Anfang einer Geschichte

Hallo,
ich habe vor kurzer zeit angefangen, eine Geschichte zu schreiben.

Ich poste sie mal, vielleicht hat jemand Anregungen oder Kritik …

Sie rannte. Sie wusste noch nicht wohin und es war ihr auch egal. Einfach weg. Nur weg von hier. Raus aus der Stadt. Bis zum Stadttor war es noch ein gutes Stück und es waren mindestens zehn Männer, die ihr folgten. Ihr Atem ging keuchend. Sie hörte nur die immer leiser werdenden Rufe der Verfolger, ihren schnellen Atem und ihre leisen Schritte auf dem Straßenpflaster. Sie benutzte absichtlich die leisen verwinkelten Gassen, damit niemand sie packen und herumreißen konnte, wenn die Stimmen der Verfolger schrien: „Haltet sie!“
Immer näher kamen die Stadtmauern heran, das war ihr bewusst, denn diese Stadt kannte sie wie ihre Westentasche. Doch sie wusste auch, dass die Verfolger zuallererst das Tor besetzen und schließen würden, weil dies der einzige Ausgang war, den sie benutzen konnte. Sie warf einen schnellen Blick über die Schulter. Es war niemand zu sehen. Sie sah niemanden und sie hörte niemanden, doch sie wusste, dass sie noch längst nicht sicher war. Sie verlangsamte ihre Schritte nicht, denn sie musste das Stadttor vor den anderen erreichen. Doch langsam schwanden ihre Kräfte, auch wenn sie eine Ausdauer hatte, die normale Menschen niemals besitzen würden. Sie rannte weiter. Noch ein paar Gassen, dann musste sie auf die Hauptstraße. Sie flitzte um Ecken und sprang über Pfützen. Nichts deutete auf die Männer hin, die ihr nachjagten, doch sie waren da. Irgendwo. Und sie lauerten.
Immer rasselnder ging ihr Atem. Bald könnte sie keinen Schritt mehr tun. Doch sie wusste ihre Kräfte einzuschätzen. Ihr langes Haar wehte im Wind, als sie um die Ecke zur Hauptstraße bog.
„Da ist sie!“, riefen laute tiefe Männerstimmen, und sie hörte die raschen Schritte, die wieder die Verfolgung aufnahmen. Menschen drehten sich bei diesen Rufen erschrocken um. Die Hauptstraße war stets voller Menschen. „Schließt das Tor!“, brüllte eine weitere Stimme. Sie hatte es erwartet, doch trotzdem schlug ihr Herz noch schneller als zuvor. Adrenalin rauschte durch ihren Körper und mobilisierte ihre letzten Kraftreserven.
Auch ohne den Befehl des Mannes, das Tor zu schließen, hatten andere damit längst begonnen. Es war nur noch ein kleiner Spalt, eine schmale Lücke, die immer enger wurde. Es trennten sie noch zwanzig Schritte von ihrem Ziel, von der Freiheit, doch sie spürte, dass es eng werden würde. Sie rannte und rannte, Schritt für Schritt kam sie näher, doch je näher sie kam, desto winziger wurde der Spalt, der ihr die Freiheit versprach. Ihr Gesicht verzerrte sich vor Anstrengung und alles, was sie sah, war das Tor.
Doch als sie noch zehn Schritte entfernt war, fielen die beiden Flügel mit einem leisen, dumpfen Geräusch, das für sie doch so viel lauter in ihren Ohren dröhnte, zu. Sie machte eine Vollbremsung und blieb etwa fünf Schritte vor den Wachmännern am Tor zum Stehen. Gehetzt blickte sie sich um. Die Männer, die sie verfolgten, waren noch dreißig Schritte entfernt, doch die Stadtwachen wollten sie zurückdrängen, in die Arme der Jäger …
Ihre Augen suchten hektisch die Umgebung ab, versuchten, einen Ausweg zu finden, bevor es zu spät war. Ihre Augen schweiften über eine gaffende Menge und über die Häuser, die neben ihr in den Himmel stiegen. Links von ihr war eine schmale Gasse. Ohne nachzudenken spurtete sie los. Die Männer hinter ihr schrien verärgert und liefen ihr nach. Verzweiflung durchströmte sie wie eine rauschende Welle. Sie würde keine fünfhundert Meter mehr durchhalten, ihre Beine fühlten sich jetzt schon an wie Steinklötze.
Sie hasste es, wenn ihre Pläne schief liefen. Wenn sie entdeckt wurde. Ihre Schritte wurden langsamer und ihre Verfolger holten auf. Sie bog ein in das verwirrende Gassensystem der Stadt, in der Hoffnung, die Männer abzuhängen. Irgendwo über sich sah sie plötzlich eine Terrasse. Mit letzter Kraft kletterte sie an einem alten knorrigen Baum hoch. Normale Menschen wären daran niemals hochgekommen. Doch sie war anders.
Einige Sekunden später presste sie sich so flach wie möglich auf den Boden der Terrasse. Ihr eigener Atem und ihr Herzschlag kamen ihr so unglaublich laut vor, wie Donnerschläge in einer stillen Nacht.

Hallo,
ich habe vor kurzer zeit angefangen, eine Geschichte zu
schreiben.

