Moien!
5500 ist viel zu wenig und wenn dir net mehr geboten wird, dann vergiß es sofort!!!
Von diesem Geld geht noch die Krankenkasse ab sowie Versicherungen (die du als Freischaffender haben mußt!), Steuern, usw…da bleibt dir weniger als wenn du festangestellt bist und hast noch das Risiko, daß du kein Geld bekommst weil du krank bist oder keinen Auftrag bekommst! Die Kosnten von Fortbildungsmaßnahmen mußt du ja auch noch selbst finanzieren!
Normal solltest du mindestens das doppelte vom Festgehalt bekommen, sonst lohnt es sich schonal eh net, da du ja alle Risiken selber trägst und dich auch dementsprechend höher versichern mußt.
Abgesehen davon bist du purer Anfänger und solltest erstmal in Festanstellung Erfahrung sammeln bevor du dich selbstständig machst und in Konkurrenz zu erfahrenen trittst!
Was die Kündigungsfristen betrifft hatte der Vorredner Recht, wobei es keine gesetzlichen Regelungen gibt und alles frei verhandelt wird!
Machen wir mal ne kleine Beispielrechnung…
Du bekommst ca. 10.000DM monatlich (ob auf Stundenbasis oder als Festpreis(täglich).
Macht im Jahr 120.000 Verdienst…
Davon gehen ab…
Urlaub: 10.000 - 15.000
Krankheit: ca. 5000 (kalkulieren sollte man mit mind. 2 Wochen im Jahr Krankheitsbedingeten Ausfall…wenn du dich dagegen versicherst steigen die Krankenkassenbeiträge dementsprechend)
sonstige Fehltage: ca. 5000 DM (Feiertage oder sonstige Fehltage…)
Krankenkasse: ca. 10.000DM
Versicherungen: du mußt eigene Lebensversicherungen haben, usw…ca. 10.000 DM (dabei mußt du bedenken, daß die Versicherungen auch noch da sind, wenn du mal irgendwann doch festangestellt arbeitest…)
Schulungen: rechnen wir mal mit „nur“ einer Woche im Jahr…ca. 5000 DM
Bis hierhin bleiben dir „nur“ noch ca. 75.000DM, d. h. kaum mehr als der „normale“ Verdienst, wobei noch nichtmal eingeplant ist, daß du mal ne Zeitlang ohne Auftrag daastehst und als Selbstständiger gibts kein Arbeitslosengeld…
Rechne jetzt hier noch Steuern ab und noch ne Summe für diverse Kosten…draufschlagen mußt man noch, das man vieles absetzen kann und dadurch wieder „einspart“…(wobei ich natürlich noch Kosten „vergessen“ haben kann…)
Wandel diese Rechnung für Dich um du siehst, was bei dir ungefähr rauskommen würde. Bevor du allerdings den Schritt wagst solltest du deine Rechnung auf jeden Fall vorher mit einem Steuerberater (keinen biliigen, sondern nen wirklich guten und bekannten) alles durchrechnen. Das Geld solltest du auf jeden Fall investieren!
Bernd