Anfängerfragen zu Heizungen

Liebe Experten!

Ich bin ein echter Nichtswisser, was Heizungen angeht; als Hintergrundinfo daher nur soviel: In meiner Wohnung habe ich eine „ganz normale“ Heizung, also so einen großen, weißen Körper, der aus mehreren Röhren besteht, zwischen denen ein Freiraum ist. Er wird, nehme ich an, mit Gas betrieben. Und an dem Regler kann ich eine Stufe von null bis fünf einstellen.

Wenn ich nun den Regler auf einen bestimmten Wert stelle, erreicht der Heizkörper nicht immer dieselbe Temperatur wie beim nächsten Mal beim selben Wert. Er ist also am Tag 1 wärmer (oder kälter) als an Tag 2. Meine erste Frage lautet: Wieso ist das so? Die einzige Erklärung, die ich mir vorstellen könnte, wäre das Vorhandensein eines Thermostats. Aber wo steckt der denn? Und vor allem: Wenn einer da ist, müsste dann nicht jedenfalls die Temperatur in meinem Zimmer immer gleich sein, wenn ich den Regler auf den Wert x drehe? Wenn nämlich der Thermostat für die verschiedenen Temperaturen des Heizkörpers selbst verantwortlich wäre, dann doch nur, weil im Zimmer dieselbe Temperatur herrschen soll. Das würde ja bedeuten, dass ich den Regler, solange ich mich in der Wohnung aufhalte, immer auf derselben Stufe stehen lassen kann, wenn ich immer eine bestimmte Temperatur wünsche. Die Heizung kümmert sich dann darum, wie viel Energie sie aufbringen muss, um diese Temperatur zu erreichen; ist das Zimmer ganz aufgeheizt, müsste sie zwischendurch sogar aufhören zu heizen. Tut sie aber nicht… All diese schöne Theorie funktioniert in der Praxis nicht.

Vielleicht gibt es keinen Thermostat? Das würde zumindest auch erklären, wieso es Angebote wie dieses hier gibt:

http://www.plus.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Plu…

Was ich vor allem gern wüsste: Macht so ein Gerät Sinn? Ich würde es mir dann nämlich kaufen. Kann so was mit einer ganz normalen Heizung funktionieren? Ein bisschen fehlt mir noch die Vorstellungskraft.
Wer kann mir das alles erklären?

Danke vielmals im Voraus!

Ach so, ja, und wenn noch jemand den ultimativen Tipp für energiesparendes Heizen (ohne Frieren) hat, der über Stoßlüften hinausgeht, nur her damit :smile:

Levay

Hallo,

was so eine eigene Wohnung so alles bewirkt.
Plötzlich greift der Geiz um sich, wenn die Rechnung nicht mehr
Papa bezahlen muß :wink:

Ich bin ein echter Nichtswisser, was Heizungen angeht; als
Hintergrundinfo daher nur soviel: In meiner Wohnung habe ich
eine „ganz normale“ Heizung, also so einen großen, weißen
Körper, der aus mehreren Röhren besteht, zwischen denen ein
Freiraum ist. Er wird, nehme ich an, mit Gas betrieben.

Ich nehme an, der wird mit Wasser betrieben.

Und an dem Regler kann ich eine Stufe von null bis fünf einstellen.
Wenn ich nun den Regler auf einen bestimmten Wert stelle,
erreicht der Heizkörper nicht immer dieselbe Temperatur wie
beim nächsten Mal beim selben Wert. Er ist also am Tag 1
wärmer (oder kälter) als an Tag 2. Meine erste Frage lautet:
Wieso ist das so? Die einzige Erklärung, die ich mir
vorstellen könnte, wäre das Vorhandensein eines Thermostats.

Das Regler-Dingens ist das Termostat. Das regelt den Zulauf
in Abahängigkeit von der Zimmertemp. und natürlich der Stellung.

Aber wo steckt der denn? Und vor allem: Wenn einer da ist,
müsste dann nicht jedenfalls die Temperatur in meinem Zimmer
immer gleich sein, wenn ich den Regler auf den Wert x drehe?

Nur, wenn die Zulauftemp. immer hoch genug ist. Falls der Brenner,
welcher das warme Wasser für die Heizung liefert, nicht läuft,
wird’s nicht warm. Das kann an der Brennersteuerung liegen
(z.B. Nachtabschaltung) oder auch an der Regelung, die über
einen Außentemperaturfühler verfügt.
Es kan auch sein, daß andere Heizungen schon viel Wärme abnehmen
und deshalb bei dir nicht mehr viel ankommt.
natürlich aht so ein Termostat auch Toleranzen und kann evtl.
auch defekt sein.

