Es ist wahrscheinlich eine „alte“ Frage,aber irgendwie kann man es ja auch übertreiben mittlerweile…
Ist der Betriebsrat eigentlich die richtige Adresse,wenn einem das Gerauche der Kollegen merkbar und sichtbar nervt.Sie stöhnen darüber,daß sie die Arbeit nicht schaffen,aber man bemerkt viele mehr draußen statt drin,richtige Cliquenbildung.Wenn man das theoretisch zusammen rechen(von einem durchschnittlichen Raucher!)müßte, könnte man -ausgleichend-knapp über 7!Arbeitstage nur unterhaltend und "nichtstuend"draußen stehn,denn die Kollegen nehmen sich natürlich dieses „Recht“ der persönlichen Sucht leider auch außerhalb der Pause raus.Als wäre es etwas vollkommen Normales.
Ist der Betriebsrat eigentlich die richtige Adresse,wenn einem
das Gerauche der Kollegen merkbar und sichtbar nervt.
Hallo David,
der Betriebsrat ist nicht die richtige Adresse. Es müsste so etwas wie eine Betriebsleitung geben. Die sollte sich dafür interessieren, wieviel Zeit so nebenher verplempert wird.
Der BR ist der richtige Ansprechpartner. Kommt aber imho auch auf das Motiv an. Wenn einen nur das Genöle der Kollegen stört, dürfte hier weniger Handlungsbedarf bestehen. Wenn sich das Rauchen der Kollegen aber auch auf die Arbeitsergebnisse der Nichtraucher und / oder deren Gesundheit auswirkt, ist man beim BR schon richtig. Auf jeden Fall hat der BR ein MBR was die Einführung / Verteilung / oder auch Streichung der oft genannten „Raucherpausen“ angeht.
Hallo,
hier geht es doch gar nicht vordergründig um das Rachen an sich.
Es geht hier einfach nur um das Aufwiegen der Ausnutzung von Vorteilen am Arbeitsplatz.
Die Nichtraucherfraktion befürchtet dass durch die vielen „Raucherpausen“ das Betriebsergebnis insgesamt nicht erreicht wird und sie als Nichtraucher dadurch benachteiligt werden.
Die „Kaffeepause“ oder der ausgedehnte „Toilettengang“ sind damit natürlich nicht zu vergleichen, auch das private Handygespräch zwischendurch hat bei weitem nicht die gleiche Bedeutung.
Auch das in vielen Betrieben wo es einen Raucherraum gibt, in diesem wesentlich mehr „Atmosphäre“ herrscht als in den übrigen Mitarbeiterräumen, das ist sekundär.
Tatsache bleibt nur eines - da wo sich Nichtraucher über Raucher beschweren ist es meist nicht weit her mit dem Betriebsklima -
dies schreibt ein „Genussraucher“ der im eigenen Unternehmen damit grundsätzliche keine Probleme hat.
Gruss
Czauderna
Ich kann nur eine kurze Antwort zu dir schreiben.Du hast es leider nicht verstanden,einfach gar nicht und an der Sache an sich komplett vorbei geschrieben.Tut mir leid,daß ich es so schreiben muß.
Den anderen Beiden vielen Dank für die sachlichen Hinweise.
Hallo,
nein, nein - ich habe das schon richtig verstanden und kann dir aus eigener Erfahrung heraus auch eine „sachliche“ Antwort dazu geben - dann stell die einfach vor meinen vorherigen Beitrag.
Selbstverständlich ist hier der Betriebsrat die richtige und passende Anlaufstelle, denn dieser hat die Interessen aller Beschäftigten zu vertreten, also auch die der Nichtraucher. Wenn er also sieht dass sich eine „Gruppe“ im Unternehmen zu Lasten Anderer einen Vorteil verschafft dann muss er eingreifen und hier sogar im Zusammenwirken mit dem Arbeitgeber tätig werden, das kann bis hin zu arbeitsrechtlichen Massnahmen gehen.Mein erster Ansatz seinerzeit war eine Personalversammlung auf der diese „Problematik“ zunächst „intern“ besprochen und diskutiert wurde.
Jetzt kommt der vorherige Beitrag, der „unsachliche“ deiner Meinung nach.
Gruss
Czauderna