Ich poste sie mal, vielleicht hat jemand Anregungen oder
Kritik …

Sie rannte. Sie wusste noch nicht wohin (irgenwo sprichst du aber von plan) und es war ihr auch egal.(weiter unten ärgert (hasst)sie sich aber deswegen) Einfach weg. Nur weg von hier. Raus aus der Stadt. Bis
zum Stadttor war es noch ein gutes Stück und es waren
mindestens zehn Männer, die ihr folgten. (also verfolger und keine jäger,*unten wird sie gejagt*)

Ihr Atem ging

keuchend. Sie hörte nur die immer leiser werdenden Rufe der
Verfolger, ihren schnellen Atem und ihre leisen Schritte auf
dem Straßenpflaster. Sie benutzte absichtlich die leisen
verwinkelten Gassen, damit niemand sie packen und *herumreißen* (festhalten würde genügen.)
konnte, wenn die Stimmen der Verfolger schrien: „Haltet sie!“
Immer näher kamen die Stadtmauern heran, das war ihr bewusst,
denn diese Stadt kannte sie wie ihre *Westentasche*

(eine WT kannte man da noch nicht!.)

(und wo bleibt das wissen nachher? das könntest du doch etwas ausbauen und die verfolgung damit spannender machen)
Doch sie

wusste auch, dass die Verfolger zuallererst das Tor *besetzen*?
und schließen würden, weil dies der einzige Ausgang war, den
sie benutzen konnte. Sie warf einen schnellen Blick über die
Schulter. Es war niemand zu sehen. Sie sah niemanden und sie
hörte niemanden, doch sie wusste, dass sie noch längst nicht
*in sicherHEIT* war. Sie verlangsamte ihre Schritte nicht, denn sie
musste das Stadttor vor den anderen erreichen. Doch langsam
schwanden ihre Kräfte, auch wenn sie eine Ausdauer hatte, *die
normale Menschen*(klingt ein weng nach zu viel) niemals besitzen würden. Sie rannte weiter.
Noch ein paar Gassen, dann musste sie auf die Hauptstraße. Sie
flitzte um Ecken und sprang über Pfützen. Nichts deutete auf
die Männer hin, die ihr nachjagten,(oder verfolgten?) doch sie waren da.
Irgendwo. Und sie lauerten.
Immer rasselnder ging ihr Atem. Bald könnte sie keinen Schritt
mehr tun. Doch sie wusste ihre Kräfte einzuschätzen.

(entweder ja oder nein, konnte sie oder nicht?)

Ihr
langes Haar wehte im Wind(beim oder duchs laufen, hier ist keine romantik nötig hier ist eine ), als sie um die Ecke zur Hauptstraße
bog.
„Da ist sie!“, riefen laute tiefe Männerstimmen, und sie hörte
die raschen Schritte, die wieder die Verfolgung aufnahmen.
Menschen drehten sich bei diesen Rufen erschrocken um. Die
Hauptstraße war stets voller Menschen. „Schließt das Tor!“,
brüllte eine weitere Stimme. Sie hatte es erwartet, doch
trotzdem schlug ihr Herz noch schneller als zuvor. Adrenalin
rauschte durch ihren Körper und mobilisierte ihre letzten
Kraftreserven.
Auch ohne den Befehl des Mannes, das Tor zu schließen, hatten
andere damit längst begonnen.

(so schnell werden befehle oder auch ohne nie ausgeführt)
Es war nur noch ein kleiner

Spalt, eine schmale Lücke, die immer enger wurde. Es trennten
sie noch zwanzig Schritte von ihrem Ziel, von der Freiheit,
doch sie spürte, dass es eng werden würde. Sie rannte und
rannte, Schritt für Schritt kam sie näher, doch je näher sie
kam, desto winziger wurde der Spalt, der ihr die Freiheit
versprach. Ihr Gesicht verzerrte sich vor Anstrengung und
alles, was sie sah, war das Tor.
Doch als sie noch zehn Schritte entfernt war, fielen die
beiden Flügel mit einem leisen, dumpfen Geräusch, das für sie
doch so viel lauter in ihren Ohren dröhnte, zu. Sie machte
eine Vollbremsung (jana sie ist doch kein Auto) und blieb etwa fünf Schritte vor den
Wachmännern am Tor zum Stehen. Gehetzt blickte sie sich um.
Die Männer, die sie verfolgten, waren noch dreißig Schritte
entfernt, doch die Stadtwachen wollten sie zurückdrängen, in
die Arme der Jäger …(also doch ne katze) verfolger wäre hier besserangebracht.
Ihre Augen suchten hektisch die Umgebung ab, versuchten, einen
Ausweg zu finden, bevor es zu spät war. Ihre Augen schweiften
über eine gaffende Menge und über die Häuser, die neben ihr in
den Himmel stiegen. Links von ihr war eine schmale Gasse. Ohne
nachzudenken spurtete sie los. Die Männer hinter ihr schrien
verärgert und liefen ihr nach. Verzweiflung durchströmte sie
wie eine rauschende Welle. Sie würde keine fünfhundert Meter
mehr durchhalten, ihre Beine fühlten sich jetzt schon an wie
Steinklötze. (ist etwas übertrieben sie ist ja noch immer wendig)

Sie hasste es, wenn ihre Pläne schief liefen.

wo ist denn der plan, klingt eher planlos

Wenn sie

entdeckt wurde. Ihre Schritte wurden langsamer und ihre
Verfolger holten auf. Sie bog ein in das verwirrende
Gassensystem der Stadt, in der Hoffnung, die Männer
abzuhängen.

