Anfängerfrage zum Platzbedarf

Hallo Experten,

ich möchte mir eine 4-Megapixel-Kamera mit 16 MB Internspeicher zulegen. Jetzt meine doofe Frage (bin wirklich Neuling). Wieviel Platz (MB) belegt denn ein Foto im Speicher (wenn es die Qualität eines ‚normalen‘, verwertbaren 35-mm-Kamera-Bildes hat)?

Anders gefragt: Muss ich mir gleich eine 256-MB-Karte kaufen, weil ich sonst nach 3 Fotos gleich nach Hause rennen und alles auf den PC überspielen muss?

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen,
Jörg

Moin

ich möchte mir eine 4-Megapixel-Kamera mit 16 MB
Internspeicher zulegen.

Welche ? (evtl. hat ja hier jemand Erfahrungen mit dem Ding gemacht und kann dich „warnen“)

Wieviel Platz (MB) belegt denn ein Foto im Speicher
(wenn es die Qualität eines ‚normalen‘, verwertbaren
35-mm-Kamera-Bildes hat)?

1.5 bis 2 MB. Im Klartext: die Kamera kann etwa 6-7 Bilder machen bevor sie den internen Speicher voll hat.

Muss ich mir gleich eine 256-MB-Karte kaufen,

ja. (2x 128MB reicht evtl schon.

weil ich sonst nach 3 Fotos

gut geraten.

cu

Hallo Jörg,

Du fragst: Muss ich mir gleich eine 256-MB-Karte kaufen,
weil ich sonst nach 3 Fotos gleich nach Hause rennen und alles
auf den PC überspielen muss?
JA - nicht nach 3 Fotos, aber nach schätzungsweise 10, wenn Du die vollen Megapixel ausnützt.
Auch ist es ratsam, einen Zweitakku zu kaufen oder drei Batteriesätze in Reserve mitzunehmen (je nach dem ob die Kamera mit Akkus betrieben wird oder mit Batterien).

Michael

Hallo, Jörg,
unbeschadet aller theoretischen Betrachtungen:
Ich habe eine Kamera, die Bilder in der Auflösung 2560x1920px macht. Diese Bilder (*.jpg) sind zwischen 1,4 und 2.2 MB groß.
Im letzten Urlaub (12 Tage) habe ich 283 Bilder gemacht (dabei habe ich die schlechtesten regelmäßig gelöscht.)
Ich habe dabeigehabt: Camera (Klar), zwei Speicherkarten á 256 MB und für Notfälle noch eine mit 32MB, einen Reserveakku und das Ladegerät.
Die zweite Speicherkarte ist nur halb voll geworden.

Fazit: zweite Speicherkarte und (geladener) Ersatzakku ist sozusagen Pflicht. Nicht frustet mehr als tolles Licht, super Motive und leerer Akku oder voller Speicher!

Grüße und viel Spaß mit der Kamera!
Eckard

Herzlichen Dank für die Tipps!

Kamera
Moin Pumpkin,

Vielen Dank für Deine Anregungen.

Welche ? (evtl. hat ja hier jemand Erfahrungen mit dem Ding
gemacht und kann dich „warnen“)

Ich wohne in GB, kaufe also hier. Hier ist der Link zur Kamera:
http://jdyic.url.cjb.net/

Sooooo groß sind meine Ansprüche nicht. Es sollte aber auch möglich sein, Nahaufnahmen zu machen, die für ebay verwertbar sind.

Muss ich mir gleich eine 256-MB-Karte kaufen,

Okay.

Gruß,
Jörg

Moin

http://jdyic.url.cjb.net/

(Die Marke kenn ich gar nicht…)

Du hast keinen echten Zoom auf dem Ding. D.h. du bist auf 2 Brennweiten (normal und Marko) festgelegt.

Es sollte aber auch
möglich sein, Nahaufnahmen zu machen, die für ebay verwertbar
sind.

Wenn du viel Platz hast geht das. Allerdings geben die keine Brennweiten an und der Biltz dürfte bei Markos unbrauchbar sein (Lampe zum ausleuchten verwenden)

cu

Moin Pumpkin,

Vielen Dank für Deine Anregungen.

