ich bin jetzt von den Bergen ins Flachland gezogen und möchte mal wieder etwas rumradeln. Dabei habe ich aber Probleme: Was für ein Fahrrad soll ich mir kaufen???
Ich hab letztes mal vor 20 Jahren auf einem Drahtesel gesessen, will also kein Teil haben, wo ich erst mal ein mehrjähriges Studium absolvieren muss, bevor ich damit fahren kann. (Wenn ich hier im Forum so die Fachausdrücke lese…Ohh Gott - zu meiner Zeit gab es eine Dreigang-Schaltung und fertig!)
Ich habe sportliche Idealfigur… allerdings nur für’s Sumoringen(!), brauche also ein Rad, was meine dreistelligen Kilos bewältigt ohne zusammenzubrechen.
Mein Etat soll unter dem Rädle auch nicht zusammenbrechen. Es kann auch für den Anfang gerne mal was gebrauchtes sein.
Ich hoffe, diese Frage ist nicht die 1.542te zu diesem Thema?!
Schau mal bei Tchibo vorbei.Für 555.-DM
gibt es ein für Anfänger ganz gutes Bike.
Sieben Gänge reichen für den Anfang vollkom-
men aus.Nachteil:Service gibt es nicht,außer
wieder zurückschicken wenn was dran ist.Mit
ein bisschen technischem Verständnis kann man allgemeine Reperaturen aber selbst aus-
führen.Wenn kein Tchibo Bike-ab zum nächsten
Händler und Ihm das Prospekt unter die Nase
reiben(meist lassen Händler mit sich reden
und haben vielleicht ähnliches im Angebot).
Bei Gewichten über 100kg tendiere ich eher
zum Mountain Bike da 26Zoll Räder stabiler
sind.Und wie immer wirst du bei zehn Fragen
fünfzehn Antworten bekommen.
Gruss Michael
glaubst Du selbst daran, was Du der Fragestellerin rätst?
„Sieben Gänge reichen für den Anfang vollkommen aus…, Service und blah, blah“.
Wer radeln will oder sich nach vielen Jahren im Flachland wieder auf ein Rad setzen will, braucht einen schlichten Drahtesel mit 'nem Rücktritt, ordentlicher Beleuchtung und wenn’s hoch kommt, mit einer 3-Gang-Nabenschaltung. Den gesamten Service hat man in Form einer Ölkanne und eines Putzlappens (beides wird höchstens 1x jährlich benutzt) im heimischen Keller. Flickzeug, eine Luftpumpe und ein Universalschlüssel (Knochen) gehören dann schon zur Komplettausstattung.
es kommt darauf an was der Fragesteller sich vorstellt. Ich denke daß auch ein Anfänger mit einem Dreigrangrad nicht viel anfangen kann wenn er ein paar nette Radtouren machen möchte.
Zum Rumgondeln in der Stadt tuts selbstverständlich Deine Variante aber der Spaßfaktor ist, mußt Du zugeben, nicht sehr groß. Wenn sich Stefan also auf die Karre hockt und nach 10 Minuten keinen Bock mehr hat dann hilft ihm sein „Knochen“ und seine „Ölkanne“ auch nix.
Ein Mountainbike für 800,-- - 1000,-- Märker gibts heute incl. Ständer und Straßenbeleuchtung. Die Gangschaltung, und hier kommen wir zum Service, ist heute schon recht wartungsarm, vorausgesetzt Du schindest sie nicht. Allerdings würde ich empfehlen das Rad bei einem vernünftigen Händler zu kaufen und dort eben auch warten zu lassen. Eine Rapidfire oder Gripshift-Schaltung ist nun wirklich recht leicht zu bedienen und an den fehlenden Rücktritt gewöhnt man sich spätestens nachdem man das erste Mal gegen eine Mauer gedonnert ist
Danke,das du mich rausgeritten hast.Ist genau meine Meinung.Unsere Familie hat acht
Räder im Gebrauch:Lastenrad,Mountain Bikes,
Rennrad,Alltagsrad,Reiserad,usw. Man muß
natürlich nicht so fahrradverrückt sein wie
wir um Spaß beim Radfahren zu haben.Ein
kleiner Lupo fährt dich auch von A nach B,
ein Golf ist etwas komfortabler und der 500
er Mercedes ist purer Luxus.
Ritzel und Speichenbruch
Michael
zu Deiner Frage fallen mir spontan ein paar Tips ein:
* Geh zu einem Fachhändler! Oder am besten zu zwei oder drei. Sie beraten Dich in Sachen Rahmenhöhe, Ausstattung (Schaltung, Bremsen, …) und vor allem auch SERVICE und GARANTIE.
* Setz Dir einen klaren Kostenrahmen, von dem hängt im Grunde fast alles ab. Ich weiß zwar nicht, an was Du gedacht hast, aber ich würde mit Deinen Ansprüchen für ein Rad zwischen 800 und 1100 DM ausgeben. Das hällt Dir dann, wenn richtig gewählt, auch zehn Jahre mindestens.
* Laß Dich auf Grund Deines Körpergewichts nicht zum Kauf eines Mountainbikes drängen! Viel wichtiger ist eine gute Rahmengeometrie (Die Form des Dreiecks, die die Rahmenrohre bilden). Du solltes aufrecht und bequem sitzen.
Es gibt je nach Körperbau auch spezielle Sättel! Probier am besten mal vier oder fünf aus!
Wenn Du Probleme mit den Hand- oder Schultergelenken hast, plädiere ich für eine Federgabel. (Gibt es für 250 DM Aufpreis.)
Bei Wirbelsäulenproblemen solltest Du nach einer Sattelstützenfederung fragen.
* Nabenschaltungen sind nicht veraltet sondern wieder groß im Kommen! Sie sind wartungsarm (!!!), leicht zu bedienen und für Deine Zwecke wäre (aus der Entfernung geschätzt) eine 7-Gang-Nabenschaltung das richtige.
Danke an alle!
Tja, da werde ich wohl den Traum vom billigen Gebraucht-Drahtesel wieder begraben und doch noch etwas länger auf ein Neuteil sparen müssen!