Angebot des Lebens

Hi,
wollt mal eure Meinung dazu haben.
Meine Freundin Elli, hat das Angebot ihres Lebens bekommen. Dazu muss ich sagen, sie ist die perfekte Sängerin, die ich kenne, ohne vorrausgenommen sein, sie könnte Weltstar werden, und das meine ich nicht nur so.
Vor knapp 8 Monaten hatte sie in Berlin ein internes Vorsingen für ein Musical in New York City, was sie von ihrer Gesangslehrerin mitgeteil bekommen hat. Sie hätte eig nicht mehr damit gerechnet, aber sie wurde genommen, als einzigste.
Doch nun kommt das Problem, sie macht eine Ausbildung als Arzthelferin, ist im 2Lehrjahr und muss sich nun zwischen Karriere als Musical Darstellerin oder Arzthelferin entscheiden.
Leider geht nur eines vom Chef, genau wie von New York City aus.
Soll sie nun die Ausbildung schmeißen und nach NYC gehn oder eine Grundlage fürs Leben haben, die Ausbildung?
Jedoch ist das ihr Angebot des Lebens, was sie sicherlich kein zweites Mal bekommt. Vll könnt ihr mir mal weiterhelfen.
Gruß Christina

Ich würde nach NY gehen…

Soll sie nun die Ausbildung schmeißen und nach NYC gehn oder
eine Grundlage fürs Leben haben, die Ausbildung?
Jedoch ist das ihr Angebot des Lebens, was sie sicherlich kein
zweites Mal bekommt. Vll könnt ihr mir mal weiterhelfen.
Gruß Christina

weil wie Du selber schreibst, dies Chance ist einmalig!

Hi Christina!

Welchen Schulabschluss hat denn Deine Freundin? Vielleicht kann sie neben ihrer Arbeit als Sängerin in NY noch eine Weiterbildung machen? Dann hätte sie trotzdem noch ein zweites Standbein für den Fall, dass die Gesangskarriere nicht so läuft oder ihr das alles doch nicht gefällt.
Ich persönlich würde mich für NY entscheiden - einfach weil es eine super Gelegenheit ist über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wie lange wäre denn ihr Vertrag in NY?
Ich denke, Arzthelferin kann sie später immer noch werden. Wäre schade drum, wenn die ersten zwei Jahre für die Ausbildung als Arzthelferin umsonst gewesen wären - aber da würde ich mich noch mal erkundigen. Vielleicht kann sie sich die Zeugnisse von der Berufsschule später anerkennen lassen und dann eine verkürzte Ausbildungszeit bekommen. Das würde ich noch mal prüfen.

Liebe Grüße

Nici

Hi,

was gibt es da zu überlegen? Ab nach New York!!! Eine Arzthelferin-Popel-Ausbildung kann sie immer noch machen, wenn es mit der Sangeskarriere nicht klappt.

Ich sehe hier auch kein Problem für den Lebenslauf. Entweder es klappt als Sängerin, dann ist alles super. Sollte es nicht funktionieren kann sie aber dennoch sagen dass sie diese Chance genutzt hat; es hat nicht funktioniert und dann hat sie sich neu positioniert und ein anderes Ziel in Angriff genommen. Das wird ihr dann niemand krumm nehmen. Im Gegenteil - die Erfahrung „New York“ wird ihr höchst positiv angerechnet werden, in JEDEM Job! Mal abgesehen von der persönlichen Bereicherung, die sie haben wird.

Also ist die Antwort absolut klar.

Gruß,

MecFleih

Welchen Schulabschluss hat denn Deine Freundin?
-Síe hat „nur“ Realschulabschluss…

Vielleicht kann sie neben ihrer Arbeit als Sängerin in NY noch eine
Weiterbildung machen?
-Wäre ne Möglichkeit…

Wie lange wäre denn ihr Vertrag in NY?
-Insgesamt 2 Jahre soll sie als 2 Hauptbesetzung singen.

Wäre schade drum, wenn die ersten zwei Jahre für die
Ausbildung als Arzthelferin umsonst gewesen wären - aber da
würde ich mich noch mal erkundigen. Vielleicht kann sie sich
die Zeugnisse von der Berufsschule später anerkennen lassen
und dann eine verkürzte Ausbildungszeit bekommen. Das würde
ich noch mal prüfen.
-Is ne gute Idee =)

Ich danke jetzt schon mal
Christina

Moin!