Welche ? (evtl. hat ja hier jemand Erfahrungen mit dem Ding
gemacht und kann dich „warnen“)

Ich wohne in GB, kaufe also hier. Hier ist der Link zur
Kamera:
http://jdyic.url.cjb.net/

So wie das Ding aussieht, ist die weder 80 Pfund, noch 80 €, noch 80 DM wert! Und was die da unter Macro verstehen? Wer weiß…vielleicht musst du trotzdem noch 20 cm weg sein, oder sogar mehr.

4 Mio Pixel schaffen auf keinen Fall KB-Qualität
Wenn ich ein KB-Dia oder -Negativ mit einem Filmscanner scanne, dann hat die Datei rund 30 MB. D.h. mit 4 MB kommt man nicht auf die Qualität eines KB-Films. Mit 4 MB kannst Du noch guten Gewissens (künstlich hochgerechnet) einen 20x30cm-Abzug machen lassen. Viel mehr ist nicht drinnen. Die derzeit beste Digitalauflösung hat die Kodak 14n (14 Mio Pixel), kostet so 6000 Euro (das Gehäuse ohne Optik).

Dass die Dateigröße aus Digitalkameras oft unterschiedlich ist, hat folgenden Grund: Man kann bei der Digitalkamera einstellen, ob man absolut verlustfrei speichern möchte (das sind dann TIFF- bzw. RAW-Dateien - die haben genauso viele MB wie die Kamera nominell hat, also z.B. 4 Mio Pixel) oder ob die Kamera die Datei als JPEG (also komprimiert in verschiedenen wählbaren Stufen) speichern soll. Bei 95% aller Anwendungen kann man dies getrost tun (feinste JPEG-Einstellung), bei manchen heiklen Aufnahmen (z.B. Porzellan im Studio) sollte man in RAW speichern, weil hier noch allerfeinste Ton-Nuancen unterschieden werden. Die JPEG-Komprimierung rechnet alle relativ ähnlichen Farbpixel als größere Fläche zusammen und spart dadurch Datenmenge. Bei 4 Mio Pixel wird die beste JPEG-Auflösung Dateien in einer Größe von ca. 1 MB bis 2 MB speichern - wenn viele eintönige Flächen wie Himmel im Bild sind, ist die Datei kleiner, wenn viel Feinstrukturiertes drauf ist, ist die Datei größer.

Bei einer 6,5-Mio-Pixel-Canon 10D habe ich inzwischen für einen 14-tägigen Urlaub 7 Stück 128er CF-Karten mit (mir sind die kleineren Karten lieber, weil das Risiko, dass mal eine Karte kaputt ist, gestreut wird - die Gier auf 4-GB-Karten verstehe ich überhaupt nicht. Auf eine 128er Karte bekommst Du mit 4-Mio-Pixel-Kamera wohl 60 bis 70 Aufnahmen drauf in JPEG. Ein zweiter Akku und Netz- bzw. Autoladegerät sind anzuraten.

Dass die Dateigröße aus Digitalkameras oft unterschiedlich
ist, hat folgenden Grund: Man kann bei der Digitalkamera
einstellen, ob man absolut verlustfrei speichern möchte (das
sind dann TIFF- bzw. RAW-Dateien - die haben genauso viele MB
wie die Kamera nominell hat, also z.B. 4 Mio Pixel)

Das kann ich aber nicht so stehen lassen.
Ein 4 MP-Bild in TIFF oder RAW hat mehr als 4 MB Größe, da die Farbinformationen für jedes Pixel ja auch Speicherplatz beanspruchen.
Ein 3 MP Bild im BMP-Format mit 24 Bit Farbtiefe ist schon über 9 MB groß. Speichert die Kamera z.B. in 36 Bit sind’s noch mehr.

Hallo Dietmar,

wir unterhalten uns hier über verschiedenen Dinge, glaube ich.

nicht auf die Qualität eines KB-Films. Mit 4 MB kannst Du noch
guten Gewissens (künstlich hochgerechnet) einen 20x30cm-Abzug
machen lassen. Viel mehr ist nicht drinnen.

