Hallo,
Herr A hat nun zum zweiten Mal ein Schreiben eines Inkassounternehmens bekommen, da er angeblich im Mai 2006 einen Vertrag mit der Firma P (Anbieter von Internet-Glücksspielen) eingegangen ist und nicht gezahlt hat.
Die Firma P buchte seit diesem Datum jeden Monat 3,50 EUR vom Geschäftskonto von Herr A ab. Wegen des geringen Betrags viel das aber erst Anfang 2007 dem Steuerberater auf. Herr A ließ daraufhin die nächste Abuchung zurückgehen. Daraufhin meldete sich Firma P zum ersten Mal mit einer Mahnung. Herr A beschrieb die Sachlage, dass er keinen Vertrag eingegangen ist und kündigte zur Sicherheit fristlos. Das nächste Schreiben der Firma P kam erst einige Monate später,Mitte 2007 wieder eine Mahnung. Herr A telefonierte daraufhin und wurde als Betrüger beschimpft.
Die nächsten Schreiben kamen im Januar 2009 von dem Inkasso unternehmen. Firma P besteht weiterhin auf Erfüllung dieses Vertrages (24 Monate Laufzeit).
Herr A hat keine Ahnung wie die Fa. P an seine Daten gekommen ist.
Was kann Herr A jetzt noch tun?
Würde mich über ein Antwort freuen.
Huhu!
Was kann Herr A jetzt noch tun?
Da Herr A nichts tun muss, kann er einfach tun, was er will. Bei fortlaufenden Abbuchungen wäre an eine Unterlassungsklage zu denken. Aber wenn man nie auf seine Auszüge schaut…
Hi,
wiegesagt, die Abbuchungen gingen von dem Firmenkonto und nicht vom Privatkonto weg. Da das Inkassounternehmen mit einem Rechtsstreit droht, möchte Herr A wissen, was er noch unternehmen kann/muß, um eine solche Ausseinandersetzung zu vermeiden.
Huhu!
möchte Herr A wissen, was er noch
unternehmen kann/muß, um eine solche Ausseinandersetzung zu
vermeiden.
Soll er halt weiter 3,50 pro Monat zahlen, wenn er Angst davor hat, zu Unrecht verklagt zu werden.
Auch Huhu !
Woher hat die Firma die Kontodaten ?
MfG
Steffen
Guten Morgen Steffen,
da fallen mir einige Möglichkeiten ein…
Bei einer Firma denke ich spontan daran, dass sie einer Rechnung entnommen wurden, ggf. auch einer Firmenhomepage.
Ansonsten werden wohl Adressdaten mit möglichst viel Zusatzinformationen gehandelt, darunter natürlich auch Bankverbindungen.
Bei Privatpersonen: Zufallsfunde durch Verlust, Wegwerfen von Kontoauszügen…
Lieben Gruß
Trillian
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Trillian,
das denkt her Herr A auch. Da sowohl ein ortsansäßiges Geschäft besteht, sowie ein Internethandel.
Die Firma P hat wohl schon einmal Adressdaten einer unwissenden Person benutzt (das war das Einzige, was man bis jetzt recherchieren konnte). Es wäre nett, wenn jemand wüßte wie in diesem Fall die Beweispflicht ist.
Liebe Grüße
Andrea
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
In diesem Fall liegt die Beweispflicht bei Firma P., da diese bei Aussetzung der Zahlungen die „Geschädigten“ wären. Im Internet gibts ne ganze Menge solcher dubioser Firmen, ich hatte auch mal probleme. Mit Mahnungen schreiben sind sie immer schnell, allerdings würde ich mir keine Sorgen machen, dass die dich Anzeigen, da kommt ne Menge heißer Luft und sonst nichts. Meistens haben solche Firmen ihren Sitz irgendwo in Dubai oder sonstwo, damit es schwierig ist, sie anzuzeigen, aber ich kenne Firma P. nicht, weswegen ich diese nicht automatisch dieser Gruppe zuordnen möchte. Generell bei solchen Fälle, empfiehlt es sich, sich an die Bundesverbraucherzentrale (oder ähnlich, weiß nicht mehr genau, wie sie heißt) zu wenden, die können dir rechtlich sichere Auskunft geben, was du tun kannst.