten Bereich untergebracht sein, Nassräume möglichst übereinander zwecks vertikaler Installationsführung. Dies spart automatisch Kosten, die bei einer anderen Ausführung nicht unbedingt etwas bringen.-
    Diese Einsparungen würde ich an Ihrer Stelle in einen guten Sonnenschutz und eine gute Lüftungsanlage investieren.
    Alles Gute
    freundliche Grüße
    Beate Schlüter