*Irgendwo* über sich sah sie plötzlich eine
plötzlich sah sie…(genügt
warum irgendwo

Normale Menschen wären daran niemals
hochgekommen. Doch sie war anders.

könnte immer noch ne katze sein.

Ihr eigener Atem und ihr

Herzschlag kamen ihr so unglaublich laut vor, wie
Donnerschläge in einer stillen Nacht.

der satz ist gut.

jana lese dir deine geschichte mit zeitabständen wenigstens 20 X selber durch, dann wirst du sehen da sind zu viele wiederholungen,

du wirst sie dann ohne weiteres auf ein drittel reduzieren können.

das könnte eine katzenjagt quer durch berlin sein. und trotzdem tritt die flucht auf der stelle
du schreibst sie kennt sich aus, aber man empfindet: sie weiss doch kaum wohin sie laufen soll.
keine 500 meter mehr,(ein halber kilometer!) schreib 50 denn 500 sind selbst für ein anfänger noch sehr viel
einmal ist sie schneller als ein normaler mensch, die verfolger sind nicht mehr zu hören, und dann stehen sie wieder vor ihr.
das eine oder andere sollte in der geschichte durchkommen aber nicht beides.
sonst widerspricht sie sich.
und jetzt sei deswegen nicht geknickt, ich weiß selber wie man sich dann fühlt, wenn man gesagt bekommt das ganze zu reduzieren

schon daran, daß ich mich so damit befasst habe, müsste dir zeigen es war für mich doch interessant, sonst hätte ich auch nicht weitergelesen.
lass mal wieder was von dir hören, und denk daran auch franz kann danebenliegen, den dein stil und deine gedanken sind am *wichtigsten*

notier dir einfach meine gedanken und veränderungen neben deiner geschichte, lass rechte seite immer genug platz denk drüber nach und lese immer und immer wieder aufs neue, aber mit pausen dazwischen und überlege immer ob es auch so möglich sein kann wie du schreibst.

mit einem lieben gruß
franz

Hallo Franz,
danke für deine Kritik, und geknickt bin ich nicht, ich habe sie ja gepostet, um anregungen zu bekommen. Einige dinge, die du sagst, stimmen, ich werde die geschichte auf jeden fall noch überschreiben. Aber einige Dinge, z.b. das, das sie kein normaler Mensch war, wird später aufgeklärt, aber das kannst du (und alle anderen am anfang) ja nicht wissen.
Trotzdem noch mal danke für deine Kritik,
Gruß Jana

Hallo Jana!

Du brauchst einen guten Lektor. Genau wie ich, ich schreibe auch Geschichten, und weiß, daß man unglaublich viel falsch machen kann, selbst wenn man Talent hat.

Ich bin leider alles andere als ein guter Lektor, aber ich schreibe mal ein paar Gedanken auf.

Sie rannte. Sie wusste noch nicht wohin und es war ihr auch
egal. Einfach weg.

Klingt irgendwie witzig, und man fragt sich, warum, das erzeugt Spannung.

und es waren
mindestens zehn Männer, die ihr folgten.

Man fragt sich wieder: Warum? Eine Zeit lang erzeugt so was Spannung, aber irgendwann will der Leser das Motiv der Männer wissen, damit es auch logisch klingst, warum sie sie verfolgen.

Es war niemand zu sehen. Sie sah niemanden…

Unnötige Wiederholung.

Ihre Augen suchten hektisch die Umgebung ab, versuchten, einen
Ausweg zu finden, bevor es zu spät war.

Hat sie dazu Zeit?

Ich finde die Geschichte (relativ) gut!

Auch wenn noch viel zu verbessern ist, das meiste davon habe ich wahrscheinlich sogar übersehen, aber du kannst was!

Mach weiter so!

Grüße

Andreas

liebe jana,

bevor ich überhaupt deine geschichte lesen, geschweige denn sie beurteilen kann, würde ich gern wissen, an wen sie sich richtet und was sie erzählen soll.
ohne diese angaben sind lob und kritik ziemlich sinnlos.

schöne grüße
ann

Hi Jana,

bestenfalls ein Prolog, denn ein Ziel der story lässt sich noch nicht erkennen. Also: Quo vadis?
Grüße,
JPL

liebe jana,

bevor ich überhaupt deine geschichte lesen, geschweige denn
sie beurteilen kann, würde ich gern wissen, an wen sie sich
richtet und was sie erzählen soll.
ohne diese angaben sind lob und kritik ziemlich sinnlos.

Hallo ann,
ich habe die Geschichte einfach aus spaß angefangen zu schreiben.
Ist wie gesagt nur ein anfang, deswegen sind vielleicht manche dinge auch noch ein bisschen unverständlich^^
Gruß Jana

Hallo Jana,

Ist wie gesagt nur ein anfang, deswegen sind vielleicht manche
dinge auch noch ein bisschen unverständlich^^

aber Du selbst wirst doch wissen, wie es in der Geschichte weitergehen bzw. wovon sie handeln soll, oder?

Grüße

=^…^=
Katze

Moin,

bin durch Zufall hier im Brett mal gelandet und muss sagen: Ich bin fasziniert! Was hier abgeht, der Wahnsinn.