Wenn nämlich der Thermostat für die verschiedenen Temperaturen
des Heizkörpers selbst verantwortlich wäre, dann doch nur,
weil im Zimmer dieselbe Temperatur herrschen soll. Das würde
ja bedeuten, dass ich den Regler, solange ich mich in der
Wohnung aufhalte, immer auf derselben Stufe stehen lassen
kann, wenn ich immer eine bestimmte Temperatur wünsche.

Prinzipiell ist das so.

Die Heizung kümmert sich dann darum, wie viel Energie sie
aufbringen muss, um diese Temperatur zu erreichen; ist das
Zimmer ganz aufgeheizt, müsste sie zwischendurch sogar
aufhören zu heizen. Tut sie aber nicht… All diese schöne
Theorie funktioniert in der Praxis nicht.

Hast du ein Thermometer zur Kontrolle?

Hast du den heizkörper mal entlüftet?

Evtl. ist das Thermostatventil defekt oder einfach verklemmt.
Man kann das Thermostat abmontieren und dan den kleinen Stift
vom Ventil mal reindrücken. Der muß beweglich sein und alleine
wieder rauskommen.

Es besteht auch noch die Möglichkeit, daß das Thermostat
an der Stelle nicht die Raumtemperatur repräsentativ mißt,
weil da z.B. ein kalter Luftstrom vom Fenster vorbeikommt
oder auch ein warmer Luftstrom von der Heizung usw.

Vielleicht gibt es keinen Thermostat? Das würde zumindest auch
erklären, wieso es Angebote wie dieses hier gibt:
http://www.plus.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Plu…

Das ist ein elektronisches Thermostat, welchers zeitgesteuert
die Temperatur regeln soll. Bietet mehr Komfort und spart
evtl. etwas Energie.

Was ich vor allem gern wüsste: Macht so ein Gerät Sinn? Ich
würde es mir dann nämlich kaufen. Kann so was mit einer ganz
normalen Heizung funktionieren?

Normalerweise ja. Für unterschiedliche Thermostatventile
sind da Adapter beigelegt.

Ein bisschen fehlt mir noch die Vorstellungskraft.
Wer kann mir das alles erklären?

Ach so, ja, und wenn noch jemand den ultimativen Tipp für
energiesparendes Heizen (ohne Frieren) hat, der über
Stoßlüften hinausgeht, nur her damit :smile:

Prüfen, ob Fensterdichtungen in Ordnung sind und es nicht irgendwo
wie Hechtsuppe zieht.
Dicke Gardinen vom Fenster Isolieren auch etwas (Luftpolster).
Ansonsten Heizung bei Nacht und Abwesenheit immer runterregeln.
-> evtl. elektr. Thermostat benutzen.

Warm anziehen !

Und beim Duschen nicht wie zu Hause die heiße Brühe laufen lassen,
bis der 300Liter-Boiler leer ist :wink:

Gruß Uwi

Moin,

ich vermute mal dass die unterschiedlichen Temperaturen des Heizkörpers bei gleicher Stellung des Thermostatventils von der Steuerung der Heizung herrühren.
Je nach dem wie diese eingestellt ist, ob sie (was ich mal annehme) über einen Aussentemperaturfühler verfügt, kann das schon vorkommen.
Manche Aussentemperaturfühler sind so dämlich angebracht, da kann man sich zu Tode regulieren.
Ansonsten könnte man über den Austausch des Heizkörpers nachdenken.
Gewöhnliche Rippenheizkörper sind ja nicht unbedingt mehr Stand der Technik.

Gruss Jakob

Hallo!

Ich bin ein echter Nichtswisser, was Heizungen angeht;

Ist nicht schlimm, darum sind wir ja da:
Du hast mir im Rechtsbrett ja kürzlich auch schon geholfen.

Ich versuche es mal, bin aber auch nicht vom Fach.

als
Hintergrundinfo daher nur soviel: In meiner Wohnung habe ich
eine „ganz normale“ Heizung, also so einen großen, weißen
Körper, der aus mehreren Röhren besteht, zwischen denen ein
Freiraum ist. Er wird, nehme ich an, mit Gas betrieben. Und an
dem Regler kann ich eine Stufe von null bis fünf einstellen.

