Ich möchte nun auch mit dem Fotografieren anfangen.
Ald Body möchte ich mir die EOS 450D von Canon kaufen. Leider kenne ich mich mit Kameras noch nicht so gut aus und wollte deshalb fragen was für eine Ausrüstung als Anfänger gut geeignet ist. Geld habe ich leider auch nicht so viel bin aber bereit bis zu 1000€ auszugeben.
Hallo,
die 450D ist eine nette Kamera für Einsteiger in den Bereich Digitale Spiegelreflex. Dabei ist der Body immer das günstige, die Objektive und Zubehör sind teuer. Daher sehe ich es so, dass man auf Spiegelreflex verzichten sollte, wenn man nicht bereit ist, mittelfristig einige tausend EUR hinzulegen für Objektive, Blitz, Stativ, Bildbearbeitung usw. Wenn man die schöne DSLR mit einem Kitobjektiv oder einem „Suppenzoom“ (18-200 etc.) verhungern lässt, ist das Tierquälerei.
Was möchtest Du denn hauptsächlich fotografieren? Benötigst Du unbedingt Wechselobjektive? Oder reicht vielleicht auch eine gute Bridgekamera, bei der Du auch alles selbst einstellen kannst aber keine Objektive kaufen musst?
Warum glaubst Du, eine DSLR zu benötigen?
Gruß,
Myriam
Hallo,
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Was möchtest Du denn hauptsächlich fotografieren? Benötigst Du
unbedingt Wechselobjektive? Oder reicht vielleicht auch eine
gute Bridgekamera, bei der Du auch alles selbst einstellen
kannst aber keine Objektive kaufen musst?
Hmm - Deine Meinung in Ehren, aber die einzige Bridge-Kamera, die es derzeit in Sachen technische Bildqualität mit einer SLR annähernd aufnehmen kann ist die neue Fuji. Und die wiegt halt auch fast ein ganzes Kilo und kostet einen SLR-Kit-Preis. Alle anderen sind - die einen mehr, andere weniger - auch nur als reine Schönwetterknipsen zu gebrauchen. Dafür reicht dann allemal 'ne Kompaktkamera mit ein bisschen mehr Zoom.
Nicht, dass alle wirklich schlecht wären, aber bei dem derzeitigen Angebot an preiswerten SLR’s machen Bridges IMHO doch gerade noch so viel Sinn wie Heckflügel und Breitreifen an 55KW-Autos.
Gruß, Ulli
Nicht, dass alle wirklich schlecht wären, aber bei dem
derzeitigen Angebot an preiswerten SLR’s machen Bridges IMHO
doch gerade noch so viel Sinn wie Heckflügel und Breitreifen
an 55KW-Autos.
Na ja, für mich macht eine mit Kitobjektiv verhungernde DSLR genau so viel Sinn wie ein Rolls Royce als Linienbus. Viele otto-normal-Knipser machen mit einer DSLR schlechtere Bilder als mit einer Kompakten oder Bridge. Viele sehen gar keine Unterschiede. Daher würde ich gern mehr zum Einsatzzweck und zur Arbeitsbereitschaft der Fragestellerin wissen.
Gruß,
Myriam
Hi
vielleicht noch zu haben, das wäre doch ein hübscher Start:
http://berlin.kijiji.de/c-Kaufen-Verkaufen-Audio-Hi-…
dazu zwei gebrauchte Canon AF-Zooms mit guter Lichtstärke wie 2.8 bis 200mm - fü 600€ sicher zu bekommen, Speicherkarten, Reserve Akkus, ne gute Tasche, ein Stativ…
und 1000€ sind weg
Ald Body möchte ich mir die EOS 450D von Canon kaufen. Leider
kenne ich mich mit Kameras noch nicht so gut aus und wollte
deshalb fragen was für eine Ausrüstung als Anfänger gut
geeignet ist. Geld habe ich leider auch nicht so viel bin aber
bereit bis zu 1000€ auszugeben.