Ein wenig kommt es mit hier vor wie bei DSDS, Ihr alle Dieter Bohlen und Andreas der nette kleine Türke mit dem zu großen „Ich-bin-der-neue-Michael-Jackson“-Ego.

Weiter so, werde mal wieder reinschauen!

@Andreas: Mensch, man kann nicht alles können und einiges kann man wirklich nie lernen. Erkenntnis ist der Weg!

Micha

*g owT

aber Du selbst wirst doch wissen, wie es in der Geschichte
weitergehen bzw. wovon sie handeln soll, oder?

Grüße

=^…^=
Katze

Ja, klar weiß ich, wie’s weitergeht … aber ihr ja teilweise nicht, deshalb ist es bisschen unverständlich manchmal^^
Gruß Jana

Hallo Jana,

Ja, klar weiß ich, wie’s weitergeht

na dann mal her mit den schmutzigen Details! ;o)

Oder um Ann zu zitieren:

bevor ich überhaupt deine geschichte lesen, geschweige denn sie
beurteilen kann, würde ich gern wissen, an wen sie sich richtet und
was sie erzählen soll.
ohne diese angaben sind lob und kritik ziemlich sinnlos.

Beste Grüße

=^…^=

Hallo Jana,

ich muss denjenigen, die hier bereits nach weiteren Infos zu Deiner Story gefragt haben, recht geben: Ohne nähere Angaben zum Hintergrund der Geschichte und ihrer handelnden Personen kann man nur wenig Weiterführendes zu Deiner Geschichte sagen.

Ich habe dennoch einmal ein paar Passagen näher beleuchtet und bin dabei u.a. davon ausgegangen, dass das Ganze im Mittelalter (oder hieran naher Zeitepoche) oder in einem Fantasy-Setting spielt. Falls das nicht zutrifft, sind manche Anmerkungen möglicherweise nicht zutreffend (s.o: fehlende Infos!!)

Sie rannte. Sie wusste noch nicht wohin und es war ihr auch
egal. Einfach weg. Nur weg von hier. Raus aus der Stadt.

Der zweite Satz steht in einem gewissen Widerspruch zu der weiteren Beschreibung: Sie weiß ja doch, dass Sie aus der Stadt will und da es nur ein Stadttor gibt, ist das Ziel ihres Rennens klar. Zumal sie ja gleich auch noch ganz gezielt bestimmte Gassen auswählt. Der Satz soll vermutlich ihr Gehetzt-sein, ihre Furcht (Panik?) ausdrücken. Das ist zwar gut, passt aber wie gesagt in dieser Form nicht ganz.

Bis zum Stadttor war es noch ein gutes Stück und es waren
mindestens zehn Männer, die ihr folgten.

Ich persönlich (subjektive Meinung!!) finde die Verbindung von „Entfernung zum Stadttor“ und „Anzahl der Verfolger“ hier nicht so logisch, als dass das in einem Satz untergebracht werden sollte/müsste. Mit geänderter Formulierung in zwei Sätzen könnte ich mir als besser vorstellen.

Ihr Atem ging keuchend. Sie hörte nur die immer leiser werdenden Rufe
der Verfolger, ihren schnellen Atem und ihre leisen Schritte auf
dem Straßenpflaster. Sie benutzte absichtlich die leisen
verwinkelten Gassen, damit niemand sie packen und herumreißen
konnte, wenn die Stimmen der Verfolger schrien: „Haltet sie!“

3 * „leise“ in diesem Abschnitt: unschöne Wiederholung.
Außerdem erscheint es schwer vorstellbar, dass jemand der schon keuchend rennt, noch in der Lage ist, „leise Schritte“ zu produzieren (die hat man höchstens beim Anschleichen, etc.).
Und mit den leisen Gassen sind vermutlich „leere“, „menschenarme“, „verlassene“, etc., Gassen gemeint, oder?
Ein möglicher zusätzlicher Fehler in der Logik mag darin liegen, dass einerseits die Rufe der Verfolger immer leiser werden, andererseits sie aber immer noch befürchten muss, dass jemand hinter ihr lauthals „Haltet Sie!“ schreien kann.

Immer näher kamen die Stadtmauern heran, das war ihr bewusst,
denn diese Stadt kannte sie wie ihre Westentasche. Doch sie
wusste auch, dass die Verfolger zuallererst das Tor besetzen
und schließen würden, weil dies der einzige Ausgang war, den
sie benutzen konnte.

Achtung: Widerspruch!!! Wenn sie die Stadt wie ihre Westentasche kennt, wieso nutzt sie dann nicht die offensichtliche Abkürzung, die es ihren Verfolgern erlaubt, VOR ihr am Stadttor zu sein. Ist es für die Geschichte denn wichtig, dass sie die Stadt sooo gut kennt?

Sie warf einen schnellen Blick über die
Schulter. Es war niemand zu sehen. Sie sah niemanden und sie
hörte niemanden, doch sie wusste, dass sie noch längst nicht
sicher war.

Unschöne Wiederholung.

Sie verlangsamte ihre Schritte nicht, denn sie
musste das Stadttor vor den anderen erreichen. Doch langsam
schwanden ihre Kräfte, auch wenn sie eine Ausdauer hatte, die
normale Menschen niemals besitzen würden.