Ein Heizkörper also,
davon solltest du aber mehrere haben,
in jedem Zimmer mindestens einen.
Wenn nur im Bad einer ist, mit den „Röhren“, hast du wohl eine Fussbodenheizung.

Wenn ich nun den Regler auf einen bestimmten Wert stelle,
erreicht der Heizkörper nicht immer dieselbe Temperatur wie
beim nächsten Mal beim selben Wert. Er ist also am Tag 1
wärmer (oder kälter) als an Tag 2. Meine erste Frage lautet:
Wieso ist das so? Die einzige Erklärung, die ich mir
vorstellen könnte, wäre das Vorhandensein eines Thermostats.
Aber wo steckt der denn?

In dem Drehgriff / Regler.

Und vor allem: Wenn einer da ist,
müsste dann nicht jedenfalls die Temperatur in meinem Zimmer
immer gleich sein, wenn ich den Regler auf den Wert x drehe?
Wenn nämlich der Thermostat für die verschiedenen Temperaturen
des Heizkörpers selbst verantwortlich wäre, dann doch nur,
weil im Zimmer dieselbe Temperatur herrschen soll. Das würde
ja bedeuten, dass ich den Regler, solange ich mich in der
Wohnung aufhalte, immer auf derselben Stufe stehen lassen
kann, wenn ich immer eine bestimmte Temperatur wünsche. Die
Heizung kümmert sich dann darum, wie viel Energie sie
aufbringen muss, um diese Temperatur zu erreichen; ist das
Zimmer ganz aufgeheizt, müsste sie zwischendurch sogar
aufhören zu heizen. Tut sie aber nicht… All diese schöne
Theorie funktioniert in der Praxis nicht.

Nun, das wird die Heizung normalerweise schon machen,
aber diese Regelung ist etwas träge.
Der Heizkörper wird zwar mal etwas wärmer oder kälter sein, aber die Zimmertemperatur bleibt doch relativ gleichmässig.
Allerdings darf das Thermostat nicht in irgendwelchen Ecken oder hinter einer Gardiene sein,
dan funktioniert das nicht so recht.

Üblicherweise befindet sich an jedem Heizkörper ein Thermostat.
Durch die Einstellung von 0 bis 5 wird die gewünschte Raumtemperatur eingestellt.
Ich weiss die genauen Werte nicht,
aber ein Beispiel:
Wenn das Thermostat auf 3 gestellt wird, regelt es die Zimmertemperatur auf angenommen 20 Grad.
Wenn die Raumtemperatur unter 20 Grad beträgt, lässt das Thermostat heisses Wasser durch den Heizkörper fliessen.
Wenn die 20 Grad erreicht sind, wird der Wasserfluss unterbrochen.
Dann kann der Heizkörper auch mal etwas kälter werden, so schnell arbeitet die Regelung nicht.Und bis der heizkörper abkühlt, dauert auch etwas, das sind ja paar Liter Wasser drin.

Weiterhin hat eine moderne Heizung eine Regelung, welche die Aussenlufttemperatur misst, und darauf die Wassertemperatur der Heizung einstellt.
So kann es also sein, dass die Heizkörper im eiskalten Winter mit 80 Grad heissem Wasser versorgt werden,
und im Sommer nur mit 50 Grad.
Ebenso kann es solche Unterschiede geben, gerade in der derzeitigen Jahreszeit, wo es nachts gegen 5 Grad geht, und tagsüber so an die 25 Grad Aussenlufttemperatur.

Das lässt sich alles an der Heizungsanlage einstellen.

Vielleicht gibt es keinen Thermostat? Das würde zumindest auch
erklären, wieso es Angebote wie dieses hier gibt:

Also ich meine mal, dass es fast nirgendwo in Deutschland mehr Heizungen gibt, die keine Thermostate am Heizkörper haben.

http://www.plus.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Plu…

Was ich vor allem gern wüsste: Macht so ein Gerät Sinn? Ich
würde es mir dann nämlich kaufen. Kann so was mit einer ganz
normalen Heizung funktionieren? Ein bisschen fehlt mir noch
die Vorstellungskraft.
Wer kann mir das alles erklären?

Also ich persönlich kenne diese elektronischen Thermostate nicht,
aber Sinn machen die sicher. habe auch schon darüber nachgedacht.
Ich stellen mir z. B. vor, dass, wenn ich 17 Uhr von der Arbeit komme,
das Thermostat 16.30 die Heizung " aufdreht".
Aber jetzt pauschal in allen Räumen der Wohnung diese Teile einzubauen wäre nicht richtig,
nur dort, wo es sinnvoll ist.