450D ist sicher eine feine Kamera. Die neue Kit-Linse EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS hat sehr gute Kritiken bekommen und ist sehr zu empfehlen. Achte auf das „IS“, es gibt auch andre, nicht so gute 18-55 Linsen. Du bekommst auch um ca. 900 Euro in denen du dann auch noch das Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS dazu bekommest, das ist auch in Ordnung.
Damit waerst du ganz gut mit Objektiven ausgestattet. Aber es stimmt schon, es gibt noch einiges an Zubehoer, das sich mit der Zeit ansammelt. Ein Aufsteckblitz bringt bei Blitzfotos enorm viel an Qualitaet und ein Stativ ist auch anzuraten. Irgendwann zieht es dich vielleicht auch zu Makrofotos oder in den extremen Weitwinkelbereich. Aber lass das mal einfach auf dich zukommen, mit dem genannten Kit bist du wie gesagt fuer den Start sehr gut ausgeruestet.
Wenn du den Telebereich nicht brauchst, dann kannst du nur den Kit mit dem 18-55 nehmen und stattdessen z. B. dir gleich einen Blitz zulegen wenn du den oft verwendest (der Canon 430EX waere da zu empfehlen).
Schoene Gruesse, Robert
Daher würde ich gern mehr zum Einsatzzweck und
zur Arbeitsbereitschaft der Fragestellerin wissen.
In 1 1/2 Jahren möchte ich mich an einer FH für ein Kommunikationsdesignstudium bewerben.
Deshalb möchte ich jetzt anfangen (halbwegs) profesionell fotografieren zu lernen.
Mich reizen vor allem Naturaufnahmen und Portraitaufnahmen.
Mit Photoshop kenne ich mich schon ganz gut aus, da ich eine Ausbildung als Mediengestalterin mache.
Da kann ich dir nur beipflichten, Myriam. Was nützt der schöne Body mit nem billigen Glasscherben vorn drauf und nem Menschen hinter der Kamera, der weder fotografisches Grundwissen besitzt noch von Bildgestaltung und -bearbeitung Ahnung hat? Das will ich nicht der TO unterstellen, sie müsste wirklich mal erzählen, wo ihre Themenbereiche liegen und ihr Einsatzzweck.
Ich war dieses Jahr heilfroh, „nur“ meine S9600 im Urlaub rumtragen zu müssen. Deren Brennweitenbereich deckte alles ab, wo andere erst hektisch nach ihren Objektiven fummeln mussten und in den extremen Wetter- und Umweltsituationen musste ich keine Angst vor Dreck auf dem Sensor haben. Die Bildqualität ist unter allen Lichtbedingungen fantastisch geworden und Bridges generell als Schönwetterknipsen zu bezeichnen, ist einfach nur Unsinn. Wer mit den Belichtungsparametern umzugehen weiß und Fotografieren nicht nur als Knipsen versteht, macht mit (fast) jeder Kamera gute Bilder.
Hallo,
das klingt doch schon mal ganz gut. Ich würde dann doch zur DSLR raten, aber vielleicht nicht unbedingt aus dem Einsteigersegment. Wenn es Canon sein soll, lieber eine 20/30/40D. Auch bei Nikon gibt es schöne Produkte in der Mittelklasse. Die Sony Alpha 700 oder etwas entsprechendes von Olympus sind ebenfalls empfehlenswert.
Dazu empfehle ich dann ein mittelprächtiges Objektiv so im Bereich 24-105mm/2.8 als „Immerdrauf“, der Zoombereich darf auch etwas kleiner sein. Und dann drauflos fotografiert, dabei fällt Dir dann schon auf, was Du an Zubehör benötigst (Stativ, Blitz, andere Objektive).
Teilnahme an einem Fotoclub in Deiner Umgebung ist bestimmt auch hilfreich, da bekommt man viel an Theorie und Praxis vermittelt, lernt nette Leute kennen und hat Gelegenheiten zu Foto-Exkursionen.
