vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt.
Runterregeln sicher. Nur war hier auch die Rede vom
abschalten.
Das Prinzip „Abschalten/Ausmachen statt Standby spart Energie“,
gilt ebenso fast uneingeschränkt.
Wenn schon Ausnahmen, dann nicht wegen Energie sparen, sondern
eher wegen höherem Komfort oder wegen Frostschutz oder
wegen sonstigen Schutz der Bausubstanz.
Das ist m.E. wenig sinnvoll.
Ich meinte, es wäre sinnig beim Verlassen des Hauses die
Heizung runterzuregeln, aber nicht völlig abzudrehen.
Wenn man sie völlig abdreht ist der Energieaufwand deutlich
höher um wieder normale Temperaturen zu erreichen als wenn man
sie nur um ein paar Stufen runterdreht und somit eine minimale
Mindesttemperatur im Raum hält.
Das ist nun herumschlängeln um phys. Tatsachen.
Konsequenterweise schaltet man ganz ab, wenn eine Energiequelle
nicht gebraucht wird.
Es wird zwar dann zum Aufheizen tatsächlich mehr gebraucht,
aber es wurde ja auch entsprechend viel mehr gespart.
Nimm als Grenzfall mal eine ganz lange Abwesenheit.
Nach meiner Variante würde man ein völliges auskühlen der
Wände vermeiden.
Wenn es um Nachtabsenkung oder Abwesenheit über’n Tag geht, ist
das sowieso nicht zu befürchten, eben wegen der Speicherkap.
der Wände bei hinlänglicher Wärmeisolation.
Anderfalls wäre der Spareffekt umso größer.
Wie aber auch in Deinem Link beschrieben kann das, je nach
Wand, unterschiedlich sein.
Eben, und das ändert nichts an der Gültigkeit des Prinzip:
„Abschalten statt Durchlaufen lassen“.
Ausnahmen wegen versch. Gründe sind natürlich öfters gegeben.
Das heißt dann, dass ich zumindest die Theorie verstanden
habe, auch wenn das in der Praxis ja nicht so toll zu
funktionieren scheint
was funktioniert nicht? Wenn z.B plötzlich die Sonne rauskommt und voll durchs Fenster brät, dann ist natürlich das Wasser im Heizkörper noch heiß. Ansonsten mal mit einem Zimmerthermometer die Raumtemperatur kontrollieren. Wenn die dauerhaft über dem eingestellten Wert am Thermostat liegt, dann sollte der Heizkörper kälter werden. Sinkt die Raumtemperatur, dann wird der Heizkörper wärmer. Die gefühlte Temperatur kann dabei aber durchaus etwas anderes vorgaukeln. An sehr kalten Tagen ist durch Wärmeleitung die Innenfläche der Aussenwände und vor allem der Fensterflächen deutlich kälter. Das führt dazu, dass im Raum weniger Strahlungswärme vorhanden ist. Man hat dann das Gefühl, dass es kälter im Raum ist, obwohl sich die Temperatur nicht verändert hat. So etwas könnte ein Thermostat in einer schwarzen Kugel in der Raummitte regeln.
Die elektronischen Thermostate lassen sich noch mit einer Zeitschaltuhr programmieren. Das macht nur in Räumen Sinn, die zeitweilig stärker und geringer beheizt werden sollen, als die übrigen Räume, z.B. ein Bad, welches besonders früh morgens schön warm sein soll.
Wenn es um Nachtabsenkung oder Abwesenheit über’n Tag geht,
ist
das sowieso nicht zu befürchten, eben wegen der Speicherkap.
der Wände bei hinlänglicher Wärmeisolation.
Anderfalls wäre der Spareffekt umso größer.
Tja, bei hinlänglicher Wärmeisolation sicher.
Eben, und das ändert nichts an der Gültigkeit des Prinzip:
„Abschalten statt Durchlaufen lassen“.
Ausnahmen wegen versch. Gründe sind natürlich öfters gegeben.
Also physikalische Erkenntnisse hin oder her.
Wenn ich hier die Heizung während meiner Abwesenheit vollständig abschalte dauert es ewig bis die Raumtemperatur brauchbar ist Einzelhaus, freistehend, Bj.1908, Isolierung nicht so toll).
Regele ich hingegen nur auf „1“ herunter, hält sich die Temperatur auf einem minimalen Niveau und eine ordentliche Raumtemperatur ist relativ schnell erreicht.
Das ist auch hier http://www.energieinfo.de/energiesparen/feature/feat…
erläutert.
Ich denke nach wie vor, es ist von der jeweiligen Situation abhängig.
Eine generell gültige Faustregel lässt sich weder so noch so ableiten.