Hier ist erneut der Widerspruch von vorhin: Trotz ihrer Ortskenntnis UND ihrer enormen Kondition schafft sie es nicht, ihren Verfolgern zu entkommen? Wenn sie zu zeitaufwendigen Umwegen gezwungen sein sollte, dann wird das hier nicht klar.

Sie rannte weiter.
Noch ein paar Gassen, dann musste sie auf die Hauptstraße. Sie
flitzte um Ecken und sprang über Pfützen. Nichts deutete auf
die Männer hin, die ihr nachjagten, doch sie waren da.
Irgendwo. Und sie lauerten.

Jetzt lauern die Verfolger sogar schon! Sie haben die Heldin also mittlerweile nicht nur überholt, sondern haben sich auch noch irgendwo entlang des Fluchtwegs versteckt.

Immer rasselnder ging ihr Atem. Bald könnte sie keinen Schritt
mehr tun. Doch sie wusste ihre Kräfte einzuschätzen.

Kann sie nun noch oder nicht? Das „doch“ erscheint mir zu gegensätzlich. Ich erlaube mir mal eine Alternative: "Immer rasselnder (keuchender? „rasselnd“ klingt nach Lungenkrankheit) ging ihr Atem. Sie wusste ihre Kräfte einzuschätzen und ihr war klar: Bald würde sie keinen Schritt mehr tun können.

Ihr langes Haar wehte im Wind, als sie um die Ecke zur Hauptstraße
bog.

Das Haare weht nur beim Umbiegen der Ecke im Wind? Ich kann mir vorstellen, was Du sagen willst. Ich finde aber, dass das Info-Dump ist.

„Da ist sie!“, riefen laute tiefe Männerstimmen, und sie hörte
die raschen Schritte, die wieder die Verfolgung aufnahmen.

Nicht böse sein, aber das erscheint mir der nächste logische Fehler zu sein: Die Verfolger, die ja bekanntermassen bereits „irgendwo lauern“, lassen sie erst passieren, um dann hinter ihr (sie sieht sie ja nicht vor sich, sondern hört sie nur: also sind sie hinter ihr) herzulaufen und zu rufen? Und wieso „tiefe“ Männerstimmen? Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich bin an der Stelle beim Lesen etwas gestolpert.

Menschen drehten sich bei diesen Rufen erschrocken um. Die
Hauptstraße war stets voller Menschen.

Der letzte Satz ist überflüssig.

„Schließt das Tor!“,
brüllte eine weitere Stimme. Sie hatte es erwartet, doch
trotzdem schlug ihr Herz noch schneller als zuvor. Adrenalin
rauschte durch ihren Körper und mobilisierte ihre letzten
Kraftreserven.

Ist man sich in dem Zeitalter oder in dem Setting, in dem die Szene spielt, bewußt, was „Adrenalin“ ist? Ansonsten muss es raus.

Auch ohne den Befehl des Mannes, das Tor zu schließen, hatten
andere damit längst begonnen.

Warum? Ist man in dieser Stadt so misstrauisch und gleichzeitig so geistesgegenwärtig, dass man aufgrund eines plötzlichen Tumults sofort die Stadttore schließt?

Es war nur noch ein kleiner
Spalt, eine schmale Lücke, die immer enger wurde. Es trennten
sie noch zwanzig Schritte von ihrem Ziel, von der Freiheit,
doch sie spürte, dass es eng werden würde. Sie rannte und
rannte, Schritt für Schritt kam sie näher, doch je näher sie
kam, desto winziger wurde der Spalt, der ihr die Freiheit
versprach. Ihr Gesicht verzerrte sich vor Anstrengung und
alles, was sie sah, war das Tor.

Das was du hier so ausführlich beschreibst, dauert in der Szene reale 10 gerannte (!!) Schritte. Ein 100-m-Sprinter macht das in zwei, drei Sekunden (höchstens). Diese Zeitspanne muss nun ausreichen, um den Spalt immer kleiner werden zu lassen, ihr Anstrengung zu vergrößern, etc.

Doch als sie noch zehn Schritte entfernt war, fielen die
beiden Flügel mit einem leisen, dumpfen Geräusch, das für sie
doch so viel lauter in ihren Ohren dröhnte, zu.

Nicht böse sein, aber: Stadttore, die mit einem „leisen“ Geräusch, ob dumpf oder nicht, zufallen, finde ich putzig. In einem Spielfilm würde ich bei so einem Ton über den unfähigen Geräuschemacher schmunzeln.

Sie machte
eine Vollbremsung und blieb etwa fünf Schritte vor den
Wachmännern am Tor zum Stehen.

Auch „Vollbremsung“ ist ein Begriff aus der Neuzeit und passt nicht so recht. Und die wiederholten Entfernungsangaben (20, 10, 5 Schritte) sind doch für die Szene an sich unwichtig, oder? Überflüssig = raus damit.

Gehetzt blickte sie sich um.
Die Männer, die sie verfolgten, waren noch dreißig Schritte
entfernt, doch die Stadtwachen wollten sie zurückdrängen, in
die Arme der Jäger …

Die nächste Entfernungsangabe. Ist es wichtig, dass die Verfolger 30 Schritte entfernt sind?

Ihre Augen suchten hektisch die Umgebung ab, versuchten, einen
Ausweg zu finden, bevor es zu spät war.

Gute Formulierung.

