Einen guten Abend,
in unserem Urlaub haben wir bisher Fotos immer mit einer „Knipskiste“ gemacht. Die Qualität war entsprechend
.
Nun soll eine Spiegelreflexkamera her. Wir wollen aber keine(!) Profifotos machen, nur ganz einfach bessere Bilder von den wunderschönen Landschaften in Canada.
Worauf müssen wir beim Kauf achten, d.h. was ist notwendig, worauf kann man verzichten?
Gibt es vielleicht bestimmte empfehlenswerte Modelle, die ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis haben?
Eine Digitalkamera kommt nicht in Frage, wir lieben das Warten auf die 1-hour-photos (dauert gewöhnlich 1 1/2 - 2 Stunden) 
Für alle Antworten dankt
Frank
Hallo,
ohne mich weiter in Einzelheiten versteigen und Ideologiediskussionen anstoßen zu wollen: Ich finde es weitaus wichtiger, sich vernünftige Objektive zuzulegen, als eine supertolle Kamera. Die kann nämlich nur das Licht zum Film durchlassen. Was vom Motiv aber bei der Kamera ankommt, hängt von den Objektiven ab.
Ich schwöre auf meine Nikon F 70 mit mit drei lichtstarken Nikon- Zoomobjektiven: 17-35 mm (1:2,8), 35-70 mm (1:2,8) und 80-200 mm (1:2,8). Damit ist der relevante Brennweitenbereich abgedeckt und man reduziert die Objektivwechselei auf ein Minimum bei gleichzeitiger guter Lichtstärke. Von allem, was Lichtstärken über 1:3,5 aufweist, rate ich dringend ab.
Wenn der Geldbeutel für drei Objektive auf einmal nicht reicht, würde ich ein gutes 35-70 mm Objektiv empfehlen und vielleicht noich dazu (wegen Kanadas Landschaften) ein Weitwinkelobjektiv.
Gruß
Christian
Hallo, Christian,
da stimme ich Dir mal wieder zu, möchte aber noch etwas ergänzen.
Es ist nicht unbedingt die Kamera, die die „guten“ Bilder macht, sondern der Kopf und das Auge dahinter. Entscheidend für ansehnliche Fotos ist noch immer die Auswahl des Motives, die Wahl des Bildausschnittes, der Bildaufbau und ein paar andere Gesichtspunkte.
Dazu empfiehlt es sich, einmal wirklich gute Fotos anzusehen und sich dabei zu überlegen, was es ist, das diese Fotos so toll aussehen. Es gibt auch sehr gut gemachte, gut verständliche und nachvollziehbare Fotokurse in gedruckter Form.
Merke: auch die teuerste Kamera fotografiert immer nur das, auf das sie gerichtet wird.
Grüße
Eckard.
Hallo Eckard,
Es ist nicht unbedingt die Kamera, die die „guten“ Bilder
macht, sondern der Kopf und das Auge dahinter.
da hast Du natürlich vollkommen recht. Meine Antwort war rein technisch. Aber in der Tat ist es so, daß ein blindes Huhn bei der Photographie nur selten ein Korn findet.
Das richtige Auge für das Motiv gehört natürlich dazu. Ich habe schon reichlich Menschen mit einem Top-Equiment dilettantisch rumeiern sehen.
Gruß
Christian
Ich schließe mich den bisherigen Antworten an und möchte noch hinzufügen, dass Du Dir überlegen solltest, wie ausbaufähig Du Dein Kameraequipment gerne hättest.
Konkret:
Ich habe eine Canon AE-1 Programm, die man gebraucht beim Händler recht günstig (und mit Garantie) mit einem 50 mm 1:1,4 bekommen kann. Ein Weitwinkel wäre dann noch eine sinnvolle Ergänzung. Für Deine Zwecke hat Sie neben der Programm- und Blendenautomatik ein robustes Gehäuse, was beim Urlaubsalltag von sicherlich von Vorteil ist. Allerdings gibt es dafür nur die alten Objektive, die auf neuen Kameras von Canon nicht passen und umgekehrt.
Gruß!
Der Michael