Anforderungen an einen OP hinter DAC

Hi,

welche Anforderungen muss ein OP bringen, um einen 12 oder 14 Bit D/A Umsetzer (DAC) etwas zu verstaerken. Die eingestellte Spannung am Ausgang des DAC liegt im Bereich von 0…5V (max 1.22 mV je Schritt). Der OP kommt deswegen zum Einsatz, da der Ausgang der Analogstufe unbedingt kurzschlussfest sein muss und auch Lasten von bis zu 20 mA betrieben werden muessen.

Geht da auch ein Standart Op, der nicht uebermaessig rauscht?
Wie ist es mit dem Ein- Ausgangsverhaeltnis (Spannungsverstaerkung konstant 1)? Freuqenz ist uebrigens 0 bis max ein paar Hertz, nix wildes.

Li

Rail-to-Rail OPV empfehle ich
Hallo Li,

1.) Der OPV sollte Eingangsseitig Signale verarbeiten können, die bis auf GND hinunterreichen, damit die sehr niedrigen D/A-Ausgangswerte nicht verfälscht werden.
2.) geringer Eingangsstrom (einige µA, besser pA)
3.) Je nachdem wie hoch die Betriebsspannung des OPV im Vergleich zum maximalen Ausgangswert des D/A-Wandlers ist, sollte der OPV mit seiner Ausgangsspannung bis an die Versorgunsspannung kommen.
Am günstigsten ist es, wenn zwischen maximalem D/A-Wert und der Betriebsspannung des OPV noch ca. 1 Volt Differenz ist, damit der OPV auch dann noch die 20mA liefern kann, wenn der D/A-Wandler voll ausgesteuert ist. (Beispiel: maximaler D/A-Wert = 5,0000 Volt, Betriebsspannung des OPV ist 6 Volt oder etwas mehr).
4.) möglichst geringes Eigenrauschen, wobei ich da sagen muss, dass ich da keinerlei Erfahrung habe, was „viel“ und was „wenig“ Rauschen ist. Kommt halt auf die Anwendung an. Im Zweifelsfalls immer ausprobieren.
5.) Spannungsverstärkung ist selbstverständlich „1“.
Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein.

Gut, und zum Schluss empfehle ich Dir einen OPV von Microchip (www.microchip.com), den MCP6041, da dieser hervorragende elektrische Eigenschaften hat.
Hier die wichtigsten: Stromverbrauch: 600nano Ampere (extrem gering)
Eingangswiderstand: 10 Tera Ohm
Eingangsstrom: 1pA
Rail-to-Rail (bis 10 mV unter Betriebsspannung)
Dauer-Kurzschlussfest
30mA Strombelastung
14kHz Bandbreite
Kosten: weniger als 2,- EURO pro Stück.
Distributor: Farnell InOne

Ok, ich denke das reicht für´s erste.

Gruß, Alexander

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

welche Anforderungen muss ein OP bringen, um einen 12 oder 14
Bit D/A Umsetzer (DAC) etwas zu verstaerken. Die eingestellte
Spannung am Ausgang des DAC liegt im Bereich von 0…5V (max
1.22 mV je Schritt).
Geht da auch ein Standart Op, der nicht uebermaessig rauscht?
Wie ist es mit dem Ein- Ausgangsverhaeltnis
(Spannungsverstaerkung konstant 1)? Freuqenz ist uebrigens 0
bis max ein paar Hertz, nix wildes.

Hallo Li, (Name leider nicht bekannt)

für diesen Zweck geht der billigste OP (z.B. 741). Er schafft die 20mA gerade noch. Das Rauschen ist auf alle Fälle ums 1000-fache kleiner als die Spannungsstufen des DAC. Allerdings muss die Betriebsspannung einige Volt über, bzw. unter den Endspannungen des DAC’s liegen. In Ihrem Fall sollten die beiden Betriebsspannungen des OP ca. bei minus-3 Volt und bei plus 8 Volt liegen.
Die (durch Widerstandsbeschaltung) festgelegte Spannungsverstärkung (z.B. 1 )bleibt dann über den ganzen Spannungsbereich und auch bis viele kHz Wechselspannung konstant.

Allgemeine Kritik…
Dieses Forum dient dem sachlichen und ehrlichen Informationsaustausch.
Ihre Anfrage war höflich und sachlich.
Ich finde es aber unverständlich und unhöflich, wenn man dann ein Geheimnis aus seinem Namen macht (auch in der Visitenkarte)… allein schon deswegen, weil ich bei einer Antwort den Gegenüber gerne mit Namen ansprechen möchte, und nicht mit einem Fantasiekürzel.

Ich hoffe die letzten Zeilen lesen alle, die es betrifft :smile:

Nichts für ungut…

Beste Grüße Edi

Hallo Li, (Name leider nicht bekannt)

für diesen Zweck geht der billigste OP (z.B. 741). Er schafft
die 20mA gerade noch. Das Rauschen ist auf alle Fälle ums
1000-fache kleiner als die Spannungsstufen des DAC. Allerdings
muss die Betriebsspannung einige Volt über, bzw. unter den
Endspannungen des DAC’s liegen. In Ihrem Fall sollten die
beiden Betriebsspannungen des OP ca. bei minus-3 Volt und bei
plus 8 Volt liegen.
Die (durch Widerstandsbeschaltung) festgelegte
Spannungsverstärkung (z.B. 1 )bleibt dann über den ganzen
Spannungsbereich und auch bis viele kHz Wechselspannung
konstant.

Allgemeine Kritik…
Dieses Forum dient dem sachlichen und ehrlichen
Informationsaustausch.
Ihre Anfrage war höflich und sachlich.
Ich finde es aber unverständlich und unhöflich, wenn man dann
ein Geheimnis aus seinem Namen macht (auch in der
Visitenkarte)… allein schon deswegen, weil ich bei einer
Antwort den Gegenüber gerne mit Namen ansprechen möchte, und
nicht mit einem Fantasiekürzel.

Hallo Edi

erstmal bin ich hier schon Jahre mehr oder weniger aktiv. Noch nie hat mich einer mit Sie bzw. Ihr angeschrieben oder sich einer ueber Fantasiekürzel beschwert. Woher willst DU wissen, wie mein richtiger Vorname ist? Darf ich so nicht heissen? Brechen hier jetzt neue Sitten ein/auf? Lokker bleiben, Edi.

Nichts für ungut…

Genau

Li

MCP6041 nicht so geeignet.
der MCP6041 ist nicht ideal für diese Anwendung:
er hat einen geringen Eingangsstrom, der jedoch für diese Anwendung nicht erforderlich ist.
Auch hat er max. 3mV Offstespannung, was über der Auflösung des DAC liegt.
Falls also wirklich diese hohe Auflösung benötigt wird, tut es ein Typ mit gerigem Offset besser, z.B. der LMV771 (wenn es schon microchip sein muss). Der kann auch 66mA Ausgangsstrom, ist für 5 Volt Betriebsspannung und rail to rail.
Ansonsten der AD8601 von analog devices, der kann auch r to r und 5V und 50mA und hat 0,5mV offset.