Ihre Augen schweiften
über eine gaffende Menge und über die Häuser, die neben ihr in
den Himmel stiegen.

Wahrscheinlich „ragten“ die Häuser in den Himmel (warum das allerdings wichtig ist, will mir nicht so recht einleuchten), oder? Andernfalls hätten sie etwas von Flugobjekten.

Links von ihr war eine schmale Gasse. Ohne
nachzudenken spurtete sie los. Die Männer hinter ihr schrien
verärgert und liefen ihr nach. Verzweiflung durchströmte sie
wie eine rauschende Welle. Sie würde keine fünfhundert Meter
mehr durchhalten, ihre Beine fühlten sich jetzt schon an wie
Steinklötze.

  1. Wird in dieser Zeit/Gegend/etc. in Metern gemessen? Falls nein, raus damit.
  2. Erneut: Warum ist es wichtig, dass sie die Entfernung, die sie nicht mehr durchhalten kann, so genau kennt? Wieder: raus damit
  3. „Steinklötze“ klingt holprig. Vielleicht schmerzen ihre Beine ja auch einfach oder sie hat das Gefühl, als würden Gewichte an ihnen hängen.

Sie hasste es, wenn ihre Pläne schief liefen. Wenn sie
entdeckt wurde.

Ich verstehe, dass man am Anfang einer Geschichte noch nicht gleich alle Katzen aus den Säcken lassen will. Aber ab hier wird´s doch langsam lästig unübersichtlich: der Leser weiß immer noch nicht, wer „sie“ ist. Er weiß nicht, was sie so besonders macht. Er hat keine Ahnung, warum sie flieht. Und nun weiß er auch nichts über ihre gescheiterten Pläne.

Ihre Schritte wurden langsamer und ihre
Verfolger holten auf.

Obwohl sie eine bessere Kondition als andere Menschen hat? Das müssen beeindruckende Verfolger sein.

Sie bog ein in das verwirrende
Gassensystem der Stadt, in der Hoffnung, die Männer
abzuhängen.

Wieder ein Haken in der Story: warum hat sie das nicht zu Anfang versucht, wenn ihr doch klar war, dass das Stadttor eine Falle sein würde?

Irgendwo über sich sah sie plötzlich eine
Terrasse.

„irgendwo“ klingt, als ob die Terrasse ohne festen Bezug gerade einmal so rumhängt. Einfach weglassen.

Mit letzter Kraft kletterte sie an einem alten
knorrigen Baum hoch. Normale Menschen wären daran niemals
hochgekommen. Doch sie war anders.

Auch hier wieder: Achtung, Logik! Die Verfolger waren am Tor gerade einmal 30 Schritte von ihr entfernt und haben in der Zwischenzeit weiter aufgeholt. Und jetzt hat sie trotz Ermüdung die Möglichkeit, ungesehen (!!) auf den Baum zu klettern?

Einige Sekunden später presste sie sich so flach wie möglich
auf den Boden der Terrasse. Ihr eigener Atem und ihr
Herzschlag kamen ihr so unglaublich laut vor, wie
Donnerschläge in einer stillen Nacht.

Damit ich auch mal was Positives gesagt habe (ist aber auch ehrlich gemeint): die letzte Formulierung gefällt mir richtig gut.

Wenn Dich Schreiben allgemein interessiert, suche Dir doch eine gute (!!) Schreibgruppe oder ein entsprechendes Forum im Internet. „Federfeuer“ wäre da z.B. eine interessante Adresse; leider nehmen die im Moment keine weiteren Mitglieder auf. Viele interessante Tipps gibt´s aber trotzdem da zu lesen (wie an manch anderer Stelle auch).

Viele Grüße
Camelot

Ich habe dennoch einmal ein paar Passagen näher beleuchtet und
bin dabei u.a. davon ausgegangen, dass das Ganze im
Mittelalter (oder hieran naher Zeitepoche) oder in einem
Fantasy-Setting spielt. Falls das nicht zutrifft, sind manche
Anmerkungen möglicherweise nicht zutreffend (s.o: fehlende
Infos!!)

Ja, die Geschichte spielt in einem Fantasy-Setting.

Sie rannte. Sie wusste noch nicht wohin und es war ihr auch
egal. Einfach weg. Nur weg von hier. Raus aus der Stadt.

Der zweite Satz steht in einem gewissen Widerspruch zu der
weiteren Beschreibung: Sie weiß ja doch, dass Sie aus der
Stadt will und da es nur ein Stadttor gibt, ist das Ziel ihres
Rennens klar. Zumal sie ja gleich auch noch ganz gezielt
bestimmte Gassen auswählt. Der Satz soll vermutlich ihr
Gehetzt-sein, ihre Furcht (Panik?) ausdrücken. Das ist zwar
gut, passt aber wie gesagt in dieser Form nicht ganz.

Ich weiß =) das hab ich auch schon bemerkt. Ich such noch was besseres.

Ihr Atem ging keuchend. Sie hörte nur die immer leiser werdenden Rufe
der Verfolger, ihren schnellen Atem und ihre leisen Schritte auf
dem Straßenpflaster. Sie benutzte absichtlich die leisen
verwinkelten Gassen, damit niemand sie packen und herumreißen
konnte, wenn die Stimmen der Verfolger schrien: „Haltet sie!“

3 * „leise“ in diesem Abschnitt: unschöne Wiederholung.
Außerdem erscheint es schwer vorstellbar, dass jemand der
schon keuchend rennt, noch in der Lage ist, „leise Schritte“
zu produzieren (die hat man höchstens beim Anschleichen,
etc.).
Und mit den leisen Gassen sind vermutlich „leere“,
„menschenarme“, „verlassene“, etc., Gassen gemeint, oder?

