Guten Abend liebe Experten!
Welche Anforderung habt Ihr an einen Steuerberater?
Vielen Dank für Eure Meinungen! Ich bin gespannt, ob die sich mit den meinigen decken!
Freundliche Grüße
SODMaster
Guten Abend liebe Experten!
Welche Anforderung habt Ihr an einen Steuerberater?
Vielen Dank für Eure Meinungen! Ich bin gespannt, ob die sich mit den meinigen decken!
Freundliche Grüße
SODMaster
Welche Anforderung habt Ihr an einen Steuerberater?
Er muss immer lieb und artig zum Finanzamt sein.
Er muss immer lieb und artig zum Finanzamt sein.
Hättste wohl gerne! *g* Is aber nich!
Hiho,
aber wenn der ein elegantes Florett dem 38cm-Mörser vorzieht, hatter sicher auch nix dagegen.
Gläubt
MM
Moinsen,
ganz simpel:
Der Steuerberater handelt im Sinne seines Mandanten und möglichst im legalen Rahmen.
Und besonders wichtig:
Der Mandant sollte mit seinem Steuerberater besprechen, was er möchte. Denn ein Steuerberater kann nur so gut arbeiten, wie sein Mandant mit ihm zusammenarbeitet. Ohne Zutun des Mandanten läuft nämlich mal garnix.
Es gibt nämlich nix schlimmeres als Mandanten, denen man permanent hinterher rennen muss, um die nötigen Infos und Unterlagen zu bekommen, um so vernünftig arbeiten zu können. Und das sind dann meist die Mandanten, die dann ständig meckern, weil man ja angeblich nix macht.
Ja, es soll auch Steuerberater geben, die lieber Golf spielen. Aber die habe ich noch nicht kennengelernt 
Schönen Sonntag
e
Servus,
Es gibt nämlich nix schlimmeres als Mandanten, denen man
permanent hinterher rennen muss, um die nötigen Infos und
Unterlagen zu bekommen, um so vernünftig arbeiten zu können.
Es gibt auch diese, die ein reiches Füllhorn ausschütten. Unvergessen ist mir der kleine italiänische Priester, der einmal im Jahr auf seinem großen schwarzen Fahrrad ankam, an jeder Seite des Lenkers eine große Alditüte aufgehängt, deren Inhalt er dann freundlich über alle Goldzähne lächelnd auf den Tisch kippte.
Der freundliche kleine Herr, irgendwie an Don Camillo erinnernd, war unter anderem ziemlich engagiert bei der Rekatholisierung der Jugend Litauens. Als ich ihn fragte, was er wohl antworten würde, wenn man ihn von Amts wegen darauf aufmerksam machte, dass nach Abzug der Reisespesen von seinem (in der Tat mageren) Gehalt kaum mehr etwas übrig bliebe, blitzte er treuherzig aus wundervollen rehbraunen Augen, kehrte die Handflächen beider Hände zum Himmel und sprach: „Ah! Signore - credo quia absurdum!“
Für den habe ich mit Vergnügen den ganzen Zettelskram durchsortiert. Auch wenn der EStlich relevante Anteil unter 1 Prozent lag.
Schöne Grüße
MM
Hallo zusammen!
Darf eigentlich auch ein „steuerlicher“ Berater eine Anforderung an einen Mandanen stellen?
Dann ist mir sicher der von Martin Mey genanne italienische „Monsignore“ der liebste Mandant. Der als letztes an sich selber, und schon gar nicht an das Finanzamt denkt. Und damit hat diesr Mensch auch nichts mit „steuerlicher Unerlichkeit“ am Prister-Hut.
Nein im Ernst, Anforderungen an einen Vertreter der steuerlich beratenden Beurfe, muss immer einer sein:
„freundlich bestimmend, mandantenwohlgesonnen und ehrlich.“
Das Steuerberaterexamen wird vor der Finanzverwaltung abgelegt, von dieser Erteilt und finanzverwaltungsmeinungsmäßig abgefragt.