Grüße, Steffen!

Hallo Levay,
welche Heizung hasst du denn? eine Etagenheizung oder steht der Kessel im Keller?Die Abschaltung könnte von der Regelung stammen und die geht oft nach der Außentemperatur.Faustformel 0°C Außentemperatur sind ca.60°C im Vorlauf der Heizung .

Hallo,

ist eigentlich ganz einfach:
Der Regler an Deinem Heizkörper ist ein Thermostat, der den Heizkörper in Abhängigkeit von der Zimmertemperatur regelt. Die Stufe 3 sollten ungefähr 21°C sein. Wird es im Raum wärmer (Sonne scheint durchs Fenster), dann regelt der Thermostat den Heizkörper zurück. Du brauchst also nicht daran herumdrehen. Das Ding regelt vollautomatisch.

Mit freundlichen Grüßen
Tilo

was so eine eigene Wohnung so alles bewirkt.
Plötzlich greift der Geiz um sich, wenn die Rechnung nicht
mehr
Papa bezahlen muß :wink:

Nein, ich wohne schon seit neun Jahren nicht mehr zu Hause. Einmal habe ich eine horrend hohe Nachzahlung leisten müssen, danach bin ich viel vorsichtiger geworden und habe seither auch keine Probleme mehr mit Nebenkostenabrechnungen gehabt. Trotzdem möchte ich diese Heiztechnik einmal verstehen lernen; im Übrigen steigen die Energiepreise nun einmal, und ich will mein Heizverhalten optimieren. Mit Geiz hat das überhaupt nichts zu tun, gerade Heizwärme ist mir durchaus etwas wert - nur eben nicht mehr, als ein armer, kleiner Referendar so aufbringen kann :wink:

Ich bin ein echter Nichtswisser, was Heizungen angeht; als
Hintergrundinfo daher nur soviel: In meiner Wohnung habe ich
eine „ganz normale“ Heizung, also so einen großen, weißen
Körper, der aus mehreren Röhren besteht, zwischen denen ein
Freiraum ist. Er wird, nehme ich an, mit Gas betrieben.

Ich nehme an, der wird mit Wasser betrieben.

Ja, klar, wenn ich die entlüfte, kommt ja auch irgendwann Wasser raus :smile: Aber funktioniert nicht das Erhitzen mit Gas? Du siehst, ich bin ganz unbedarft!

Das Regler-Dingens ist das Termostat.

Dann habe ich diesem Griff bislang viel zu wenig Hochachtung entgegengebracht, hielt ich ihn doch für einen schnöden Schalter :smile:

Nur, wenn die Zulauftemp. immer hoch genug ist. Falls der
Brenner,
welcher das warme Wasser für die Heizung liefert, nicht läuft,
wird’s nicht warm. Das kann an der Brennersteuerung liegen
(z.B. Nachtabschaltung) oder auch an der Regelung, die über
einen Außentemperaturfühler verfügt.
Es kan auch sein, daß andere Heizungen schon viel Wärme
abnehmen
und deshalb bei dir nicht mehr viel ankommt.
natürlich aht so ein Termostat auch Toleranzen und kann evtl.
auch defekt sein.

Mit anderen Worten: Da steckt zwar ein Thermostat drin, aber so richtig verlässlich ist der eigentlich nicht, weil es zu viele Unwägbarkeiten gibt.

Hast du ein Thermometer zur Kontrolle?

Ja, aber dem traue ich auch nicht: Die Temperatur steigt angeblich kaum, auch wenn ich die Heizung relativ stark aufdrehe und ich dann tatsächlich nicht mehr friere (was bei mir, da ich eine Frostbeule bin, schon einiges an Energie voraussetzt, welche diese arme Heizung aufwenden muss).

Hast du den heizkörper mal entlüftet?

So was mache ich regelmäßig, ja.

Evtl. ist das Thermostatventil defekt oder einfach verklemmt.

Ok, möglich, aber dieselben Erfahrungen wie hier habe ich eigentlich bislang in jeder Wohnung gemacht, damals im Studentenleben und so…

Man kann das Thermostat abmontieren und dan den kleinen Stift
vom Ventil mal reindrücken. Der muß beweglich sein und alleine
wieder rauskommen.

Werde ich mal testen.

Das ist ein elektronisches Thermostat, welchers zeitgesteuert
die Temperatur regeln soll. Bietet mehr Komfort und spart
evtl. etwas Energie.