Gruß,
Myriam
Ist es ratsam sich für den Anfang bereits eine Kamera im mittleren Bereich zu leisten? Da müsste ich dann aber noch eine kleine Weile sparen bis ich das Geld zusammen habe.
Vielen dank für deine Hilfe.
LG Lili
Hallo Lili,
Ist es ratsam sich für den Anfang bereits eine Kamera im
mittleren Bereich zu leisten?
bei dem, was Du vorhast auf jeden Fall.
Da müsste ich dann aber noch
eine kleine Weile sparen bis ich das Geld zusammen habe.
Bald ist Weihnachten 
Und dann hast Du die nächsten Jahre kein Problem mehr, wenn Du von lieben Menschen gefragt wirst, was Du Dir zu Weihnachten und Geburtstagen wünschst 
Gandalf
Ist es ratsam sich für den Anfang bereits eine Kamera im
mittleren Bereich zu leisten?
Nein,
ich denke, Du solltest nicht länger auf was besseres warten und Dir die 450D als Kit kaufen. Für den Anfang reicht das auf jeden Fall und in Zeiten von Ebay kann man so eine Kamera auch wieder ohne große Verluste weiterverkaufen und den Erlös als Anzahlung für die höherwertige nehmen.
Bei dem, was Du vorhast, reicht Dir die 450D wahrscheinlich später nicht mehr, aber jetzt kannst du ohnehin nicht richtig beurteilen, was Du später mal für Ansprüche hast. Für den Anfang und zum Üben ist die 450 genau richtig.
Gruß Ebi
Moin,
Ist es ratsam sich für den Anfang bereits eine Kamera im
mittleren Bereich zu leisten?
Ja, aber es kann auch eine vom letzten Jahr sein oder eine gute Gebrauchte.
Ein Beispiele: @Fingersmith
Wenn es Canon sein soll, lieber eine 20/30/40D.
http://www.etest-digitalkamera.de/Spiegelreflexkamer…
http://www.etest-digitalkamera.de/Spiegelreflexkamer…
http://www.etest-digitalkamera.de/Spiegelreflexkamer…
Canon EOS 30D + EF-S 17-85 mm IS USM ab 955,00 EUR
http://www.die-digitalkamera.de/produkte/canon-eos-3…
oder
Nikon: Nikon D200, D300
http://www.etest-digitalkamera.de/Spiegelreflexkamer…
http://www.etest-digitalkamera.de/Spiegelreflexkamer…
http://www.die-digitalkamera.de/produkte/digitale-sp…
Da müsste ich dann aber noch
eine kleine Weile sparen bis ich das Geld zusammen habe.
http://www.digicam-beratung.de/
http://www.digitalkamera.de/Test.aspx
Vielen dank für deine Hilfe.
LG Lili
mfg
W.
Hi!
Ist es ratsam sich für den Anfang bereits eine Kamera im
mittleren Bereich zu leisten?Nein,
Der Meinung bin ich auch, denn
in Zeiten von Ebay kann man so eine Kamera auch
wieder ohne große Verluste weiterverkaufen und den Erlös als
Anzahlung für die höherwertige nehmen.
Und das Zubehör (Blitz, Objektive, Stativ, …) kannst Du gleich weiterverwenden …
Grüße,
Tomh
Das sehe ICH als meinen grössten Fehler an…
anstatt mich Kundig zu machen hab ich ein D70s Kit gekauft.