Ich wollte eigentlich keine lebensgroßen Poster, sondern normale Fotos von 10 x 15 oder 9 x 13 cm. Ich bin ein ganz normaler Mensch :wink: Und so ein Bild, das man dann ggf. zum Ausdrucken ins Fotogeschäft bringt, ist doch nicht größer als 4 MB oder?

Jörg

Mit einem 2 MB großen Bild im *.jpg Format bekommst du ein Foto in der Größe 10 x 15 cm, so wie du es von einer Spiegelreflexkamera gewohnt bist.

Andy

4 Megapixel sind KB-Qualität
30 MB! Und davon 15 MB Datenmüll?

Welche Information steckt in einem Kleinbild? Seit Jahren werden teilweise abenteuerliche Zahlen genannt, um die analoge Photographie gegenüber der digitalen zu verklären. Weiter unter steht, warum die Megapixel eines analogen Bildes begrenzt sind.

Theoretische Grundlage: Jedes natürliche analoge Signal ist mit einem Rauschen behaftet und jeder Empfänger arbeitet mit einem Fehlerrauschen. Wenn man das Signal feiner als das Rauschen auflöst, dann erhält man nicht mehr Einzelheiten (echte Informationen, Daten), sondern zoomt nur im Rauschen wie in einem Fraktal. Das Ergebnis ist schlicht Datenmüll.
Genau das geschieht, wenn man analoge Bilder (Film, Negativ, Glasplatte usw.) einliest. Oberhalb einer gewissen Auflösung erhält man keine scharfen Einzelheiten mehr, sondern nur noch eine unscharfe Vergrößerung, und die Körnigkeit (das Rauschen) wird vergrößert. Das kann jeder bei großen (analogen) Papierabzügen selbst sehen.

Vergleich digitales Bild und analoges Kleinbild: Gute Kameras, gutes Licht, Stativ, ruhige Motive in großer Entfernung (z. B. Berge), kaum Wind, Draht- oder Selbstauslöser, als analoger Film ein scharfer (z. B. Kodachrome 25).
Digitales Bild: Jedes Pixel ist nutzbar, keine Unschärfe, Rauschen unbedeutend.
Analoges Bild: Entwickelter Film wird gescannt. Filmscanner zu Hause? Ich gebe den Film zum besten Profidienstleister in einer Millionenstadt, den ich nach Vergleich fand, mit teurem Gerät und Fachpersonal; 1 Scan kostet -zig Euro. Das Ergebnis ist eine verrauschte Datei, die man kleinrechnen kann, ohne eine Einzelheit des Bildmotives zu verlieren.

Ergebnis: Unter den genannten günstigen Umständen stecken in einem analogen Kleinbild bestenfalls 5 Megapixel in der Qualität einer Digitalkamera. Im allgemeinen werden mit einem analogen Kleinbild Informationen erfaßt, die 4 Megapixel entsprechen.

Dateien vom Kleinbild mit mehr als 6 Megapixel sind um mehrere Pixel unscharf (das heißt, das die kleinste Einzelheit mehr als 1 Pixel groß ist und einen unscharfen Rand in den Nachbarpixeln hat) und sie sind deutlich verrauscht.
Deshalb halte ich den Vergleich der Anzahl der Megapixel bzw. der Datenmengen von Bilder analoger und digitaler Herkunft ohne Berücksichtigung der Qualität für falsch.

Extremfall: Ich scanne einen Abzug 40×30 cm² mit 2.400 ppi. Hat dieses analoge Bild dann 1,07 Gigapixel und ist damit der digitalen Photographie noch 38 Jahre voraus?

Hallo Jörg,

Anders gefragt: Muss ich mir gleich eine 256-MB-Karte kaufen,
weil ich sonst nach 3 Fotos gleich nach Hause rennen und alles
auf den PC überspielen muss?

Also ich komme mit meiner Olympus C-750 (4MP) auf
11.5MB im TIFF-Format
und auf 2-2.7MB mit JPEG und geringster komprimierung.

MfG Peter(TOO)