Guten Morgen!
Was denkt ihr, kann ich als Berufseinsteigerin als Fremdsprachensekretärin für Englisch und Spanisch verlangen?
Im Internet findet man auf den Seiten der Arbeitsagentur eine tarifliche Bruttovergütung von 2.300 bis 2.500 Euro. Für mich als Noch-Studentin klingt das erstmal viel, allerdings wenn ich mir überlege, dass ich mir ja doch vielleicht in ein paar Jahren ein Auto bzw. eine größere Wohnung (also aus der WG ausziehen
) zulegen möchte, klingt es doch irgendwie vernünftig.
Ich bin staatlich geprüfte Übersetzerin (1,8) und Fremdsprachensekretärin für Englisch (1,5) und staatlich geprüfte Fremdsprachensekretärin für Spanisch (Note steht noch aus, sieht aber gut aus
).
Vielen , vielen DANK für ALLE Antworten und Gedanken!!
Katja
Hallo,
Mit einem Anfangsgehalt von 2.500,00 monatlich darfst Du schon rechnen. Allerdings stehen Deine Chancen als „Anfänger“ schnell einen Job zu finden besser, wenn Du darunter bleibst.
Zum Beispiel könntest Du argumentieren mit Betrag x während der Probezeit und Betrag y nach der Probezeit.
Betrag y sollte aber mindestens 2.500 sein (je nach Extravergütungen wie z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und / oder 13. Gehalt)
Nimm Dir einen Brutto Nettorechner im Netz und rechne Dir aus, was Du dann raus bekommst und überlege ob Du damit auskommst.
Bei Steuerklasse 1, Single ohne Kinder, bekommst Du bei 2500 ca 1500 raus.
Grüße
Jasmin
Mahlzeit,
Im Internet findet man auf den Seiten der Arbeitsagentur eine
tarifliche Bruttovergütung von 2.300 bis 2.500 Euro.
Laut Kienbaum-Studie könnte das als Anfängerinnen-Gehalt hinhauen.
Allerdings sieht die Realität manchmal ganz schön anders aus, da sollstest Du drauf gefasst sein. So kann ich Dir aus gesicherter Quelle sagen, dass selbst mit vieljähriger Berufserfahrung Du u.u. nicht mehr als 33.500,00 Jahresgehalt hast. Und das ist auch ein Tarifvertrag…
Auch die Bundesagentur weist darauf hin, dass u.U. das Gehalt viel niedriger ausfallen kann.
Es kommt sehr darauf an, wie groß das Unternehmen ist und welche Position Du dort einnimmst. Also bewirb Dich erst mal und schau dann, welche Unternehmen Dich einladen.
Als Einstieg könnte der Öffentliche Dienst gar nicht schlecht sein. Immerhin gibts da überhaupt manchmal noch Gehaltserhöhungen. Das, was du vermeintlich mehr in der „freien Wirtschaft“ verdienen kannst, bleibt oftmals lange Zeit der Status (das kann ich Dir nur aus Erfahrung sagen…).
Und, was noch dazu kommt, im Öffentlichen Dienst wird in Deine Eingruppierung auch Dein Studium einfließen können. Einem Arbeitgeber in der freien Wirtschaft ist es völlig schnuppe, ob Du Übersetzerin bist, wenn er Dich „nur“ als Fremdsprachensekretärin einstellt und natürlich auch nicht für eine darüber hinausgehende Qualifikation bezahlen möchte.
Viel Erfolg!
Grüße
Demenzia
Hi Katja!
Ich hoffe, Deine Frage ist noch aktuell?
Ich kann mich meinen Vorrednern nur bedingt anschließen. Mein Einstiegsgehalt lag 2003 bei 1900 Euro, allerdings bei einem gemeinnützigen Verband, die ja ohnehin oft knapp bei Kasse sind. Ich kenne jemand, der im Öffentlichen Dienst mit ca. 2300 Euro angefangen hat, als Fremdsprachensekretärin angestellt und ohne dass ihr Übersetzerstudium bei der Einstufung berücksichtigt worden wäre. Nachdem aber der Tarif dort neu strukturiert worden ist, bekommen neu eingestellte in derselben Stufe jetzt glaube ich nur noch um die 2000 Euro.
Dennoch würde ich Dir raten, mit einer Gehaltsvorstellung von 2300 - 2500 Euro anzufangen. Sonst ärgerst Du Dich hinterher schwarz, dass Du Dich unter Wert verkauft hast und vielleicht hast Du ja Glück.
Alles Gute für Deine Bewerbungen!
Gruß,
Frau Hoppenstedt