Hallo, Eva,
ich kenne „angelegentlich“ in zwei Bedeutungen:
„Er arbeitete angelegentlich an seiner Übersetzung.“
„Angelegentlich der Herausgabe seines Buches gab der Autor ein Interview.“
Gruß
Eckard
Hallo Eckard,
ich kenne „angelegentlich“ in zwei Bedeutungen:
„Er arbeitete angelegentlich an seiner Übersetzung.“
„Angelegentlich der Herausgabe seines Buches gab der Autor ein
Interview.“
im http://wortschatz.uni-leipzig.de wird angelegentlich in beiden Bedeutungen aufgeführt.
Persönlich würde ich bei Wendungen wie „Angelegentlich der Herausgabe …“ gelegentlich vorziehen.
Gruß
Montanus
Nun Montanus,
das „angelegentlich“ in diesem Fall dürfte sich wohl von „In der Angelegenheit…“ herleiten. Sicher es ist heutzutage ungebräuchlich geworden und Dein Vorschlag dürfte wohl dem allgemeinen Zuge der Verkürzung von Sprachformen geschuldet sein.
In seiner anderen Bedeutung führe ich „angelegentlich“ auf „es sich angelegen sein lassen“ zurück.
Gruß
Eckard