Sprich: Das muss ich haben :smile:

Prüfen, ob Fensterdichtungen in Ordnung sind und es nicht
irgendwo
wie Hechtsuppe zieht.

Erledigt.

Dicke Gardinen vom Fenster Isolieren auch etwas (Luftpolster).
Ansonsten Heizung bei Nacht und Abwesenheit immer
runterregeln.

Wird gemacht :smile: Ich mache sie sogar aus oder lasse sie auf 1 stehen (habe mal gehört, auf 1 solle man eine Heizung immer stehen lassen…)

-> evtl. elektr. Thermostat benutzen.

Gut, gut!

Warm anziehen !

Mache ich, mache ich, aber ich bin und bleibe ein Warmduscher…

Und beim Duschen nicht wie zu Hause die heiße Brühe laufen
lassen,
bis der 300Liter-Boiler leer ist :wink:

Da schau her, ich wusste nicht mal, dass da ein Zusammenhang besteht.

Besten Dank noch mal,
Levay

Gewöhnliche Rippenheizkörper sind ja nicht unbedingt mehr
Stand der Technik.

Nee, die Wohnung ist leider schon fast 25 Jahre alt… :frowning:

Beim nächsten Mal ziehe ich nur noch in eine gaaaanz neue Wohnung, die dann auch besser isoliert ist und so…

Levay

Du hast mir im Rechtsbrett ja kürzlich auch schon geholfen.

Kann ich mich zwar nicht dran erinnern, da ich aber täglich dort poste, klingt es realistisch. Freut mich, wenn ich dir geholfen habe :smile:

Nun, das wird die Heizung normalerweise schon machen,
aber diese Regelung ist etwas träge.

So in etwa habe ich es mir schon gedacht: Es soll so sein, funktioniert aber nicht so richtig.

Also ich persönlich kenne diese elektronischen Thermostate
nicht,
aber Sinn machen die sicher. habe auch schon darüber
nachgedacht.
Ich stellen mir z. B. vor, dass, wenn ich 17 Uhr von der
Arbeit komme,
das Thermostat 16.30 die Heizung " aufdreht".

Ja, oder dass das Ding morgens anspringt, eine halbe Stunde, bevor ich aufstehen muss :smile: Gibt doch kaum was Schlimmeres, als in einer eiskalten Wohnung wach zu werden!

Aber jetzt pauschal in allen Räumen der Wohnung diese Teile
einzubauen wäre nicht richtig,
nur dort, wo es sinnvoll ist.

Richtig. Danke dir!

Levay

welche Heizung hasst du denn? eine Etagenheizung oder steht
der Kessel im Keller?

Tja, ich nehme mal an, da steht was im Keller :smile:

Levay

ist eigentlich ganz einfach:
Der Regler an Deinem Heizkörper ist ein Thermostat, der den
Heizkörper in Abhängigkeit von der Zimmertemperatur regelt.
Die Stufe 3 sollten ungefähr 21°C sein. Wird es im Raum wärmer
(Sonne scheint durchs Fenster), dann regelt der Thermostat den
Heizkörper zurück. Du brauchst also nicht daran herumdrehen.
Das Ding regelt vollautomatisch.

Das heißt dann, dass ich zumindest die Theorie verstanden habe, auch wenn das in der Praxis ja nicht so toll zu funktionieren scheint :frowning:

Levay

Hallo,
ich kann Dir den Effekt erklären - fragt sich nur, ob Du die Erklärung auch verstehst…

Also, ein Heizkörper-Thermostatventil ist kein Schalter, der die heizung aufdreht, wenn die Raumtemperatur zu klein ist oder zudreht, wenn sie zu hoch ist. Ein Thermostatventil ist ein sogenannter P-Regler. Das bedeutet, dass der Durchfluss durch die Heizung proportional zur Differenz zwischen eingestelltem Sollwert (Aufduck des Reglers) und Istwert (tatsächliche Raumtemperatur) ist.
Daraus folgt: es gibt immer eine Differenz, die sogenannte Regeldifferenz. Das ist ein prinzipielles Problem eines P-Reglers und lässt sich nicht ändern, ohne einen anderen Regler zu verwenden.
Nun könnte man ja hergehen und einfach sagen: ich stelle den Sollwert einfach ein wenig höher ein, dann passt es. Leider klappt das aber so nicht. Denn die Differenz zwischen Sollwert und Istwert ist proportional zur Verstärkung des Regelkreises. Diese Verstärkung ist im Prinzip die Leistung des Heizkörpers im Vergleich zur Raumgröße und den Wärmeverlusten des Raumes (und hier gibt es natürlich haufenweise Unwägbarkeiten wie z.B. geöffnete Fenster und Türen, Isolation etc.). Und die Wärmeverluste hängen eben auch von der Außentemperatuir ab. Die Leistung des Heizkörpers wird natürlich durch seine Form und Größe bestimmt, aber auch durch die Temperatur des Wassers, das durch ihn durchläuft (die sogenannte Vorlauftemperatur).