Stimmt … ist mir gar nicht eufgefallen … das muss ich auf jeden Fall ändern^^

Immer näher kamen die Stadtmauern heran, das war ihr bewusst,
denn diese Stadt kannte sie wie ihre Westentasche. Doch sie
wusste auch, dass die Verfolger zuallererst das Tor besetzen
und schließen würden, weil dies der einzige Ausgang war, den
sie benutzen konnte.

Achtung: Widerspruch!!! Wenn sie die Stadt wie ihre
Westentasche kennt, wieso nutzt sie dann nicht die
offensichtliche Abkürzung, die es ihren Verfolgern erlaubt,
VOR ihr am Stadttor zu sein. Ist es für die Geschichte denn
wichtig, dass sie die Stadt sooo gut kennt?

Ja, ist es leider. Die Verfolger (wird später noch erklärt) sind nicht einfach nur irgendwelche Wachen, sondern ganz besondere „Jäger“. Die sind ziemlich gut, und sie musste sie erst einmal abhängen in den kleinen, verlassenen Gassen. Die waren nämlich überall (später wird erklärt, warum).

Hier ist erneut der Widerspruch von vorhin: Trotz ihrer
Ortskenntnis UND ihrer enormen Kondition schafft sie es nicht,
ihren Verfolgern zu entkommen? Wenn sie zu zeitaufwendigen
Umwegen gezwungen sein sollte, dann wird das hier nicht klar.

Weil sie die andern abhängen musste^^

Sie rannte weiter.

Jetzt lauern die Verfolger sogar schon! Sie haben die Heldin
also mittlerweile nicht nur überholt, sondern haben sich auch
noch irgendwo entlang des Fluchtwegs versteckt.

Stimmt … das lauern lass ich weg.

Immer rasselnder ging ihr Atem. Bald könnte sie keinen Schritt
mehr tun. Doch sie wusste ihre Kräfte einzuschätzen.

Kann sie nun noch oder nicht? Das „doch“ erscheint mir zu
gegensätzlich. Ich erlaube mir mal eine Alternative: "Immer
rasselnder (keuchender? „rasselnd“ klingt nach
Lungenkrankheit) ging ihr Atem. Sie wusste ihre Kräfte
einzuschätzen und ihr war klar: Bald würde sie keinen Schritt
mehr tun können.

Die Verbesserung ist gut. Danke =)

Nicht böse sein, aber: Stadttore, die mit einem „leisen“
Geräusch, ob dumpf oder nicht, zufallen, finde ich putzig. In
einem Spielfilm würde ich bei so einem Ton über den unfähigen
Geräuschemacher schmunzeln.

=D okay

Sie machte
eine Vollbremsung und blieb etwa fünf Schritte vor den
Wachmännern am Tor zum Stehen.

Auch „Vollbremsung“ ist ein Begriff aus der Neuzeit und passt
nicht so recht. Und die wiederholten Entfernungsangaben (20,
10, 5 Schritte) sind doch für die Szene an sich unwichtig,
oder? Überflüssig = raus damit.

Stimmt …

Ihre Augen suchten hektisch die Umgebung ab, versuchten, einen
Ausweg zu finden, bevor es zu spät war.

Gute Formulierung.

Danke =D

Ihre Schritte wurden langsamer und ihre
Verfolger holten auf.

Obwohl sie eine bessere Kondition als andere Menschen hat? Das
müssen beeindruckende Verfolger sein.

Ja, sind es auch.

Sie bog ein in das verwirrende
Gassensystem der Stadt, in der Hoffnung, die Männer
abzuhängen.

Wieder ein Haken in der Story: warum hat sie das nicht zu
Anfang versucht, wenn ihr doch klar war, dass das Stadttor
eine Falle sein würde?

Weil sie die Hoffnung hatte, doch schneller zu sein.

Einige Sekunden später presste sie sich so flach wie möglich
auf den Boden der Terrasse. Ihr eigener Atem und ihr
Herzschlag kamen ihr so unglaublich laut vor, wie
Donnerschläge in einer stillen Nacht.

Damit ich auch mal was Positives gesagt habe (ist aber auch
ehrlich gemeint): die letzte Formulierung gefällt mir richtig
gut.

