Anforderungen an druckreife Grafiken?

Hallo Experten,

welche Anforderungen (Auflösung, Dateiformat, Farbraum etc.) müsste eine Echtfarben-Grafik (z.B. ein Logo mit Bild) ungefähr erfüllen, die man in üblicher Qualität (genauer kann ich das leider nicht definieren) auf Posterformat drucken lassen will?

Es genügt mir, ein paar Anhaltspunkte zu erhalten, um zumindest grundlegende Fehler bei der Erstellung solcher Grafiken zu vermeiden. Es soll vermiden werden, dass einen die Druckerei gleich wieder nach Hause schickt mit den Worten „Sorry, das taugt nichts. Wenn Du vernünftige Qualität willst, mach’s noch einmal.“

Ich hoffe, die Frage ist nicht zu schwammig formuliert.

Ciao
Andreas

hallo andreas,

für ein poster mindestens 600 dpi und unkomprimiertes tif.

Es soll vermiden werden, dass einen die
Druckerei gleich wieder nach Hause schickt mit den Worten
„Sorry, das taugt nichts. Wenn Du vernünftige Qualität willst,
mach’s noch einmal.“

das kann man ganz einfach vermeiden, indem man in der druckerei anruft und genau dort danach fragt, welche vorgaben die datei haben soll. so einfach ist das.

gruß
ann

Hi

It depends on so viel…:smile: die Art der Vorlage: Vektorgrafiken sind frei skalierbar, Bitmaps nicht. Bitmaps in Postergrösse resultieren in gigantischen Datenmengen bei ausreichender Auflösung. Was für Postergrössen meinst du? was für eine Anwendung? Ich meine Strassenplakatierung mit Smarties-grossen Raster oder Kunstdruck-Poster?

HH

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Muss mich dem Vorredner anschließen. Du rufst in der Druckerei an und fragst. Insbesondere bei Postern etc. arbeitet jede Druckerei anders. Und wenn du selbst auch über die nötige Software verfügst dann schicken sie dir gleich die Distiller Einstellungen zur PDF Erstellung nach Hause. :smile:

hi,

was auch noch sinnvoll ist:

  • die schriften in kurven (zeichenwege … je nach programm angers genannt) umwandeln
  • darauf achten, daß das bild in CMYK angelegt bzw. umgewandelt ist
  • logofarben ggf. in CMYK übersetzen
  • beschnittzugabe beim hintergrund lassen
  • logo und text nicht zu eng an die schnittkante klatschen
  • schwarz überdrucken
  • simulierte farbseparation überprüfen
  • abklären, ob du passer, schneidemarken und farbbalken ansetzen sollst
  • dateiformat PDF oder EPS macht die meisten druckereien glücklich, seltener rohdaten (meist plattformabhängig)
  • farbausdruck oder JPG mit dazugeben

lg, pit

ähm… hatte ich nicht genau dasgesagt?

Muss mich dem Vorredner anschließen. Du rufst in der Druckerei
an und fragst. Insbesondere bei Postern etc. arbeitet jede
Druckerei anders. Und wenn du selbst auch über die nötige
Software verfügst dann schicken sie dir gleich die Distiller
Einstellungen zur PDF Erstellung nach Hause. :smile:

Danke Pit, das hilft mir sehr.

P.S.: Eine Druckerei anzurufen macht keinen Sinn, weil es noch lange keinen konkreten Auftrag gibt. Es soll nur bei den ersten Schritten nichts verbaut werden.

ja, sagt er doch
„Muss mich dem Vorredner anschließen.“ heißt doch, dass du genau das gesagt hast …

Hallo

P.S.: Eine Druckerei anzurufen macht keinen Sinn, weil es noch
lange keinen konkreten Auftrag gibt. Es soll nur bei den
ersten Schritten nichts verbaut werden.

Gerade dann werden sich die Druckereien sehr hilfsbereit geben, es könnten ja Aufträge folgen :smile:
Ich habe z.B. bei der Einrichtung von 2 neuen Arbeitsplätzen ein Meeting mit unserem Litho (pre-press specialist oder wie auch immer das jetzt heisst :smile: ) gehabt, er hat uns seine Planung für die Zunkunft hinsichtlich seiner technischen Ausstattung erklärt, und wir haben unsere Software/Workflow daraufhin abgestimmt. War sinnvoll, obwohl wir inzwischen eher wenig drucken lassen, das meiste ist Online-Verteilung.

Gruß, DW.