In Deinem Fall sind zwei wichtige Faktoren versteckt, die zum beobachteten Phänomen führen:

  • am einen Tag war es wärmer als am anderen
  • die Heizungssteuerung im Keller hat über den Außenfühler festgestellt, dass es kälter ist und die Vorlauftemperatur angehoben, um den erhöhten Heizleistungsbedarf decken zu können.

Du hast natürlich keinen Einfluss auf das Wetter, aber die Heizungsregelung im Keller könnte ggf. mit sehr viel Geduld so eingestellt werden, dass bei gleicher Einstellung des Thermostatventils auch immer die gleiche Raumtemperatur erreicht wird, indem die höhere Vorlauftemperatur immer grade den höheren Wärmeverlust bei kälterem Wetter ausgleicht. Aber das klappt leider nur in dem einen Raum richtig gut, weil das verhältnis zwischen Heizkörperleistung und Wärmeverlust des Raumes in jedem Zimmer anders ist. Es kommt leider hinzu, dass eine Heizung natürlich nicht vorausahnen kann, wie sich das Wetter verhält und deshalb diesem immer hinterherläuft. Perfekt kann es also niemals werden. Wenn Du es allerdings so stark gemerkt hast, ist eine Verbesserung vermutlich möglich (wenn auch mit Kosten für den Monteur verbunden, und ob das jeder kann, wage ich zu bezweifeln).

Und, alles klar? :wink:

Gruß
loderunner (Labor für Regelungstechnik)

Klarstellung
Hallo,

ich kann Dir den Effekt erklären - fragt sich nur, ob Du die
Erklärung auch verstehst…

Bitte nicht falsch verstehen mit dem Nicht-verstehen:
das läge dann natürlich eindeutig an meiner schlechten, zu fachspezifischen Erklärung!
Gruß
loderunner

Moin,

Wird gemacht :smile: Ich mache sie sogar aus oder lasse sie auf 1
stehen (habe mal gehört, auf 1 solle man eine Heizung immer
stehen lassen…)

Korrekt. Der Energiebedarf um einen kalten Raum wieder aufzuheizen ist in der Regel grösser als der, der verbraucht wird um eine gewisse Mindesttemperatur zu erhalten.
Je nach Grösse und Art der gesamten Heizungsanlage reagiert das System von „recht fix“ bis „sehr träge“.
Wenn es also, wie zur Zeit, abends schnell recht kalt wird, dauert es eine Zeit bis die Heizungsanlage die im gesamten Haus benötigte Heizleistung erbringen kann.
Der Aussentemperaturfühler sagt jetzt: „Kalt“.
Daraufhin springt der Brenner an und heizt das Wasser auf. Je nach Grösse kann das schonmal einen Moment dauern bis das gesamte Wasser im System auf Temperatur ist. Schliesslich kühlt das Wasser in der ersten Zeit recht schnell in den kalten Heizkörpern wieder ab.
Hat die Heizung jetzt, was ich auch mal vermute, eine Nachtabsenkung, kann es schon passieren wenn man abends um 22:00Uhr nach Hause kommt man fast keine Chance hat die Hütte nochmals richtig mollig warm zu bekommen, sofern die Heizkörper über das Thermostat weit runtergeregelt wurden.

Gruss Jakob (ebenfalls bekennender Warmduscher)

Anmerkung
Hallo,

Der Energiebedarf um einen kalten Raum wieder
aufzuheizen ist in der Regel grösser als der, der verbraucht
wird um eine gewisse Mindesttemperatur zu erhalten.

Das ist schlicht falsch.
Aber lies hier:
http://www.zeit.de/2001/10/200110_stimmts_heizung.xml
Also: das Ausschalten spart Energie, aber es ist trotzdem nicht in jedem Fall zu empfehlen.
Gruß
loderunner

Hallo,

Der Energiebedarf um einen kalten Raum wieder
aufzuheizen ist in der Regel grösser als der, der verbraucht
wird um eine gewisse Mindesttemperatur zu erhalten.