Ich denke auch, sie sollte es machen. Sie würde sich hinterher nur ärgern und die ganze Zeit fragen: „was wäre wenn…“

Wie lange wäre denn ihr Vertrag in NY?
-Insgesamt 2 Jahre soll sie als 2 Hauptbesetzung singen.

ABER:
Ist ihr klar, was das für ein Knochenjob ist??
Das sind ca. 8 Shows pro Wochen, die Bezahlung ist miserabel und, da sie ja auch sicher tanzen muss, muss sie sich darüber im klaren sein, dass sie sich verletzen kann und dann ist es schon vorher vorbei. (Von Arztkosten mal ganz abgesehen).
NY ist sau-teuer! Und Musical-Sänger werden nicht reich!
Und weiss sie, wie sich das anfühlt, wenn man mutterseelenallein in einer großen Stadt sitz?
Das sind keine Punkte, die ihr Vorhaben unmöglich machen, aber alles Dinge, die man sich vorher klar machen muss!
Man braucht ne Menge Stärke „mal eben schnell“ in ein anderes Land zu gehen in einen Job, den man noch nie gemacht hat und alles zu Hause aufzugeben.
Trotzdem viel Erfolg!

Liebe Grüße
Artemis

1 „Gefällt mir“

Hi,

ABER:
Ist ihr klar, was das für ein Knochenjob ist??
Das sind ca. 8 Shows pro Wochen, die Bezahlung ist miserabel
und, da sie ja auch sicher tanzen muss, muss sie sich darüber
im klaren sein, dass sie sich verletzen kann und dann ist es
schon vorher vorbei. (Von Arztkosten mal ganz abgesehen).
NY ist sau-teuer! Und Musical-Sänger werden nicht reich!
Und weiss sie, wie sich das anfühlt, wenn man
mutterseelenallein in einer großen Stadt sitz?
Das sind keine Punkte, die ihr Vorhaben unmöglich machen, aber
alles Dinge, die man sich vorher klar machen muss!
Man braucht ne Menge Stärke „mal eben schnell“ in ein anderes
Land zu gehen in einen Job, den man noch nie gemacht hat und
alles zu Hause aufzugeben.

Wer so denkt, sollte natürlich seine Ausbildung als Arzthelferin fortsetzen…

Ohne auf die einzelnen Punkte eingehen zu wollen: Du meinst, es sitzen nur völlig vereinsamte und verarmte, todunglückliche Sängerinnen und Sänger in N.Y.? Du hast keine Ahnung, wie schnell man gerade in N.Y. Kontakte kriegt, besonders in einer Theaterumgebung…

Gruß,

Anja

Moin!

Ich habe nicht gesagt, dass das auf jeden Fall passiert.
Ich habe gesagt, dass sie sich im klaren darüber sein muss, dass das passieren kann. Und Freundschaften in der Theaterwelt können sehr oberflächlich sein. Und wenn das Mädchen im 2 Ausbildungsjahr ist, denke ich dass sie so um die 18 ist. Ihr muss klar sein, dass das Leben in den USA mit 18 nicht so ist, wie in D, denn dort ist man erst man erst mit 21 volljährig.
Natürlich soll sie gehen!!
Aber ihr muss eben klar sein, dass mit der Entscheidung viel viel mehr zusammenhängt, als nur die Entscheidung über den Job.

Grüße
Artemis

Hallo,

Vielleicht kann sie neben ihrer Arbeit als Sängerin in NY noch
eine
Weiterbildung machen?

-Wäre ne Möglichkeit…

Ich denke eher nicht. NYC ist locker 5 mal so teuer wie Frankfurt Main Stadtmitte. Da wird sie mindestens 2 Nebenjobs brauchen, nur um die HAUPTkosten (Miete in einer WG natürlich, Strom, Wasser und Brot, Telefon nur wenns Geld reicht, frisches Obst und Gemüse ist in den USA eh zu teuer).

NYC ist kein Zuckerschlecken, mal abgesehen von der Kriminalität! Ich habe selbst einige Jahre in NYC gelebt, es ist ein täglicher Kampf ums überleben als „Normalo“. (Außer Du bist Großverdiener)

Trotz alledem, denke ich, es ist eine einmalige Chance und ich persönlich würde Sie wahrnehmen!

