Anfänger sucht Stage-Piano und Tips

Hallo allerseits,

habe leider vor ca. 7 Jahren mit dem Klavierspielen aufgehört, war aber nach 13 Jahren Unterricht eigentlich gar nicht so schlecht. Wenn ich jetzt mal wieder mit Tonleitern anfange, wollte ich das nicht unbedingt direkt auf meinem Klavier machen, habe leider ziemlich nervöse Nachbarn.

Beim Fachhändler bin ich über einen Vertreter von Yamaha gestolpert, so dass ich jetzt sicherlich ziemlich einseitige Infos habe. Wenn ich nach meinem jetztigen Informationsstand gehen würde, müsste ich ein P 120 kaufen. Aber zu einseitige Informationen können auch ganz schnell zu einer falschen Investition führen, möchte ich wetten.

Also, was mir (auf der Basis der dürftigen Informationen) vorschwebt:

  • 88 Tasten mit vernünftiger Hammermechanik
  • 64-stimmig polyphon
  • MIDI- oder vergleichbare Schnittstelle zum PC.

Ich weiss, ziemlich dürftig, aber bei dem gesamten Rest dürfte es sich wohl um Werbegequassel gehandelt haben.

Wer hat Tips, vielleicht zu Alternativen, worauf man achten sollte, etc. ?

Was ist zum Beispiel mit einer Einstellmöglichkeit für die Anschlagsempfindlichkeit - sinnvoll oder Spielerei ?
Welche Anschlüsse sollte das Ding haben ?
Wieviele Pedale sind sinnvoll / notwendig ? An meinem Klavier habe ich drei …
Voices & Effekte - wieviel wovon braucht man ?

Danke & Gruß
Jürgen

Morgen Jürgen,

ich bin jetzt seit ca. 2,5 Jahren im Besitz des P80, also dem Vorgänger vom P120.
Mein Entschluß mein Klavier zu verkaufen und mir dafür ein Stage-Piano
kam aus einer ähnlichen Motivation wie Deiner.
Üben ohne zu nerven und das auch nach 22.00 Uhr.
Ich habe mir damals die Zeit genommen und einige Pianos ausprobiert und bin dann doch, wegen der Spielergonomik am P80 hängengeblieben.
Roland und Korg spielten sich nicht so gut, hier war der Unterschied doch sehr groß.
Die Piano-Samples sind beim P80 gut gelungen und die 64-stimmige (?)
Polyfonie ist auch bei legato gespielten Läufen ausreichend. Soll heißen: man bemerkt die Begrenzung nicht.
Von den Sounds kann man auch nicht meckern, nur die Streicher, die sind nicht sooo toll. Aber es soll ja auch ein „Piano“ sein…:wink:
Ein großer Vorteil sind 2 Kopfhörerausgänge, prima zum Üben oder Komponieren.
Ansonsten ist die Midifizierung und das Splitten auch mit dabei, so kannst Du z.B. per Midi Softsynth auf deinem PC spielen, wenn das nicht klappen sollte dann geht auch die „To Host“ Schnittstelle prima.
Alles in allem ein gutes Keyboard.
Schau doch mal unter http://www.keyboards.de nach, die haben letztes Jahr das Piano getestet. Must allerdings ein wenig rumsuchen, ich hab den korrekten Link zum Bericht jetzt nicht parat.

Gruß Rudi

Hi, falls es noch nicht zu spät ist: ich kann mich Rudi nur anschließen. Auch ich habe das P80 jetzt seit einigen Jahren und bin rundum zufrieden. Midi, Sustain-Pedal, gute Samples, super gewichtete Hammer-Mechanik-Tastatur, Übungsfunktionen etc. Alles vom feinsten zum super Preis. Also dürfte das Nachfolgemodell auch gut sein. Aber vielleicht ergatterst du irgendwo bei Ebay ein günstiges Gebrauchtes P80. Das reicht völlig aus.
Gruss Andre

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