ich habe eine Frage zum Setzen der Anführungszeichen (bei wörtlicher Rede, Zitaten usw.): Normalerweise stehen sie in der deutschen Sprache am Beginn des hervorzuhebenden Wortes / Satzteils unten und am Ende oben. Bei am Computer geschriebenen Texten gibt es oft gar keine andere Möglichkeit, als sie in beiden Fällen „oben“ zu setzen.
Gibt es jedoch für handschriftliche Texte eine Regel, die besagt, dass die Anführungszeichen am Anfang zwingend unten stehen müssen?
(Ich weiß, es gibt wichtigere Probleme auf der Welt, aber es geht hier um eine Korrektur…)
Gibt es jedoch für handschriftliche Texte eine Regel, die
besagt, dass die Anführungszeichen am Anfang zwingend unten
stehen müssen?
(Ich weiß, es gibt wichtigere Probleme auf der Welt, aber es
das ist nach nationalitäten verschieden.
deutsche anführungszeichen stehen in der form einer 99 unten und in der form einer 66 als „ausführungszeichen“ oben. angloamerikanisch (und oft auch am computer) ist 66 oben einführend und 99 oben ausführend. (französisch sind die winkel >>
ich habe eine Frage zum Setzen der Anführungszeichen (bei
wörtlicher Rede, Zitaten usw.): Normalerweise stehen sie in
der deutschen Sprache am Beginn des hervorzuhebenden Wortes /
Satzteils unten und am Ende oben. Bei am Computer
geschriebenen Texten gibt es oft gar keine andere Möglichkeit,
als sie in beiden Fällen „oben“ zu setzen.
Doch die gibt es normalerweise schon.
Gibt es jedoch für handschriftliche Texte eine Regel, die
besagt, dass die Anführungszeichen am Anfang zwingend unten
stehen müssen?
(Ich weiß, es gibt wichtigere Probleme auf der Welt, aber es
geht hier um eine Korrektur…)
ein interessanter Link - auf den ersten Blick. Beim genauen Hinsehen fallen mir zwei Dinge auf:
Laut Erklärungstext werden in der Schweiz die Zeichen umgekehrt wie in Frankreich verwendet, in der Tabelle kann ich keinen Unterschied sehen (beidesmal anführende Zeichen so: "
Da kann ich Auskunft geben.
Diese «Ecken» heissen «Guillemets» und werden in
CH nach innen gesetzt: «XYZ» – während es in D
richtig ist, sie nach aussen zu richten: »XYZ«.
(Jetzt kann ich nur noch beten, dass dies auch
auf Euren Monitoren richtig erscheint!)
ich habe eine Frage zum Setzen der Anführungszeichen (bei
wörtlicher Rede, Zitaten usw.): Normalerweise stehen sie in
der deutschen Sprache am Beginn des hervorzuhebenden Wortes /
Satzteils unten und am Ende oben. Bei am Computer
geschriebenen Texten gibt es oft gar keine andere Möglichkeit,
als sie in beiden Fällen „oben“ zu setzen.
Doch die gibt es normalerweise schon.
Auf jeden Fall bei Word. Allerdings ist zu beachten, dass man an zwei (!) Stellen die Einstellungen ändern muss, um typographische Anführungszeichen zu erhalten: Unter „Extras“ -> „Autokorrektur“ muss das entsprechende Häkchen sowohl auf der Registerkarte „AutoFormat während der Eingabe“ als auch auf „AutoFormat“ gesetzt werden.
Ich vermute mal, dass es bei anderen Textverarbeitungsprogrammen ähnlich ist.
Gibt es jedoch für handschriftliche Texte eine Regel, die
besagt, dass die Anführungszeichen am Anfang zwingend unten
stehen müssen?
Es wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um Handschriftliches oder Gedrucktes handelt. Die entsprechenden Regeln sind dieselben, unabhängig von der Präsentationsform.
Laut Erklärungstext werden in der Schweiz die Zeichen
umgekehrt wie in Frankreich verwendet, in der Tabelle kann ich
keinen Unterschied sehen (beidesmal anführende Zeichen so:
"genau wie die Franzosen und umgekehrt wie die Deutschen oder Österreicher.
Und warum sollten im Englischen (siehe Tabelle) die normalen
Zeichen einfach und die halben Zeichen doppelt geschrieben
werden?
Das will und kann ich nicht glauben!
Wer klärt mich auf?
Das kann ich zwar nicht nachweisen, aber ich kann mir vorstellen, daß die Engländer „schreibfaul“ sind und es möglichst kurz haben wollen. Da man die „normalen“ Anführungszeichen i. a. häufiger verwendet als die „halben“, haben sie die einfachen Anführungszeichen als die „normalen“ eingeführt, womit dann die doppelten zu den „halben“ wurden. Sie werden aber sicher einen anderen Namen dafür haben.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ;o) Die Schweizer verwenden die Zeichen genau wie die Franzosen und umgekehrt wie die Deutschen oder Österreicher.
jetzt, wo Du das sagst, sehe ich es auch! Danke.
Und warum sollten im Englischen (siehe Tabelle) die normalen
Zeichen einfach und die halben Zeichen doppelt geschrieben
werden?
Das kann ich zwar nicht nachweisen, aber ich kann mir
vorstellen, daß die Engländer „schreibfaul“ sind und es
möglichst kurz haben wollen. Da man die „normalen“
Anführungszeichen i. a. häufiger verwendet als die „halben“,
haben sie die einfachen Anführungszeichen als die „normalen“
eingeführt, womit dann die doppelten zu den „halben“ wurden.
Sie werden aber sicher einen anderen Namen dafür haben.
Die englische Zitierweise bleibt für mich ungeklärt. Ich habe gestern abend einige Bücher (Romane) in der Hand gehabt, die waren mal so, mal anders. Beim flüchtigen Blättern habe ich auch leider keine Stelle mit Zitat im Zitat entdecken können.
Vielleicht äußert sich hier noch jemand dazu.
Wenn nicht, ist es auch nicht so tragisch.
Danke allen…
Die Erklärungen bei Wikipedia hatte ich schon gelesen, dort aber keine explizite Antwort auf meine Frage gefunden, ob die Anführungszeichen unten zwingend vorgeschrieben sind. Duden und ähnliche Regelwerke machen da auch keine konkrete Aussage. Folglich: Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt ?!
Was die Zeichensetzung mit der Tastatur betrifft - hier in den w.w.w.-Artikeln erscheinen die „An- und Ausführungszeichen“ auch nur oben, zumindest auf meinem Bildschirm!