Danke^^

Viele Grüße
Camelot

Danke für deine Mühe, einige Tipps sind sehr nützlich, und mir ist aufgefallen, wie viel ich noch dran arbeiten muss …
Jana

Hallo Jana,

Ja, ist es leider. Die Verfolger (wird später noch erklärt)
sind nicht einfach nur irgendwelche Wachen, sondern ganz
besondere „Jäger“. Die sind ziemlich gut, und sie musste sie
erst einmal abhängen in den kleinen, verlassenen Gassen. Die
waren nämlich überall (später wird erklärt, warum).

auch dies ist wieder der Punkt mit den dem Leser fehlenden Informationen: der Leser weiß nicht, dass die Jäger besonders sind oder besondere Fähigkeiten haben. Also stellt er sich „nur“ Männer mit tiefen Stimmen vor. Weil nur von denen auch die Rede ist. Die offenen Fragen, die Verwirrungen aber bleiben, bis irgendwann (wann?) dann mal die Aufklärung folgt.
Wenn Du aber am Anfang noch nicht alles preisgeben willst oder kannst (viele Autoren machen ja den umgekehrten Fehler und versuchen auf den ersten 5 Seiten die gesamte Welt, ihre Protas und deren Eigenschaften und -arten bis ins kleinste Detail zu erklären), dann kannst Du Dir vielleicht mit einem kleinen Trick behelfen:
Bsp.:
„Panisch rannte sie durch die engen Gassen. Immer wieder blickte sie sich gehetzt nach ihren Verfolgern um. Sie wusste, aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten wäre sie normalen Menschen leicht entkommen. Aber ihre Verfolger waren alles andere als gewöhnliche Menschen. Und das machte ihr eine solche Angst, dass sie weiter hetzte, obwohl ihre Lungen wie Feuer brannten.“
Es geht jetzt nicht darum, ob das oben Geschriebene literarisch besonders wertvoll ist (ist es nicht!!). Aber obwohl der Leser immer noch nicht weiß, wer sie ist und was ihre Verfolger sind, weiß er zumindest, dass da „Etwas“ ist. Im besten Fall entsteht Spannung, die den Leser so fesselt, dass er dranbleibt. Und seien wir ehrlich: genau das will jeder Autor: Gelesen werden!

Danke für deine Mühe, einige Tipps sind sehr nützlich, und mir
ist aufgefallen, wie viel ich noch dran arbeiten muss …
Jana

Bleib dran! Es macht Spass einen Text zu schreiben. Aber es macht mitunter genauso viel Spass ihn zu verbessern, umzuschreiben, zu zerpflücken. Alles solange, bis etwas Gutes, zumindest aber Besseres als die „Rohfassung“ entstanden ist. Mit hilft es mitunter, alte Versionen nach einiger Zeit mit den neueren zu vergleichen und dann festzustellen, wo sich der Text verbessert hat bzw. wo weiterhin noch Bedarf zur Überarbeitung besteht.
Kleinen Hinweis noch (da Du ja - wie vermutet - offensichtlich der Fantasy zugeneigt bist): Das von mir schon erwähnte Forum „Federfeuer“ (mit Ausrichtung auf eben Fantasy) nimmt z.Z. wieder Mitglieder auf. Da haben mich die jüngsten Entwicklungen schon wieder überholt.

Viele Grüße
Camelot

Kleinen Hinweis noch (da Du ja - wie vermutet - offensichtlich
der Fantasy zugeneigt bist): Das von mir schon erwähnte Forum
„Federfeuer“ (mit Ausrichtung auf eben Fantasy) nimmt z.Z.
wieder Mitglieder auf. Da haben mich die jüngsten
Entwicklungen schon wieder überholt.

Viele Grüße
Camelot

Hallo,
ja, ich liebe Fantasy^^ … und danke für deine (schon wieder^^) so hilfreichen Tipps … ich mag es auch, geschichten zu schreiben, ein „Buch“ hab ich schon.
Gruß Jana

Hallo Jana,

ohne weiter auf die Geschichte eingehen zu wollen, möchte ich eine kleine Anmerkung machen:

Hier ist erneut der Widerspruch von vorhin: Trotz ihrer
Ortskenntnis UND ihrer enormen Kondition schafft sie es nicht,
ihren Verfolgern zu entkommen? Wenn sie zu zeitaufwendigen
Umwegen gezwungen sein sollte, dann wird das hier nicht klar.

Weil sie die andern abhängen musste^^

Hier lauert ein schwerer Logikfehler: Wenn es den Verfolgern aus irgendwelchen Gründen klar ist, dass sie zu diesem einen Stadttor rennt, und wenn selbige auch so übermenschlich schnell sind, dass sie sie im Zweifelsfall locker überholen können - warum in aller Welt verschwendet sie so viel Zeit in irgendwelchen Gassen? Noch dazu völlig leeren, wo doch belebte Straßen viel sinnvoller sind, wenn man jemanden - im Menschengewühle *g* - abhängen will…

Beste Grüße

=^…^=
Katze

Ich bin nicht anspruchsvoll
Hallo

Also mir gefällt der Anfang der Geschichte. Mir als niveau-loser Leser wäre das nie aufgefallen, und ich lese gerne Bücher.

Kurzer Rede, Langer Sinn. Wann ist das Buch fertig? Ich will wissen, wie es weiter geht. Eine Frage noch, hat dich die Sternenkönigin inspiriert?

Übrigens, Stadttore können auch in einer modernen Zeit noch geschlossen werden…

HaegarCH

Hallo

Also mir gefällt der Anfang der Geschichte. Mir als
niveau-loser Leser wäre das nie aufgefallen, und ich lese
gerne Bücher.

Dankeschön =)

Kurzer Rede, Langer Sinn. Wann ist das Buch fertig? Ich will
wissen, wie es weiter geht.

Wie gesagt, meine Geschichte ruht im Moment…

Eine Frage noch, hat dich die Sternenkönigin inspiriert?

Nein, das Buch kenne ich nicht =)

Übrigens, Stadttore können auch in einer modernen Zeit noch
geschlossen werden…

HaegarCH