Ein Steuerberater ist im Gegensatz zum Finanzbeamten eher auf der „Seite“ des Steuerpflichtigen, sollte aber eigentlich nie betrogen und hintergangen werden von Mandanten. Jeder Berater kann auch nur so gut sein, wie das Vertrauen und die Wahrheit, welche ihm entgegen gebracht wird. Umfassend beraten kann nur, wer umfassend informiert ist.
Sicher gibt es auch einen Fastanspruch auf den sogenannten „ungefragten Rat“, aber das ist sicher auch eher wieder eine Frage des Mandanten/Berater Verhältnisses.
Und sicher ist auch persönliche Sympathie eine ganz wichtige Voraussetzung für eine sinnvolle Zusammenarbeit.
Freundlichst Rainer
Lieber MM,
deine Beiträge lese ich gerne mit größtem Vergnügen. Insbesondere weil ich auch noch soviel daraus mitnehme!
Daher hier ein Riesenextrasternchen!
Ja, stimmt, ich vergaß, es gibt auch diese Mandanten die mit großen leuchtenen Augen, einem netten Lächeln auf den Lippen vor einem stehen, den Schuhkarton auskippen und sich freuen, dass man sich um sie kümmert. Aber das sind auch die, die mithelfen. Irgendwie, so gut sie können. Und für solche Mandanten arbeite ich sehr gerne. Den erkläre ich liebend gerne Jahr für Jahr, dass sie eine Steuererklärung machen müssen und liste jedes Jahr gerne auf, was ich alles brauche. Dann kommt der Schuhkarton, die Alditüte oder die Klappbox und los geht’s.
Einen schönen Sonntag
e
Hallo liebe Experten,
wenn man die Zeilen von SODMaster genau liest, so denke ich, hat er bestimmte Anforderungen bereits an den Steuerberater formuliert. Er möchte nun meines Wissens herausfinden, ob er zu hohe Ansprüche hat, weil er ev. schon von einigen Steuerberatern „enttäuscht“ wurde. Ich kenne diese Probleme ebenfalls, mittlerweile beschäftige ich den 4. dieser Branchen. Meine Vorgehensweise bei der Auswahl des Berater ist folgende: Ich habe die Anforderungen schriftlich formuliert und sende sie dem Auserwählten vor der Zusammenarbeit. Stimmt er zu, wird er an diese Kriterien gemessen (ähnlich wie Politker sich messen lassen vor und nach der Wahl). Oft kann er sie, warum auch immer, nicht einhalten oder erinnert sich nicht daran (deshalb schriftlich verfasst!)…
Wer Interesse an diesen Kriterien zwecks eigener Prüfung hat, dem sende ich sie gerne zu, denn ein Posting hier im Portal, würde den Rahmen sprengen!
Vielen Dank!
Grüße und ein glückliches Leben!
CupidoVienna
Liebe® experttobe,
was den Schuhkarton und die Hoffertüte betrifft, so habe ich ein cleveres System mit meinem Steuerberater entwickelt, bei dem bei sehr geringen Kosten (max. 120 €) der Datenaustausch 100%ig elektronisch funktioniert, kleiner Nebeneffekt --> man hat die Daten gleich im Archiv und jeder Prüfer sollte sich eigentlich freuen, Zettel und Belege nur noch in die Hand nehmen zu dürfen, wenn etwas unstimmig ist. Einizige Aufgabe für mich ist nun, immer pünktlich die Daten zuliefern. Das tue ich in aller Regel. Eine Konversation mit dem Steuerberater findet nur in vereinzelten Fällen statt. Er arbeitet ohne Stress, ich arbeite ohne Stress. SuSListen, USt-Erklärung usw. usw., finde ich ebenfalls zum Zeitpunkt, wenn ich sie brauche (meistens am 10. des Monats bzw. etwas davor).
