Hallo Gerd,
gerne erläutere ich Dir hierzu ein paar Dinge.
Na sicher will ich was verdienen. Ich habe versucht mich auf
der Seite einzulesen, aber ich muss gestehen ich werde daraus
nicht so schlau. Das liegt daran, dass ich leider bei der
Finanzplanung keine Ahnung habe und das dort
niedergeschriebene nur schwer verstehe.
Es ist eigentlich ganz einfach! Stell Dir einmal vor Du möchtest Dir eine Renditeimmobilie als Kapitalanlage zulegen. Nehmen wir weiter an, dass Du z.B. 2.000.000 Euro zur Verfügung hast. Nun kannst Du Dich in Tageszeitungen, im Internet, bei Immobilienmaklern und Banken darüber informieren, welche Angebote es am Markt gibt.
Du wirst feststellen, dass die Objekte, die Du kaufen könntest maximal eine Nettomieteinnahme in Höhe von ca. 200.000 Euro haben. Dann hättest Du zur 10-fachen Jahresnettomiete eingekauft und das wäre bei einem vernünftigen Objekt schon sehr günstig. Frag einfach mal bei Maklern oder Immobilienabteilungen von Banken nach Objekten dieser Größenordnung und zu welchen Preisen, in Bezug auf die Jahresnettomieteinnahme, diese verkauft werden sollen.
Der Immobilienhandelsfonds würde dasselbe Objekt für maximal 1.000.000 Euro einkaufen(5-fache Jahresnettomiete)!!!, unabhängig vom meist viel zu hohen Verkehrswert des vorliegenden Gutachtens, um es nach kurzer Haltezeit mit einem vernünftigen Aufschlag wieder zu verkaufen. Bei z.B. einem Verkaufspreis in Höhe der 7,5-fachen Jahresnettomiete würde es sich immer noch um ein „Sonderangebot“ handeln.
Diese Objekte bekommt der Fonds hauptsächlich aus den Beständen der Abwicklungsabteilungen von Banken. Die Einkaufspreise liegen meist unter 50% des Verkehrswertes der Immobilie.
Wenn man bedenkt, dass Pfandbriefe von privaten Hypothekenbanken als mündelsicher gelten, obwohl diese bis 60% beleihen dürfen, ist das eingesetzte Kapital doch wohl sehr sicher angelegt.
Zusätzlich wird jedes Objekt gleichmäßig auf alle 10 bestehenden Fonds verteilt, so dass eine breite Streuung gewährleistet ist.
So und nun für mich als Leie eine ganz einfache aber
praktische Frage: Für 8 Jahre kann ich 100% mit 4,4 % anlegen
(oder 10 Jahre 4,6 % mit 100% Sicherheit).
Jetzt sag mir doch mal wieviel % bei deinem Vorschlag bei 8
und 10 Jahren anfallen.
Du sagst höhere Gewinnmöglichkeit und sichere Anlage. Wieviel
höher ? Wie sicher ?
Für den Kunden sollten schon 15% pro Jahr übrig bleiben, die allerdings ausgeschüttet werden und auch zu versteuern sind!
Es handelt sich vor allem um Handelsgewinne.
Danke
Gerd
Gerne
Ralf
PS: Solltest Du natürlich mit diesem Angebot zu irgendeiner Bank gehen, werden die Dir sagen, ohne das Produkt zu prüfen!!! oder auch nur Ahnung von der Materie zu haben, das soetwas nicht funtioniert. Weil sie eben keine Ahnung haben und Dir doch lieber selber eins ihrer „hochrentierlichen“ Produkte verkaufen würden, bei dem garantiert jemand gut verdient, nämlich die Bank.
Es kommen dann so Antworten, wie diese von Christian, die keine sind, weil er auf meine Frage, „nenne doch bitte die höheren Risiken bei diesem Produkt“, überhaupt nicht geantwortet hat. Es ist natürlich einfacher, pauschal irgendwelche Behauptungen aufzustellen und auszuweichen ohne das Produkt zu prüfen, als konkret bestimmte Punkte anzusprechen, denn da könnte man ja festgenageld werden oder noch schlimmer nachgewiesenermaßen sogar falschliegen!
Die meisten Kunden wollen Kapitalanlageangebote von ihrem Steuerberater prüfen lassen, bevor sie irgendwas unterschreiben. Den Steuerberater zwinge ich dann durch ein vorgefertigtes Formular, in welchem er seine Meinung zur vorliegenden Anlage schriftlich fixiert, das Produkt genau zu prüfen. Denn wenn er dem Kunden davon abrät, haftet er unter Umständen für entgangene Gewinne.
Christian mag zwar Ahnung von vielerlei Bankgeschäften haben, aber von dieser Sache absolut keine und es ist nunmal eine Anlageform, die er nicht kennt und deswegen sollte er seine negative Kritik vernünftig und konkret und nicht mit allgemeinem Bla Bla begründen.
Weitere Infos gerne per Mail