Ich weiss nicht wie oft ich mich schon 3 Wochen danach über das rausgeschmissene Geld geärgert habe, weil ich ständig Eigenschaften entdecke die mich stören, oder eben Dinge NICHT entdecke die ich als sebstverständlich ansah und der D70s fehlen. Einfach totes Kapital, wenn mans nur eingeschränkt nutzen kann. Als 3tt-Kamera in Reserve, ok…
Vernünftige Optiken habe ich jetzt für ~1000€ gebraucht nachgekauft, aber um die D70s mit dem Drecks-Kitobjektiv loszuwerden brauch ich ERST ne vernünftige Kamera… und das heisst gebraucht 800€ oder neu >1400€ - aber mehr als 1/3 werd ich dafür nicht bekommen. 2/3 der Kohle ist weg…
Ich seh es als Fehler an sich was Falsches zu kaufen um es bald mit Verlust zu ersetzen zu müssen…
B
Hi.
Ich möchte hier einigen widersprechen!
Für dein Portfolio (Landschaft, Portrait) brauchst Du weder einen abgedichteten Body, noch eine hohe Serienbildgeschwindigkeit, noch überragende Sensorleistung bei extrem wenig Licht.
Wobei die „Available Night“ Fähigkeit der „Einsteigerkameras“ mit den richtigen Linsen bereits beeindruckend ist, wenn man vorher die Grisseligen, gepushten Filme gewohnt war… (Du weisst schon, die lustigen bunten Plastikstreifen…)
Was Du für Portrait brauchst, sind hochwertige, lichtstarke Linsen mit großer Öffnung und eventuell ein Aufhellblitz, für die Landschaft kann ein ordentliches Stativ nicht schaden (kein Hama-Walzblech aus dem Mediasat) Achtung: Ein gutes Stativ mit anständigem Kopf kostet soviel wie ein brauchbares Objektiv.
Zur Firma:
Canon und Nikon sind Vollanbieter, d.h. die bieletn für jedes Fotografische Problem eine für Normalverbraucher mehr als ausreichende Lösung. Nikon ist von den Linsen her generell etwas teurer. Bei Nikon funktioniert bei manchen Portraitlinsen der AF nicht mit der D40 und D60.
Bei Canon können die alten Canon FD Objektive nicht adaptiert werden, dafür sind alle EF Linsen (egal wie alt) voll kompatibel.
Der Gebrauchtmarkt für CaNi ist riesig.
Pentax bietet für deine Aufgabenstellung auch ziemlich nette Sachen, insbesondere können Uraltlinsen von Anno dunnemal relativ Problemlos adaptiert werden (Damals, als AF Science Fiction war, Zooms entweder teuer oder schlecht oder beides, nach Gefühl geblitzt wurde - Erfolg mäßig - und nur 36 Bilder auf den Film passten…)
Das Pentax 50/1,7 ist z.B. immer noch eine herausragende Linse.
Sony (ehemals Minolta) und Olympus sind zwei weitere Anbieter, die aber im Portraitlinsensektor noch nicht so stark sind. Olympus hat daneben den Unterschied, dass der 4/3 Sensor kleiner ist als der APSC der anderen Hersteller, was zu einer großeren Schärfentiefe führt, was bei Portraits tendenziell unerwünscht ist.
Ich persönlich verwende eine Canon 400D (aka Deppenkamera) mit dem EF 50/1,4 und dem 100/2,0 (geniale Optik!) als Portraitobjektive. Das 50 meist drinnen und das 100 für draussen
http://photo.mikekling.de/Silvestercon2007/index.html
Die meisten Fotos bei dieser Veranstaltung entstanden mit dem 50 und dem 100.
Ich würde dir raten, erst mal die Kamera mit dem Kitobjektiv zu nehmen, damit zu fotografieren und herausfzufinden, welche Brennweiten du benötigst. Wenn noch ein bisschen Geld übrig ist, leg noch ein EF 50/1,8 drauf… kostet grade mal 100 Euros und ist eine ziemlich gute Optik (Genannt der Portraitjogurtbecher)
Allerdings sei gewarnt:
Spiegelreflex ist ein Geldfresser… Ich hänge an meinen Body (500 Euros) in der Zwischenzeit Linsen für über 2000 Euros hin.
Kurz gesagt:
Kamera kaufen, Fotos machen.
Gruß
Mike