Das ist schlicht falsch.

Nö, ich denke, hier hast du den Satz falsch aufgenommen.

Die Aussage ist prinzipiell korrekt und wird in den ersten
Sätzen deines Links bestätigt.

Aber lies hier:
http://www.zeit.de/2001/10/200110_stimmts_heizung.xml

Also: das Ausschalten spart Energie, aber es ist trotzdem
nicht in jedem Fall zu empfehlen.

Ja, es gibt sicher Gründe, aber meistens nicht wegen Energie sparen.
Gruß Uwi

Hallo,

Nein, ich wohne schon seit neun Jahren nicht mehr zu Hause.

Da habe ich halt falsch gelegen :frowning:

Trotzdem möchte ich diese Heiztechnik einmal verstehen lernen;

Das ist gar nicht so leicht. Prinzipielle Kenntnisse in Physik
und auch Reglungstechnik (Teilgebiet der Elektronik) wären
norwendig. Auch einige Kenntnisse zur Physiologie des Menschen
spielen mit rein.

Ich nehme an, der wird mit Wasser betrieben.

Ja, klar, wenn ich die entlüfte, kommt ja auch irgendwann
Wasser raus :smile: Aber funktioniert nicht das Erhitzen mit Gas?
Du siehst, ich bin ganz unbedarft!

Das kann hier aus der Entfernung keiner wissen. Da gibt es einige
Möglichkeiten:
-> Etagenheizung (Irgendwo ein Brenner auf der Etage)?
-> Brenner im Keller für’s ganze Haus (Gas oder Öl)?
-> Fernwärme von Heiz(kraft)werk oder Heizstation in Nachbarschaft
Versuche das doch erstmal rauszubekommen. Damit wird evtl.
auch klarer, was die Versorgung deiner Heizkörper angeht.

Das Regler-Dingens ist das Termostat.

Dann habe ich diesem Griff bislang viel zu wenig Hochachtung
entgegengebracht, hielt ich ihn doch für einen schnöden
Schalter :smile:

Dazu wurde ja schon genug geschrieben

Mit anderen Worten: Da steckt zwar ein Thermostat drin, aber
so richtig verlässlich ist der eigentlich nicht, weil es zu
viele Unwägbarkeiten gibt.

So schlimm ist es nicht, da diese Thermostat mio-fach im
Einsatz sind und durchaus zufriedenstellend arbeiten.

Allerdings gibt es zwei Aspekte, die da reinspielen:

  1. Wie schon gechrieben, kann das Thermostat nur regeln, wenn
    der Heizkörper auch heißes wasser im Zulauf bekommt.

  2. Die Physiologie des Menschen verursacht recht große
    Schwankungen beim Wärmeempfinden.
    Während im Sommer 27°C mit 90% Luftfeuchte im Zimmer als
    unangenehme schwüle Hitze wahrgenommen werden, sind 27°C im
    Winter bei 30% rel. Feuchte eher sehr angenehme Wärme (da würde
    man ohne Bekleidung sogar frösteln).
    Außerdem spielen weitere Faktoren eine Rolle. Es ist ein
    Unterschied, ob man gerade aus’m warmen Bett kommt oder von
    draußen aus der Kälte. Auch Krankheit und Müdigkeit verändern
    das Wärmeempfinden.

Hast du ein Thermometer zur Kontrolle?

Ja, aber dem traue ich auch nicht: Die Temperatur steigt
angeblich kaum, auch wenn ich die Heizung relativ stark
aufdrehe und ich dann tatsächlich nicht mehr friere (was bei
mir, da ich eine Frostbeule bin, schon einiges an Energie
voraussetzt, welche diese arme Heizung aufwenden muss).

Wo hängt das Thermometer ? Nicht jeder Ort ist Repräsentativ.
-> Am besten mal im Raum auf den Tisch legen. An den Wänden
(vor allem Außenwande) kann es deutlich kälter sein.

Du kannst das Thermometer leicht prüfen, indem man mal untern
Arm klemmt (-> ca. 36…37°C) oder mal im Kühlschrank mit dem
Kühlschranktherm. vergleichen.

Das ist ein elektronisches Thermostat, welchers zeitgesteuert
die Temperatur regeln soll. Bietet mehr Komfort und spart
evtl. etwas Energie.

