Angeschollene schleimhäute im Liegen

Hallo,
ich habe ein Problem mit meinen Nasenschleimhäuten und find keine Erklärung.
Auffällig ist, dass sie auschließlich im Liegen anschwellen. Sobald ich aufstehe bereinigt sich das Problem. Eine Milbenallergie ist bekannt, habe aber sonst diesbezüglich keine Symptomatik. Ich habe mir milbensichere Bettüberzüge besorgt, was jedoch keinerlei Besserung gebracht hat. Ich habe das Problem überall, nicht nur bei mir zuhause.Mein HNO Arzt hat auch keine Erklärung.
Wer hat eine Idee oder einen Rat?

Hallo,

dass die Nase verstopft ist, kann verschiedene Ursachen haben. Z. B. kann es sein, dass deine Nasenscheidewand schief ist und das Loch zum Atmen sehr klein ausfällt. Schwillt die Nasenschleimhaut auch nur ein bisschen an, merkst du es sofort, weil keine Luft mehr durch das kleine Loch geht.

Der Hauptgrund für das Anschwellen der Nasenschleimhaut ist Trockenheit und eine damit einhergehende schlechtere Durchblutung. Es gibt Leute, die zu einer Austrocknung der Schleimhäute neigen. Es ist das gleiche wie bei trockener Haut - der eine hat eine trockene und der andere eine fettige Haut. Gegen trockene Haut nimmt man gern Fettcremes. Gegen trockene Schleimhäute eignet sich Dexpanthenol, was es auch als Nasenspray gibt. Es fettet, pflegt, spendet Feuchtigkeit, heilt und schützt die Schleimhaut!

Trockene Schleimhäute können zudem durch allergische Reaktionen der Schleimhaut auf Pollen o. ä. verursacht werden. Außerdem können die Schleimhäute von trockener Luft (z. B. in Räumen mit Klimaanlage) oder durch verrauchte Luft austrocknen.

Da die Durchblutung im Liegen und Sitzen wesentlich schlechter ist als im Stehen oder Gehen, schwellen die Nasenschleimhäute im Liegen oder Sitzen natürlich noch weiter an, sodass man dann gar keine Luft mehr durch die Nase bekommt.

Abhilfe schaffen schleimhautabschwellende Nasentropfen mit Xylometazolinhydrochlorid, wobei diese nur kurzfristig angewendet werden sollten, da sich die Schleimhaut schnell an den Wirkstoff gewöhnt und immer wieder trocken wird, wenn die Wirkung nachlässt. Am Besten, man nimmt kleine Wirstoffkonzentrationen (enthalten in Kinder- oder noch besser Säuglingsnasentropfen), da hier die Schädigung nicht so massiv ist. Wenn man bereits süchtig nach solchen Tropfen ist, empfiehlt sich Nasenspray mit Kortison. Es hilft der Schleimhaut, sich zu regenerieren und das Verlangen nach den Nasentropfen langsam abzubauen.

Ich persönlich habe das gleiche Problem wie du! Ich bin leider seit vielen Jahren nasentropfensüchtig und nehme sie 1-2 mal täglich (meistens wenn ich mich hinlege). Zur Zeit bin ich auf schwache Säuglingsnasentropfen runter gegangen. Die haben nur 25% des Wirkstoffes, aber wenn du mich fragst, wird man, wenn man zu trockener Schleimhaut neigt, nie ganz davon wegkommen. Die Alternative ist, mit der verstopften Nase zu leben. Für mich kommt das aber nicht in Frage, weil ich dann kein Auge zu bekomme. Deshalb bleibe ich bei den Tropfen, so lange es nicht schlimmer wird.

Schöne Grüße

Martin

Hallo!

Da du ja in Punkto Allergien nicht unvorbelastet bist, meine Frage:
hast Du schonmal getestet, ob Du gegen Dein Waschmittel/ Deinen Weichspüler allergisch bist? Ich schlafe erst ruhig, seit ich bei Waschmitteln auf Bioqualität umgestiegen bin!

Btw, bevor Du zu Nasentropfen/-sprays mit irgendwelchen Wirkstoffen greifst, versuchs mal mit ner Nasendusche. Da ist außer Salz nix weiter drin, und die Schleimhäute werden gut befeuchtet!

Gruß, Dani