Angebotspreis o.k. - dann plötzlich noch mal MwSt

Hallo Experten,

ich habe ein Problem über eine allgemeine Rechtsfrage, bei der ich etwas Klarheit bräuchte.

Nehmen wir einen Klavierstimmer K an, der ein mündliches Angebot über auszuführende Arbeiten an einem Klavier macht bestehend aus 3 Teilleistungen.

Es werden insgesamt 500 EURO vereinbart.

Nach Abschluß der Teilleistung 1 + 2, die K nach einigen Tagen zur Zufriedenheit des Auftraggebers (Privatperson) erfüllt, erwähnt K quasi so neben bei, daß zu den 500 EURO übrigens noch die Mehrwertsteuer (19%) hinzukämen, somit wären wir dann bei knapp 600 EURO.

Natürlich ist der Auftraggeber verärgert, da er bei der Angebotsannahme von einem Bruttopreis, also einem Preis inkl. Mehrwertsteuer ausgegangen ist. Er will die 600 EURO nicht zahlen. Natürlich bleibt auch die Teilleistung 3 aus.

Die Teilleistung 1 + 2 mit 500 EURO abzugelten, erscheint dem Auftraggeber ebenso unverhältnismäßig, da Teilleistung 3 ein wesentlicher Teil des Auftrages ist und bei Mitbewerbern alleine schon mit 300 EURO veranschlagt wird. Leistung 1 + 2 sind überdies keine 500 EURO wert.

Was ist hier Recht?

Besonders interessieren mich noch die Fragen:

  1. Kann K bei der mündlichen Angebotsabgabe 500 EURO angeben und den Auftraggeber im Unklaren lassen, ob das ein Brutto- oder Nettopreis ist?

2)Kann der Auftraggeber die Erfüllung von Teilleistung 3 zu den vereinbarten 500 EURO verlangen?

3)Falls 2 nicht in Betracht kommt, wie können die erbrachten Teilleistungen 1 + 2 vernünftig berechnet werden?

Für Eure Meinungen wäre ich sehr dankbar,
mit freundlichem Gruß ,
Joachim.

Besonders interessieren mich noch die Fragen:

  1. Kann K bei der mündlichen Angebotsabgabe 500 EURO angeben
    und den Auftraggeber im Unklaren lassen, ob das ein Brutto-
    oder Nettopreis ist?

http://www.frag-einen-anwalt.de/Angebot-an-Privatper…

Gruß n.

Hi n.

Besten Dank, der Link hat mir schon sehr weitergeholfen.

Gruß Joachim.