Sprich: Das muss ich haben :smile:

Ich habe einige im Einsatz. Die sind zwar auch nicht perfekt,
aber wenn man die mal einigermaßen gut eingestellt hat, dann
kann man eben zu Zeiten die Temp. nachregeln, wo man noch gar
nicht zu Hause ist oder noch schläft.

Warmduscher…

Die meisten ziv. Menschen duschen gerne warm .
Man gönnt sich ja sonst nix :smile:

Auch Bewegung spielt eine große Rolle. Wenn man z.B. stundenlang
fast bewegungslos am Computer sitzt, kann man trotz recht guter
Heizung auskühlen (z.B. kalte Füsse).
Also immer mal aufstehen und bewegen.

Auch Ernährung hat Einfluß.
Alkohol fördert die Durchblutung und läßt einem warm werden.

Da schau her, ich wusste nicht mal, dass da ein Zusammenhang
besteht.

Kommt drauf an, woher das Warmwasser stammt.
Wenn der Heizkreislauf auch den Warmwasserboiler betreibt, wird
der auch als Heizernergie abgerechnet (in EFH ist das normal).
In einem MFH wird das Warmwasser aber meist separat abgerechnet.

Gruß Uwi

Hallo,

Der Energiebedarf um einen kalten Raum wieder
aufzuheizen ist in der Regel grösser als der, der verbraucht
wird um eine gewisse Mindesttemperatur zu erhalten.

Das ist schlicht falsch.

Nö, ich denke, hier hast du den Satz falsch aufgenommen.

Habe ich nicht den Eindruck. Was sollte ich denn verstanden haben und was wäre der wirkliche Inhalt?

Die Aussage ist prinzipiell korrekt und wird in den ersten
Sätzen deines Links bestätigt.

Was genau meinst Du? Ich lese da:
„Was den Energieverbrauch angeht, ist die Rechnung recht einfach: Jedes Herunterdrehen der Heizung spart Energie, weil das Haus bei niedrigerer Temperatur weniger Wärme an die Umgebung abgibt.“

Also: das Ausschalten spart Energie, aber es ist trotzdem
nicht in jedem Fall zu empfehlen.

Ja, es gibt sicher Gründe, aber meistens nicht wegen Energie
sparen.

Ich verstehe leider überhaupt nicht, was Du meinst. Kannst Du das mal näher ausführen?
Gruß
loderunner

Moin,

vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt.
Runterregeln sicher. Nur war hier auch die Rede vom abschalten.
Das ist m.E. wenig sinnvoll.
Ich meinte, es wäre sinnig beim Verlassen des Hauses die Heizung runterzuregeln, aber nicht völlig abzudrehen.
Wenn man sie völlig abdreht ist der Energieaufwand deutlich höher um wieder normale Temperaturen zu erreichen als wenn man sie nur um ein paar Stufen runterdreht und somit eine minimale Mindesttemperatur im Raum hält.
Nach meiner Variante würde man ein völliges auskühlen der Wände vermeiden.
Wie aber auch in Deinem Link beschrieben kann das, je nach Wand, unterschiedlich sein.

Gruss Jakob

Ach nö :frowning:
Hallo,

alles klar, ich Depp habe auch nur falschrum gelesen bzw. den
ersten Satz fehlinterpretiert (größer und kleiner als verwechselt).
Wir meinen doch das gleiche!
Gruß Uwi

Der Energiebedarf um einen kalten Raum wieder
aufzuheizen ist in der Regel grösser als der, der verbraucht
wird um eine gewisse Mindesttemperatur zu erhalten.

Das ist schlicht falsch.

Nö, ich denke, hier hast du den Satz falsch aufgenommen.

Habe ich nicht den Eindruck. Was sollte ich denn verstanden
haben und was wäre der wirkliche Inhalt?

Die Aussage ist prinzipiell korrekt und wird in den ersten
Sätzen deines Links bestätigt.

Was genau meinst Du? Ich lese da:
„Was den Energieverbrauch angeht, ist die Rechnung recht
einfach: Jedes Herunterdrehen der Heizung spart Energie, weil
das Haus bei niedrigerer Temperatur weniger Wärme an die
Umgebung abgibt.“

Also: das Ausschalten spart Energie, aber es ist trotzdem
nicht in jedem Fall zu empfehlen.

Ja, es gibt sicher Gründe, aber meistens nicht wegen Energie
sparen.

Ich verstehe leider überhaupt nicht, was Du meinst. Kannst Du
das mal näher ausführen?
Gruß
loderunner