Entweder es wird was draus und sie wird bessere Angebote bekommen, oder sie wird 2 Jahre lang die Hupseduhle im Background sein und kommt dann hoffentlich wieder nach Deutschland zurück, mit riesen Erfahrungen und Erlebnissen die ihr Keiner mehr nehmen kann.

Ich hoffe nicht, dass sie, falls sie es nicht schafft die Leiter „rauf zu klettern“, als eine der tausenden durchschnittlichen Tänzer ihr Leben in NYC abfrustet, weil sie meint irgendwann in 10 Jahren wird’s doch mal was … davon gibt’s so viele wie in LA „Schaupieler“-Kellnerinnen.

Grüße
Jasmin

1 „Gefällt mir“

Hallo Christina,

also ich wär ehrlich gesagt ein wenig zurückhaltender bei der Entscheidung als meine Vorposter :wink: Das heisst, ich würde wohl auch gehen, vorher aber ernsthaft ein paar Punkte abklären:

  1. Was immer passiert, auf dem Konto ist genug Geld für einen sofortigen Heimflug
  2. Wieviel Geld wird sie bekommen? Wieviel hat sie eventuell daheim schon gespart? Reicht das zum Überleben? Wenn nein - wie kann sie das in den Griff kriegen?
  3. Wie ist sie krankenversichert? Wie sieht’s mit anderen Versicherungen aus (falls sie das wichtig findet *fg*)?
  4. Was sagt ihr engeres Umfeld zu den Plänen? Also der Partner? Die Eltern?
  5. Kann sie ihre Ausbildung für 2 Jahre „auf Eis legen“ und im Zweifelsfall nach ihrer Rückkehr beenden?
  6. Wie ist das mit Visum/Aufenthaltserlaubnis organisiert?

*wink*

Petzi

Holla.

Wenn sie so gut ist, wie Du schreibst, und das Ganze halbwegs seriös ist, muss sie nicht sofort alles stehen und liegen lassen und über den Teich hüpfen. Ewig wird man nicht auf sie warten wollen -klar-, aber „sofort oder nix“ ist mir äußerst verdächtig. Musical in NY kann nämlich auch bedeuten Tabledancing in der Bronx.

NB: Die werden in NY gerade auf eine 18+/- jährige aus D warten, um sie sofort in eine „Weltstarkarriere“ zu stecken. Die Botschaft hör ich wohl.

Gruß Eillicht zu Vensre

Hallo Petzi,

deine Antworten noch =P

  1. Was immer passiert, auf dem Konto ist genug Geld für einen
    sofortigen Heimflug
    -Ihr werden hin, sowie Rückflug gezahlt, bzw sie hat insgesamt 2 Monate Urlaub genehmigt, wo NY einen Heimflug sowie zurückflug nach und von Deutschland zurück bezahlt

  2. Wieviel Geld wird sie bekommen? Wieviel hat sie eventuell
    daheim schon gespart? Reicht das zum Überleben? Wenn nein -
    wie kann sie das in den Griff kriegen?

  • Geld ist in dieser Familie kein Thema, Vater erfolgrecher Chirug, Mutter im Modebusiness.
    Und was sie in0 NY bekommt, soviel verdient keiner bei uns in Deutschland normalerweise in 2 Monaten während der Ausbildung!!
    5.000 Dollar
  1. Wie ist sie krankenversichert? Wie sieht’s mit anderen
    Versicherungen aus (falls sie das wichtig findet *fg*)?
    -Auslandsversicherung, wird also von Deutschland geleitet.

  2. Was sagt ihr engeres Umfeld zu den Plänen? Also der
    Partner? Die Eltern?
    -Wir werden sie vermissen =(, freuen uns aber genauso für sie, bis auf ihren Freund!

  3. Kann sie ihre Ausbildung für 2 Jahre „auf Eis legen“ und im
    Zweifelsfall nach ihrer Rückkehr beenden?
    Klares NEIN!!!

  4. Wie ist das mit Visum/Aufenthaltserlaubnis organisiert?
    -Sie hat 2 1/2 Jahre Aufenthaltsgenehmigung, sollte sie „übernommen“ werden, wird sie nach NYC ziehen und somit muss sie Antrag auf Einbürgerschaft stellen, was bei 2 1/2 Jahren und einem festen Arbeitsplatz kein Problem darstellen wird.

Christina