Freundliche Grüße
CupidoVienna
langjährige vertrauensvolle zusammenarbeit
moinsen,
was den Schuhkarton und die Hoffertüte betrifft, so habe ich
ein cleveres System mit meinem Steuerberater entwickelt, bei
dem bei sehr geringen Kosten (max. 120 €) der Datenaustausch
100%ig elektronisch funktioniert
=> das mag sein, dass dies so klappen kann. aber ob es cleverer ist? kommt immer auf den einzefall an. und diesen einzelfällen ist der schuhkarton bzw, die alditüte die clevere variante. für beide seiten. und so sind diese mandanten der kanzlei bereits seit 30, 40 jahren treu.
wichtig ist für eine perfekte zusammenarbeit das zusammenspiel beider seiten. dann muss man nicht über anforderungen an den steuerberater bzw. mandanten diskutieren. und muss den steuerberater nicht ständig wechseln.
letztendlich ist das verhältnis stb und mdt. mit dem berühmten arzt-patienten-verhältnis gleichzusetzen: es wächst mit der zeit und wird immer besser. wenn denn das zusammenspiel funktioniert.
in diesem sinne
e
Hallo nochmals,
ich würde einen Steuerberater nicht dem Arzt gleichsetzen. Er ist vor allem ein gut bezahlter Dienstleister und als solcher sollte er auch funktionieren. Ich will ihn und mich doch nicht erst noch heranziehen, damit irgendwann mal die Beziehung funktioniert. Bis dahin könnte ich eine Menge Geld verloren haben, oder nicht? Sieht das die w-w-w-Gemeinde anders?
Freundliche Grüße
CupidoVienna
Hallo Cupido,
Meine Vorgehensweise bei der Auswahl des Berater ist
folgende: Ich habe die Anforderungen schriftlich formuliert
und sende sie dem Auserwählten vor der Zusammenarbeit. Stimmt
er zu, wird er an diese Kriterien gemessen (ähnlich wie
Politker sich messen lassen vor und nach der Wahl). Oft kann
er sie, warum auch immer, nicht einhalten oder erinnert sich
nicht daran (deshalb schriftlich verfasst!)…
Wer Interesse an diesen Kriterien zwecks eigener Prüfung hat,
dem sende ich sie gerne zu, denn ein Posting hier im Portal,
würde den Rahmen sprengen!
Meld! Das würde mich sehr interessieren, da ich gerade vor dem entsprechenden Problem stehe.
Gruß, Karin
moinsen,
ich habe nicht von erziehungsmethoden sondern von konstruktiver zusammenarbeit gesprochen. und diese braucht nunmal zeit.
ich erziehe meine mandanten nicht und lasse mich nicht von diesen erziehen. wir arbeiten zusammen. und diese zusammenarbeit beruht auf gegenseitigem vertrauen, welches nunmal nicht von heute auf morgen entstehen kann.
und ich sehe es weiterhin so, dass hier ein besonderes verhältnis vorliegt, dass über die jahre wächst. denn je mehr man denn mandanten kennenlernt, desto mehr über erfährt man über ihn, desto mehr kann man ihn optimaler beraten.
vg
e
Hallo,
ich denke mal Vertrauen muss nicht das sein, der Steuerberater muss seine Aufgaben lösen, für die er nicht wenig bezahlt wird und wenn er es nicht tut, dann hat er einen Auftrageber weniger. So einfach ist das! Die Gefühlsebene ist da nur hinderlich!
Freundliche Grüße
CupidoVienna
Gefühlsebene?!?
Moinsen,
was hat das mit Gefühlen zu tun?!?
http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrauen
Egal…
Ist auch besser so, wenn solche Mandanten dann gehen. Dann hat man mehr Zeit für die, die ihrem Steuerberater vertrauen bzw. ihm wichtige Unterlagen/ Infos anvertrauen. Dann kann man für diese gute Arbeit leisten und sich entsprechend bezahlen lassen.
In diesem Sinne
e
Ist auch besser so, wenn solche Mandanten dann gehen. Dann hat
man mehr Zeit für die, die ihrem Steuerberater vertrauen bzw.
ihm wichtige Unterlagen/ Infos anvertrauen. Dann kann man für
diese gute Arbeit leisten und sich entsprechend bezahlen
lassen.
Sehe ich auch so.
Würde ich vorab einen Anforderungsbogen (schriftlich formuliert) erhalten, würde ich wohl entweder ebenso einen Anforderungsbogen an den Mandanten senden (wenn ich gut aufgelegt bin) oder das Mandat aufgrund Arbeitsüberlastung ablehnen.
So kann man sich auf die Mandanten konzentrieren, die den StB nicht als Befehlsempfänger, sondern als Berater sehen.